Beiträge von S-enna_2000

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    Original von etrate

    Lotus hat ehr nicht bezahlt, sonst wäre Kimi nicht zu Ferrari abgewandert...

    estrate, genau DAS meinte ich ja. Lotus hat ALLES ins 2013er Auto gesteckt weshalb man auch die Fahrer nicht fristgerecht bezahlen konnte :P
    So oder so: Ohne Geld geht's halt nicht.

    Gruß
    Markus

    Das mit den Hausaufgaben über den Winter und mit Geld nichts zu tun haben sehe ich anders: Geld ist (siehe Toyota oder Ferrari) nicht alles, aber es ist die Grundvoraussetzung für Erfolg.
    Bestes Beispiel Lotus: Bis zum Ende der letzten Saison haben sie alle Resourcen in das 2013er Auto gesteckt.
    Das war erstmal auch die richtige Taktik, denn der Lotus war hinter dem Red Bull das schnellste Auto. Man wollte damit Sponsoren locken. Die blieben aber aus und die Taschen leer. Daher hat man das 2014er Auto zu spät fertig bekommen, wichtiges Personal ist abgewandert und ratz-fatz wurde Lotus zur Enttäuschung des Jahres...

    Überholmanöver: Die F1 in der Neuzeit finde ich deutlich spannender als in den 90ern/80ern. Damals waren das reine Prozessionen. Aber heute geht es doch ganz gut ab, oder?

    Zu kompliziert: Das ist genau das Problem. Wenn selbst wir Hard-Core-Fans im Detail nicht bescheid wissen.

    Gruß
    Markus

    Da geb ich Street volle Punkte :thumbup:

    Doppelte Punkte im letzten Rennen hielt ich schon bei Bekanntgabe für unsinnig. Inzwischen wird mir der Blödsinn noch deutlicher: Im Prinzip ist Hamilton durch eine sehr starke zweite Saisonhälfte bereits jetzt Weltmeister - und das auch völlig verdient. .Aber er ist es noch nicht so ganz, weil in Abu Dhabi nochmal Roulette gespielt wird.
    Weltmeister 2014? Das war doch Rosberg, aber nur weil er...

    Drittes Auto bei den Top Teams nur um das Starterfeld aufzufüllen ist auch so n Quatsch. Formel 1 braucht Artenvielfalt. Also mind. 10 Teams von denen jedes sein Auto selbst bauen muss.
    Das kostet Geld was eigendlich ja auch da ist, aber die Kleineren müssen einfach mehr aus dem großen Topf bekommen. Ecclestone sieht das sogar schon ein, ist aber durch seine eigenen Verträge gebunden.
    Ferrari bekommt jedes Jahr angeblich über 70 Mio. alleine an "Treueprämie" - zusätzlich zu den Preisgeldern. Soviel haben Caterham bzw. Marussia an Jahres-Budget.

    Gruß
    Markus

    Ich denke, Vettel hat sich mit dem Wechsel keinen Gefallen getan.
    Ferrari wird, eigenen Aussagen zufolge, erst in zwei, drei Jahren siegfähig sein. Erst dann greifen die ganzen Umstrukturierungen.
    Ich schätze Vettel so ein, dass er nur dann perfekt funktioniert wenn alles für ihn läuft, wenn er die Nr.1 ist, das beste Auto hat, das Team und die Medien hinter ihm stehen.
    Wenn aber, wie in dieser Saison, Probleme auftreten, resigniert er sehr schnell und wird mimosenhaft, jammert wegen des Motors, weil er auf der Geraden nicht schnell genug ist ect.
    Ich schätze, Vettel ist keiner, der ein Team nach vorne bringen kann, was man aber von ihm a la Schumacher erwartet.

    Gruß
    Markus

    Den Artikel über Mosley's Meinung hab ich auch gelesen und finde auch, dass er absolut Recht hat.
    Ich stimme Mario teilweise zu: Die Formel 1sollte technisch das umsetzen was überhaupt möglich ist - ohne größere finanzielle Limits. Und das geschieht ja auch.
    Aber die Kluft zwischen den armen und reichen Teams wird viel zu groß weil die Preisgeldverteilung überproportional die Erstplatzierten bevorteilt.
    Der genaue Verteilungsschlüssel der Preisgelder wird unter Verschluß gehalten. Aber fest steht, dass ein Topteam Unmengen aus dem Topf erhält. Geld, das es eigendlich gar nicht so dringend braucht, denn durch den Erfolg findet es leicht sehr potente Sponsoren.

