Beiträge von Los Eblos

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    Original von bpaspi
    Ich würde eher dazu raten bei hoher Laufleistung (über 50 tkm) die Lagertöpfe der Gelenkwellen (nur die) von links nach rechts zu tauschen.


    Ah, okay. Da steckte mehr Info drin, als ich oben wiedergab. Nur die Töpfe rechts/links tauschen. :!:

    Ah. Okay. Hatten wir also schon mal. Sehr schön. :thumbup: Danke Bernd!

    1. Fragen:
    "Erhöhter Verschleiß" wird sich dann wie äußern, wenn es "fertig" ist? Abreißen der Rollen? Oder noch stärkeres Einlaufen im Topf mit welcher Folge?

    2. Fragen:
    Meine Tieferlegung war mit 25mm hinten ja sehr moderat. Das mit den Spacern stellt dann folgende Frage: Wieviel Platz hat denn das Gelenk... wenn man die Welle damit verlängert, tauchen die Rollen tiefer ein... kann das nicht irgendwann beim starken Einfedern auch malauf Block gehen?

    Gleiches Phänomen habe ich auch seit der Tieferlegung. Mit Erik drüber gesprochen, er meinte, dass die Rollen im Innengelenk durch die Tieferlegung (wie Einfedern) nun an einer anderen Stelle im Topf laufen als vorher und daher Vibrationen entstehen, weil nicht mehr der bereits eingelaufene Bereich "verwendet" wird. Ich lebe damit bislang, da es nicht sonderlich störend ist. Es ist etwas weniger geworden seit dem ersten Wahrnehmen, meine ich.

    Bei mir ist eher rechts was madig als links, da bei langsamen Tempo und noch kaltem Zustand die Welle vermutlich im Innengelenktopf klappert, wenn man zwischen Schub und Last kippelt. Das ist deutlich eher rechtsseitig als linksseitig zu vernehmen. Mit stärkerer Rotation bei höherem Tempo klappert es dann nicht mehr, dafür dann unter Last Vibrationen.

    Ich habe die Vibrationen eher in Linkskurven. Was ich schlüssig finde, da das kurvenäußere Rad einfedert und damit das Innengelenk "staucht", also noch weiter aus dem eingelaufenen Bereich heraus bewegt.

    Ich bin hin und her gerissen, wie wichtig es ist, das sofort zu machen. Die Vermutung, dass es an der neuen Stelle auch wieder einlaufen wird und damit die Vibrationen weniger werden, könnte sich bestätigen. Antriebswellen von rechts nach links tauschen soll ja Abhilfe schaffen... aber ich hab auch noch die (Anschluss-) Garantie. Meinungen?

    Ich hab son bissl das Gefühl, die unterschiedlichen Ansinnen bremsen Euch bei Eurer Planung aus. Daher aus meiner Sicht: Vielleicht solltet Ihr "nicht DSK-Teilnehmer" einfach Euer Ding machen, ne schöne Tagestour planen und Euer Essen dann machen, wann es in Euren Tagesplan passt.

    Und dann schaut man, wo sich zeitlich was kombinieren lässt. Unseren Zeitplan kennt Ihr ja jetzt, evtl. stoßen wir dann einfach gegen 1900 nach dem Touri-fahren im selben Restaurant aufeinander? Oder Ihr seid vorher irgendwann schon an der Zufahrt. Das kann man, wenn Handy-Nummer ausgetauscht sind, ja auch halbwegs spontan abstimmen.

    Du hast also Hoffnung, es kommt mal wieder zu einer anständigen, sachlichen, öffentlichen, technischen Diskussion? ;)

    Ich zucke schon nur immer zusammen, wenn ich diesen Smilie sehe. :D

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    Original von McHeizer
    IMO hat sich folgendes Konzept bewährt:
    - nachmittags Ankunft (ca. 16:30Uhr)
    - einchecken in Unterkunft (17:00)
    - eventuelle Installtionlaps (17:30-19:00)
    - Abendessen (19:30- ...)


    So ist auch mein Ansinnen. Ich wäre bei diesem Zeitplan zusammen mit meinem Beifahrer (Ede) beim Abendessen und vorher an der Touri-Zufahrt ab ca. 1730 Uhr dabei.

    Bernd, ich wollte im Buch nicht "Nicken" und "Wanken" nachschlagen. :lol: Mehr so die Inhalte und Zusammenhänge rund um Rollzentren, Nickzentren, Karosseriehöhe und Schwerpunkte. Ich komme drauf zurück. ;)

    Hm, ich verstehe Deine Ausführungen gerade nicht komplett. Zumal Du offenbar nun nicht mehr vom Nicken, sondern (wegen Erwähnung von Seitenkräften) vom Rollen sprichst, also von Einlenken und Kurvenfahrt. Bevor ich explizit nachfrage, möchte ich aber erst nochmal in das Buch schauen.

