Beiträge von UncleHo

    Hallo,

    ich möchte mit euch wie ich denke ein sehr interessantes Phänomen besprechen.

    Es geht um mein Airpannel, dass ich anfang dieses Jahr verbaut habe. Interessant ist nun im direkten Bezugspunkt die dadurch sich entwickelnde Öltemperatur die in meinen Augen im direkten Bezugspunkt steht. Zur Vorgeschichte.
    Da ich ja kein Kind von traurigkeit bin und schon mal dem S die Sporen gebe war meine bisher höchste erreichte Öltemperatur (ohne Panel) 142°C was ja schon enorm hoch ist. Diese habe ich auf einer ca. 15-20 minütigen Auffahrt auf einen Berg in Südfrankreich erreicht. Diese Auffahrt war so kurvig, dass die meiste Zeit nur der 1 und 2 Gang benutzt wurde. Ab und an und nur für wenige Sekunden gab ich dann auch mal den 3 Gang benutzt.

    Unterm Strich für mich gesehen verhältnissmäßig kleine Geschwindigkeiten, viel Drehzahl und die Temperatur von 142°C bei ca.20-25°C Außentemperatur

    So, als ich mit einigen Leuten hier aus dem Forum an der Nordschleife am 27.6 waren und ich eine schnelle Runde drehte. Hier mit dem besprochenem Panel. Erreichte ich zum schluß der Runde eine wirklich hohe Öltemperatur von ca. 152°C. Das Defi geht laut Scala nur bis 150°C. Zu diesem Zeitpunkt war ich außerhalb des Messbereiches.

    So nun hat man an der Nordschleife ebenfalls hohe Drehzahlen, jedoch bei viel höheren Geschwindigkeiten und viel mehr Fahrtwind, also Kühlluft. Die Außentemp. lagen bei ca. 20-25°C.

    Meine Überlegung ist nun:

    Ohne Panel wird die Kühlluft durch den Klima und Wasserkühler gedrückt. Aufgrund des dadurch entstehenden Staudruckes vor den Kühlern entweicht der entstehende leichte Überdruck nach oben, entlang der Haubeninnenfläche und kühlt zusetzlich den Motorblock von außen mit kaltem Fahrtwind. Die Luft die sich durch die beiden Kühler drückt strömt den Motorblock mit stark eritzter Luft an. Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass sich eine Mischtemperatur der Luft ergibt. Ein Teil heiße und ein Teil kalte Luft. Das Verhältniss würde ich mit 1/4 oder 1/3 zugunsten der heißen Luft sehen.

    So, jetzt das Ganze mit Panel.

    Kühler werden angeströmt. Die nun ankommende Luft wird zum größten Teil aufgrund des nun geschlossenen Volumens (Panel schließt den nach oben hin ab) durch die beiden Kühler gedrückt, sodass nun hinter den Kühlern warme Luft ankommt. Die bei der oben beschriebenen Variante Luft, die den motor von oben mit kalter Luft anströmt fehlt, da sie ja durch die Kühler gedrückt wird. Das einzige was wir bei der Panel Variante erreichen, ist, dass wir einen größeren Luftdurchsatz bedingt durch den höheren Staudruck, der durch das Panel erzeugt wird produzieren. Dies jedoch verhindert aber dass kalte Luft den Motor anströmt.
    Summasumarum wird die Wassertemperatur wie ich vermute um 1-3°C kälter werden. DIe entstehende Luft im Motorraum wird aber enorm wachsen, welche den Motorblock nun von Außen garnicht mehr Kühlt.

    Aus diesem Grund vermute ich die nun so hohe Öltemperatur auf der NS.
    Zusetzlich muß ich auch noch sagen, dass ich im Zuge des einbaus des Panels die Isolierung an der Haube entfernt habe. Denke aber nicht, dass es im Fahrbetrieb sich auf die Öltemperatur auswirkt. Im Stand schon aber nicht im Fahrbetrieb.

    So, jetzt bin ich mal auf eure Meinungen sehr gespannt.

    Grüße

    Uncle :)

    Hallllllo Christian.

    Möchte Dir auf diesem Wege nochmals......nachdem ich es heute vergessen habe :D........alles alles Gute zu deinem Geburtstag wünschen!

    Bleib so wie du bist und bis zur nächsten Woche wo wir einige Würstchen und Bierchen erlegen werden :)

    Grüße

    Chris :)

    Die beste Übersetzung ist 4,35.

    Da hat jetzt eine gewisse Person hier aus dem Forum :D sein Diff speziell auf die Nordschleife abgestimmt. Hatte auch zuvor ein 4.44 verbaut.

    Aber vielleicht meldet sich derjenige mal selber zur Wort! ;)

    Also nach eurer Meinung ist die Schnecke schuld.

    Hat denn jemand eine Schnecke von euch zu hause rumliegen, die neu ist???

    Alte Schnecken haben wir ja wohl zu genüge vorliegen.

    Ich schau mal, dass ich gleich mal ein Makrobild von dem Ding mache. :)

    Oha, der Kettenspanner :D es geht wieder loß!

    Also ich habe mir nochmals den Kettenspanner, genauer die Ausströmöffnung angeschaut. Es ist tatsächlich so, dass ein kleiner Spalt zwischen Ausströmöffnung und dem Gehäuse sich befindet. Was mir jedoch nicht einläuchtet ist, dass wenn man so wie Bernd schreibt der Überdruck über die Öffnung abgeleitet wird sich das Öl einen deutich schwierigeren Weg suchen muß um den Überdruck abzubauen.

    Denn wenn ich einen Überdruck abbauen möchte, diesen über einen indirekten Weg (sprich schmaler Spalt zw. Überdruckventil und Gehäuse) ableiten möchte, an dieser Stelle erneut einen Gegendruck durch den schmalen Spalt erzeuge!
    Macht in meinen Augen keinen Sinn. :roll: oder wie sieht es hier der Rest von euch?

    Es sei denn! Das Überströmvolumen ist so gering, dass der Spalt ausreicht und der Druckabfall nur in geringsten Maße gewollt ist. Naja, wer weiß das schon :D

    Lars, wofür die Schnecke ist? Ich würde jetzt aus dem Stehgreif sagen, dass sie den Druck auf die Steuerkette OHNE Öldruck im Stillstand des Motors weiterhin auf die Kette aufrecht erhält. Denn wenn du diese Vorspannung nicht hättest so würdest du Gefahr laufen wenn du den Motor startest, dass die Steuerkette nicht genügend Anpressdruck hätte und die Kette umspringen könnte.
    Der Öldruck würde in diesem Moment nicht hochgenug sein können. Somit erzeugt die Schnecke Mechanisch einen Rückschlagdruck, der dann wen der Motor läuft ergänzt und auf den richtigen Druck gefahren wird.

    Aber das nur so aus dem Stehgreif. ;)

    Grüße

    Uncle