Ich habe beide Trainings (Intensiv- und Perfektion) auch schon beim ADAC in Augsburg gemacht und zwar mit meinen beiden bisherigen S 2000.
Der alte (Modell 5/2002) war kaum zu beherrschen, was aber evtl. an den schon sehr deutlich abgefahrenen Reifen lag. Ich habe deshalb auch den Instruktor gebeten, mal die ein oder andere Übung selbst zu fahren und sogar der hatte auf der Schleuderplatte allergrößte Probleme (Erfolgsquote 1:3).
Das neue Modell (5/2005) mit neuwertigen Reifen war dagegen (trotz weiterhin fehlendem VSA) relativ leicht zu fahren, selbst bei Aquaplaning und auf der Schleuderplatte.
Ich habe daher schon den Eindruck, daß allein die Veränderung des Fahrwerks, der Bereifung und der Gesamtabstimmung ab dem Modelljahr 2004 den S 2000 viel "harmloser" gemacht hat. Das ist bei solchen Gelegenheiten vielleicht etwas langweiliger, aber dafür im normalen Straßenverkehr viel sicherer und daher Gold wert.
Wenn Dir das bisherige Training gefallen hat, dann kann ich das Perfektionstraining jedenfalls nur wärmstens empfehlen, denn das macht nochmal VIEL mehr Spaß, weil da im wesentlichen ziemlich ähnliche Übungen gefahren werden, allerdings mit weit höherem Tempo. Besonders gut und auch etwas billiger sind daher die Kombi-Angebote des ADAC, bei denen man am Samstag das Intensiv- und am Sonntag das Perfektionstraining fährt.
Nochmal eine Stufe besser (aber leider auch sauteuer) ist das "Drive & Fun"-Training in Boxberg. Da fährt man unter anderem z.B. High-Speed-Oval (Tempolimit in der Kurve 200 km/h
, Handlingstrecke und Slalom auf bewässertem Kopfsteinpflaster :D:D:D !!!) Als ich 2004 da mal mit dem ADAC war, war zeitgleich eine andere Gruppe (alle mit diversen Porsches) unterwegs, deren Instruktor Walter Röhrl war! Was der gute Mann da so hingezaubert hat, zB auf dem nassen Kopfsteinpflaster, war schlichtweg nicht von dieser Welt. Außerdem haben noch an anderer Stelle gleichzeitig zwei Leute gerade für den Drift-Wettbewerb auf dem Nürburgring trainiert. Da hat man dann schon mal ganz deutlich den Unterschied gesehen zwischen Profis und Otto Normalfahrern...
Übrigens bin ich nächstes Wochenende mit einem Nissan 350 Z wieder in Boxberg beim "Drive & Fun" (habe ich per Preisausschreiben gewonnen - leider nur das Training, nicht den Z...
). Ich freue mich trotzdem schon extrem darauf, denn vermutlich ist der Z aufgrund des deutlich größeren Drehmoments, des höheren Gewichts, der grundsätzlichen Übersteuertendenz und der bei weitem nicht so direkten Lenkung das gutmütigere und daher für den Amateur - wie mich - deutlich leichter zu beherrschende Driftauto, bei dem schon der erste Drift Spaß macht und nicht erst der 25.
Außerdem ist es natürlich auch ganz nett, wenn einem das Auto nicht selbst gehört, denn dann achtet man doch weniger auf Materialschonung... ![]()


