Verölte Zündkerze

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    • Hab nur die eine erneuert. Mit Versand warens glaub 60-70€
      Ist von NGK. Original sollen ja von Denso sein, die hätten so ungefähr das selbe gekostet, aber die konnt ich nicht so richtig finden. Auf den Seiten auf denen ich sie fand wollte ich nicht kaufen.
      Wer später bremst fährt länger schnell. Wer gar nicht bremst war vor der Kurve zu langsam.
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      Hallo zusammen,

      ich kram hier mal was altes aus.

      war schon länger nicht mehr richtig aktiv hier, Hausbau und neuer Job hatten sich die letzten Jahre bisschen in den Vordergrund gedrängt.... daher etwas weniger Zeit mit meinem Schätzchen verbracht und leider auch nur die nötigen Arbeiten gemacht.

      Nach ganzen 4 Jahren habe ich jetzt wieder das Problem mit Öl in den Zündkerzen schächten. Seit ich ihn beim letzten mal dicht hatte wurde am Ventildeckel nichts mehr angerührt, hatte auch nie einen messbaren Ölverbrauch. Gefahren wurden jeweils ca. 3-5 tkm pro Saison.
      Bei der letzten Fahrt hatte ich dann etwas Öl in der Garage entdeckt und siehe da: im ersten Schacht war eine guten Portion, im letzten ein wenig Öl. Vor 4 Jahren war der 2te Schacht betroffen.
      Ich habe die Dichtungen untersucht, konnte aber keine Fehler oder Mängel feststellen, allerdings sind die Dichtungen der betroffenen Zündspulen wieder sehr aufgequollen. Ich kann mir nicht erklären wie das zustande kommt.

      Jetzt hab ich alle Dichtungen nochmal neu geordert, und ich habe diesmal sogar die Dichtungen für die Zündspulen bekommen, die gibts tatsächlich doch einzeln zu kaufen. Zum Glück liegt hier auch noch die originale Zündspule von damals bereit zum Einsatz :o)
      So ein bisschen horten zahlt sich manchmal doch aus.

      Was mir jetzt auch nochmal unschön ins Auge gefallen ist, ist das Blech im Ventildeckel, was so teils geschraubt, teils genietet ist.
      Dieses ist an den Rändern mit irgendeiner Dichtpaste? eingeschmiert. Aber für was ist das Ganze? Soweit ich das erkennen kann, hat das Blech keinen Kontakt zur Außenwelt, also wozu die Abdichtung?
      Die Dichtung sieht ganz und gar nicht vertrauenserregend aus. Was passiert denn wenn das nicht mehr dicht ist?

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      Ich habe bei mir auch erst vor kurzem die Dichtungen gewechselt. Diese Dichtmasse ist bei mir auch im Ventildeckel drinnen.
      Dabei ist mir auch aufgefallen dass die Dichtmasse schon etwas alt aussieht. Waren auch ein paar Fransen dran, die habe ich einfach weggeschnitten.
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      Details: www.s2000.wiki
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      ja, um die Nieten drum rum hatte ich auch paar lose stellen die ich abgemacht hatte.
      Ich habe den Ventildeckel jetzt gerade noch zur Aufbereitung gebracht, wenn er schon mal ab ist... Der Lackierer bzw Beschichter hatte etwas Bedenken, die Dichtung könnte durch die chemische Entlackung angegriffen werden. Da das hier im Forum ja aber schon erfolgreich durchgeführt wurde, habe ich eigentlich weniger Bedenken, würde mich aber interessieren für was das gut ist.
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      danke

      Kenne natürlich die Grundöle dazu nicht, aber es ist immer auch mal wichtig die Elastomer-Kompatibilität zu bedenken. Einige synthetische Grundöle lassen die Dichtungen schrumpfen.

