Beiträge von UncleHo

    :(

    das Leben ist oft schön, jedoch einfach viel zu oft zu grausam!
    Habe Markus letztes Jahr in Bitburg beim Drifttraining kennengelernt. Hatten viel Spaß den Tag über!!!

    Mein aufrichtiges Beileid an alle angehörigen!!! :(

    Es hat nur beim warmen Motor geklappert!

    Habe auch noch nie nen kalten S klappern hören, da die Drehzahl beim kaltem Motor sich bei einem minimum Wert von 1500U/min einstellt.

    Die 1500 Umdrehungen reichen in jedem Zustand aus um die Kette nicht mehr klappern lassen zu hören :nod:

    Sieht gut aus!

    jedoch mußt du nicht auf 8 cluster gehen! Es würde reichen wenn du Butterbrotpapier oder Pauschpapier reinmachen würdest! Je nach erhöhung der Lagen erhälst du eine weitere Streung.

    Weiter so!!! :thumbup:

    Chris :)

    Also meine Werte waren jetzt auch so Pi mal Daumen aus dem Kopf. :)

    Laut meinem Manometer ist der Pmax. vom Öl bei 6,5 - 6,7 bar. Deser Wert wird bei ca. 2500 U/min erreicht und fällt dann schlagartig auf 6 bar zurück mit steigender Drehzahl. Was jetzt genau bei 1800 U/min anliegt ist nur geschätzt ;)

    Bei warmen Öl und Leerlaufdrehzahl schlabbert der Druck so um die 1,2 bar. Weiß es daher, da ich immer den Pmin. Alarm vom Defi bei 1 bar eingestellt habe. Und naja, ca. 1 bar ist im Leerlauf wirklich nicht die Welt :?

    Zu deiner zweiten Frage:

    Anscheinend spielt die Durchmesseröffnung bei erhöhtem Öldruck, sprich > 2 bar keine Rolle. Selbst das Zähflüssige Öl versorgt den Spanner mit ausreichend Öl und nichts klappert. Jedoch wird sich mit steigender Laufzeit/leistung des Kettenspanners Ölkohle in den feinen Öffnungen und Wegen absetzen. Dies wir duch hohe Temperaturen begünstigt. Man spricht, in der Chemietechnik, dass Öl bei einer Temp. von ca.150 °C vercrackt. Dies führt dann zu ganz feiner bildung von Ölkohle die sich als dünner Film absetzt. Die Ölschmiereigenschaft nimmt natürlich dadurch auch ab.

    Um auf die kleine Öffnung zu kommen. Ich denke, dass der bereits kleine Durchmesser weiter verkleinert wird. Dazu kommt noch das verdrehte Überdruckventil welches den Ölfluß im inneren stoppen läßt! Dann noch die hohen Temperaturen, sprich bildung von Ölkohle und das wars.

    Es kommt also das Eine zum Anderen.

    Habe ja bereits vom Francis den Spanner überholt. Hatte erst knappe 60k km auf dem Tacho. War ganz leicht verschmutzt und das ÜD-Ventil war verdreht. Somit klapperte die Kette. Nach dem Reinigen und richtigem Einstellen klapperte nichts mehr :)

    Uncle :)

    Dies wird wohl auch mit der Leerlaufdrehzahl im kaltem Zustand zutun haben.

    Denn im Kalt-Leerlauf hat man ca. 6 bar und knappe 2000U/min anliegen. In diesem Zustand klappert die Kette nicht, da der Kettenspanner einen erhöhten Druck hat! Die größere Viskosität des Öls kann man in diesem Zustand vernachlässigen.

    Bein warmen Öl sieht die Sache schon ganz anders aus! Die Leerlaufdrehzahl sinkt um die < 800U/min und die Kette schlabbert daher, da der Öldruck bei dieser Drehzahl mit einem nicht mehr ganz intaktem Spanner nicht mehr funktioniert!

    Wieso dies nun so ist hab ich meine eigenen Vermutungen! Einmal könnte es sein, das Honda den Kettenspanner bei einer Umdrehungszahl von < 800/min am Limit ausgelegt hat! Kommt nun das stehende Öl in der Hauptzylinderkammer dazu, schlabbert die Kette. Den wo kein Volumenstrom, da auch ein verringerter Druck, und dann klapperts auch.

    :)

    Hier mal fix 2 Bilder!

    So wird der Spanner konventionell von Honda ausgeliefert! Es ist normaler weise ein kleiner Blockerstifft. Hier hab ich zur Hilfe einen kleinen Imbus genommen!

    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/06102009960u02i.jpg]

    Das mit dem Spannen ist jedoch nicht so einfach da der kolben sich wehement dagegen weigert im Gehäuse des Spanners zu verschwinden. Ist also viel fummelei, und am Besten macht man es zu zweit.

    Die andere Art ist einfach ein Schraube mit einer Unterlegscheibe und einer Mutter zu verwenden! B´Vorteil ist, das man nachher die Gefahr des "Stifft aus dem Motorblock ziehen" vermeidet, jedoch mehr fummelei mit dem zusammenbau der Umlenkkammer, Hohlschraube etc. hat.

    Das sieht dann so aus.

    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/06102009963c4s7.jpg]

    zur ersten Variante:

    Wichtig ist es dort einen Kurzen Blockerstift zu nehmen. Deiser sollte nicht länger wie der Durchmesser der beiden Gummidichtungen sein! Sollte dies so sein, würde man beim Einbau des Spanners ins Motorgehäuse, die Wandungen des Gehäuses zerkratzen oder Riefen ziehen. Würde dann im schlimmsten Fall eine innere Undichtigkeit beim ölvorlauf bedeuten. Nicht soooo gut :)
    Also Vorsicht beim Einbauen!

    Und falls sich das doch einer nicht zutrauen sollte, so könnt ich den Spanner ja für ne kleine Mark überholen! :)

    Ans die Selberbastler dann schon mal viel Spaß und viel Erfolg!

    UncleHo :)

    Sollte ich etwas Zeit haben mach ich mal Bilder von den Möglichkeiten wie man es spannen kann!

    Das ist wirklich super einfach. Wenn man es sieht traut man sich das auch zu!

    Haben jetzt beim Francis bei der GTR den Kettenspanner ausgebaut und gereinigt! Lief nachher wie neu!!!

    Vielleicht schreibt der Fran ja auch noch seine persönlichen Erfahrungen mit dem Spanner auf. :)

    Spannmöglichkeiten sind zum einen,

    den Druckzylinder eindrehen und mit einem kleinem Nagel festklemmen. Danach muß der Spanner eingebau werden und der Nagel durch die Imbusverblensungsschraube von außen gezugen werden. Somit spannt sich der Spanner im inneren des Motors erst.

    oder

    man spannt den Spanner mechanisch. Umlenkkammer und Hohlschraube ausbauen! Eine M5 Schraube mit unterlegschraube und Mutter reindrehen. Dadurch spannt sich der Spanner in sich. Danach den Spanner einbauen und die M5 Schraube rausdrehen. Durch das rausdrehen spannt sich der Kolben. Anschließend Hohlschraube und Umlenkkammer rein und fertig!

    Meiner Meinung nach ist die zweite Möglichkeit sicherer. :)

    Hat denn jemand von euch schon die Anleitung am eigenem Kettenspanner durchgeführt??? Erste Ergebnisse? :)