Beiträge von Los Eblos

    Zitat

    Original von Tiedchen
    hier die Geschichte mit dem GT3RS

    http://www.sportauto.de/news/24h-proje…er-1914011.html


    Das ist ja ne geile Nummer! :thumbup: :thumbup: :thumbup: Sowas mag ich.

    Als S'tusiast stellt sich noch beim Lesen natürlich die Frage: Schafft das ein S2000 auch? Ich hörte mehrfach, dass die Teams, die mit dem S2000 dort mitfahren, motorseitig nahe an der Serie sind. Ob das stimmt und was das jetzt aber genau heißt, würde mich sehr interessieren. Ausm Bauch heraus würde ich sagen: Die Werks-Technik kann das. Schade, dass wir es nie erfahren werden.

    :lol: 8)

    Eigentlich war an der Thread anfangs gar nichts seltsam. Es wurde gefragt, was einem so "begegnet", wenn man mit nem S2000 Rennstrecken befahren will. Also ich verstehe das so: 1. Wer Erfahrungen dazu hat, war eingeladen, diese beizutragen. 2. Wer keine Erfahrungen hat, war eingeladen, höflich und zielführend weitere Fragen zum Thema zu stellen. 3. Wer da nicht ins Raster passt, ist dazu eingeladen, die Klappe zu halten. Also eigentlich alles wie immer in allen anderen Threads auch. Okay, mit der Umsetzung gibts Schwierigkeiten... naja... normal.

    Ich versuche schon ne Weile, xxxx mit passenden Worten zu ersetzen... aber mir fällt keines ein, was in den Satz hineinpassen würde. Eigentlich auch ganz spannend. :twisted:

    Zitat

    Original von Dark Star
    Sicherlich sind Stoßdämpfer und Bremsen sog. Verschleißteile. Aber das Diff. kostet als Ersatzteil mal eben 5.000 € (!). Der Motor hat zum Glück überlebt. Allerdings kam beim starken Beschleunigen schwarzer Qualm aus dem Auspuff und der Ölverbrauch lag bei 1 Liter/1000 km.


    Stoßdämpfer:
    Kann passieren. Normal ist das nicht.

    Bremsen:
    Wird passieren!

    Diff:
    Ich gehe davon aus, dass meins über kurz oder lang kaputt gehen wird. Darum liegt schon ein gebrauchtes im Keller. Warum das nun bei Dir... vllt. war das Öl schon grenzwertig alt? Vielleicht hatte sich in den 70.000km das Spiel am Ritzel vergrößert, und die hohe Belastung bei Deinem Sportfahrertraining war dann die Sahnehaube? Ich glaube, am Diff wurde irgendwann ab Werk die Abstandshülse an der Eingangswelle verstärkt. Falls dem so war, vielleicht hatte Deiner diese Verstärkung noch nicht? Hier müsste man mal genauer forschen, ob die wirklich ab Werk irgendwann verbessert wurde. Naja, und der bei Dir nicht vorhandene Kupplungsverzögerer wird seine Arbeit 70.000km lang sicher auch nicht gemacht haben. :lol: Die lassen sich sonen Quatsch ja nicht umsonst nachträglcih einfallen.

    Ölverbrauch:
    Tja... der Klassiker! Öl im Bereich der Kolbenringe so heiß geworden, dass es verkokte und die Ringe festgebacken hat. Danach wird Öl von Zylinderwand nicht mehr sauber abgestriffen und verbrennt mit. Daher auch die blauen Wolken. Mit einer Motorinnenreingung (Tunap, LiquiMoly) hättest Du das sehr wahrscheinlich wieder in den Griff bekommen.

    Danke, Jimmy! :)

    Ach und eins hab ich noch gelernt:
    Die Radnabenmutter hinten links neigt dazu, sich zu lösen, wenn man den S2000 hart fährt. Diese sollte man also regelmäßig kontrollieren, und gern auch mal mit Loctite zusätzlich sichern.

    Zitat

    Original von Dark Star
    Bitte dabei angeben, ob und welche Umbaumaßnahmen am Auto vorgenommen wurden.

    Haltbarkeitsrelevante Modifikationen bei mir:

    1.
    Bremskühlung vorn und hinten.

    2.
    Ich fahre auf der Rennstrecke Bremsbeläge Ferodo DS2500. Wie ich kürzlich lernte, haben die die Eigenschaft, dass sie die Scheiben mehr aufheizen, als z.B. Pagid R29. Da ich mit OEM-Scheiben und EBC BlackDash jedesmal beim ersten Trackday Wärmeverzug hatte, wäre nach heutigem Wissensstand die folgende Kombination my favourite: Tarox F2000 Scheiben mit Pagid R29 Belägen für die Renne. Damit wäre dann vllt. das Abdrehen der neuen Scheiben nach dem ersten Trackday nicht mehr notwendig.

