Beiträge von Los Eblos

    Zitat

    Original von gpower88
    Was soll daran ungewöhnlich sein?


    Naja, eben nicht die Seriengröße. Aber wenn man irgendwann mal andere 17"-Felgen nachgerüstet hat, ist das ne ziemlich gute Größe.

    Erik:
    GOTO Fazit

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    Ich habe kürzlich alles Material, was ich online finden konnte, durchstöbert.

    Ich glaub die Sport Auto schrieb, dass die guten Markenreifen gleicher Dimension aber unterschiedlicher Marke im gleichen Segment nur Nuancen an Unterschieden zeigen. Bei manchen fiel der Kompromiss bissl mehr Richtung Nässe aus, bei anderen bissl mehr Richtung Trockenperformance. Alles aber dennoch sehr eng beieinander.

    Die Ansprüche an den Reifen sind von Fahrer zu Fahrer doch sehr unterschiedlich, so dass das mit Empfehlungen immer so eine Sache ist. Ich gehe dabei immer so vor, dass ich mir selbst überlege, was mir wichtig ist.

    Bei mir z.B. so:

    Ob ich nun nen Hauch mehr oder weniger Trockengrip habe, erachte ich für den Alltag als ziemlich irrelevant. 2km/h mehr Kurvenspeed merkt man nicht. Ich habe daher den Fokus nicht auf dem Maximalgrip... sondern auf den Eigenschaften wie Grenzbereichverhalten, Nassgrip, Rückmeldung, Direktheit. In den gut ausgeführten Tests wird auf diese Dinge eigentlich immer eingegangen.

    Meine Prios:

    1.
    Temperaturstabil auf der Rennstrecke. Hier wirds schon schwer. Weil sich das mit "Straßenreifen" idR schon beißt. Aber man kann die Tests ja daraufhin analysieren und bewerten und den besten Kompromiss suchen. Sportauto z.B. testet einen Reifen seit 2 Jahren auch immer in 10 scharfen Runden in Hockenheim. Da wird geschaut, wie sehr der Reifen abbaut und wie das Profil das erträgt. Dabei fällt auf, dass Reifen mit wenig Trockengrip diese Tortur oftmals gut meistern... dafür aber eigentlisch auffallend schlecht im Segment Trockengrip sind. Einzeln darf man die Ergebnisse der Teil-Tests also nicht bewerten.

    2.
    Direkte Reaktion auf Lenkimpulse = Steife Konstruktion. Ich achte also beim Lesen der Reifentests gleich drauf, welcher Reifen hier gelobt wird.

    3.
    Nassgrip: Reifen im Alltag, die bei Nässe grottig sind, muss ich nicht haben. Grottig im Sinne von "Mischung und Konstruktion so ausgelegt, dass das bei Nässe nicht gut taugt." <<< gegen weniger werdendes Profil ist ja kein Reifen bei Regen gefeit. Ob man jetzt einen Reifen mit eher wenig Negativanteil haben will, ist wieder Geschacksssache: Semi oder nicht Semi? ;)

    So hab ich drei Dinge, die ich für mich als wichtig bewerte. Wenn man sich diese Kriterien erstmal zurecht gelegt hat, dann lese sich Testberichte viel ergiebiger.

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    Fazit:
    Wenn ich Dir einen Reifen empfehle, ist der für mich vielleicht gut gewählt (was sich erst in der Praxis zeigen muss)... für Dich aber ja vielleicht überhaupt nicht gut.

    Bleibt mir hier also nur, zum Besten zu geben, welche Wahl ich getroffen habe:

    Ich habe aktuell Federal 595RS-R in 215/45-17 und 235/40-17. Der Hinterreifen ist fertig. Ich werde auf Toyo Proxes R1R wechseln. Zunächst nur an der Hinterachse. Wenn sich diese Reifenkombi als ungute Wahl herausstellt, kaufe ich die Vorderreifen passend nach.

