Beiträge von Los Eblos

    Jo. OEM sind 6mm Vorspur an der Hinterachse ja schon deutlich mehr als bei anderen Autos üblich. Was soll man denn da noch mehr einstellen, wenn man -2.5 Grad Sturz hinten fährt? 8o

    Walter, hast Du mal mit der Vorspur hinten gespielt? Wie sehr lenkt Hinterachse mit, wenn man auf sagen wir mal 3mm statt 6mm Vorspur runter geht? Erfahrungswerte?

    Zitat

    Original von patrick_S
    Sturz fahr ich bsp.weise sogar noch mehr als UK und das passt sehr gut

    Zitat

    Original von patrick_S
    Herkunft: Schweiz / Österreich

    ;)

    Als Flachland-Tiroler muss man das vermutlich etwas differenzieren. So viele Geradeaus-Straßen, wie ich alltags fahren muss, da ist viel Sturz nicht wirklich ökonomisch. Andererseits: Wenn ein kompletter Reifensatz nun nur noch 450 EUR kostet... hm... :D

    Tja :lol: Es gibt Tage, da verliert man...

    Ein Fazit wird es schon geben.
    Vielleicht im Oktober nach dem nächsten DSK.
    Mal schauen.

    Kann noch ergänzen:
    Jimmy's Setup gefällt mir gar ausgesprochen gütlich gut! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Poste dann bitte mal deine Eingangswerte der Vermessung. Würde mich mal interessieren, was bei Dir gerade eben eingestellt ist.

    Also von der Werkstatt das Vermessungsprotokoll mitnehmen.
    Manche geben das nicht unaufgefordert raus.

    ;)

    Und viel Erfolg! :nod:

    Zitat

    Original von walter_s
    Also ich würde nicht zu Kaltwerten von 1.8bar raten.
    Das sollte der Rennstrecke vorbehalten bleiben.

    Jap. Sehe ich auch so. Sollte ja auch nur ein Versuch sein. :blush:


    Zitat

    Original von walter_s
    Ich denke eher Dein VSA greift ein weil durch die unterschiedlichen Reifen der Eindruck einer Instabilität entsteht, nicht weil wirklich so wenig Grip da ist.

    Interessanter Aspekt, Walter. Wie mag das zusammenhängen? Das VSA hat die einzelnen Raddrehzahlen, den Lenkwinkel und einen Giersensor, oder? Wie kann das zu verfrühtem Auslösen führen? Irgendwie ne Idee? Und wenn man VSA ausschaltet, müsste es dann ja wie Schnitzel und so... :lol:

    Zitat

    Original von Horst S2000
    Mein neues Verdeck ist etwas anders montiert, so daß der hintere Bügel beim öffnen immer etwas nach vorn gedrückt wird und dann die Feder den Rest erledigt.


    Wie denn genau?


    Zitat

    Original von Horst S2000
    Honda hat bei mir, nachdem die Gatantie 6 Monate überschritten war, das Verdeckauf Kulanz bezahlt und ich musste den Arbeitslohn, ca. 900Euro, selbst tragen.


    Autsch! :x

    Zitat

    Original von Olaf_2000
    Aber in 5 Liter Öl kann doch nicht über 1 Liter Wasser und Sprit sein, was sich jetzt bei zügiger Fahrt verflüchtigt hat?! 8o
    Bei dem Mischungsverhältnis hätten die Schmiereigenschaft des Motoröls doch schon sehr schlecht sein müssen, oder?. Hätte man dann am Peilstab nicht auch eine Verfärbung sehen müssen? :roll:


    Da hätte ich auch gern mal eine Antwort drauf.
    Von den Mengen, über die man dabei reden kann, hab ich keinen blassen Schimmer.

    Subjektiv mag die Mischung der Reifenfabrikate ja genau den Eindruck bringen. Aber er berichtet ja, dass ihm 15-20km/h Kurvenspeed fehlen, gegenüber früher... weil der Hinterreifen nicht den Grip bringt. Glaube nicht, dass er dann schneller wäre, wenn er vorn auch nen MZ drauf hätte.

    Aber es wechselwirkt eben immer alles miteinander. Die weichere Flanke vorn wirkt IMHO anfangs wie eine weichere Feder vorn, Nebenfederrate aus Reifenkonstruktion. Je nach Fahrzustand... ob nun Einlenken, statischer Fahrt, sind vielleicht noch Bodenunebenheitem im Spiel... da kann sich das alles äußern... und das ist es, was ich mit "komplex" meine. Das Modell, das man zu verstehen hat, will man sich solche Effekte erklären, ist eben mit vielen Unbekannten versehen. Also ich finde das in sich durchaus komplex.

