Beiträge von Los Eblos

    Zitat

    Original von X-Men
    Ich würde die EBC Greenstuff mit Tarox F2000 Scheiben nehmen.
    Alles etwas über Budget aber mit ABE.

    Gibts z.B. hier

    http://shop.at-rs.de/index.php?page…b9f&acPath=2_28

    http://shop.at-rs.de/index.php?page…&acPath=348_350


    Hast Du den Thread hier gelesen? Interessiert mich dann ja jetzt doch, ob Du Greenstuff nehmen würdest, obwohl Du gelesen hast. :o Ich weiss nicht, wie es heute ist, damals als ich die Grenstuff kaufte, waren sie teurer als OEM.

    Edit: Ach, sind sie ja heute immer noch... ja sogar deutlich! :thumbdown:

    Zitat

    Original von UK 45

    Laß es, Lars

    Die ATE hab ich schon durch. Für wirkliches daily driving ohne Niveau ist es ok

    Die Bremsbeläge sind überhaupt nicht hitzefest.........


    :lol: :thumbup: Okay. Gut drüber gesprochen zu haben. :nod:

    Ate bewirbt gerade son neues Pad aus Keramikzeugs.
    Ob das was kann? Gibts aber wohl noch nicht für den S.

    Zitat

    Original von Moonwalker
    Lars:
    ... um dich noch ein wenig auszuquetschen: Beläge eher OEM... keine EBC, right?


    Ähm... lies doch einfach oben. :lol:
    Ich mache mir ungern umsonst die Mühe, da all mein Gedenke dazu ins Forum zu schreiben. Und letztlich sollt ihr ja selbst entscheiden, was ihr kauft. Mehr als Erfahrungen beschreiben will ich nicht tun.

    Zitat

    Original von Moonwalker
    Horrorgeschichten? Scheibe gebrochen... oder so.


    Geschichten gibts viele. Mir ist ne OEM-Scheibe auch schon gerissen. Einmal von innen nach aussen der äußere Reibring durch.

    Zitat

    Original von Moonwalker
    Scheiben selber wechseln oder damit zum ATU?!


    Wenn Du weißt wie, dann selber machen kein Problem. Solange Du Dir die kleine Senkkopfschraube nicht zerwixxt :D Wenn Du unsicher bist... lass es machen. Bremsen sind sicherheitsrelevant und sollten funtzen!

    Zitat

    Original von Moonwalker
    über den Preis hatte ich noch nie so wirklich nachgedacht... sind die OEM-Scheiben so teuer? Wenn EBC 'ne Alternative ist.. gerne.

    Als ich auf Reisen gezwungener Maßen nochmal OEM-Scheiben nehmen musste, sah das bei Honda so aus:

    356,64 EUR 2x Bremsscheibe OEM vorn
    _69,50 EUR Montage
    ==============================
    426,14 EUR Summe
    _80,97 EUR 19% Mwst.
    ==============================
    507,11 EUR Rechnungbetrag

    EBC Turbo Groove und Black Dash kosten egal ob vorn oder hinten pro Paar im Web regulärer Preis aktuell etwa 245,- EUR. Wobei ich die auch schon mal für etwa 190,- EUR gekauft habe. An dem aktuellen Internet-Preis sollte also noch was gehen.

    Zitat

    Original von Moonwalker
    Vor Scheiben mit "grooves" hab' ich ein wenig Respekt... oder sind das nur Horrorgeschichten? Hübsch aussehen tut es ja.

    Was denn genau für Geschichten? :)

    Na Mädels? Wie siehts denn aus mit 2012?
    Das Jahr ist zur Hälfte rum und es gab bis eben noch nicht mal diesen Thread hier.
    Habt ihr jetzt alle neue Kinder oder Häuser, dass die Zeit rar ist? :D

    Bitte mal alle hier den Thread abonnieren (= zu Favoriten zufügen, oben rechts!),
    so dass ihr von neuen Dingen mitbekommt!

    Und... was geht? ^^

    Zitat

    Original von etrate
    Da muß ich Ulkahn recht geben, hab aber noch ne anekdote zu billig-belägen. Als wir unseren Familienkombie kauften hatte er knapp 40 tkm auf der Uhr und bei 50 tkm waren neue Belläge vo/hi fällig. Statt neue VW OEM Beläge hab ich die billigsten mit e prüfkennung in der Bucht genommen und einbauen lassen. Jetzt haben wir 105 Tkm runter und die dinger haben bis dato immer noch gut Materialstärke. Warum Sie länger halten ? Na weil Deutsche Automobielhersteller Ihren Profit erhöhen möchten. Sind aber doch nicht alle Verbrecher da draußen ;) Nein bestimmt nicht ?


    Passt mal wieder voll in mein Weltbild. :lol:

    Zitat

    Original von MisterB

    und diese darf nur leistungen im kausalzusammenhang ablehnen ;)


    Interessant. Also ist man gezwungen, den nicht kausalen Zusammenhang zu beweisen?!

