Zu der Frage, ob ein bestimmtes Auto eine Alternative ist...
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Punkt 1:
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An die Antwort zu dieser Frage über die Fahrleistungen heran zu gehen, das erscheint mir als der falsche Weg. Wenn ich mal so den letzten Montag DSK Nordschleife revuepassieren lasse: Da waren so viele unterschiedliche Autos, doch was diese Autos auf der Schleife dort leisteten, war insgesamt schon recht dicht beieinander. Was in diesem Szenario den größten Unterschied zwischen den Autos darstellt, ist das "WIE" der Fahrer die Fahrt, sein Handeln, seine Arbeit im Fahrzeug wahrnimmt.
Was nützen Dir >240PS auf >1300kg, wenn in der Dose alles buttersanft, leise, unspetakulär und langweilig abläuft. Dann bist Du auf der Uhr schneller und hast an der Eisdiele vielleicht den dickeren Schwanz auf dem Tisch, aber hast Du wirklich mehr Spaß damit? Ich beantworte das für mich mit einem dicken "wahrscheinlich NEIN!" So what... schau nicht auf PS oder Beschleunigungsmesswerte, die sind Schall und Rauch.
Du willst ja wahrscheinlich Deinen Spaß in dem Auto haben, viel lieber, als gegen einen anderen anstinken zu können, oder? Hoffentlich! Und eben diesen Spaßfaktor sagt Dir kein Fahrzeugtest einer Zeitschrift. Und auch in Foren steht nichts Objektives drin.
Maßgeblich für die Frage, ob ein anderes Auto eine Alternative ist, kann in meinen Augen nur die Probefahrt beantworten.
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Punkt 2:
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Sich den Kick am Wochenende auf der Landstraße zu holen ist jahrelang ganz nett. Irgendwann verliert das vielleicht an Reiz. Dann möchte man dafür vielleicht mal ein anderes Auto ausprobieren. Dadurch wird das Fahren auf der Landstraße nochmal wieder anders. Und gewinnt zeitweise neuen Reiz. Ich sage aber: Wenn man was Neues erleben will, dann muss kein neues Auto her. Da muss eine neue Straße her. Ich sehe den Schritt, beim DSK auf der Nordschleife mitzufahren, als logische und echt wertvolle Fortführung der letzten Jahre, wo ich nur Landstraße gefahren bin. Nirgendwo hab ich so große fahrerische Fortschritte gemacht, und nirgendwo habe ich so viel über mein Auto gerlernt. Auch gelernt, wo dessen Limits tatsächlich liegen. Darum denke ich... speziell für S2000-Fahrer kann der Tip zur Erfüllung des Wunsches nach "Neuen Erfahrungen" auch lauten: Spar Dir das Geld, das ein neues, noch schnelleres Auto kostet. Steck das Geld in ein Fahrwerk, eine Bremsanlage, etwas Literatur über sportliches Fahren und letztlich in Rennstrecken-Events. Dank des DSK ist sowas nicht teuer. Dort wirst Du mehr Kick und mehr eigene Fortschritte erleben, als in vielen Jahren Landstraße. Und Du wirst sehen, dass der S2000 eine tolle Basis ist. Eine Basis, zu der es ohne viel Geld in die Hand zu nehmen nur wenig Alternativen gibt, die das genauso können UND DABEI DEN GLEICHEN FAHRERISCHEN ANSPRUCH FORDERN UND DAMIT ECHTEN FAHRSPASS BIETEN!
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Punkt 3:
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Und auf der spaßigen Seite: Es sind nur BMWs abgeflogen letzten Montag beim DSK. An den Autos wird es nicht liegen... oder? 