Zitat
Original von steve hislop
Wenn man flexibel sein muss, dann geht an der Miete sicher kein Weg vorbei, aber Fakt ist: Das Mietgeld ist futsch, der Abtrag nicht.
wer rechnen kann wohnt in Miete. Eine alte Binsenweisgeit, aber wahr.
Klar geht der Mietzins verloren, aber wenn du das Geld auf der Bank anlegst statt davon ein Haus zu bauen fährst du besser. Und wenn du es nicht hast brauchst du einen Kredit, der dich mehr kostet als die Miete.
Wertstabilität ist heutzutage auch nicht mehr gegeben. Im Gegenteil.
Dazu kommt noch die Unflexibilität den Wohnort nicht wechseln zu können, die Unsicherheit das Geld zurückzahlen zu können (Arbeitslosigkeit, Krankheit etc.)
Und irgendwann hast du auch Reparaturen, Schönheitsreparaturen wie Malerarbeiten mal gar nicht berücksichtigt, sondern der ganz normale Murks wie Kältebrücken undichter Keller etc, den du erst mit den Jahren und nach Ablauf der Gewährleistung bemerkst.
Spätestens DANN lohnt sich das eigene Haus ohnehin nicht mehr.
Die 2% Abschreibung sind hier nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Das Geld bekommst du doch erst nach 30 Jahren wieder raus, als Mieter hast du die Kohle sofort.
Trotzdem würde ich nicht in Miete wohnen wollen, weil das für mich einfach ein ganz großes Stück Lebensqualität ist, genau wie eine private Krankenversicherung oder ein bar bezahltes Auto.