    Zitat

    Original von Los Eblos
    Für die Landstraße wiegt der Vorteil des [guten] Materials [ohne ABE] den Nachteil der fehlenden ABE nicht auf, finde ich. Safety first.


    Und wenn eine zur Zahlung verpflichtete Versicherung etwas finden will, und sie findet etwas, dann wird sie es massiv gegen Dich einsetzen. Gerade bei Personenschäden schnell ein teurer Spaß.


    Denke auch, der Preis ist das Argument. Die OEM-Scheiben sind sackteuer und neigen zu Rissbildung. Zudem gehen die krumm, wenn man sie richtig richtig heiß bremst. Also bei den OEM-Scheiben viel Geld für durchschnittliches Material. Da ist der Tip mit den EBC Turbo Groove oder Black Dash offenbar kein schlechter. Weil viel billiger und mindestens genauso belastbar. Und mit den Tarox F2000 gibts dann für ähnliches Geld wie OEM gute Sportscheiben, die aufgrund der genannten Wärmebehandlung jedenfalls nciht kurmm gehen sollten, wenn man sie richtig richtig heiß bremst. Naja, und dann gibts natürlich noch den Bereich der Scheiben, die noch teurer sind und angeblich noch mehr können... Sandtler RS usw. Aber auch die sind nicht überall problemfrei, bzw. empfindlich je nach verwendeten Belägen.

    Mein Latein ist somit am Ende. Gibt ja noch son paar ganz krasse Gänger unter uns, die für RICHTIGE Performance noch so manchen anderen Belag und Scheibe verwendet haben. Am Ende steht aber meist eh der Schritt zum Big Brake Kit oder wenigstens Festsattel. Für alles abseits der Renne ist sowas aber denke ich völlig unnötig... es sei denn man verfolgt das Motto: "Die Frage ist nicht, braucht man das... die Frage ist, hat man das schon?!"

    ;)

    Vorweg:
    Meine Erfahrungen beziehen sich bislang ja nur auf mein Treiben auf der Nordschleife. Und da glaube ich, dass mein Gebremse den Belägen und Scheiben mehr abverlangt als bei besseren Fahrern. Ich habe keine Erfahrungen auf anderen Rennstrecken. Gerade kleine GrandPrix-Kurse stellen ja nochmal härtere Ansprüche an die Bremsen. Wenn ihr meine Erfahrungen lest, berücksichtigt deren Zustandekommen.

    OEM-Beläge sind aus meiner Sicht auch unter den auf der Nordschleife erlebten Belastungen sehr sichere Beläge. Die Bremswirkung wird zwar geringer, wenn die Beläge sehr heiß werden. Ein echtes Fading, wie ich es z.B. vom Serienmaterial meines Golf damals kannte, zeigte der S im Serientrim bisher bei mir noch nie. Belastet man die OEM-Beläge thermisch sehr stark, so steigt auch der Belagverschleiß stark an. Ich habe zu besten Zeiten einen nagelneuen Satz OEM-Beläge auf der Hinterachse in ca. 250 km Nordschleife vernichtet. Das ist ziemlich inakzeptabel vom Verschleißgrad... aber der OEM-Belag ist dabei stets berechenbar und sicher.

    Der DS2500 hingegen zeigt etwas mehr Biss... kalt wie heiß... und bleibt unter Belastung auch in hohe Temperaturen hinein recht konstant, was die Bremswirkung angeht. Zudem verschleißt der DS2500 deutlich weniger. Ich würde sagen: DS2500 hält auf der Nordschleife doppelt so weit... bei besserer Bremswirkung. Bei normalem Fahren auf normalen Straßen dürfte der DS2500 wohl noch länger halten. Dafür neigt er aber zum Quietschen, bei sanften Bremsungen mit wenig Pedaldruck und geringem Tempo.

    Zitat

    Original von Moonwalker
    Lars,

    also doch OEM? Gibt es überhaupt eine (legale) Alternative (für die Strasse)?

    /Sascha


    Kaum, denke ich. Die OEM-Beläge, so wie ich sie kenne (da gibt es angeblich auch Unterschiede) sind gute Beläge für alles, was ich mir auf öffentlichen Straßen vorstellen kann. Gibt eigentlich keinen Grund, dort herum zu experimentieren, es sei denn, man möchte Geld sparen.

    DS Performance soll so wie OEM sein. Hab ich aber nie gefahren, kann ich also nur nachplappern.

    Ich bin aber auch noch experimentierwillig... so habe ich auch auf dem Plan, mal Standard-Beläge von Até zu testen... für den Alltag. Kosten die Hälfte von OEM und von denen verspreche ich mir noch am ehesten brauchbare Performance. Eventuell nehme ich sowas mal mit nach Oschersleben und schaue mal, wie viele Runden dabei rumkommen. Wenn sie schnell weg sind, wars nicht so teuer. Vielleicht taugts ja. Ich hatte einstmals auf dem Golf Até PowerDiscs und Até Beläge, und die haben sich auf der Rennstrecke sehr sehr wacker geschlagen. Gab es nichts zu meckern. Nur kann man diese Erfahrung von einem 125PS Brot/Butter-Auto nicht so recht auf ein Auto mit der doppelten Leistung projizieren, denke ich. Letztlich hilft aber eh nur ausprobieren.