    Es gibt Firmen, die ihren Namen auf recht kleinen Aufklebern am Overall von Vettel und seinem Red Bull platzieren. Dafür zahlen sie so viel Geld, dass sie auch als Generalsponsor von z.Bsp. Caterham auftreten könnten.

    Richtig, es gab schon immer Desperado-Teams, die sich nicht lange halten konnten. Aber Minardi od. Zakspeed hielten relativ lange durch und das war eine Zeit, in der es sehr viele Teams in der F1 gab. So viele, dass ein "Pre-Qualifying" stattfinden musste.

    2014 sind aktuell nur noch 18 Autos am Start. Sauber und Force India sagt man ja auch schon Zahlungsschwierigkeiten nach. Dann wären es nur noch 14...

    Gruß
    Markus

    Das zeigt doch, dass am heutigen System der F1 etwas grundlegend falsch läuft, wenn fast zeitgleich Caterham und Marussia Insolvenz anmelden müssen.
    Ich hab mal gehört, dass ausser Red Bull, Ferrari und Mercedes - vielleicht noch McLaren - ALLE Teams in finanziellen Schwierigkeiten stecken.

    Man muss sich auch mal die Größenordnung vor Augen führen.
    Wenn Marussia Platz neun in der Konstrukteurswertung behält, bekommen sie 48 Mio. US-Dollar Preisgeld 8o Und diese 48 Mio. würden nicht ausreichen um die Schulden zu begleichen. Und Marussia ist das absolute low-budget-Team. Wahnsinn.

    Da rollen dann nächstes WE in Austin gerade mal 18 Autos aus der Boxengasse.

    Gruß
    Markus

    Modelljahr: Ich hab keine Statistik erstellt aber aus der Erinnerung waren überwiegend die ersten Baujahre betroffen.
    Laufleistung glaube ich nicht denn es gab schon Schäden bei weit unter 50tkm.
    Beanspruchung glaube ich auch noch nicht mal, weil ich einige kenne, die ihn herzhaft fordern und bis jetzt verschont geblieben sind.

    Gruß
    Markus

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    Original von Los Eblos
    Wie zerbricht man/es einen Kolbenring?

    Ich vermute, der ist in Folge des Schadens gebrochen. Also durch mangelnde Schmierung, den klassischen Kolbenfresser.

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    Original von Elepos

    Also die Diagnose ist da:

    1. Zylinder Kolbenring gebrochen und Kolben leicht gekippt!
    Heißt mindestens 0,25 mm Übermaß Kolben, besser 0,50 mm und Auslassventile Sicherheitshalber neu. Ventiltrieb wurde geprüft und hat nichts abbekommen.

    Gibt es allgemein Aftermarket Teile die besser sind als OEM, die man gleich tauschen könnte, wenn der Motor nun sowieso offen ist um ihn haltbarer zu machen? (z.B. Pleul, usw.)

    Der Werkstatt ist schon klar, dass die Laufbahnen aufgebohrt/gehohnt werden müssen?
    Aftermarketteile: Klar, gibt es. Am besten hier im Forum suchen. Der user "bpaspi" hat einiges sehr wissenswertes über Motorüberholung geschrieben.

    Zitat

    Original von Elepos

    Dadurch das es nur der Oberste war und die anderen Ringe den Kolben noch halbwegs in Position gehalten haben blieben die Riefen mit 0,10 mm pro Seite noch im Rahmen.

    Die Ringe haklten aber nicht den Kolben in Position ;)

    Gruß
    Markus

    Navy blue sollte sehr entspannt zu machen sein.
    Je dunkler die Farbe, desto einfacher ist es, den Farbton zu treffen.
    Kritisch ist z.Bsp. Silber, bzw. jede Farbe, die schon durch ändern des Betrachtungswinkels deutliche Unterschiede im Farbton erzeugt. Aber auch das bekommt ein guter Lackierer hin wenn er geschickt die Nachbarbereiche mitlackiert.

    Mich wundert, dass Dein S schon jetzt Rostblasen wirft 8o
    Fährst Du ihn auch im Winter? Oder war der Lack im Radlauf beschädigt?

