• Wie sind Eure Meinungen zur Gewinnung von Nutzenergie aus der Kernkraft?


    Energiegewinnung aus regenerativen Quellen zu fördern ist richtig.
    Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen zu reduzieren ist richtig.


    Unverzichtbar... find ich auch.


    Was ist mit Kernenergie, die im ersten Sinne nicht "klimaschädlich" ist.
    Sie hat andere massive Nachteile... aber wie sind Eure Meinungen?


    Die Energieversorger überschlagen sich momentan damit, bloß so wenig wie möglich Kernenergie im Einkauf zu haben. Die Öko-Strom-Tarife ploppen wie Pilze aus dem Boden. Bedeutend teurer. Wird das Geld echt in die Förderung regenerativer Energiequellen gesteckt? Stimmt die Menge an Öko-Strom im Einkauf? Alle nehmen es, alle bieten es an, wird überhaupt so viel Öko-Strom produziert?


    Oder ist das doch alles nur tolles Marketing... und der Deutsche macht es wunderbar mit. Weils ja so gut ist. Was meint ihr?


    Niemand bietet 100% Atomstrom an.
    Aus Angst, dass dann aus Geiz sehr viele darauf setzen würden?
    Aus mangelnder Nachfrage?


    Was meint ihr?

    +++ S2000 MY-2005, EZ-2006, Erstbesitzer. +++ Mods: KW Variante 3. Michelin PS2 (N3) in 225/255 auf 17" OEM Felgen. Wolfgang Weber Abstimmung. Fischerflex. Luft für die Bremsen vorn und hinten. Powerflex Road Series vorn. Domstrebe. Skeed Brace. Schwallblech in Ölwanne. Schwungscheibe 5.1kg statt 6.3kg. Seeker Shift Collar. Custom made Öltemperaturanzeige. Rainbow Germanium 265.25 aktiv an Alpine 9853R. Modifry Dashboard Handy Halter. +++ http://s-zillus.de +++

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  • ich denke mit der ablehnung des atomstroms wurde auch die weiterentwicklung der technologie gestoppt.
    hätte man die entwicklung weiter unterstützt,dann hätte man das ganze bestimmt noch sauberer hinbekommen.


    jetzt kaufen die chinesen und inder ihre a-kraftwerke in frankreich,die mal wieder ihren eigenen weg gegangen sind was atomkraft angeht.


    naja,fakt ist das wenn einem nen kohlekraftwerk explodiert, ist das nicht so wild wie bei nem atomkraftwerk :lol:
    und regenerative energiegewinnung weiterzuentwickeln ist wohl unumgänglich und wir sind erst am anfang,denke ich.

    "You all know me. Know how I earn a living. I'll catch this Honda for you, but it's not going to be easy... Bad car. Not like going down the pond catching bluegills and tommycocks. This S2K... swallow you whole. Shaking. Tenderizing. Down you go."

  • In Atomkraft steckt ein riesen Potential, was zumindest von der Energiegewinnung einen enormen Teil unsere Energie - Probleme lösen würde (Endstadium Fusionsreaktor). Allerdings ist die Entsorgung stark verbesserungswürdig.


    Dadurch, dass wir Deutsche jedoch per Gesetz den Rückzug angetreten haben (was in meinen Augen die vollkommene Idiotie war, auch wenn ich vor dem Hintergrund der Entsorgungsproblematik nicht unbedingt ein Fan der Kernenergie bin), werden wir auf dem Gebiet keine Fortschritte / Weiterentwicklungen erwarten können.


    Drum laßt uns weiter lecker Atomstrom aus Russland und Frankreich kaufen. :roll:


    Eines Tages werden andere Nationen tolle Reaktoren (und tolle Bomben) haben, die wir dann auch teuer kaufen können. :lol:


    Generell ist die Energiegewinnung aus Kernenergie wohl eine der effizientesten, die es überhaupt (in unserem Bewustsein der Physik) gibt. Da braucht man nur mal in den Himmel zu schauen, da ackert schliesslich einer der genialsten Fusionsreaktoren überhaupt, und das seit Millionen von Jahren.

  • diese Stromdealerei ist sowieso nicht mehr zu durchschauen
    In der Schweiz wird ca. 75% der Stroms aus Wasserkraft gewonnen - eigentlich eine saubere Sache
    Die Speicherkräftwerke eignen sich vorzüglich zur Deckung der Stromspitzen - daher wird dieser Strom teuer ins Ausland verkauft, wähend "günstiger"(Atom)strom aus dem Ausland gekauft wird um den Normalbedarf zu decken
    Also wie "sauber" ist unser Strom dann wirklich?