    Warum den R1R?
    Es gibt wenig Testmaterial. Aber einige Berichte von der Rennstrecke... auch bei Nässe. Alles in die Waagschale geworfen, verspreche ich mir von den Reifen eine für Straßenreifen große Direktheit und Feedback, gute Stabilität der Eigenschaften auch bei mehreren forschen Runden auf der Rennstrecke, sowie für diese Randbedingungen (Profilauslegung) brauchbare, keinesfalls dauerhaft gute, aber berechenbare Eigenschaften bei Nässe.

    Also kaufen, testen, mehr wissen.

    Dass ich die Mischbereifung teste, ist meiner Neugier dazu geschuldet.
    Wer vorsichtig ist, lässt solche Experimente besser!

    Naja, der Niedersachsen-"Stammtisch" hält schon kontinuierlichen Kontakt. Die letzten zwei Jahre wars mit Ausfahrten zwar immer weniger geworden... aber das liegt nur daran, dass keiner was anfässt.

    Wenn man ruft, dann kommen sie! :D :thumbup:

    Sei erstmal zurück... dann findet sich das schon allein in BS zu kleinen Feierabendrunden oder so. Swen hat fast immer Zeit, und Toni bekommt bestimmt auch Lust, wenn der Straßen-S fertig ist.

    Interessant.

    Nur kurz, weil ich aufm Weg zum Karfahren bin...

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    Original von schwedenkreuz
    Mir wäre da lieber, dass die Privaten Sender die Rechte kaufen würden und ich dann die Wahl habe.


    Ja.

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    Original von schwedenkreuz
    Zum Rest: Tja, gegen die großen Gefühle der Jugend kann man nicht argumentieren. Da hast Du recht.


    Damit degradierst Du das wieder zu Kinderkram. Aber ist es das wirklich?

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    Original von schwedenkreuz
    Erstaunlich aber Deine Kapitulation vor den Fakten. Im von Dir verlinkten Artikel des polnischen Dichteres in der Zeit hieß es noch, dass die mit dem Internet aufgewachsene Generation dort auch alle Informationen mit Leichtigkeit findet. Vielleicht solltest Du mal einen dieser Generation mit der Faktenbeschaffung beauftragen.


    Kinderkram. Sarkasmus. Fein fein. :roll: Mir vergeht dabei um so mehr die Motivation, dem irgendwas Sinnvolles entgegen zu setzen.

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    Original von schwedenkreuz
    Ich schätze Dich als Diskussionspartner, aber das ist doch ein sehr unfairer Beitrag.

    Ich habe einen Link von Dir über 3 Seiten in der Zeit komplett gelesen, inhaltlich zusammengefasst und aus meiner Sicht beurteilt. Du hast zum von Dir selbst verlinkten Artikel inhaltlich noch kein Wort verloren, geschweige denn zu meinem Beitrag. Und jetzt wirfst Du mir "Ablehnung schon vor dem Lesen" vor???
    Selbst hier kommt nur "viele Passagen aus der Seele gesprochen". Ja welche denn und wieso? Mir haben hat fast keine Passage aus der Seele gesprochen und das habe ich genau begründet.

    Und der Hinweis auf "die Gesellschaft" ist doch etwas nebulös. Im Gegenteil, ich kann zumindest in der veröffentlichten Meinung sehr viel Verständnis für die sogenannte "Netzgemeinde" erkennen.


    Ja.

