Beiträge von S-enna_2000

    Also ich hab' auch schon bessere Konzepte für einen Alternativ-Antrieb gesehen.
    Vorrangiges Ziel von diesem "Scuderi"-Konzept ist doch, den Wirkungsgrad deutlich zu verbessern.
    Hmh, dem entgegen steht aber schon mal die Tatsache, dass extra ein Zylinder nur dafür da ist, um für den eigendlichen "Arbeitszylinder" das Gemisch vor zu komprimieren.
    Das ist für mich nicht schlüssig, weil jeder Zylinder ein hohes Maß an Reibleistung aufbringt, die erst mal überwunden werden muss.
    Dazu kommt noch, dass das Gemisch über einen "Übergangskanal" in den Arbeitszylinder geleitet wird.
    Dieser Kanal erzeugt nochmals Strömungsverluste.
    Und all das nur um später (also weiter nach OT) verbrennen zu können??
    Das ist für mich nicht schlüssig.
    Beim konventionellen Hubkolbenmotor wird der höchste Verbrennungsdruck kurz nach OT (der höchsten Position des Kolbens) erreicht.
    So erreicht man auch den besten Wirkungsgrad.
    Klar, kurz nach OT ist die Umsetzung des Zyl.drucks in Drehmoment physikalisch nicht so günstig, weil ja kurz nach OT der "Hebelarm" an der Kurbelwelle relativ klein ist.
    Aber: 90° nach OT, wenn man den größten Hebelarm hätte ist auch die Kolbengeschwindigkeit am größten.
    Das bedeutet, die Volumenvergrößerung ist hier zu groß um einen vernünftigen Verbrennungsdruck erzeugen zu können.

    Kurzfassung: Ich zweifle an dem Konzept.

    Gruß

    Markus

    Zitat

    Original von 98Olli
    ...Was mich natürlich ein wenig skeptisch macht ist die Tatsache, dass der Chef diese doch recht minimale Mehrleistung auf der Straße erfahren wird und erst zum Schluss es auf Kundenwunsch ein Leistungsprüfstandprotokoll geben wird...

    Genau!
    Es tut mir so leid wie möglich, aber ein Tuner, der über eine Leistungsrolle verfügt, seine "Optimierung" aber vorrangig subjektiv auf der Straße vornimmt, betreibt m.M.n. Voodoo.

    Der "Crack", der die Programmierung der ECU schon immer vornehmen konnte war der Hersteller selbst: Honda :o
    Ich hab's schon mal geschrieben: Eine möglichst hohe Literleistung war ein großes Ziel für das man mechanisch sehr hohen, teuren Aufwand betrieben hat.
    Glaubt mir: Die OEM-Bedatung der ECU ist bereits ab Werk optimal. Honda hätte nie und nimmer einfach so 15PS verschenkt, die nun ein Tuner rein subjektiv wiederfinden will ;)

    Gruß

    Markus

    Ich will doch hoffen, dass dieses 2500mi-Ölwechselintervall keine Schule macht!
    Dieser Motor hätte sicher auch mit normalen Intervallen durchgehalten ;)

    Neben dem Cruisen bei wenig Drehzahl machen bestimmt auch die wenigen Kaltstart's etwas aus.

    Gruß

    Markus

    Zitat

    Original von fossi

    Wo ist was von Unfällen?

    Na in dem Spiegel-Bericht den Du verlinkt hast :o

    Zitat: "In den vergangenen zweieinhalb Monaten gab es insgesamt elf Totalschäden. Sechs 458 waren in schwere Unfälle verwickelt, weitere fünf gingen aus nicht geklärten Gründen in Flammen auf."

    Gruß

    Markus

    Hat jetzt zwar nichts mit der Bremse zu tun:
    Du hast Kupferpaste an den Radbolzen.
    Die Gewinde würde ich eher nicht fetten.
    Erst letzte Woche hatten wir hier das Thema gebrochene Radbolzen.
    Da lag der Verdacht auf zu fest angezogene Radmuttern durch die zu geringe Reibung in den Gewindegängen.