    Und was hilft es dass sich Österreich z.B. gegen AKWs entschieden hat, den Eigenbedarf aber nicht decken kann und somit auch Atomstrom importieren muss.


    Bis regenerative Energiequellen einen grossen Teil des Strombedarfes decken können, wirds wohl noch lange dauern :?

    "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen." Walter Röhrl

  • wenn ich von dem ach so "günstigen" Atomstrom lese, geht mir immer leicht die Hutschnur hoch. Wir machen hier auch Erneuerbare Energie Projekte deshalb habe ich mich mit dieser Frage schon das eine oder andere Mal nebenbei beschäftigt.


    Ich habe gerade leider nicht die Zeit richtige Quellen rauszusuchen, deshalb einfach mal schnell ohne Quellen meine Denkanstöße:


    1) lassen wir doch die Energiekonzerne eine Haftpflichtversicherung für ihre AKWs abschließen, wie es für jedes andere Kraftwerk üblich ist -> AKW Strom wird unbezahlbar teuer
    2) lassen wir doch die Energiekonzerne voll für die Kosten der Castortransporte aufkommen (inkl. Hunderten von Polizisten) -> AKW Strom wird teuer
    3) stecken wir doch genaus so viele Forschungsmittel vom Staat in die Erneuerbaren Enerigen wie in die Atomkraft, dann wir dereren Effizienz auch noch viel schneller höher. Die AKWs haben nämlich vieeeele Milliarden an direkten Steuersubventionen bekommen.


    Davon abgesehen wäre es mir lieber das Risiko mit dem Klimawandel einzugehen, als hier weiter tickende Zeitbomben stehen zu haben. Die Franzosen haben das natürlich clever gelöst. Die meisten AKWs stehen am Rhein, bei tendenziell westlichen Winden treibt die Wolke im Falle eines Falles zu den Nachbarn. Also wenn AKWs dann entsprechend an der Oder ;)


    Hugh, ich habe gesprochen :twisted:


    Jetzt muss ich mal wieder was arbeiten - ein 6 MW Photovoltaik Projekt in Spanien kaufen 8)

  • Zitat

    Original von MB 23
    Davon abgesehen wäre es mir lieber das Risiko mit dem Klimawandel einzugehen, als hier weiter tickende Zeitbomben stehen zu haben.


    *zustimm*:thumbup:
    zumal sich die Chinesen, Inder und Amerikaner ohnehin wenig bis gar nicht ums Klima scheren

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  • Es braucht den Atomstrom, ohne geht es einfach nicht. Ich denke das ganze mit Kohle zu machen ist sehr unsinnig, zu viel CO2.
    PV Anlagen sind ja gut und recht, eigentlich genjal. Aber das Stromproblem werden die nicht lösen können da der Strom dann produziert werden muss wenn er verbracht wird. Winden tut es auch nicht immer, also braucht es etwas das Bandenergie machen kann. Für die Schwachlastzeit haben wir dann noch die Pumpspeicherwerke, die man, auch wenn es unsinnig erscheint, auch mit AKW Energie füllen kann wenn es auf den Europäischen Netz zu viel Strom hat. So braucht man am Schluss wirklich nur so viel Energie wie nötig und muss nicht noch ein paar Kohlekraftwerke für die Spitzen aufstellen.

  • http://youtube.com/watch?v=OgRDf889agg&feature=related


    http://youtube.com/watch?v=szsV-CGjYa8&feature=related


    ...dann vielleicht bei ROBIN WOOB noch etwas einlesen...


    Fakt ist, das wir ohne die AKW's nicht klar kommen. Selbst wenn wir unsere alle dicht machen, müssen wir dann den Atomstrom aus Frankreich einkaufen. Norwegen ist da fein raus, die Herrschaften dort sind bei >90% Wasserkraft. Die Finnen machen es ganz anders. Die bauen ein nagelneues AKW, damit sie nicht weiter von den alten russischen AKW's den Strom beziehen müssen. Diese alten Dinger werden dann wohl in wenigen Jahren dicht gemacht. Ein Risiko weniger!


    Das größte Problem ist die Endlagerung. Eine finale Lösung hat da noch niemand auf der Welt.