    Ich schwaller mal drum herum, um zu vermitteln, woran das vielleicht liegen mag: Ich hab kürzlich die Zeit bislang nicht aufbringen wollen... weil es eines meiner größten Fazits dieses Threads ist, dass der Versuch müßig zu sein scheint, das Gefühl und die Motivationen junger Menschen rüberzubringen, warum sie auf die Straßen gehen. Warum sie die Rechteverwerter und deren Business zum Feind haben. Warum sie Politikverdrossenheit verspüren. Warum sowas unkonventionelles wie eine Piratenpartei plötzlich Ambitionen auf den Einzug in den Bundestag haben. Ich bin auch nicht mit alledem glücklich. Wenn man die Leute, die wegen ACTA auf die Straße gehen mal befragt, so hat sich ein Großteil derer sicher nicht solche Gedanken darüber gemacht, wie wir hier in den letzten Tagen, die wir hier diskutieren. Ich fühle mich persönlich auch Deinen guten Argumenten gegenüber irgendwie ohnmächtig... ausser Stande, auf den Punkt zu bringen, warum ich unzufrieden bin. Liegt auch daran, dass ich keine Fakten habe. Und es liegt mir fern, nicht fundierte Dinge als Diskussionsmaterial heranzuziehen. Folglich bleibe ich auf der Meinungsebene. Fakten aber muss ich z.B. Dir denke ich bieten, damit Du etwas akzeptierst. Ich habe im Bauch einen Groll, weil sich z.B. Sony und Warner und weitere Machthaber die Taschen vollmachen, und deren Künstler nur ca. 0,30 EUR von den sagen wir mal 22,00 EUR einer verkauften CD erhalten. Aus Trotz: Diese Konzerne sollten keinen einzigen Cent mehr bekommen. Und bei GEMA gehts weiter. Kackladen. Ich habe einen Groll im Bauch, weil ich etwas spüre, was ich leider aber irgendwie nicht explizit benennen kann und auch nicht mit Lösungen bedienen kann, das gegen den Himmel stinkt. Ich habe das Gefühl, dass es bei allen Informationen, die ich mir angelesen und konsumiert habe, zusammengesetzt zu einem Gesamtbild ohne Gewähr... dass es richtig ist, dass es diese Bewegungen rund um das Internet, Urheberrecht, Patentrecht und die generelle Auseinandersetzung mit diesem Gesellschaftswandel überhaupt gibt. Möge man den Wandel gutheißen oder verhassen. Ich spüre eine Kluft in der Wahrnehmung, und kann es doch nicht klar herauskristallisieren.
    Deine Standpunkte wirken fundiert und auf eine gute Weise kritisch... aber eben auch irgendwie strotzend vor Unverständnis. Ich glaube, wir lesen den selben Text, fixieren aber völlig andere Aspekte darin. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe, Dich zu überzeugen. Ich wünsche mir, dass mehr Leute die Probleme überhaupt erstmal wahrzunehmen beginnen, zu bewerten beginnen, sich an Diskussionen zu beteiligen beginnen und Meinungen beitragen. Da sind kritische Meinungen besonders wertvoll. Im Gegenzug nehme ich diese ja auch auf und diskutiere sie im Freundeskreis, entwickle mich weiter. Ich denke, wer sich bislang dafür interessieren konnte, macht gleiches.

    Zitat


    Wieso soll Deine Lieblingsmannschaft sich umsonst zeigen lassen? Die erbringen doch eine Leistung? Im übrigen war das früher auch nicht umsonst in den Abendnachrichten. Nur hast Du als Fußballfan alle Nicht-Fußballfans dazu gezwungen über die Gebühren für die Abendnachrichten Deine Mannschaft mitzubezahlen.


    Du meinst also, von den Geldern, die die GEZ eingezogen hat, hat der Fussballverein einen Pfennig gesehen? Okaaaaaaay. Nicht wirklich, oder? Ich glaub, auch hier kann ich noch was lernen. Ich denke: Die haben davon profitiert, dass über sie berichtet wurde. Das wars dann auch.

    Zitat

    Grundlage bleibt aber, dass jeder in der Verwertungskette über sein Eigentum bestimmen kann.


    Und das ist heute in der Praxis der Fall? Ich hab da meine Zweifel.

    ich mag die Diskussion zur Lösungsfindung selbst gar nicht betreiben, weil mir schon zum Ist-Zustand zu viele Fakten fehlen. Ich ärgere mich aber darüber, dass die Tatsache des Reformbedarfs durch falsche Pauschal-Argumente wie "Gratis-Mentalität" zerredet wird. Diese Mentalität gibt es. Aber in meinen Augen lange nicht in dem Ausmaß, wie es als Problem postuliert wird. Du hast längst gesagt, dass Du auch einen Reformbedarf siehst. Sehe da im Kern also keinen Diskussionsbedarf mehr. Die möglichen Lösungen zu diskutieren war nicht mein Ansinnen.