    3.
    Schwallblech in Ölwanne.

    4.
    In dem neuen Motor fahre ich seither das Mobil 1 5W50. Hilflose Entscheidung, weil diese Suppe eine der besten sein soll. Die 50er Heißvisko (wie auch 60er) wird von Menschen mit Rennerfahrung vermehrt empfohlen, wenn es wirklich heiß her geht. Fundierte Aussagen kann ich nicht abgeben. Ich hab mich einfach persönlich dazu enstschieden, dieses Öl zu nehmen, und kein 0815 Krams. In meinem alten Motor hatte das originale Honda HFS 5W40 seinen Dienst quittiert.

    Dann hab ich noch so paar andere Sachen... aber die sind nicht haltbarkeitsrelevant:
    KW V3, SkeedBrace, Öltempanzeige, Powerflex Buchsen vorn, 225/255/17".


    Ich würde gern mal z.B. den "Sportwagen reinsten Wassers" (VW Scirocco) sehen, wenn der gleiches Pensum hat leisten müssen, wie mein S. Kann der das besser? Mit Teilen, die für Belange von Otto Normal ausgelegt und billig gespart wurden? Wenn ihr mich fragt: es müsste mit dem Teufel zugehen!
    :twisted:

    Du hattest das Bild gezeichnet:
    Da bist Du eiiiiinmal auf die Rennstrecke gefahren, und sofort waren alle möglichen Dinge kaputt. Und da gabs dann eben Gegenwind, weil das so ganz generell nicht normal ist.

    Ich habe (ich glaube) 7 Trackdays je ca. 15 Runden Nordschleife, also über 100 Runden und ca. 2300 km sowie 2 Trackdays in Oschersleben mit 5x20 Minuten mit meinem S abgespult. Dazu paar Touren durch die Alpen und anfangs auch echt viel Autobahn Vollgas.

    Eine Faustregel sagte mal irgendwer: 1km Nordschleife am Limit ist wie 70km im normalen Straßenverkehr. Kannst ja mal rechnen, wieviel mein S dann so "virtuell" runter hätte: 125.000km Straße zzgl. ca. 3.000km Rennstrecke ergäbe demnach 125.000 + 210.000 > 300.000km. Wers glauben will :) Faustregeln sind ja nett... aber eben nur Faustregeln. Was ist da also dran?! Es folgt meine Meinung nach heutigem Wissensstand...

    Was bedeutet Rennstrecke fürs Auto?
    1. Die ganze Zeit VTEC.
    2. Bei Kuppen und in Kurven Gefahr, Luft statt Öl anzusaugen.
    3. OEM-Bremsen werden ständig ans Limit gebracht.
    4. Starke Schläge und Vibrationen durchs ganze Auto (Kerbs etc.), also Radlager, Achsbuchsen und Chassis. Das Fahrwerk kann das ab, deswegen zähle ich das hier nicht auf.
    5. Das, was ich jetzt vergessen habe.

    Meine Erfahrungen zu den Punkten:

    Zu 1.:
    Motoröl: Das Motoröl unterliegt einer viel viel höheren Belastung und idR auch dauerhaft hohen Temperarturen, die das Öl sehr stark verschleißen lassen. Da Öl nichts kostet, macht man das nach nem Trackday besser neu. Wer wegen z.B. Nähe zu einer Rennstrecke öfter fährt, wird die Ölfarbe hoffentlich gut im Auge behalten. Wenn man das Öl nicht viel früher raus macht als eigentlich üblich, dem kann das passieren, was ich geschafft habe: Motorschaden. Jetzt denkst Du sicher: "Siehste, sag ich doch!" Aber: Honda verkürzt gemäß WHB/Manual in heißen Ländern und unter erschwerten Bedingungen die S2000 Ölwechselintervalle auf bis zu 5000km!!! Wieso sollte man dann mehr als 5000km mit einem Öl fahren, dass Rennstrecke aushalten musste?!
    Mechanischer Verschleiß: Sicher hat man auch generell höheren Verschleiß im Motor und Antrieb. Mein bei 100.000km gestorbener Motor zeigte keine auffallenden, unüblichen Verschleißspuren. Dass einem der Motor nach einem Rennstreckenbesuch um die Ohren fliegt, ist IMHO quatsch.
    Antrieb: Das Gesamtspiel im Antrieb, also Kardan, Diff und Antriebswellen ist heute deutlich größer als früher. Ich müsste es mit einem anderen S vergleichen, der auch etwa 128.000km gefahren hat, aber keine Rennstrecke sah. WIE neu ist mein S nicht mehr. Keine Frage. Aber ich habe im Antrieb noch die ersten Teile drin. Antriebswellen-Innengelenke kamen mal neu, weil nach Tieferlegung Vibrationen da waren. Ohne Tieferlegung wäre das nicht notwendig gewesen.
    Getriebeöl/Difföl: Was fürs Motoröl gilt, gilt auch für Getriebe und Diff. Man sollte die Intervalle stark verkürzen, um auf sicherer Seite zu sein.

