Beiträge von Los Eblos

    Nein, einfach mal positiv denken, Bernd :lol:

    Ich mochte den MZ. Und der zeichnet sich durch die sehr harte Konstruktion eben aus.
    In 18" 225/255 kenne ich den PS2, das war ne schöne Kombi. In 17" bin ich den PS2 nur mal kurz bei Jimmy gefahre, wobei ich da aber nicht mehr weiß, welche Breitenkombi das war. Davon habe ich eigentlich auch keine negativen Eindrücke mitgenommen, wenngleich die fahrt nur bissl Stadt/Überland war. Insofern... das passt schon.

    Zurück zum Federal:
    Ich denke, würde ich die Entscheidung heute zum 235er oder 255er nochmal treffen, wäre es der 255er. Diese Message soll die anderen erreichen, die nun auch zum 235er tendierten. Nun stehts hier ja mehrfach... und damit bin ich raus.

    Und ansonsten habe ich gerade riiiichtig Spaß mit dem Reifen. Gestern bei feuchten Straßen... mann kranke Show, wie viel Kleb der bringt.

    Zitat

    Original von walter_s
    Knallst Du da am Limit durch langgezogene Kurven ?
    Spurwechsel im Wedeltempo wirst doch auch nicht machen.


    Warum leckt der Hund sich die Eier? ;)

    Ja!

    Ich spreche auch nicht von einem Problem.
    Ich spreche von einem rein subjektiv unhamonischen, nicht optimalen Zustand.

    Und daher sollte jeder, der sich durch meine Erfahrungen hier zum 17"-Federal entschließt, eben nicht blind drauf los kaufen (und mir dann hinterher womöglich noch Schuld geben!) ;)

    Gibt ja Leute, die stehen auf mitlenkende Hecks. Vielelicht muss ich mich auch einfach nur noch mehr dran gewöhnen und den Effekt zu nutzen verstehen. Keine Ahnung. :)

    Der PS2 ist n Schwabbel-Reifen mit fast keiner Flanke.
    Um faire Aussagen zu machen, solltet ihr das Gewicht mal den RE050MZ gegenüber stellen. Und die waren nun auch nciht leicht, so steif wie die waren.

    Ich wäre an Eurer Stelle mit der Entscheidung zu Gunsten der 235/40-17 nicht sooo schnell!!!

    Ich maile gerade mit Wolfgang Weber, und sein Rat geht auch in die Richtung: Zurück zur alten Dimension.

    Also wenigstens den 255er nehmen. Es sei denn, man steht auf ne Hinterachse, die bei hohem Tempo und schnellen Richtungswechseln verzögert folgt. Zum Driften ist das sicher witzig bzw. nützlich. Für Leute, die narrensicheres Fahrverhalten wünschen, scheint die 235 nicht der goldene Weg zu sein. Wie schon mehrfach geschrieben... auf der winkligen Straße rockt das. Auf der BAB nicht.

    Zitat

    Ich bin so'n bisschen froh, dass ich bei meinem 'ne saubere Grundeinstellung mit der Bandmethode aus W.Weber's Buch hingekriegt habe. Ich hab' mir dafür aber auch 'nen ganzen Tag Zeit genommen.


    Ja. Ich glaub, grundsätzlich Lust hätte ich dazu auch. Allein schon, um mehrere Dinge ausprobieren zu können, ohne ständig Geld irgendwo einwerfen zu müssen. Doch die Zeit, die dabei drauf geht, einschließlich der Tatsache, dass ich eh mindestens ne Miet-Werkstatt kaufen muss... da fehlt mir echt die Muße und der Wille zu. :?

    Guck mal...

    Hinterachse wird bei mir da gar nicht ausgegeben.
    Doch vorn war der Versatz eingangs auch immer anders als ausgangs.

    Also ergibt sich durch die Einstellung der Achse auch ein neuer Versatz?
    Oder auch Ungenauigkeit?

    Wie hängt das zusammen?

    Zitat

    Original von jimmy a
    Der Audi R8 hat ach so ein fürchterliches Verhältnis Reifenbreite VA zu HA warum wohl, genau aus dem Grund wie Marius es gesagt hat. Und genau das hat Honda auch gemacht, sie haben vorne eine schmale Aufstandsfläche genommen, aber keinen schmalen Reifen.


    Ob das nun fürchterlich ist... mancher Porsche kommt auch mit bedeutend (!!!) mehr Breite hinten als vorn daher. Die Radlast spielt da wohl mit ne Rolle. Wolfgang Weber schreibt, dass die Reifenbreiten zueinander über die sich am Fahrzeug ergebenden Schräglaufwinkel (SLW) gewählt werden. Und diese hängen ja von vielen Faktoren ab, eben auch von der Radlast. Die Verschiebung dieser Balance, wie ich sie hier gemacht habe, merkt man deutlich. Ich würde sagen, ohne weitere Anpassung des Autos auf diese Reifenänderung ist das keine harmonische Lösung. Auf der Landstraße macht das so echt Spaß, aber auf der BAB heute war das deutlich, dass das nicht optimal ist.

    Es fällt mir schwer, zu unterscheiden, was auf die geänderte SLW-Balance zurückzuführen ist, und was auch einfach an der doch bedeutend weicheren Gesamtkonstruktion des 595RS-R gegenber dem MZ liegt. Damit meine ich, dass ich mich schwer damit tue, zu unterscheiden, was genau an den Breitenänderungen liegt. Die 595 werden aufgrund der weicheren Konstruktion generell mehr SLW besitzen als die MZ mit mal angenommen gleicher (tatsächlicher) Breite. Zu dieser Vergrößerung der SLW generell (symmetrisch vorn und hinten mehr) kommt nun noch die Verschiebung vorn zu hinten, weil der Vorderreifen doch sehr massiv breiter geworden ist.

