Beiträge von Agent Orange

    Ich habe meinen sehr lange und sehr behutsam eingefahren. Die ersten 2000 km nicht über 3000 U/min, danach langsam gesteigert.

    Bis zum freien Ausfahren, TopSped laut Tacho 256 km/h mit 17" Felgen mit recht kurzem Anlauf.

    Zum Ölverbrauch: Ich habe mit etwa 8.000 Km bisher nur 0,5 l Öl verbraucht. Ich führe dies auch auf das schonende Einfahren zurück.

    Wenn er warm ist, dann wird er auch mal getreten. In der Regel außerorts, da man in der Stadt sehr schnell in den Bereich kommt, wo es teuer wird.

    Alex 8)

    Mal zur Veranschaulichung: Bei 12m Bremsweg aus 100 km/h wären das so ungefähr drei Wagenlängen. Also innerhalb von 3 Wagenlängen aus Tempo 100 zum stehen zu kommen. Das ist beim S unmöglich.

    Entscheidend ist aber nicht nur die Bremse, sondern vor allem auch die Reifen! Mehr Grip (oder Verzögerung) als im ABS-Regelbereich wirst Du auch mit doppelt so starken Bremsen nicht hinbekommen.

    Die Reifen sind hier der limitierende Faktor.

    Eure Messergebnisse kann ich mir nus so erklären, daß euer Maßband eine andere Einheit statt Meter hatte. Yards oder was auch immer.

    Alex :)

    Moinsen!

    Mit der Bremskraftverteilung bem S2000 habe ich mich intensiv beschäftigt, einige erinnern sich vielleicht noch.

    Der S2000 hat eine elektronische Bremskraftverteilung, allerdings wird diese durch den Pedaldruck gesteuert und nicht durch den Schlupf am Rad.

    Das Bauteil dazu soll sich an der Spritzwand befinden (laut Honda-Hotline).

    Alex :)

    Hier in Hamburg ist es so: Wenn die Verhandlung öffentlich ist, und das sind die Meisten, dann kannst Du da so mit rein in den Saal und zuschauen.

    Die genaue Uhrzeit der Verhandlung wird aber in der Regel nicht telefonisch durchgegeben. Wenn Du also den Verhandlungstag weißt, kannst Du zum Gerichtsgebäude. Da hängen dann vor den Säälen entsprechende Zettel, wer wann im Raum ist (also welcher Fall).

    Dann kannst Du das auf dem Wege rausfinden.

    Alex :P

    Zitat

    Original von S-enna_2000
    Aber Alex, Deine These, dass das die Ursache für die schlechte Brems-Performance in Kurven sein soll....hm, da hab' ich so meine Zweifel.
    Mit beiden Autos wurde doch voll gebremst und da waren sicher alle Räder - vorne wie hinten - im Regelbereich des ABS.
    Und Seitenführungskräfte müssen doch nicht nur die VR aufnehemen nur weil sie "eingeschlagen" sind.

    Hmm, ok. Wobei: Die Frage ist, ob die Hinterachse überhaupt an die Regelgrenze gekommen ist... vielleicht hat sie auch zu wenig Bremskraft abbekommen.

    Das ist jetzt nur Spekulation, wäre aber eine Erklärung!

    Alex :P

    So, Mah´zeit!

    Ich habe Antwort von Honda bekommen.

    Also der S2000 hat eine Bremskraftverteilung, das Gerät dazu soll sich an der Spritzwand befinden.

    Diese Bremskraftverteilung regelt aber nur nach der Pedalkraft, nicht nach dem Schlupf an den Reifen! Je mehr man in das Pedal reintritt, umso mehr Bremskraft geht nach vorne.

    Dabei spielt es keine Rolle, ob die Räder hinten vielleicht noch mehr Bremskraft vertragen könnten.

    Darum ist der Bremsweg des S2000 (in Kurven) so viel länger als beim neuen MX-5.

    Während vorne die Reifen eingeschlagen sind und schon Seitenführungskräfte auf die Straße leiten müssen, können sie weniger Bremskraft umsetzen.

    Die Hinterachse hätte vielleicht noch Grip-Reserven, aber dorthin wird nicht ausreichend Bremskraft geleitet. Es wird so viel Bremsweg verschenkt. Nur in Kurven jetzt, näh?! :]

    Der MX-5 gibt an die Hinterachse so viel Bremskraft, wie die Reifen noch Haftung haben. Hier wird die Kraft nach tatsächlichem Grip verteilt, nicht nach Pedalstellung.

    Von daher ist die Aussage richtig, der S2000 hätte eine Bremskraftverteilung. Sie ist aber nicht mit den modernen Systemen der Konkurrenz vergleichbar.

    So wie das Ding im S2000 eingebaut wurde ist das ein alter Hut. Bei vielen anderen Autos ist an der Hinterachse eine Art Hebel, der je nach Beladung (und damit einfedern der Fahrzeugs) mehr Bremskraft an die Hinterachse leitet. Der Golf 1 hatte glaube ich bspw. so ein System. Nagelt mich aber nicht drauf fest.

    Mit so einem System ist das System des S vergleichbar.

    Der S ist trotzdem ein schönes Auto!

    Aber sicherheitstechnisch meiner Meinung nach leider nicht auf dem Stand vom Jahr 2007.

    Alex :)

    Zitat

    Original von jimmy a
    EBV, oder wie das Ding heißt hat der S2k auch, schon immer, auch ohne VSA (elektronische Bremskraftverteilung)

    Tsts, kaufen sich Autos, und wissen nicht was drinnen ist ;) :D

    Also der S aus dem Video hat es definitiv nicht! Und ich denke nicht, daß die das nur fürs Video ausgebaut haben. :P

    Außerdem: Wie soll ich wissen was der Wagen hat oder nicht hat, wenn noch nicht einmal die Honda-Hotline über den Wagen bescheid weiß... Stichwort Wartungsintervalle. Erst im dritten Anlauf hatte ich jemanden an der Strippe, der mir Auskunft über das Wartungsintervall beim S geben konnte.

    Nichts für ungut!

    Alex :)

    Wenn ich ein fabrikneues Auto kaufe, sollte es schon den derzeit aktuellen Sicherheitsstandard haben.

    Und der Spaß steigt nicht mit abnehmender Sicherheitsausstattung... ;)

    Und zum Thema bremsen: Ich bekomme 40 Kg Anpreßdruck auf das Bremspedal hin um eine richtige Vollbremsung einzuleiten. Aber Schatzy ist glaube ich da nicht so kräftig... eine Bremse mit weniger Kraftaufwand wäre nicht verkehrt. Mal sehen, vielleicht mache ich da bei mir irgendwann ein "Upgrade".

    Bitte nicht falsch verstehen: Der S2000 war und ist mein Traumauto. Mich fasziniert vor allem das Design. Aber etwas mehr Sicherheit wäre schon ganz nett... Stichwort EBV. So teuer kann die nicht sein. Der MX-5 bspw. hat die ab 2001 serienmäßig... und das damals auch ohne ESP. Es geht also.

    Alex 8)

    Durch solche "Rüttelaktionen" hatte ich bei meinem MX-5 nach kurzer Zeit ordentlich Spiel im gesamten Antriebsstrang.

    Entweder man driftet "sahnig", oder wenn man es nicht kann lieber gar nicht im Hinblick auf die Mechanik. Im Regen üben klingt nicht schlecht...

    Alex :P