Vorgesern am 23.12. im wilden Stadtverkehr... alle sicherlich genervt von den Einkäufen... ich als Linksabbieger in eine vierspurige Hauptstraße hinein. Man weiß ja, dass Entgegenkommende (Rechtsabbieger), die auch in die selbe Straße / Richtung einbiegen wollen, Vorfahrt haben. Da die Zielstraße zwei Spuren besitzt, ists dem entgegenkommenden (Rechtsabbieger) freigelassen, ob er die rechte oder die linke davon wählt. Eine gesetzliche Regelung, die in meinen Augen optimierungswürdig ist. Denn WENN schon sooo viel los ist mit viel Rückstau und so, dann empfinde ich es als sinnvoll und normal, dass man dem Linksabbieger die linke Spur überlässt, und der Rechtssabieger die rechte Spur wählt. Klar, ist gesetzlich nicht so geregelt. ICH mache das aber so... und gräme mich nicht, wenn ein Linksabbieger dies auch nutzt. Denn es hllft allen anderen 25 Autos, die da auch noch abbiegen wollen.
In diesem Fall war ich der Linksabbieger, ohne Anrecht auf die linke Spur. Ich rollte aber dennoch los, vorsichtig zwar, weil ich ja keine Vorfahrt habe... und was passierte? Als der entgegenkommende Rechtsabbieger sah, was ich mich erdreiste, ist er extra nach links gefahren, eine Kollision klar in Kauf nehmend... der weiß ja gar nicht, wie ich ticke. Wenn da zwei Sturköppe zusammen treffen, wirds bestimmt spannend. Der Rechtsabbieger ist im Recht, ganz klar. Aber im Sinne des "gemeinsam kümmern wir uns um optimalen Verkehrsfluss" kann man hier auch mal fünfe gerade sein lassen, finde ich.
Da frage ich ich dann immer, warum sich Menschen... Deutsche... Korinthenkacker... Miesepeter... zu gern eher _FÜR_ den Konflikt entscheiden.
Einfach nur unsympathisch, wenn auch rechtlich voll im grünen Bereich. 