Wenn die 135 EUR Steuern irgendwie auf dem Benzinpreis verlagert werden, fänd ich das auch okay. Da zahlt dann derjenige, der sparsam und wenig fährt auch entsprechend weniger als derjenige, der viel fährt und nur heizt. Und dem Deutschen fällt es beim Spritverbrauch anscheinend recht leicht, zu sparen, wenn er muss. Viel spannender, als beim Autokauf.
So wie das bisher war oder auch in Zukunft anhand CO2-Ausstoß ist, ist das ungerecht. Wie wird denn der CO2-Wert ermittelt, den der Hersteller je Auto benennt? Ist das der Maximalwert, den das Auto freisetzen kann? Oder ist das der Wert, der bei einem Norm-Fahrzyklus ausgestoßen wird? Oder wie?
Wenn das der Maximalwert ist, dann ists doppelt bekloppt, denn dieser Wert tritt dann nur auf, wenn man alle Leistung abruft. Wann macht man das schon?!? Ich liege derzeit bei 11L/100km. Auf der Nordschleife waren es 20L/100km, auf der BAB irgendwas bei 15L/100km, wenn es richtig frei ist und man Attacke macht. Wenn dies 239g/km nur bei Maximalleistung raus kommen, dann ist das keine sinnvolle Besteuerungsgrundlage.
Spritpreis... so unpolulär es ist... über den tatsächlichen Verbrauch ists die gerechteste und auch vom Fahrer am besten zu beeinflussendste Art und Weise.