    Zu 2.:
    Wer Rennstrecke fahren will, sollte sich ein Schwallblech in die Ölwanne schweißen lassen. Mehrere unabhängige Menschen, die mit dem S2000 echte Rennerfahrung haben, rieten das bisher. Ihnen sei ohne Blech nicht nur ein Motor hops gegangen ist. Wenn man so ein Blech nicht hat, aber selbst schon so schnell ist, dass es relevant wird: Vielleicht Kuppen besser nicht auf letzter Rille nehmen und dafür sorgen, dass Ölstand auf Max (oder bissl drüber?!?) ist, um die Wahrscheinlichkeit des Luftansaugens zu minimieren.

    Zu 3.:
    Die OEM-Bremse bremst sicher und dauerhaft. Aber dabei wird die so heiß, dass die OEM-Bremsbeläge vom allerfeinsten verschleißen, weshalb man hier recht schnell zu tunen beginnt. Wechsel auf andere Bremsbeläge (Pagid R29, HT10, DS2500, DS3000, Endless) verschafft hier Abhilfe. Dann ist das schwächste Glied nicht mehr der Belag, sondern die Scheibe. Klar, dass die dann keine 80.000km mehr hält und besser eher mal Zuwendung/Erneuerung erfahren sollte. Wer mit Scheiben nahe Verschleißgrenze auf die Renne geht, macht was falsch.

    zu 4.:
    Ich hatte die Achsbuchse "vorn unten hinten" kaputt. Habe in dem Zuge alle Buchsen der Vorderachse getauscht. Es war aber nur diese eine kaputt. Alle anderen waren top in Ordnung. Radlager: Nur vorn rechts ist noch original. Alle anderen waren inzwischen fällig. Wobei ich die hinteren auf Verdacht vorzeitig hab tauschen lassen. Lediglich vorn links ging tatsächlich konventionell kaputt.

    Bei allen Punkten kann man mit sinnvollem Tuning natürlich die Limits (auch beim Verschleiß) verschieben. Aber ums Tuning sollte es hier ja nicht gehen. OEM war gefragt.

    Wenn man mich also zur Rennstreckentauglichkeit bei OEM Zustand befragt:
    Es gibt (wie bei jedem Auto) Randbedingungen, die man beachten MUSS! Wenn man das aber macht, dann steht dem Spaß eigentlich nichs entgegen. Wobei ich es aber auch echt schön finde, wenn man sagt: Mir ist der S2000 zu schade dafür. Bei mir ists son Wechselspiel: Einerseits tut er mir leid, andererseits ists n Jammer, wenn man dieses fantastische Auto nicht ab und zu mal RICHTIG fahren kann. Denn eines ist klar: ALLES, was man auf öffentlichen Straßen mit dem Auto machen kann, ist Kindekacke gegen das, was einem die Rennstrecke geben kann. Ein paar Sträßchen in Schwarzwald und Alpen mal ausgeklammert.

    Zitat

    Wuerde die Batterien tags ueberladen und Abends die klima halt solange laufen lassen bis das Zimmer runtergekuehlt ist bzw. solange die Batterien was hergeben.


    Bedenken: Es reicht nicht, mal eben kurz die Luft im Raum von z.B. 28 Grad auf 21 Grad runter zu kühlen, weil man bei 21 Grad besser schlafen kann. Du musst kontinuierlich kühlen. Denn in der Luft steckt nur verhältnismäßig wenig Wärmeenergie. Die relevante Wärmemenge, die Du aus dem Raum heraus transportieren musst, steckt in Wänden und im Mobiliar.

