Obschon ich in der Diskussion hinter Matthias stehe, würde ich auch vorschlagen, mal ein paar Schritte zurück zu gehen und den Thread für einige Zeit ruhen zu lassen.
Vermutlich verging den meisten bereits die Lust am Mitdiskutieren, da du kaum eine Pause zustandekommen lässt.
Ein wichtiger Aspekt bei der Kohle-Diskussion sollte auch nicht ausser Acht gelassen werden:
Bei der Verbrennung werden nicht nur gigantische Mengen an Feinstaub freigesetzt, sondern auch tonnenweise radioaktiver Staub, der sonst brav und harmlos unter der Erde schlummern würde.
Zur Frage, warum denn die neuen Technologien nicht um- und eingesetzt werden:
- Für die Kraftwerk-Betreiber würden so Kosten entstehen, die man sich in der heutigen Zeit lieber sparen will.
- Der gesellschaftlicher Druck konnte gar nie entstehen, weil die wissenschaftlichen Fortschritte nie gross publik gemacht wurden.
- Fukushima löste eine politisch leichtsinnige Lawine aus, die jegliche Hoffnung auf "Evolution" beseitigte.
Eine bessere, rationalere Reaktion auf Fukushima wäre gewesen, den AKW-Betreibern ein Ultimatum zu setzen, bis wann sie ihre Reaktoren zu ersetzen hätten, durch moderne und sichere Anlagen.
Die Milliarden, die jetzt in die Subventionierung von chinesischen Solarzellen verbuttert wurden, hätten auch zur Förderung und Instandsetzung sicherer Kernenergie und vor allem zur Beseitigung vom "Abfall" eingesetzt werden können.