    Für die Renne werde ich meine hier noch liegenden DS2500 noch aufbrauchen... und dann muss ich in mich gehen... weil DS2500 ist ja eigentlich ein Kompromiss zwischen den Belangen des öffentlichen Straßenverkehrs und den Belangen der Rennstrecke. Wenn man damit aber eh nur Rennstrecke fährt, dann kanns ja vielleicht auch ein DS3000 oder Endless oder so sein... gibt ja viele schöne Sachen. An EBC mag ich zumindestens bei den Bremsbelägen nicht mehr so recht ran.

    Zitat

    Original von Marco2000
    Auf der VA habe ich EBC Turbo Groove mit Ferodo DS2500. Eine nette Kombination :thumbup:

    Die Bremswirkung ist schon enorm, und sobald die auch warm sind, immer noch sehr gut. Es macht auf jeden Fall Spaß :nod:
    Für Landstraße oder etc. perfekt, aber für den Einsatz auf der Rennstrecke wie Nordschleife hätte ich ein wenig Bedenken.

    Da sollte man bestenfalls über eine Kühlung und Stahlflex nachdenken ;)


    Sollte ich vielleicht auch noch erwähnen... Kühlung hab ich. Stahlflex auch.

    Es ist mal wieder an der Zeit...
    Ich glaub, die Reibwerte der EBC Greenstuff sind auch Marketingblahblah.

    Meine Erfahrung mit Greenstuff: Brauchen für gleiche Bremswirkung mehr Pedaldruck als OEM und bissen somit nicht besser als OEM. Der DS2500 hingegen übertrifft im Biss die OEM deutlich, bei weniger Pedaldruck und härterem Pedaldruckpunkt. Zudem hielten die Greenstuff den Einsatz auf der Nordschleife thermisch lange nicht so aus wie OEM oder gar DS2500.

    Nach dem Ausbau... die sind so zerplatzt, nachdem die Beläge aus ca. 1.20m Höhe aus dem Sattel auf den Werkstattboden gefallen sind. Total verbrannt und verglast. Sogar der OEM-Belag konnte das viel besser.

    [Blockierte Grafik: http://lars-server.de/_files/S2000/ebc/ebc_greenstuff_01.jpg]

    Obendrein las ich von mehreren Fällen, wo bei alt gewordenen Belägen Korrosion zwischen Druckplatte und Belagmaterial zum Ablösen des Belagmaterials führte. EBC belobt deren eigenes, spezielles Verfahren zum Verbinden des Belagmaterials mit der Druckplatte. Ich kann, jedenfalls für die Greenstuff, da keine Empfehlung formulieren.

    Anmerkung:
    Der Vergleich zu DS2500 ist etwas unfair, da der DS2k5 keine ABE besitzt. Aber der Vergleich zu OEM langt ja auch schon.

    Zitat

    Original von Luky
    Gibt es am Motorblock nirgend wo anderst eine Möglichkeit den Temperaturgeber an zu schliessen ohne Sandwichplatte????


    Leider nein.

    Wenn Du auf gar keinen Fall eine Sandwichplatte verwenden willst, dann gibt es die Möglichkeit, einen Temperatursensor auf dem Ölfilter anzubringen. Damit das anständige Messwerte liefert, muss man den Sensor jedoch gut gegen die Umgebungsluft isolieren. Ich habe das seit diversen Jahren so und bin grundsätzlich zufrieden damit. Die Umsetzung hatte ich gefunden, weil ich auch keine Sandwichplatte haben wollte... wegen der zusätzlichen Fehlerquellen.

    Diese Methode bedeutet aber auch, dass man den Sensor beim Ölfilterwehcsel jedesmal wieder neu anbringen und isolieren muss. Eigentlich kein großes Ding... aber gemacht werden muss es trotzdem.

    Inzwischen denke ich aber auch, dass die Verwendung einer anständigen Sandwichplatte kein Problem ist, SOFERN man den Ölfilter gegen Drehung sichert, so dass der sich nicht losdrehen kann. Das geht ja einfach, indem man eine handelsübliche Schelle drum herum legt und mit einem Rödeldraht gegen eine feste Stelle fixiert.

    Naja, Honda WHB sagt, bei Leerlaufdrehzahl und 80°C Öltempertur sollen mindestens 2.5 bar anliegen... oben am Öldruckschalter. Bei 3000U/Min dann mindestens 6.0 bar.

    Und da steht dann:
    Wenn Druck nicht vorschriftsmäßig, dann Ölpumpe kontrollieren.

    Da würde ich dann langsam mal beigehen (lassen).
    Vielleicht ist am EntlastungsVentil irgendwas nicht astrein.

    Falls weniger Öl als üblich über die Ölkühlung geleitet wird, dann haste auch höhere Temperaturen.