      Wenn keine mechanischen Gründe vorliegen, dann ggf. einen Versuch wagen. Natürlich dann mit komplett neuer Basis an Materialien wie Dichtungen etc.
      The value of life can be measured by how many times your soul has been deeply stirred -

      Soichiro Honda
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      Die Dichtoberflächen sehen auf den ersten Blick nicht so gut aus. Da hat sich anscheinend jemand mit dem Schraubendreher bei der Demontage ausgetobt.
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      JagoBlitz schrieb:

      Die Dichtoberflächen sehen auf den ersten Blick nicht so gut aus. Da hat sich anscheinend jemand mit dem Schraubendreher bei der Demontage ausgetobt.


      Ja die Macken sind mir bekannt, die gabs schon seit ich das Teil zum ersten mal in der Hand hatte. Hatte ich auch schon untersucht, die befinden sich alle im Bereich der Einführschräge.
      Die hatte ich aktuell nicht mehr auf dem Schirm, ich werde die auf jeden fall nochmal genau untersuchen

      Hab mir gerade die original Bilder nochmal angeschaut. Die Macken welche du markiert hast befinden sich an den mittleren Schächten, undicht waren die äußeren. Geil find ich die Macken echt nicht, würde ich von daher aber nicht als Hauptproblem sehen.

      berzcheft schrieb:

      danke

      Kenne natürlich die Grundöle dazu nicht, aber es ist immer auch mal wichtig die Elastomer-Kompatibilität zu bedenken. Einige synthetische Grundöle lassen die Dichtungen schrumpfen.

      Wenn keine mechanischen Gründe vorliegen, dann ggf. einen Versuch wagen. Natürlich dann mit komplett neuer Basis an Materialien wie Dichtungen etc.
      Ich weiß du bist ein Ölspezi, aber glaubst du dass es von sowas kommen kann? Beim Autokauf hatte ich mich hier durch einige Ölfreds gewühlt und das LM ist eins der meist verwendeten.
      Denke dann müsste es das Problem deutlich öfter geben?
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Jay_Jay ()

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      Ne glaube ich nicht, aber wollte es ausschließen. Hätte ja sein können, dass du was exotisches nimmst und das den Effekt verstärkt.

      Eine von vielen wichtigen Parameter bei der Ölentwicklung in der Autobranche ist die Verträglichkeit mit den Elastomeren, Kunststoffen etc. der Kunden.

      Manchmal scheitert es auch wirklich „nur“ an diesen Dingen, auch wenn das Öl 10/10 Punkten erreicht in allen anderen Bereichen und man muss woanders schlechter werden, weil der Kunde an seinen Gummis spart.

      Die feine Balance von Anschwellen oder spröde werden von Material ist öfters sehr herausfordernd.
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      Es sind auch nur die Dichtungen an den Zündspulen die so aufgequollen sind. Das waren ja auf jeden Fall noch originale, die im Ventildeckel fühlen sich noch an wie die neuen.
      Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, könnte es natürlich auch sein dass es dann am Alter der Dichtungen liegt, allerdings war jetzt auch die Spule betroffen, welche ich vor 4 Jahren beim ersten "Ölen" neu gemacht hatte. Was dann ja wieder gegen das Alter sprechen würde.
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      Das Blech dient nur als Abdeckung für das Labyrinth im Ventildeckel, Stichwort Kurbelgehäusentlüftung. Da soll wohl etwas helfen Öl abzuscheiden...
      Das Blech ist genietet, geschraubt und mit der Dichtmasse verklebt. Bei der Monage quillt einfach Dichtmasse heraus.

      Siehe Foto. Diese Dichtungsmasse Im Ventildeckel ist so ziemlich das allerletzte um das man sich Gedanken machen muss bei dem Motor.

      Die Dichtungen für die Zündkerzenschächte müssen exakt wnkling - senkrecht in den Ventildeckel eingepresst werden, sonst wird das ganze undicht. Das kann man mit Gefühl und einer Nuss, einem Kunststoffhammer, etc. erreichen oder man schmeisst die Drehmaschine an und macht sich passenden Einpresshülsen.