    Beispiel aus der Praxis:
    Eine gut durchgeheizte Sauna bei 90 Grad. Du machst kurzes Stoßlüften mit offener Tür und offenem Fenster und tauschst dabei die ganze schöne heiße Luft aus gegen kalte Aussenluft. Dann schnell Tür und Fenster wieder zu... in Windeseile hast Du Deine 90 Grad Saunatemperatur wieder, ohne dass der Ofen da nennenswert für heizen musste.

    Weiteres Beispiel:
    Du warst 2 Wochen im Urlaub und hast ganz sparsam im Wohnbereich die Temperatur auf 16 Grad runtergefahren. Jetzt kommst Du heim und drehst die konventionelle Heizung auf (Fußbodenheizung ist träger, daher nicht das perfekte Beispiel). Es dauert nicht lange, und du hast 22 Grad Wohlfühltemperatur in der Luft erreicht. Nur mit dem Wohlfühlen wirds noch nichts. Wände, Decke, Boden und Möbel sind kalt. Das dauert lange, bis Du den ganzen Raum durchgewärmt hast, so dass sich Wohlbehagen einstellt.

    Hier bei deiner Schlafzimmerkühlungs-Idee ists genauso. Mal eben ne Stunde vorm dem Schlafengehen die Klimaanlage powern lassen macht zwar die Luft kalt, doch sobald Du zu Bett gehst und für eine stille Nacht die Klimaanlage natürlich ausschaltest (wer will schon Krach), hast Du sehr schnell wieder eine zu hohe Temperatur. Du musst kontinuierlich kühlen, wenn es nachhaltig und ökonomisch sein soll.

    Ich stieß drauf, als ich mal den Taschenrechner schwang, um auszurechnen, wieviel kWh man aufwenden muss, um eine Sauna definierter Größe von 20 auf 90 Grad zu erwärmen. Dabei habe ich anfangs nur die reine Erwärmung des Luftvolumens gerechnet... das geht erstens mit so einem 9kW Ofen ratz fatz, zweitens kostet es fast nichts. Nur dass ich nicht dran gedacht hatte, dass viel Wärme von der erwärmten Luft ins Saunaholz geht.

    Auf meinem Sensor steht hier auch explitit 1/8"-27 NPT drauf... aber vom Durchmesser (nicht ganz 10mm) muss das doch eigentlich ein 3/8" Gewinde sein?!?

    1/8" = 3,175 mm
    3/8" = 9,525 mm

    Was ist denn da überhaupt los?!?
    WAS soll das alles?

    Mikrofon kreisen am Hörplatz bei gemittelter Dauermessung liefert den aussagekräftigen Schrieb. Haste Dich mal durch die Dokus gelesen?

    Nen Absolutpegel kannste ja auch mangels Referenz nicht messen. Braucht ja aber auch keiner, oder?

    Zeig mal Fotos! :thumbup: :)

    Nein. Ich interessierte mich nur schon mal dafür, was da überhaupt passiert und notwendig/sinnvoll ist.

    Die ganze Nummer soll zuweilen zeitintensiv sein, weil man den Spacer nur wechseln kann, indem man das Lager wieder von der Welle abzieht. Hast Du also nicht gut gemessen und der Spacer muss doch nochmal dicker/dünner, dann beginnt die Leier von vorn.

    Schau auch nochmal hier:
    http://www.hondapartsnow.com/

    Da sind die Preise besser!

    Da sind Distanzscheiben notwendig, deren benötigte Stärke von Messungen an Deinem Diff abhängt... über die wird das Spiel zwischen Kegel- und Tellerrad eingestellt. Entweder, Du bestellst Dir vorweg diverse Stärken auf Verdacht (teuer), oder Du misst während der Arbeit und musst dann nachbestellen.

    Siehe hier, Position 11:
    http://www.lingshondaparts.com/honda_car_part…&block_03=23876

    Und noch was:
    Position 10 gibts von ich glaube Spoon in verstärkter Ausführung, was dafür sorgen soll, dass unter großer Last diese Hülse nicht gestaucht wird und sich somit das Spiel nicht kaputt-vergrößert.

    Es ist wie immer: Zwei Lautsprecherbastler, 3 Meinungen. :lol:

    Ich finde, das ist wie mit Autos. Man muss in der Praxis ausprobieren. Und niemand kann davor sagen, dass es gefallen wird oder oder nicht gefallen wird.

    Insofern leistet Euch keinen Schlagabtausch, sondern seid nur neugierig, was der andere da gerade so treibt.

    ;)