Und was tust Du dagegen?
Bist Du sicher, dass es bei Dir ne Entzündung ist? Wäre blöd, wenn man das falsch beurteilt und daher nie beschwerdefrei wird.
Ich habe mir beim Squash im Februar einen Tennisarm (Hier wohl eher Squasharm) zugezogen. Und mich danach mal etwas tiefreichender eingelesen, nachdem mir jemand erzählte, da würde ne Kortisonspritze gegen helfen. Ein Tennisarm wurde früher oft für eine Sehnen(-scheiden)entzündung gehalten und dann gern auch mal mit Kortisonspritzen behandelt. Dabei ist ein klassischer Tennisarm, wie ich ihn mir zugezogen habe, idR gar keine Entzündung, sondern eine dauerhafte Verkrampfung in Folge von Überbelastung.
Das ist insoweit auch schlüssig, als dass der Schmerz binnen 15 Minuten Squashspiels auftrat... keine Entzündung kommt IMHO so schnell zustande.
Gegen den Schmerz wirkt die chemische Kortison-Keule zwar trotzdem erstmal, obwohl gar keine Entzündungen vorhanden ist, weil das Kortison den Bereich der Verkrampfung dermaßen erschlägt, dass auch die Schmerzmeldung lahmgelegt wird. Behebt nur irgendwie nicht die eigentliche Ursache.
Ich las von Studien, die eine Rückfallquote bei Kortisonbeandlung von ca. 80% belegten. Nachhaltiger wirkt dagegen Physiotherapie, mit nur etwa 20% Rückfall. Mein Zahlengedächtnis ist nicht gut... aber die Größenordnung sollte stimmen.
Physiotherapie habe ich dagegen nie gehabt. Nachdem ich einiges gelesen hatte, habe ich den Sofort-Tip angewendet: Muskeln Dehnen! Mein Job als Programmierer, dabei die Mausbedienung, verhindert das Abklingen des Tennisarms. Seit ich die Muskeln an der Stelle regelmäßig dehne, bin ich mehr und mehr beschwerdefrei. OHNE JEGLICHE MEDIKAMENTE. Werde morgen erstmals wieder squashen und schauen, wie das so funzt.