    Gruß

    Markus


    Heinz Prüller ist absolute Klasse.
    Ich hab' schon mit zwölf seine "Grand Prix Story"-Jahrbücher verschlungen während andere Karl May gelesen haben.
    Ich glaube, die 70er waren die gefährlichste Ära.
    Davor waren die Autos mit schmalen Profilreifen zu langsam.
    Aber dann mit Slicks, Flügeln und starken 3,0l-Motoren waren die schon relativ flott.
    Und dann auch noch so ein krankes Genie wie Colin Chapman.
    Für den war es nicht so wichtig, dass sein Auto in's Ziel kam. Nein, es musste schnell sein.
    Man hatte damals andere Prioritäten als die Sicherheit :o
    Man muss sich die Autos nur mal anschauen.
    Die Benzintanks waren seitlich neben dem Fahrer Bestandteil der Knautschzone! Nur Aluminium, kein Tankschaum.
    Direkt dahinter die Auspuffkrümmer.
    Kein Wunder, dass die so oft gebrannt haben.
    Das war nicht nur eine andere Zeit, das war 'ne ganz andere Welt...

    Heute: Rindt's Unfall wäre lächerlich. Der hätte nicht mal einen blauen Fleck.
    Vor 40 Jahren aber hat ihn eine sich zu schnell nähernde Leitplanke getötet.

    Heute: Hamilton ist am Nürburgring mal mit 200 km/h frontal in die Reifenstapel. Am nächsten Tag konnte er am Rennen teilnehmen 8o
    Stellt Euch das mal vor: Fahrt mal auf der BAB 200 und damit gegen eine Mauer. Gut da hat man noch paar Reifen davor gestellt, aber trotzdem.
    Unvorstellbar wie sicher Autos UND Strecken heute sind - Gott sei Dank!

    Gruß

    Markus

    Vettel's Glück war, dass sein Vorderrad ganz knapp das linke HR des McLaren verfehlt hat.
    Aber es hat die "Weichteile", sprich den Kühler, voll getroffen.
    Sieht man noch am Kühlmittelfleck am Vorderrad.
    So fragil wie die Carbon-Querlenker sind hätte ich fest mit finalen Schäden gerechnet.

    Gruß

    Markus

    Zitat

    Original von walter_s
    ...Aber sagt mal faehrt der Alonso nen Panzer ?? Wie hat das Auto den Anprall ueberstanden, unglaublich.

    Das dachte ich mir bei Vettel vs. Button auch.
    Da hätte am Red Bull das rechte VR arg lädiert werden müssen.
    Aber der holt sich 'ne neue Nase und weiter geht's. Komisch.

    Gruß

    Markus

    Man war das spannend!
    Rein sportlich die beste Saison seit langem.
    Die drei, die heute auf dem Treppchen stehen haben's echt verdient,
    sind bei den Bedingungen so geil und ohne Fehler gefahren.

    Und Vettel: Den braucht gar keiner zu bremsen, der bremst sich so oft selber.
    Übrigens: F1 finde ich inzwischen viel zu überreguliert. Da gibt's für jeden Kack gleich Durchfahrstrafen.
    Wenn, wie im Fall Vettel, ein Fahrfehler passiert ist der Betroffene eh gestraft genug. Und gerade wenn keine Absicht vorliegt muss nicht noch drive-thru ausgesprochen werden.

    Gruß

    Markus

    Zitat

    Original von walter_s
    Ich hab den Eindruck bei den Honda Piloten gibt es auch so ein paar Gusseiserne ;)

    Meiner liegt jetzt bei 9,5 Jahren und 120'km......

    Veraeusserung ausgeschlossen :)

    :thumbup:
    Genau, auch in 10 Jahren werden wir uns weiterhin hier treffen und den S und sonst was alles thematisieren.
    Veräusserung des S scheidet selbstverständlich aus.
    Es gibt etliche schnellere und in vielen Teilbereichen objektiv bessere Sportwagen, aber der S ist einzig und lang anhaltend ;)

    Gruß

    Markus

    ...und Webber wieder mal top wenn's drauf ankommt.
    Der ist auf bestem WM-Kurs im Herbst seiner Karriere.
    Aber erst mal morgen abwarten.
    Da kann und wird alles mögliche passieren.

    Gruß

    Markus

    Ich glaube......da kann man gratulieren! :)

    Zitat

    Original von patrick_S
    ich werde meinen auch wohl solange behalten wie es geht.
    So ein Auto wird wohl nie wieder gebaut werden.
    Bei all jenen Verbesserungen der neuen Autos werden diese niemals diese Faszination ausüben können wie es ein S2000 vermag
    Ich würde dieses Auto niemals "für ein paar PS mehr" tauschen

    :nod: :thumbup:
    Ich denke, der ist jetzt schon zum Sammlerstück geworden.

    Gruß

    Markus