    Gruß Ingo

  • Diese Fernsehbeiträge wie auch viele andere Quellen strotzen nur so vor Ironie. Das kann sich ja jedes Lager auslegen, wie es mag.


    Das hier z.B. auch:
    http://www.kernkraft-kids.de/


    Bin aber tendenziell erstaunt...
    Ich hätte gedacht, dadurch dass ich in meiner Diskussionsanregung nicht klar Position beziehe in Richtung "Kernenergie ist furchtbar", würde ich hier gleich rege Kritik bekommen.


    Ich frage ja nicht ohne Grund. Ich habe gerade meinen Stromtarif gewechselt. Dabei fiel mir eben auf, dass die alle damit prahlen, extrem wenig Atomstrom im Portfolio zu haben. Find ich wenig glaubwürdig, ehrlich gesagt. Ich stellte mir die Frage: Wenn es reinen Atomstrom zu kaufen gäbe, und dieser (warum auch immer) der günstigste von allen wäre... würde ich den Tarif wählen? Bislang komme ich zu einem klaren JA. Wobei ich selbst wenig festgelegt bin, wie ich denn die Debatte um Atomstrom nun einordnen soll. Meinungen entstehen dann, wenn man sich damit mal auseinander setzt. Hab ich bislang nie wirklich intensiv. Diese steigenden Strompreise jedenfalls machen kreativ. Und ich bin mir sicher, die großen EVU ziehen uns das Geld hier mutwillig aus der Tasche... sie können es... also machen sie es. Dass da dann der Ruf nach Tarif-Angeboten mit grünem Strom noch zwischen raus schallt, ist ja ein gefundenes Fressen, gleich nochmal teurere Tarife auf den Markt zu bringen.


    Bislang hat sich an meiner Meinungsbildung jedoch noch nicht so viel getan, muss ich gestehen. Hätte nur gedacht, dass hier mehr bzw. konkretere Stimmen GEGEN Kernenergie laut werden.

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  • Ich denke hier halten sich gebildete Leute auf, die wissen wo das Geld herkommt, glauben hoffentlich nicht alles was im TV gezeigt wird und können sich einen eigene Meinung machen.


    Die Zusammenhänge sind komplex, OZON - Ozonloch - CO2- CO - Giftige Abgase- Russpartikel - Aerosole - NOX - Klimaerwärmung - Feinstaub- Hautkrebs kennt jeder, was jetzt aber einem direkten Zusammenhang hat wissen die wenigsten RTL-Standard-Zuscher.


    Ich würde unsere AKW's als sicher einstufen. Ein "Störfall" ist halt ein Störfall, eine Abschaltung einen Abschaltung. Aber lieber eine Abschaltung wie wenn es einmal nicht abschaltet..! Wenn jetzt aussen am AKW ein Trafo brennt, dann brennt der halt. Hat eigentlich nix mit dem Reaktor zu tun.


    Zu den Preisen: Strom ist eine Energie wie jede andere auch. Sie wird in KWh abgerechnet. Steigt jetzt der Öl und Gaspreis, so steigt auch der Strom. Es kann nicht sein das der Strom auf einmal günstiger wie die KWh Öl ist. Das ist bei uns so, im Niedertarif (Nachts) kostet der Strom weniger als das Öl. Italien hat ja keine AKW's mehr, sie machen noch recht viel mit Gas. Also verkaufen die Konzerne den Strom dort hin wo er am teuersten ist, die Preise gleichen sich dann halt Europaweit an.


    Das mit den grossen Stromkonzernen mag stimmen, aber man wollte ja die freie Marktwirtschaft. Früher gehörte alles dem Staat. Vielleicht war es nicht immer 100% effektiv, aber alles wurde zuverlässig gewartet, die Preise waren ok, alles war zu viel war ging wieder an den Staat. Dann hat man es verkauft und auf Gewinn maximiert. Das machen wir hier grad durch, Marktöffnung nennt man das. Jetzt wird in das Marketing investiert, man braucht am Schluss 5 Leute mehr um die Bedürfnisse des freien Marktes zu befriedigen.. und alles bezahlt am Schluss der Kunde...

