Hatte den letzten PC-Wechsel länger aufgeschoben, da ich keine Lust hatte, die Unmenge an Daten auf CDs zu brennen. Dann kam mir die Idee, man könnte vielleicht irgendwie die Festplatte des alten PCs in den neuen zu übernehmen. Das liess sich dann ohne weiteres so realisieren. Alles wurde auf der neuen Festplatte (sog. "Master") mit neuem Betriebssystem ganz normal neu aufgebaut. Daneben blieben aber auf der alten (sog. "Slave") alle Dateien erhalten. Die Programme greiffen standardmässig immer auf die Dateien des Master-Laufwerks (üblicherweise das berühmte Laufwerk "C:"). In der Übergangszeit konnte ich dann immer in den Einstellungen der alten Installation (bei mir nun als Laufwerk "H:") nachschauen, wie ich das vorher hatte. Und bei Gelegenheit immer mal wieder einen Ordner voller Dateien auf's "C:" rüber verschieben oder kopieren.
Hört sich jetzt vielleicht etwas kompliziert an, aber ist ganz einfach: Wenn Du die alte Kiste noch hast, sagst Du im PC-Geschäft, die sollen die alte Festplatte als Slave in die neue Kiste hängen.
Der grosse Vorteil ist, dass alles noch beliebig lange vorhanden bleibt. Immer wenn Du merkst, dass Dir eine Datei oder Einstellung von früher fehlt (nicht immer so schnell ersichtlich, wie wenn es in XP das gewohnte Hintergrundmuster aus WIN98 gar nicht mehr gibt
!), kannst Du bequem danach suchen.
Leider musst Du auch bei diesem Vorgehen wissen, in welchem Ordner / welcher Datei denn die benötigten Informationen eigentlich stecken (vgl. Tip von VT58 oben
), aber dabei wirst Du immer von jemanden Hilfe erhalten können. Wenn Du aber dann erst erfährst, welche Dateien Du hättest retten sollen, bevor die alte Kiste auf den Müll flog, ist es zu spät...
Also ich schreib mir hier einen Ast und zwischenzeitlich hat Brunoammain dasselbe in einem Satz gesagt.
Ich bin ja nicht der grosse Kenner. Für mich hat es aber so funktioniert und ich werde es das nächste Mal genauso machen. 
Viel Spass mit Deinem neuen PC. Vergiss darob den 'S' nicht! 