Beiträge von Los Eblos

    Ich zitiere Ingo:

    Zitat

    Original von Q-Treiber
    Moin!
    Die RBT3000 ist ein echter Klassiker und hat mich auch lange begleitet. Der moderne Nachfolger wäre dann diese Maus hier: KLICK. Für knapp hundert Euro hat man dann einen treuen Begleiter.
    Gemeinsam ist allen Logger-Mäusen, das sie einfach still vor sich hin arbeiten. Die Akkus halten meist 10-15h, der Speicher reicht auch für mehrwöchige Urlaube. Meist gibt es dann noch entsprechende Software dazu, die die Daten dann via Bluetooth auslesen kann (auf PDA oder PC). Parallel zum Loggen kann natürlich auch ein PDA/Laptop mit den Daten versorgt werden. So hat man dann ein Navi mit gleichzeitiger Datenaufzeichnung.

    Zum Auswerten der Daten verwende ich meist GTA, das sieht dann auch noch hübsch aus. :nod:

    Zitat

    Original von Q-Treiber
    Also Loggen kannst Du eigentlich mit jedem Gerät. Für PDA und Laptop gibt es genügend Lösungen, die die Daten wegschreiben können. Da hat man dann nur immer die Aufgabe, das Einschalten nicht zu vergessen.
    Mit einer Logging-Maus kann man sich das einfach sparen. Einfach einschalten und gut 'is.
    Wobei auch meine Maus nur mit 1Hz loggen kann. Aber einen NMEA-Strom mit 4Hz bekommt man raus. Ich lasse meinen Daten aber bei der Aufzeichnung schon filtern. So passen auch 2 Wochen Urlaub locker in den internen Spreicher. Aber für die NS könnte man das ja mal anders einstellen.
    Vom Empfang ist die WBT(Antaris4) eine Generation der RBT (SirfII) voraus. Der Chip ist mindestens mit dem SirfIII zu vergleichen.
    Sonst gibt es noch interessante PDF's HIER im Bereich "Links" Gruß Ingo

    Da mich inzwischen häufiger Fragen zu meinem GPS-Logging auf der Nordschleife erreichen, möchte ich die Hintergründe hier mal für alle beleuchten.

    Ich war am 29.09.2008 zum ersten Mal auf der Nordschleife... im Rahmen des freien Fahrens Hugo Emde vom DSK e.V.! Dabei hatte ich meine datalogging-fähige GPS-Mouse dabei. Modell: Royaltek RBT-3000. Die Mouse gehört heute schon zum alten Eisen. Inzwischen gibt es modernere Chipsätze/Geräte, die noch bessere Auflösung und Genauigkeit liefern. Aber wie man an den Ergebnissen sieht... es reicht auch das alte Ding. Für so eine Mouse muss man ca. 120 EUR investieren. Sie ist etwa so groß wie ein Handy.

    Das Ergebnis kann man hier sehen:
    http://lars-server.de/_files/s2k_driversclub/20080929_dsk/stint2u3n.php
    (Links die Links klicken!)

    Ich behalte mir vor, den Pfad zu den Grafiken irgendwann zu ändern. Sollte der Link in die Leere führen, so ist genau das eingetreten.

    Dafür hier mal zwei Bilder aus dem Link...

    Geschwindigkeit über Zeit

    Messpunkte in der Ebene

    Bei der zweiten Grafik "Messpunkte in der Ebene" sieht man die einzelnen Logging-Punkte. Jeder Pixel der Strecke ist ein Messwert, zu dem Position und Geschwindigkeit gespeichert wurde.

    Wie geht das?
    So eine GPS-Mouse mit Datalogging schaltet man einfach nur ein, wartet noch n paar Sekunden, bis sie genug Satelliten gefunden hat und fährt dann einfach los. Die Mouse logged (je nach Einstellung) jede Sekunde die aktuelle Position, Höhe, Geschwindigkeit und noch son paar Daten weg. Auf diesen Daten kann man dann hinterher mit vielen freien und kostenpflichtigen Softwarelösungen aufsetzen, Grafiken generieren und so weiter und so weiter.

    Ich habe im kostenlosen Bereich nicht das gefunden, was ich gern hätte. Es gibt sicher auch ganz passable Tools im Web, die GPS-Daten von RUndkursen auswerten und aufbereiten. Ganz sicher können diese auch noch viel tollere Grafiken erstellen. Ich hab sowas jedoch nicht exzessiv gesucht, und Geld wollte ich dafür schon eh nicht ausgeben.

    Als Softwareentwilcker liegt es dann nahe, sich seine eigene Suppe zu kochen. Meine Grafiken habe ich durch eine Eigenentwicklung generieren lassen. Das ist ein PHP-Script auf meinem Webserver, dass auf einer MySQL-Datenbank aufsetzt, in der ich die Daten ablege und die zu findenden Punkte etc. Diese Analyse kann man nicht kaufen. Ggf. könnte ich das aber irgendwann in 2009 für Euch zur Nutzung freischalten. Dazu muss da aber erstmal noch n paar Tage Entwicklungszeit reingesteckt werden, die ich dieses Jahr nicht mehr haben werde.

    Fragen?

    Zitat

    Original von stocky
    Aber der Los Eblos hat ja beim DSK Fahren vor kurzem das GPS dabeigehabt!


    Ja, aber beim DSK muss man am Checkpoint durch die Schranke. Folglich habe ich hinterm Galgenkopf, spätestens aber hinter der Audi-Gitterbrücke Gas weggenommen.

    Ich poste den Link nochmal... die Auswertung meines GPS-Loggings hier:
    http://lars-server.de/_files/s2k_dri…hp?lap=8&img=xV

    ... ist aber für JAB sowieso kaum spannend, da ich erstens zum ersten Mal da war und entsprechend auf Sicherheit gegangen bin. Zweitens hatte ich eigentlich 80% der Zeit andere Autos vor und hinter mir, beim DSK ist ganz nett was los. Freies Fahren war da nicht so wirklich.

    Die Jungs, die das machen, sind irgendwie schon krass drauf. Steigen da auf einer Mondumlaufbahn aus ihrem Teil aus und landen auf dem Mond. In der Hoffnung. Das Ding ist noch da oben, wenn sie zurück kommen. Klar... heute alles kein soooo großes Ding mehr. Dennoch. Ich stelle mir den Moment vor, wo die auf dem Mond stehen und sehen, wie deren Ding aus der Umlaufbahn auf den Mond abstürzt. Da stehste da und denkst Du kiekst nich recht, wa?

    Wenn ich mir vorstelle, Raumfahrzeuge würden so gebaut, wie VW Autos baut... da kannste deinen lunartauglichen Grabstein gleich mit auf Reise nehmen. Bei 71 Tonnen Nutzlast ein kleines Problem :lol:

    Zitat

    Original von bpaspi

    Der Wagen geht doch trotzdem hinten hoch beim Bremsen. Du änderst ja nichts an der Gewichtsverteilung und / oder der Federrate. Wahrscheinlich ist die Lenkeranordnung dann bei der hinteren Tieferlegung besser als bei hohem Wagen, was?


    Schwerpunkt verlagert. Präziser, Massenanordnung in der Vertikalen verändert. Das hat Einfluss auf die Bewegung der Karosserie über dem Fahrwerk.