  • Zitat

    Original von patrick_S
    In der Schweiz wird ca. 75% der Stroms aus Wasserkraft gewonnen


    Kleiner Zahlendreher? Sind rund 57%:



    Auf die knapp 40% Atomstrom sind wir wohl noch lange angewiesen. Obwohl eigentlich über den Atomausstieg auch schon mal ein politischer Konsens herrschte. Als aber letztes Jahr mitten in die co2-Dikussion hinein ein Stromproduzent ein Gesuch für den Bau eines Gaskraftwerkes eingereicht hat, fand bei vielen ein Umdenken statt. Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen ist uns völlig fremd. Und gerade heutzutage mag sich niemand mit dem Gedanken anfreunden...
    Nett in diesem Zusammenhang auch diverse Meldungen, dass sich Umweltschützer gegen Erhöhung von Staumauern und Aufstellen von Windkraftanlagen gewehrt haben (Landschaftsbild etc.).


    Der von MB 23 angesprochene Punkt der Versicherung ist durchaus ein Thema. Kein Anbieter macht sowas. Das Risiko des Eintretens eines Schadensereignisses ist zwar verschwindend klein, aber der Schadensfall auch unermesslich gross. Hier kann nur der Staat garantieren. Ich denke aber (weiss das einer genau?), dass es bei den grossen Staumauern der Wasserkraftwerke auch nicht anders ist. Oder haben die eine Versicherung für den Fall, dass z.B. Grande Dixence bricht und sich eine Flutwelle durch das Unterwallis ergiesst und am Genfer See einen Tsunami verursacht?
    Ich wohne übrigens ca. 7 km vom AKW Gösgen entfernt (="Zone 2") und habe bei der Anmeldung hier von der Stadtverwaltung gleich noch Kaliumiodidtabletten für den Notfall ausgehändigt erhalten. Habe dennoch keine schlaflosen Nächte.


    Die Energiekonzerne für den ganzen Trubel bezahlen lassen, der bei Euch bei Castor-Transporten abgeht? Das ist dieselbe Diskussion wie Fussballvereine für Polizeieinsätze gegen Hooligans bezahlen zu lassen. Die Kausalität ist nur bedingt gegeben. Die würden sich doch auch beim Synchronschwimmen kloppen, wenn sie da die gewünschte Aufmerksamkeit bekämen. Fussball geht denen ebenso am A... vorbei, wie wohl die Sorge um die Umwelt vielen sog. Castorgegnern. Schlacht mit den Bullen ist angesagt.
    In der Schweiz interessiert sich kein Schwein für den Transport von Brennelementen. Dies, obwohl in den Achtzigern immerhin duch Demos der Bau eines weiteren AKWs in Kaiseraugst verhindert wurde. Allerdings ist Polit-Hooliganismus hier auch so langsam im Kommen...


    Zu den staatlichen Förderbeiträgen: Die klassische Energieproduktion erfolgt in Grosskraftwerken von Grosskonzernen. Die haben ihre Lobby in den Parlamenten. Alternative Energien werden dezentral und in kleinen Produktionsstätten erzeugt. Trotz alller Absichtsbekundungen von Politikern fehlt hier letztlich doch das politische Gewicht.


    Um also auf die Kernfrage von Lars zu kommen: Du hast als Konsument einen Anteil am ach so beliebten Spiel von Angebot und Nachfrage. Ebenso wie man im Supermarkt entscheiden kann, für Bio- oder FairTrade-Produkte tiefer in die Tasche zu greifen, kann man das auch beim Strom tun. Wenn der Konsument dafür mehr berappt, frisst der Teufel Fliegen bzw. stellt der Grosskonzern vielleicht viele kleine, umwelfreundliche Energieproduktionseinheiten auf. Wenn aber bei denn anderen die "Geiz ist geil"-Mentalität weit überwiegt, wird das natürlich nix. Dein Entscheid - Dein Risiko - Dein Gewissen.


    (P.S. Ich hab bei meinem Stromanbieter das Mittelding gebucht. Weder grün noch geizig.)

  • Wählen kann man sowieso nicht ob man die Kernenergie nun haben möchte oder nicht. Selbst wenn man den Stromanbieter wechselt, speist immer noch die alte Gesellschaft den Strom ins heimische Netz ein, nur die interne Verrechnung zwischen den Stromanbietern ändert sich. Wir hier in Hamburg bekommen halt so oder so den Strom aus Atomenergie und Kohle geliefert -auch wenn man jetzt zu einem Alternativanbieter wechselt. Übrigens, zu weltanschaulichen und politischen Diskussionen äussere ich meine Meinung hier nicht mehr.