    Mach doch versuchsweise mal den Vorderreifen extrem prall mit dem Luftdruck, das schwächt den Effekt der weichen Flanke etwas, und wird den Grip vorn verringern... aber wirst Du dadurch schneller in deinen Kurven, wo Dir heute mit dem MZ 15-20km/h fehlen. Das fänd ich merkwürdig.

    Zitat

    Original von Kuehli
    Bin gleich nach der Reifenbude, ca. 500 Meter weiter, zu einer Tanke und hab den Luftdruck auf 2.2Bar eingestellt! (Reifenbude: 2,5bar.. :?)
    Okey, werde mal 2.0 bar probieren, ich hoffe das is es!

    Danke!


    Gerne!

    Wenn Du 2.2 kalt hattest, und Deine Hausstrecke sowie Dein Treiben da gewinnbringend ist, dann haste da gern mal 2.5 bis 2.6 warm drauf. Und dann fährt das Auto mit den Reifen wie sch...e!

    Zitat

    Original von Kuehli
    Okey danke, werde ich machen! Nur komisch das Honda 2.2bar bei kaltem Reifen angibt?!


    Vielleicht aus Gründen der Sicherheit, um Reifenschäden nicht zu begünstigen.

    Kann ja auch sein, dass Dein Auto einen nicht optimalen Sturzwert eingestellt hat und sich das beim MZ einfach anders / kritischer äußert, als bei einem anderen, weicheren Reifen. Das Thema ist und bleibt komplex.

    Erstmal Luftdruck probieren. Dann weiter suchen, wäre mein Weg.

    Ich denke aber auch, dass eine weichere Flanken-Konstruktion bedeutend mehr Grip zu suggerieren vermag, als die sehr harte Flanke des MZ. Speziell in der Disziplin "Grip-Abriss und Grip-Wiedergewinn in Querrichtung".

    Diese Erkenntnis ziehe ich aus dem Vergleich zu Marius S2000 damals mit Michelin PS2. Der PS2 in 18" war in der Flanke butterweich. Die großen Unterschiede zwischen meinem Auto mit Serienfahrwerk und MZ und Marius S2000 schob ich bislang weitestgehend auf die großen Unterschiede im Fahrwerk. Marius hat das Bilstein PSS9.

    Doch inzwischen habe ich ein KW Variante 3 bei mir drin, und dieses spezielle, seeehr gutmütige Fahrverhalten, was den Aufbau der Querbeschleunigung betrifft, so wie ich es bei Marius kennen gelernt habe, stellt sich bei mir mit den MZ nicht ein. Das Var3 hat viel voran gebracht. Doch eben genau so wie bei Marius fühlt sich der Quergrip nicht an.

    Ich glaube daher, dass der MZ mit seiner harten Flanke und vielleicht noch nicht voll in seinen Temperaturbereich gefahren einfach immer rutschiger in Querrichtung wirkt, als andere Reifen, deren Flanke mehr Spielraum bei Querbewegungen zulässt. Auf der Nordschleife funktioniert der MZ seeeehr gut, doch da ist er dann auch wirklich warm gefahren. Ich denke, diesen Zustand erreiche ich bei meinen Alltagsfahrten im kurvenarmen Braunschweig einfach nicht, da rutsche ich auch gern mal dämlich um die Ecken, ohne wirklich Vertrauen fassen zu können.

    Ich werde demnächst ja die Federal 595RS-R auf meinem Auto testen können. Dann wird sich sicherlich zeigen, wieviel des Charakters des MZ schuld daran ist.

    Kann ich leider nicht belegen. Habe ich mal letztes Jahr irgendwo als Erklärung zu den Werten in den technischen Datenblättern ermittelt. Das von mir beschriebene Verfahren scheint die frühere Methode zu sein (cSt).

    Hier in dieser Quelle, die ich gerade las, steht sowas:
    http://www.wearcheck.de/dt_oc/02wissen/inhalte/38.htm

    Zitat

    Vergleichsweise einfach ist dagegen das Messen der kinematischen Viskosität.
    Aus der Durchflusszeit des Öles durch eine genormte Kapillare lässt sich die kinematische Viskosität bestimmen. Bei dem Ergebnis handelt es sich aus physikalischer Sicht um das Viskositäts-Dichte-Verhältnis. Die Einheit für die kinematische Viskosität wird in „mm2/s“ angegeben. Früher wurde die einem mm2/s entsprechende Einheit „Centistoke“ (cSt) verwendet.

    Edit:
    Dann muss es die Quotientenbildung mit der Dichte sein, die zum Gedankenfehler führt.
    Ich hab meinen Beitrag oben mal rot als nicht korrekt markiert.

    Danke fürs Aufpassen, Bernd!