Hab gerade noch mit Bernd PN gewechselt.
Moppeds haben idR ein deutlich kürzeres Serviceintervall. Meine Kawasaki z.B. 6000km. Die BMW meines Stiefvaters (mit getrenntem Getriebeöl) max. 10.000km. Es kann einem passieren, dass diese Mopped-Öle mit den 15.000km im Auto schon arg gestresst sind. Oder aber eben bestimmte Schutzadditive nicht ausreichend vorhanden sind. Will man also das Intervall von 15.000km weiterhin anwenden, so sollte man sich mit dieser Frage beim Öl beschäftigt haben.
Dieses Motul-Öl scheint relativ neu zu sein. Ich erinnere mich an so ein Motul Racing-Öl, da hatten wir das herausgefunden, dass das für normalen Einsatz nicht zu empfehlen ist, eben weil dort Korrosionsschutz und Reinigungswirkung nicht im ausreichenden Maße gegeben waren. Dort war aber auch API SL nicht drauf. Die API-Normen schreiben IMHO eigentlich gewisse Eigenschaften zur Schaumbildng, Reinigungswirkung und Korrosionsschutz etc. vor. Steht die API-SL Klassifikation drauf, müsste das eigentlich okay sein.
Ohne dies also irgendwie sicher bestätigt bekommen zu haben, würde ich da das Experimentieren nicht anfangen. Oder eben, man wechselt eh viel häufiger das Öl. Aber der normale Fahrer will das sicher nicht.
Dieses Motul-Öl hier ist in der Visko 10W30 auf weiter flur im deutschen Markt sehr allein. Daher sgate ich auch... wenn Du eins findest, dass passt, ohne weitere Pferdefüße, dann mal sagen. Ich würde im Sommer auch 10W30 reinkippen, wenn ich welches hätte. Das beruht auf Erkenntnissen von Bernd, wonach das 10er-Öl für die Pleuellager gerade bei gehobener Laufleistung besser sein soll als 5er-Öl. Einer Anfrage nach bei Honda Deutschland hab ich schriftlich, dass auch 10W40 okay wäre. Welcher Schreibtischtäter das beschlossen hat ist dabei auch noch fraglich. Aber in 10W-40 findet sich nur Hydrocrack-Öl oder teilsynthetisches Öl.
Und darum ist 5W40 eben der Weg, den die meisten gehen.
EDIT: Bernd war schneller 