Nice to have sind ja irgendwo alle Dinge die man für den S beziehen kann.
Die Argumentation der Ringe ist absolut nachvollziehbar, wir haben zwei aufeinender flach liegende Flächen (Chassis und Hilfsrahmen) und verschrauben diese nur auf Pressung mit sechs dicken Schrauben.
So, und wenn ich nun richtig Kasalla mache, dann muss sich doch an diesen Stellen was bewegen. Und das Ganze ja, weil es keine Zentrierung zw. Frame und Chassis gibt. So weit so gut von der Theorie. Diese trifft ja auch zu. Jedoch muss man bedenken, dass bevor sich an dieser Stelle was bewegt, sich 5 andere Stellen eher in Bewegung setzen. Reifen auf der Felge, der Dämpfer arbeitet, die Achsschenkel, Bucksen, das Auto versetzt. Und wenn sich all diese Komponenten bis zu ihrer maximalen Auslenkung bewegt haben dann kann entweder in diesem Falle der Reifen seine Haftung verlieren und wir rutschen.......und sollte dies nicht passieren, nehmen wir den Fall des Semislicks, dann müßte sich der Hilfsrahmen zum Chassis verändern.
Sollte das passieren was aber zu 99,8% nicht passiert dann hätten wir eine absolut fehlerhafte, verstellte Fahrwerkseinstellung. Von so einem Fall, sagen wir ob nach Pässefahrten, Rund oder Rennstreckenbesuchen hab ich nie gehört. Ihr etwa? Sowas hätte sich rum gesprochen dass der S nach harter Gangart einfach schief fahren würde.
Und eins kann ich Euch sagen. Nach dem Einbau und einer 100% igen Zentrierung von Hilfsrahmen zum Chassis durch die Ringe, da fuhr das Auto einfach nur furchtbar. Diese marginale Verstellung an der Achse führte dazu, dass das Auto bei kleinen Geschwindigkeiten überall hin fuhr wo es nicht hinfahren sollte. Das Heck fuhr versetzt, somit auch das ganze Auto nicht gerade. Konnte den nächsten Vermessungstermin kaum erwarten.
Und diejenigen, die die Ringe verbaut haben, hätten von Scheuerstellen, sogar vielleicht von Roststellen zw. Hilfsrahmen und Chassis berichtet. ich persönlich habe bei meinem Einbau nichts gesehen.
Ach und für die Zukunft: Beim OEM Einbau liegen die Flächen zu 100% Plan aufeinander. Dadurch wird eine hohe Flächenpressung erreicht, die dem Schermoment entgegenwirkt.
Nach einbau der Ringe wird dies aufgehoben. Da die Ringe einen mittleren Kragen haben und somit die große Fläche die durch die Auflage erzeugt wird nun zu 80-90% Verschwindet. Das ist jetzt nur ne Schätzung von mir.
Denn nun liegt der Hilfsrahmen und das Chassis nur noch auf den sechs kleinen Ringoberflächen der Außenringe der Collar Ringe. Die Flächenpressung liegt dann nur noch pro Seite auf drei klitzekleinen Flächen.
ob das nun gut, schlecht. Ob das nun eher oder später anfängt zu rutschen kann ich Euch nicht sagen. Ich weiß aber, dass McHeizer die Achse irgendwann einmal zerlegt hatte und zwei Ringe abgeschert waren. 
Das aber nur zum Einbau und der Theorie die hinter den Ringen steckt. Das muss jeder für sich selber wissen.
Zum Einbau und dem Video. Ich war echt sauer nach Einbau der Ringe. Das war ne richtig bescheidene Arbeit die Ringe mal eben in einer Stunde nach Videoangaben, einzubauen. Der Teufel steckt im Detail.
An der HA verlaufen die Leitungen an der Unterseite des Chassis und sind dort nicht unbedingt zu lösen. Somit ist der Übergang der Kupferleitung vom Chassi zum Rahmen nur auf kleinstem Raum auf Torsion und Biegung zu belasten. Nach langsamen Absenken des Hilfsfahmens habe ich zum Glück gesehen, dass der Rahmen nicht wirklich runter kommen wollte. Grund war die unter Maximalspannung liegende feste Bremsleitung. Ist an der Stelle wirklich tricky. Also seid vorsichtig beim Einbau.
her ein Bild um sich das besser vorstellen zu können:
Auch wenn ich die Einschubsicherung gelöst hätte, wäre die dicke Mutter nicht durch die Aufnahme durch gekommen. Einen Befestigungspunkt unterm Rahmen habe ich gelöst und dann ging das gerade noch so. Ein anderer Weg wäre die Bremsleitungen zu trennen. Das will aber keiner an dieser Stelle.
Zur VA: Hier muss man bedenken, dass das komplette VA Schemel Gewicht, inkl Achse, Lenkgetriebe und dem Motor während des Einbaus in der Luft hängt. Um genug Platz nun zw. Chassis und Hilfsrahmen zu schaffen reicht es nicht mal eben so die sechs Schrauben zu lösen. Denn an einem bestimmten Punkt an der linken Seite hält die Lenksäule das komplette Gewicht des Vorderen Aufbaus. Somit muss man hier die Lenkung, bzw das Lenkgelenk zum Lenkgetriebe lösen. Leider muss man hier beide Schrauben lösen und das Gelenk dann Richtung Spritzwand schieben um es vom Lenkgetriebe zu trennen. Markiert Euch da unbedingt die Stellen sonst habt Ihr dann ein versetztes Lenkrad.
Wenn dies nun lose ist, erst dann kann man auch die linke Seite des Schemels problemlos ablassen.
So, hoffe genug Licht ins Dunkle gebracht zu haben. 
Für mich war der Kauf der Ringe einfach nicht mit den Ergebnis der Erwartung gekoppelt. Nicht annähernd!
UncleHo 