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Nicht jeder scheint sich der Rahmenbedingungen der Finanzierung so bewußt zu sein wie Los Eblos.
Genau das ist wahrscheinlich der springende Punkt. Es ist Mode geworden, alles mögliche auf Pump zu machen, ungeachtet der Eventualitäten. Sehr viele gehen dann damit krachen. Kein Wunder. Opfer des Marketings. Wenn man nur schaut, welch tolle Werbung von den Banken immer ins Haus flattert... "Erfülllen Sie sich ihre Träume..." Das ist schon dreist. Wer da nicht mit beiden Beinen auf dem Boden steht, wird ja geradezu verleitet. Schön ist das nicht.
Wenn ich höre, dass Leute einen Urlaub auf Kredit machen, da schüttel ich auch mit dem Kopf. Beim S2000 hat man stets den Gegenwert des Autos... wenn irgendwas wirklich schief geht, kann man in letzter Instanz das Auto verkaufen und den Kredit tilgen. Beim S2000 geht das, da der Werterhalt sehr gut ist. Mit anderen Autos sieht das wieder anders aus. Bei einem Urlaub hat man keinen Gegenwert, ausser nette Erinnerungen, die einen Kredit nicht tilgen. Für mich ein NoGo. Nur muss das jeder selbst entscheiden. Ich finde, deswegen muss man Kredite nicht gleich verteufeln. Es gehört eben ein wenig Überlegung mehr dazu, also nur Schubladendenken. Und ich will in diese Schublade nicht rein, denn ich weiß sehr wohl, was ich mir leisten kann, und was nicht. Ich stecke mir für das Hobby "S2000" ein Budget, und wenn das Budget ausgeschöpft ist, tritt das Hobby kürzer. Ohne Wenn und Aber. Ist das Budget ausgeschöpft, heißt das nicht, dass ich blank bin. Das heißt nur, dass die Grenze dessen, was ich an Geld in diesen "Spaß" fließen lassen will, erreicht ist. Ich könnte sofort 10.000 EUR an Tuning ausgeben. Ultreleggeras mit MZ, parallel noch n Satz mit Semislicks, Winter 17", Skeed, Domstrebe, weiter am Hifi-Krams pimpen. Regelmäßig auf die Renne... Das Auto ist ein Geldgrab. Aber nein... eins nach dem anderen!
Ich stimme dem zu... wer sich alles mal so eben sofort leisten kann und nicht großartig für arbeiten muss, der hat wahrscheinlich langfristig eine geringere Wertschätzung. Ausnahmen bestätigen die Regel. Erfüllt man sich etwas, das nicht so einfach war, hat man evtl. länger Freude dran. Nur das an einer Finanzierung fest zu machen, finde ich eben nicht richtig. Wie Dennis schon sagte, die Raten wollen auch bezahlt werden. Man tut also während man das Produkt genießt, jeden Monat etwas dafür, es zu behalten. Jeden Monat sehe ich, was das Hobby kostet. Meint jemand, das senkt den Grad der Wertschätzung? Sehe ich eher andersrum.