Dann frag doch einfach per PN. Ich persönlich hab hier mit keinem ein Problem, auch wenn ich mir bei solchen Diskussionsverläufen wie hier leider nicht auf die Zunge beiße. Ich finde, Du bist oftmals viel zu empfindlich, was bei Deiner Fachkompetenz überhaupt nicht notwendig ist. Das soll auch nicht heißen, dass ich Dich nicht auch verstehen kann. Feiny hat so viele Smilies drin, dass man das schon als "von oben herab" interpretieren kann. Aber herrje... na und... der fachliche Kern der Diskussion ist doch interessant. Ich wollte schon immer mal verstehen, welche Bremsenbauform warum welche Vor- und Nachteile hat. Und nur Du stellst hier die richtigen Fragen, um solche Diskussionen voran zu treiben und auch fernes Wissen einzubringen.
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ZitatFeiny:
Jetzt ist es ja nun mal Fakt und allgemein bekannt das Systembedingt der Bremsdruck und auch die Maximale Bremsleistung bei einer Sportbremsanlage mit nicht schwimmend gelagerten Sätteln sich je nach Wertigkeit des Systems zwischen 15 und 20 x schneller aufbaut als bei einer OEM Bremsanlage mit Schwimend gelagerten Sattel, einen Kolben und einer verhältnissmäsig kleinen Bremsbelagfläche. Was passiert den nun wenn sagen wir mal eine halbe wenn nicht sogar eine ganze Sec. FRÜHER die maximale Bremsleistung anliegt??Nun muss man kein Mathematiker sein um zu wissen, ohne auch nur einmal den Taschenrechner bemühen zu müssen, DAS der Bremsweg sich verkürzt bzw. wie viel etliche Meter man Später Bremsen kann aus 200kmh z.b. um am selben Punkt wieder zum stehen zu kommen wie mit der OEM Bremse...
Und das hat eben NICHTS mit Haftgrenze, Reifen, ABS und was weiss ich nicht alles noch für Unfug zu tun den das alles spielt sich noch sehr sehr lange Zeit davor ab, nämlich bereist im Aufbau der Maximalen Bremsleistung!!
Da ist n Definitionsdefizit. Feiny setzt voraus, dass die Bremsung dann beginnt, wenn man das Pedal beginnt zu treten. Da ist aussen vor gelassen, dass man sich an sein fahrzeug und seine Bremse gewöhnt und bei einer nicht so schnell ansprechenden Bremse vielleicht von allein etwas früher aufs Pedal tritt. Damit ist dann die Verzögerung in Ihrer Praxisrelevanz kompensiert, oder nicht?
Klar ist es umso schöner, je schneller die Bremse reagiert... aber ist es ein MUSS für eine Rundstrecke?!?
Ich denke auch, dass man Nordschleife und kleine Rundkurse nicht vergleichen kann. Mit Kühlung ist selbst der OEM-Belag auf der Nordschleife standfest mit brauchbarem Verschleißverhalten bei Zeiten unter 9 BTG. Schön daran ist nur nicht, dass der zum Ende hin, also wenn er gerade sehr heiß wird zum Ende der Bremsung, an Reibwert abzubauen scheint. Die Kühlung sorgt dann dafür, dass die Bremse wieder voll da ist, wenn die nächste Bremsung notwendig wird. Jedenfalls auf der Nordschleife. Ein Belag wie der DS2500 (ich hab ihn noch nicht gefahren) soll dann dabei wohl einfach konstant bleiben. Und dann ist das ne Kombi, die bei solchen Zeiten durchaus taugt. Glaube aber nicht, dass das dann schon das Maß aller Dinge ist für Hockenheim oder so. Da ist die Bremse doch viel häufiger hintereinander gefordert.