      Bei mir hat´s auch erst beim zweiten Versuch geklappt die Dichtungen exakt senkrecht einzupressen, seitdem ist Ruhe.


      Wie Immer gilt: Ich hab gar keine Ahnung, von gar nix...
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      Jay_Jay schrieb:

      Ich habe den Ventildeckel jetzt gerade noch zur Aufbereitung gebracht, wenn er schon mal ab ist... Der Lackierer bzw Beschichter hatte etwas Bedenken, die Dichtung könnte durch die chemische Entlackung angegriffen werden.
      Moin Jay Jay
      wird der Ventildeckel pulverbeschichtet ? wenn ja
      würde ich danach zwingend das blech im Ventildeckel demontieren um auch den Rest von dem Pulver
      herauszubekommen .
      sonst könnte es ne böse Überraschung geben
      Gruß Alexander G
      04.06.2002 - 28.01.2006 Silverstone Schwarz Rot
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      Leave Me Alone,
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      K.Raikkonen
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      Alexander G schrieb:

      Jay_Jay schrieb:

      Ich habe den Ventildeckel jetzt gerade noch zur Aufbereitung gebracht, wenn er schon mal ab ist... Der Lackierer bzw Beschichter hatte etwas Bedenken, die Dichtung könnte durch die chemische Entlackung angegriffen werden.
      Moin Jay Jaywird der Ventildeckel pulverbeschichtet ? wenn ja
      würde ich danach zwingend das blech im Ventildeckel demontieren um auch den Rest von dem Pulver
      herauszubekommen .
      sonst könnte es ne böse Überraschung geben

      Hier im Forum gab es glaube ich schon ein paar Motorschäden aufgrund von pulverbeschichteten bzw. innen sandgestrahlten Ventildeckeln?
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      Jay_Jay schrieb:

      super danke.
      Was war mir dem Deckel auf deinen Bildern? Haste das Blech neu abgedichtet?
      Nope.
      Hatte was anderes vor. Ich werde da evtl. eine Version 2.0 machen, im Winter.

      Beim Wiedereinbau des Blechs ganz simpel Gewinde bohren und die Schrauben UNBEDINGT mit hochfester Schraubensicherung einsetzen. Oder gleich Loctite 638, dann aber ganz viel Spass sollet man die Schriuaben jemals wieder öffnen wollen. Aber niemeand will das sich Schrauben im Motor selbständig macht.

      Die Sechskantschraubn an der Site sins ab Werk schon ordenltich eingeklebt.


      Aber immer daran denken, ich hab keine Ahnung.
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      P.S.:
      Pulverbeschichten: Ich werden nie wieder in meinem Leben irgendwas wichtgs oder grosses zum Pulverbeschichten / Sandstrahlen geben, in der Branche arbeiten zu 90% Idioten, die dir die Teile eher noch beschädigen. Ich hab zuviel erlebt, ich hab die Schnauze sowas von gestrichen voll.

      Nur noch lackieren.

      Ventildeckel nehmen, Abbeizen in der Garage, abwaschen in der Badewanne, trocknen, abkleben, Auspufflack mit Spraydose drüber, bei 200° eine Stunde in den Ofen, fertig. Gnaz gemütlich zuhause, mit Kaffee und guter Musik, ohne Stress und lauferei, ohne "Könntest du bitte bitte mal.." für 40,-€ Materialkosten.

      Und kein unmotovierter Hilfsarbeiter hat das Gewinde des Öldeckels oder die Dichtflächen kaputtgestrahlt oder "Scheissegal ob der Motor von dem blöden Kunden hochggeht, hauptsache ich kriege am Monatsende mein Geld" Quarzsand in alle Ecken reingeblasen. Weil abdecken vorher ja 5 Minuten dauert, da macht man ja lieber eine Zigarettenpause und Whatsapp.


      Wie immer: Ich hab keine Ahnung von was ich rede.
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