    Was aber ärgert:
    Gerade vorhin wieder im Stern einen Online-Artikel zu den heutigen Anti-ACTA-Demos gelesen... und da auch wieder so ein Satz von wegen: Die Teilnehmer hätten angeblich Angst, Musik und Filme künftig nicht mehr kostenlos aus dem Internet herunter laden zu können. DA KRIEGE ICH PLAQUE. Das ist Meinungsmache der ganz stupiden Art. Und es ist doch egal, wo man einer Diskussion dazu beiwohnt... überall die gleichen Klischees, die wunderbar durch die Medien in den letzten Jahren vorbereitet wurden. Hört endlich auf damit. Ich kann es nicht mehr hören.

    Markus:
    Ich war neulich auch beim Optiker, weil mir auffiel, dass ich in der üblichen iPad-Halte-Entfernung die Grenze zum Scharfstellen habe. "Hey, nicht so dicht!" ;) Das ist dann wohl der Beginn der Altersweitsichtigkeit. OMG! :lol: Der Optiker hat nen Sehtest mit mir gemacht sich kaputt gelacht. Ich habe auf einem Auge nicht mal 0.25 (beim Vorzeichen unsicher), andere würden sowas nicht mal merken. So denn... warte ich also ab, wie sich das entwickelt.

    Zitat

    Ich denke, dass der Quatsch dieses polnischen Dichters recht gut die Inhaltsleere seiner Argumente illustriert.


    Die Art, wie Du Dich scheinbar mit Ablehnung schon vor dem Lesen danach damit auseinandersetzt, finde ich irgendwie symptomatisch dafür, wie die Gesellschaft das auch macht. Mit Ablehnung und akutem Unwillen, irgend ein Verständnis für den anderen, befremdlichen Blick in die Welt aufbringen zu wollen. Ich finde den Artikel gut, weil er mir in vielen Passagen aus der Seele spricht, ohne dass ich das ganze Ding in Stein meißeln wollen würde. Es touchiert die Stellen, an denen mir z.B. auffällt, dass meine Eltern sehr anders funktionieren als ich... und ich bin Baujahr 1975... wie mag das erst bei heute 20 jährigen sein. Kostenlos-Kultur kann nicht das generelle Ziel sein. ACK.

    Diese latente Ablehnung missfällt mir. Da bist Du, Schwedenkreuz, jetzt nicht persönlich gemeint... sondern die Gesellschaft allgemein.

    Zitat

    Der Kulturwandel ist längst da. Jetzt müssen wir nur noch lernen, sorgsam mit ihm umzugehen.


    Quelle: http://www.zeit.de/online/2009/09/generation-internet/

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    Original von schwedenkreuz
    Aber das soll bitte der Markt ergeben und keine gesetzliche Vorgabe.


    Das ist doch in Bezug auf das eigentliche Thema dieses Threads ne gute Aussage!

    Forderungen größer anzusetzen als Gegengewicht zum Ist-Zustand ist doch üblich. Diskussionen hervorrufen und Kompromisse beeinflussen. Ich finde das alles sehr okay. Forderungen als utopisch abzuhaken und nicht zu diskutieren und statt dessen lieber im alten Trott weiter zu machen, verhindert Änderungen im Keim. Und das kann nicht das Ziel sein.

    Zitat

    Original von MB 23
    Jetzt wo das noch mal lese, ist mir schon klar, dass der Beitrag die Diskussion nicht weiterbringen wird. Die unterschiedlichen Punkte sind schon längst ausgetauscht.


    Ja, das stimmt.

    Zitat

    Original von MB 23
    Aber was soll's, bevor ich alles wieder lösche, kann es auch raus.


    Was meinst Du damit?

    Dinge ändern sich. Und wenn dies schnell geschieht, dann reibt es sich. Auch wenn ich nicht schon als Kind Internet nutzen konnte, so kann ich das durchaus nachvollziehen, was der folgende Artikel näherzubringen versucht.

    Für jene, die diesen Quatsch mit dem Zeitgeist rund ums Internet nicht so recht greifen können, ist dieser Artikel lesenswert:
    http://www.zeit.de/digital/intern…die-netz-kinder