Beiträge von Los Eblos

    Android aDyno v1.0.4 will folgende Fahrzeugdaten eingestellt haben...

    Weight in kg
    Additional weight in kg
    Drive train losses in %
    Rolling resistance in %
    Drag coefficient in Cd
    Frontal area im qm
    Minimum speed at rpm
    Maximum speed at rpm
    Minimum speed in km/h
    Maximum speed in km/h

    Mit den Parametern kann man schon bissl was veranstalten.

    Ich kenne jemanden, der hat Hawk HT10 eingetragen bekommen. Zu den Belägen gibt es kein offizielles Dokument passend zum S2000.

    Insofern ist das da wie es immer ist:
    Wenn ein Einzelabnahme-berechtigter Prüfingenieur willig ist, Dir Bremsbeläge einzutragen, dann trägt er das ein. Wenn Du dann nachweislich wegen der Verwendung dieser Bremsbeläge die Oma im Radhaus hast, wird er sich ggf. verantworten müssen, denn er hat es ja zugelassen, dass Du mit den Dingern rum fährst.

    Findest Du also einen solchen Menschen, der dann auch kein sonstiges tolles Gutachten sehen will, dann kriegste das für unter 100 EUR. Nur sind solche Menschen, die sowas noch selbst verantworten wollen, sehr selten.

    Solange man nicht den Anspruch auf richtige Absolutwerte erhebt, ist das doch ne nette Sache. Relative Leistungswerte kann man damit doch, wenn es gut gemacht ist, super ermitteln. Nen hochwertigen Prüfstand kann und will sowas ja nicht ersetzen.

    Zitat

    Original von DJMixmasterS
    Beläge musst du in der Schweiz nicht eintragen, bzw. wie wollen die das herausfinden? die Dinger rausholen?


    Wenn die ne Oma ausm Radhaus popeln müssen, ist der Blick auf die Zulässigkeit der Beläge kein weiter mehr.

    Optimales Vorankommen gibts, wenn der Reifen ein sehr geringes Maß an Schlupf aufbaut.

    Zitat

    Du gibst Drehzahl (4'000 RPM?!) und kuppelst definiert ein, wie ist das gemeint?


    Na Drehzahl auf irgendwas >=4000 einstellen und halten. Hierbei ist das Gaspesal ja nur wenig getreten. Und dann eben einkuppeln, aber nicht einfach nur Fuß von Kupplung krachen lassen sondern definiert kommen lassen. Dann geht Drehzahl runter, weil Du ja das Gas nur wenig getreten hast, damit vorher Drehzahl oben blieb. Und weil jetzt ja Drehzahl runter geht, gibst Du dann gerade soviel Gas hinzu, dass die Drehzahl weitestgehend dort bleibt, wo sie vor dem kommen lassen der Kupplung war. Vollgas wirst Du hoffentlich erst dann erreicht haben, wenn Kupplung voll gegriffen hat.

    Das, was Du an der Kupplung machst, bedingt, was Du am Gas machen musst. Hier muss das Timing stimmen. Also für den jeweiligen Grad des hergestellten Kraftschlusses die richtige Portion Gas = Drehmoment. Wenns gut läuft, gibst Du gerade so viel Drehmoment an den Antrieb, wie die Kupplung gerade bewältigen kann.

    Das ist ja nur nen Vorgang von 2-3 Sekunden, den Du da hinbekommen musst. Funktioniert aber ganz gut, wenn es denn mal sein muss.

    Zitat

    Original von MisterB
    Beim S in fast 2 Jahren nicht einmal! Der ist mir einfach viel zu Schade für so "Aktionen" oder eher gesagt, die Teile sind mir zu teuer! :D


    Genau richtig.

    Mit nem Skalpell schneidet man grazile Schnitte.
    Zum Beine abhacken nimmt man geeigneteres Werkzeug! :D

    Zitat

    Original von Hayate
    Verstehe ich das richtig, dass man für so eine Messung auskuppelt, etwa auf 2'500 rpm dreht und dann die Kupplung wieder reinspringen lässt?

    So 4000U/Min sind da beim S2000 realistischer. Bei 2500 bricht Dir die Drehzahl zu sehr ein. Zudem habe ich ja ein MJ2005, und der dort verbaute Kupplungsverzögerer erlaubt solche gefühllosen Spielchen nicht. Da hab ich dann auch Angst um die Kupplung. Wohingegen ich bei den alten Baujahren ohne diesen Verzögerer Angst um Diff und Antriebswellen hätte bei der Nummer.