    Gruß
    Markus

    Naja, "Hirn einschalten und wachsam sein" hat ja offensichtlich am Sonntag in Suzuka nicht funktioniert.
    Man wird das auch nie allen Fahrern eintrichtern können, bei Gelb so zu fahren, daß man keinesfalls abfliegt.
    Sicher hast Du Recht, Micha, dass man auch mit 30% Motorleistung zu schnell sein kann, aber "technisch erzwungenes Langsamfahren" in solchen Situationen finde ich heutzutage angebracht.
    Das ist ja keine "Mindestgeschwindigkeit", sondern der Fahrer sollte natürlich - je nach Situation - auch langsamer fahren können.
    Ist wie bei der pit-lane-speed. Wenn es da ein "unsafe release" gibt steht es dem Fahrer auch frei, zu bremsen, also langsamer zu fahren, um einen Crash zu verhindern.
    Ich sehe aber auch ein, dass eine Limitierung der Motorleistung nicht überall sinnvoll ist: Wenn in einer engen Kurve ein Vorfall ist, und man nur den Speed reduzieren kann durch früheres Bremsen z.Bsp.

    Gruß
    Markus

    Klar, es ist schwierig für einen Rennfahrer "nur" wegen gelber laggen vom Gas zu gehen. Dafür habe ich ja auch Verständnis, denn die Rundenzeit bzw. Position sind allem Anderen übergeordnet.
    Ich sehe einen Lösungsansatz darin, dass einfach automatisiert Motorleistung gedrosselt wird in dem Abschnitt in dem gelb angezeigt wird.
    Technisch sicher machbar: Die Autos wissen eh, wo auf der Strecke sie sich befinden.
    Schon heute bekommen die Fahrer Flaggensignale, passend zur Position auf der Strecke, im Display angezeigt. Jetzt muss nur noch beim Flaggensignal "gelb" die Motorleistung via Steuergerät reduziert werden.

    Gruß
    Markus

    Super-geiles Auto :thumbup:
    Als Auspuff-Fan gefällt mir auch die AGA sehr gut :D
    Viel Spaß damit und bitte mehr Berichte.

    BTW: Von extremen body kits würde ich absehen weil der 4C ab Werk doch sehr stimmig aussieht.

    Gruß
    Markus

    Das waren einfach ein paar saublöde Ereignisse.
    Ich würde der Rennleitung keinerlei Vorwürfe machen. Ch. Whiting ist sowieso eher konservativ, schickt das Safety Car lieber einmal zu oft raus und lässt es lieber ein paar Runden länger draussen.
    Man kann nun mal nicht bei JEDEM Vorfall Safety Car losschicken, wie es Jaques Villeneuve fordert.
    Marc Surer hat Recht: Die Frage ist eigendlich, warum Bianchi in dieser Situation überhaupt abfliegen konnte.
    Ich meine, doppelt geschwenkte gelbe Flaggen, da muss jeder soweit lupfen, dass er unter keinen Umständen in die Bergungsaktivitäten abfliegt.

    Gruß
    Markus

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    Original von Peter64
    So hat das bei mir auch angefangen, schau mal nach der Spannung der beiden Gummis die die Spriegel verbinden, da wird nicht mehr viel dahinter sein.

    Genau so iste es auch bei mir: Diese Gummi-Bänder haben nicht mehr genug Spannung um den Spriegel nach hinten zu ziehen.
    Ich suche noch nach ner eleganten und dauerhaften Lösung, die Bänder bisschen zu straffe.
    Vielleicht probier ich's mal mit nem Tacker.

    Gruß
    Markus

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    Original von UncleHo
    Leider ist hier eindeutig der Fahrer schuld, zu keinem Augenblick seines unkontrollierten Drifts ist das Lenkrad komplett nach links eingeschlagen.
    Zu spät, zu halbherzig gelenkt. War vermeidbar gewesen.

    Ein Drift oder Sicherheitstraining hätte da wahrscheinlich das Auto retten können. Sehr schade :-|

    Sehe ich genau so :thumbup:
    Das hätte (fast) mit jedem anderen Auto an jedem anderen Ort so passieren können.
    Alte Grundregel: Wenn man nach innen abfliegt ist man selber schuld :P

    Gruß
    Markus