    Mal abwarten, was das Spielen mit Druckstufe vorn, Zugstufe hinten und Luftdruck so an Erkenntnissen bringt. Damit werde ich erstmal Maxima-Suche betreiben. Und dann gucke ich mir danach mal den Sturz der beiden Achsen an... mit dem Ziel, den SLW hinten kleiner bzw. vorn größer zu bekommen, in den jeweiligen Fahrsituationen.

    Fehler in meiner Denke bitte diskutieren, Fragen bitte stellen!

    Zitat

    Original von S-enna_2000
    Wie fahren die sich nach einiger Einlaufstrecke?
    Dein erstes statement war ja noch im Neuzustand.


    Mangels anständiger Kurvenstrecken hier rund um Braunschweig kann ich da einen bahnbrechenden vorher/nacher-Bericht nicht liefern. Sage ich mal so... mit dem neuen Grip muss ich erst lernen umzugehen! ;)

    Im Vergleich zum Gripverhalten des MZ ist jetzt bedeutend mehr Grip da. Speziell der Grenzbereich, wenn der Reifen zu rutschen beginnt, ist um Längen besser als beim nicht heißen MZ. Man muss das unterscheiden... auf der Rennstrecke, wenn der MZ voll im oberen bereich seines Temperaturfensters ist, dann war der seeehr sehr gut. Nur erreiche ich persönlich das nur in der Eifel. Auf allen Alltagsfahrten quittierte der MZ das eher immer mit einem eher pissigen verhalten. Man baut Querbeschleunigung auf und die Sacknaht kitzelt, weil man nciht so klar merkt, wann die Hinterachse die weiße Flagge schwenkt. Und wenn beim MZ die Hinterachse zu rutschen begann im Sinne von "wegbrach", dann war auch eher zaubern angesagt. Jetzt geht das anders. Wenn sie wegbricht, dann ist so viel Grip da, dass man den Rutscher viel einfach "ausfahren" kann. Also Gas konstant halten, Lenkung leicht öffnen bzw. Gegenlenken, weiter im Kontext.

    Auch muss ich mich an das generell höhere Gripniveau erst gewöhnen. Untersteuern habe ich setdem nicht mehr gehabt. Es sei denn, man provoziert es... also vor dem Scheitel beim Abbiegen z.B. aufs gas, dann schiebts natürlich dennoch geradeaus. Prinzipiell ists jetzt aber die Hinterachse, an der ich mit meinem Lenkwinkel aufpassen muss.

    Schwer zu beschreiben.

    Zitat

    Original von Los Eblos
    Genaue Info werdet Ihr zur Auslegung des MZ niemals bekommen. Ich finde aber, es spricht doch sehr viel dafür, dass die das einfach so gewünscht haben, um das Auto maximal fahrbar im Kompromiss zu maximaler Sportlichkeit abzustimmen.


    Nochmal zum MZ:
    Wie Walter schrieb, rollt der CR auf 255ern hinten. Wie ists denn um den dort eingesetzten Vorderreifen bestellt? Ist der auch schmaler als man meinen sollte?

    Zitat

    Original von bpaspi
    Find' ich klasse, dass Du das hier so detailliert beschreibst. :thumbup:
    Endlich mal Informationen von anderen Reifen als immer nur die DDR-Einheitsreifen (RE050MZ)... :twisted:


    Ich habe gerade Lob bekommen. 8o Danke Bernd! :blush: :lol:

    Nach den bisherigen Erfahrungen würde ich sagen... nehmt lieber 255er statt 235er. Es scheint die für hohe Geschwindigkeiten harmonischere Kombi zu sein. Allerdings ist das ein Ersteindruck, denn ich habe ja noch so viele Parameter, an denen ich drehen kann, um das Fahrverhalten zu verändern. Evtl. ist für diese Größenkombi anderer Sturz einfach wichtig, oder das sehr weiche Jimmy-Setup ist nicht das Optimum bei der weicher gewordenen Flanke. Ich muss da also noch ein bissl probieren.

    Nicht falsch verstehen, ich mag das, was ich derzeit erlebe. Das Auto ist viel viel brachialer in die Kurve zu knallen, die Reifen haben echt bedeutend mehr Grip als der nicht ganz heiße MZ und zudem lenkt der Wagen nun auch mal echt zackig ein... was ich sehr zu schätzen weiß. Doch eben damit muss die Hinterachse ja auch klar kommen, und das bedeutet auch für mich gerade eine Neujustierung meines Popometers. Dieses stärkere oder bewußt wahrnehmbare Mitlenken der Hinterachse ist neu für mich.

    Inwieweit sich das Fahrgefühl bei mir mit sehr speziellem KW Variante 3 Setup auf Autos mit Serienfahrwerk oder anderen Fahrwerken übertragen lässt, steht auch in den Sternen.

    235/40-17 90W an Hinterachse auf 8.5"JJ17 ET65 Serienfelge ist bei mir nun amtlich. Reine Formsache. Eintragung in Papiere ist Pflicht, ich muss also noch zum Straßenverkehrsamt.

    Wenn ich irgendwann nochmal die 255/40-17 eingetragen haben möchte, solle ich mich melden. Er muss den Reifen aber auf der Felge sehen. So ohne zu sehen ist nicht möglich.