    Ich mach sowas auch nicht gern. Wenn man aber doch mal echt schnell von Fleck kommen will/muss, 3-4 Mal habe ich das schon gemacht, dann gebe ich Drehzahl, kupple dann aber definiert ein und gebe auch dosiert Gas. Weil wenn man hier das Timing verkackt oder gar alles mit Vollgas macht, dann rauchts schnell nur aus der Kupplung. Nen guter Start mit den richtigen Maß an Schlupf kann man schon zustande bringen, auch ohne dass nach 5x die Kupplung Kernschrott ist.

    Mich würde interessieren:
    Wie genau haste denn die Kupplung benutzt?

    5.6 Sekunden reproduzierbar wäre cool. GPS hat an dem Wert bestimmt keinen Einfluss. Da wird bestimmt Geschwindigkeitswert ausm OBD herangezogen und darüber die Stoppuhr getriggert. GGf. noch der G-Sensor.

    Die gemessene Leistung kann ja nur die Rad-Leistung sein. Und dafür ist das n recht plausibler Wert.

    Welche Einstellungen zum Fahrzeug musstest Du in der Software machen?

    Ich hab da auch sone Software aufm Handy. Aber bislang noch nie mit rumprobiert. Geht schon damit los, dass mein Handyhalter zu sehr wackelt.

    Willkommen! :thumbup: :)

    Deine ersten S2000-Fahreindrücke würden mich sehr interessieren, wenn Du als MX5-Fahrer Probefahrt in nem S machst.

    Bist Du schon mal einen gefahren?

    Es scheint recht viele S2000 zu geben, bei denen aufgrund ungünstiger Reifenwahl, nicht angemessenem (zu großem) Luftdruck und/oder nicht gut eingestellter Achsgeometrie ziemlich lausiges Fahrverhalten erlebt wird. Der S2000 ist da wohl recht empfindlich. Falls Du an solch ein Exemplar gerätst, dann erinnere Dich mal dran... denn das ist kein Normalzustand.

    Viel Erfolg beim Sammeln der Infos. Die Suchfunktion ist wegen der Größe der Datenbestände im Forum bissl mühsam... aber im Grunde findet man alles, was es zum S2000 zu wissen gibt, hier im Forum. PLUS tolle Leute, die einem echt weiterhelfen können. Aufgrund aktuell angespannter Gemütslagen im Forum ist das fröhlich freundliche Reinrufen in den Wald leider sehr empfehlenswert. Lass Dich nicht abschrecken!

    Wenn in Deiner Nähe vielleicht eine Ausfahrt ansteht... komm doch mal hin. Kannst Du gleich nette Leute kennenlernen und viele S2000 mit unterschiedlichsten Ausprägungen erleben.

    Viele Grüße,
    Lars

    Zum allseits geäußerten Ratschlag, sehr hart und maximal kräftig zu bremsen...

    Zitat

    The brake pedal is not an on-off switch and should never be used like one. Instead, squeeze the brake pedal softly initially, then quickly and steadily increase the pressure to maximum. This is necessary to prevent large pitching movements at the front as soon as you hit the brakes. When you squeeze the brakes softly at first, the rear has time to settle down again so that its weight is not applied fully on the front tyres. This prevents the rears from locking and also allows you to apply more brake pressure, giving greater decelleration.


    Quelle: Driving on the edge / Michael Krumm

    Nun, maximal spät und maximal hart zu bremsen ist auch nach Lesen dieses Satzes ja nicht falsch. Es zeigt aber, dass der Ratschlag an sich sehr missverständlich ist. Eigentlich Stammtisch-Niveau.

    Das Lesen von (leider spärlicher) Fachliteratur macht sicher nicht sofort einen besseren Fahrer aus einem... aber wie schon beim Fahrwerksbuch vom Wolfgang Weber erlebe ich beim Lesen dieses Buches auch wieder so ein paar Erkenntnisse, die ich als wichtig erachte. Gut, sich mit der Theorie etwas tiefer zu beschäftigen.

    Manche Dinge macht man intuitiv richtig... weiß aber ggf. gar nicht, dass man sie macht... oder man weiß nicht, warum man sie macht. Beim Lesen gleicht man das Gelesene mit dem eigenen Fahren ab, und versetzt sich selbst damit in die Lage, das eigene Tun feingliedriger wahrzunehmen.

    Solche Bücher zerlegen komplexe Prozesse in kleinere, verstehbare Abschnitte. Durch Verstehen der zerlegten Prozesse, versteht man irgendwann auch das ganze Zusammenspiel.