    Um auf Lars' Ansatz zurückzukommen: ich kann mich errinern, dass vor einigen Jahren als Eon grad auf den Markt kam, für kurze Zeit ein Angebot von denen existierte, wo man sich einen Strommix im Internet zusammenstellen konnte. Hab ich natürlich gemacht und bin dann von der HEW zu Eon gewechselt. Man konnte dann auf der Eon Anmeldeseite die Schieberegler der verschiedenen Energiearten so einstellen wie die perönlichen Vorlieben waren -also z.B. Atomstrom von 0% bis 100% oder Wasserkraft, Solarenergie, Kohle, Gas usw...
    So konnte man sich einen Mix zusammenstellen und danach errechnete sich der Stromtarif. Dummerweise haben die dann auch die Preise analog der Veränderung der Regler angezeigt :twisted: so dass bei 100% Atomernergie der weitaus niedrigste Tarif zustandekam. Bei regenerativen Energien wurde der Stromtarif gleich 3x so hoch wie bei Atomstrom.
    Ratet mal was die meisten ausgewählt haben :lol: Das Angebot war auch schnell wieder weg :lol:

  • Zitat

    Original von blafasel
    Ratet mal was die meisten ausgewählt haben :lol: Das Angebot war auch schnell wieder weg :lol:


    chrchrchr :lol:
    tjaja der schnöde mammon...unter der nase sind die leute alle umweltschützer,aber bezahlen will es am ende kaum einer.

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  • Genau das war meine Vermutung. Es gibt solche Tarife nicht, weil es den EVU in der Kasse weh täte.


    Naja, und dass man nicht GENAU den Strom von daher bekommt, wo der Tarif meint, ist ja mal klar. Technisch mit unserem Stromnetz unmöglich. Es gibt aber viele Menschen, die glauben das. Vor dem Hintergrund gabs voll die geile Webseite, die einen Atomstrom-Filter anbietet... mal sehen, ob ich das Ding noch finde. Die machen einem dann weiß, dass man mit diesem Filter nurn och atomstromfreien Strom bezieht! :lol:

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  • Hier die Webseite!
    http://www.nucleostop.de


    :thumbup: :D

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  • Zitat

    Original von Tomcat


    Um also auf die Kernfrage von Lars zu kommen: Du hast als Konsument einen Anteil am ach so beliebten Spiel von Angebot und Nachfrage. Ebenso wie man im Supermarkt entscheiden kann, für Bio- oder FairTrade-Produkte tiefer in die Tasche zu greifen, kann man das auch beim Strom tun. Wenn der Konsument dafür mehr berappt, frisst der Teufel Fliegen bzw. stellt der Grosskonzern vielleicht viele kleine, umwelfreundliche Energieproduktionseinheiten auf. Wenn aber bei denn anderen die "Geiz ist geil"-Mentalität weit überwiegt, wird das natürlich nix. Dein Entscheid - Dein Risiko - Dein Gewissen.


    Das ist genau der entscheidende Punkt! Jeder steuert über seine Kaufentscheidungen. Aber zwischen toll daher reden und dann auch dafür zu bezahlen, liegt bei vielen ein Riesenunterschied.


    Aber zumindest in Deutschland wird stattdessen immer direkt nach staatlichen Regulierungen gerufen, die dann natürlich irgendwie über Steurn finanziert werden müssen.


    Ich bin übrigens unter den aktuellen Alternativen absolut für Atomkraft.

  • Zitat

    Original von schwedenkreuz
    Grandiose Idee und Website! Werde mich direkt nach Bezugsqullen erkundigen!


    :lol: Mach ma...

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  • Als Ingenieur für Kern und Reaktortechnik, der in der Nuklearbranche tätig ist, finde ich es interessant hier so einen Thread zu lesen. Dass doch die Mehrheit die Notwendigkeit der Kernenergie sieht überrascht mich aber nicht so sehr, da ich denke dass die meisten hier das ganze Thema sehr realistisch sehen.
    Aus den ganzen Diskussionen halte ich mich aber meist raus, da sie doch in fast allen Fällen sehr ideologisch teilweise sogar fanatisch verlaufen.


    Den Atomstromfilter gibts schon seit über 10 jahren - absolut klasse das Teil - gibts den auch als Ökostromfilter? ;-)



    Gruß
    Thomas