Für die, die es vielleicht interessiert, was man mit solchem GPS-Logging so anstellen kann:
Hier im folgenden Diagramm sieht man die Geschwindigkeit über der Strecke. Zeitlich sektorenweise halbwegs normiert. Man sieht den Unterschied im Speed zwischen meiner schnellsten Runde im September 2008 (grau) und meiner schnellsten Runde im Juli 2009 (schwarz). Das ist meine Runde 8 gegen meine Runde 35.
Man bedenke, dass diese Runden unter Verkehr entstanden sind. Die gezeigte Geschwindigkeit ist also nicht immer das mir maximal mögliche, sondern manchmal sind vllt. auch andere Autos mit im Spiel.
Man sieht deutlich, dass ich an vielen Stellen deutlich weniger vom Gas gegangen bin bzw. weniger gebremst habe. Das ist der Gewinn an Erfahrung und Streckenkenntnis. Über die ganze Runde summiert sich mehr Speed zu 22 Sekunden Vorsprung.
Waren bei den letzten Malen die Sektorenbestzeiten für gerademal 9:28 gut, so waren es diesmal 9:01. Die vielen Runden Erfahrung haben also ganz gut Wirkung gezeigt. Mit dem GPS kann man das darstellen und sehen, wo es tendenziell heute besser flutscht als damals.
Und als Ausblick:
Wenn ich nächstes Jahr mit einem neuen Fahrwerk und gekühlten Bremsen antrete (so der Plan), dann addiert sich auf den fahrerischen Fortschritt schlagartig noch der technische Fortschritt. Auf ein entsprechendes Diagramm dann bin ich gespannt. Gespannt, ob man dort dann sieht, was ich bei Marius im Auto gespürt hab.