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    Original von bpaspi
    Vorn hab ich eigentlich nur das Problem des Untersteuerns - was aber auf die Reifen zurückzuführen ist. Irgendwann ist man mit 215er oder 225er am Ende - Physik ist Physik.


    Ah, dann stehe also doch nicht allein da.

    Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass im Buch was mit dem Einfluss aufs momentane Rollzentrum geschrieben war. Ich werde das Buch nochmal dazu durchschauen. Schon allein, um meine Gedächtnislücke aufzufrischen. Falls ich noch was finde, poste ich es mal hier zur Diskussion.

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    Original von bpaspi

    Ich versuche immer noch zu ergründen was die Ursache für die Verbesserung ist, Erik. Die Fahrwerksgeometrie die sich beim Tieferlegen des Hecks ändert, oder der hinten tiefere Schwerpunkt.


    Ich meine, das war auch im Fahrdynamikbuch von W.Weber beschrieben. Meins hab ich gerade nicht zur Hand, aber Du hast das doch auch, Bernd. Eben jene Ausführungen bewegten mich dazu, es mal mit vorn 5mm mehr Tieferlegung als als hinten auszuprobieren. Wiedergeben kann ich es gerade nicht.

    Zitat

    Da ich fast nie Autobahn fahre, ist der Schnellfahrkomfort für mich nicht wichtig, eher Stadt und Land.


    Bedenke, dass man ja noch beliebig Richtung weich drehen kann. Wie fahrbar das ist, kann ich nicht sagen, da nicht ausprobiert.

    Ich denke aber auch, dass das Bilstein PSS9 für Komfortwünsche die bessere Wahl ist, weil es bedeutend weichere Federn hat.

    Das KW Var2 (so bestätigte mir KW neulich) ist nur in der Zugstufe einstellbar. Druckstufe fest. Ich dachte immer, dass V2 hätte variable Druck- und Zugstufe, doch nur gekoppelt verstellbar. Dem ist nicht so.

    Wie ist das bei AST und bei Bilstein?

    Bei Bilstein ist das mit der minimalen Tieferlegung IMHO genauso.

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    Bekomme aber dann, nach Deiner Beschreibung, wohl mehr untersteuern, ist ja auch nicht fein...


    Ich hab n MY2005. Und der untersteuert einfach mit den zu schmalen RE050MZ vorn bei statischer Kurvenfahrt. Den schmalen Vorderreifen kann das FW nicht wegbügeln. Evtl. könnte man mit etwas mehr Sturz vorn und/oder anderer Spur noch Grip finden. Dass ich ihn bissl auf die Nase gestellt hab, dient dem Gedanken, dass die dynamische Lastverlagerung beim Bremsen nach vorn so schon etwas unterstützt wird, in statischer Kurvenfahrt wohl auch recht egal. Wieviel das bringt oder nicht bringt kann ich nicht sagen, da ich keinen direkten A-B-Vergleich hab. Es ist seit Einbau des V3 insgesamt etwas besser geworden, doch nach wie vor hab ich in statischer Kurvenfahrt dennoch vorn das Griplimit als Dauergast wohingegen das Heck noch Luft hat. Muss nochmal bissl Gedankengut reinstecken, was man dagegen noch tun kann. Mehr Sturz oder UK-Werte sind mir bissl spinne Feind, weil ich 90% der Zeit langsam im Alltag unterwegs bin... da verteile ich die Reifen unnötig in Braunschweig. Unkomisch, wenn son Vorderreifen nach wenigen tausend Kilomentern innen platt wäre. Ich glaub, ich kann nicht auf Grenzbereichsfahren optmieren, da das mein Alltagsauto ist. Und zum zig-fachen ausprobieren finde ich derzeit auch nicht die Zeit. Von anderen Reifen verspreche ich mir noch was. Evtl. probiere ich da ja nochmal was Anderes, wenn das mit den Federals nichts werden sollte.

    Die meisten legen den S sowieso hinten tiefer als vorn, um die Übersteuerneigung zu besänftigen (hat er die überhaupt ohne Fehlbehandlung?). Liest man hier jedenfalls recht oft, wenn es um frei wählbare Tieferlegung geht.

    Die Zusammnhänge sind hier nicht klar erläutert, mangels Lust der Ausführung. Also nicht unbedingt belehrend drauf einsteigen, danke.