Beim S scheinbar ja. Beim Golf mit Bridgestone RE720 und auch Michelin Pilot HX war mehr mehr. Wohlgemerkt waren das Sommerreifen. Winterreifen hatte ich Bridgestone Blizzak LM 25. Der war egal wie total geil!
Naja, ich werd mal probieren!
Beim S scheinbar ja. Beim Golf mit Bridgestone RE720 und auch Michelin Pilot HX war mehr mehr. Wohlgemerkt waren das Sommerreifen. Winterreifen hatte ich Bridgestone Blizzak LM 25. Der war egal wie total geil!
Naja, ich werd mal probieren!
Was ist draus geworden?
Habe auch gerade 16er Dunlop Winter Sport M3 von Bernd alias Blafasel draufgeschraubt... 2.3bar rund rum. Nunja... ernüchternd! Bin erstmal ne Runde um die Dörfer gepfiffen... is n bissl besser geworden. Dennoch quietschen die Reifen bei dem kleinsten forschen Anbremsen. Wo ich das doch sooooo liebe
Besser geworden, obwohl die ja nicht neu waren. Scheinbar werden Reifen ungriffig, wenn die mal 2-3 Jahre in der Garage liegen. Gummi-Verhärtung solls ja angeblich nicht mehr geben. Und wenn, dann würde das wohl eher das quietschen beseitigen?!? Anyway... solange es durch fahren wieder griffiger wird...
Werde aber auch mal 2.5 bar probieren und hier berichten.
Neugierig...
Lars!
Zitatkeine weiteren Fragen.
Echt? Also ich hätte glaub ich tausend Fragen... diese Diffs sind mechanisch auf einem Komplexitätsgrad, bei dem ich mit meinem üblichen Weg (anschauen, Technik verstehen, Zusammenhänge folgern) nicht so recht voran komme. Ich bin jetzt auch nicht tief eingestiegen, wobei mich schon interessiert, was diese Verhältnisse 1:2.5 usw. denn genau bedeuten. Auch ist es schon spannend, zu begreifen, warum und in welchen Situationen das Diff sperrt, wann nicht, warum wann nicht, wann wieviel usw usw. Gehört für meinen Geschmack irgendwie zum Wissen, dass man haben muss, um das Potenzial ausnutzen zu können. Fleisch ist willig, aber Geist ist zu momentan zu schwach, vielelicht auch nur ne Motivationsfrage
Obendrein fahre ich nennenswert keine Rundstrecken und der Stock-S tut im Alltag ganz nett!
Clutch = Kupplung
Hier steht mal wieder einiges...
http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrdifferenzial
ZitatAlles anzeigenBauarten
Von der mechanischen Seite lassen sich Sperrdifferenziale in mehrere Typen untergliedern:
* Bei drehmomentfühlenden Sperrdifferenzialen (wie z. B. Torsen A, Torsen B, Torsen C, Super LSD, Helical LSD, Sensitorque wie auch einige Lamellensperrdifferenziale) hängt die Sperrwirkung vom übertragenen Moment ab, diese liegt z. B. bei Sensitorque zwischen 0 und 92%. Wenn kein Antriebsmoment da ist (Kupplung getreten) oder ein Rad in der Luft hängt, sperrt das Differenzial nicht. Vorteilhaft, wenn im Fahrzeug ABS und ESP verwendet werden (aufgrund der gegenwärtig hohen Verbreitung von ABS und ESP also nahezu bei allen Straßenfahrzeugen).
* Bei drehzahlfühlenden Sperrdifferenzialen (insbesondere Viskokupplungen, fliehkraftbetätigte Sperren und der Visco-Lock) hängt die Sperrwirkung von der Differenzdrehzahl der Räder ab. Je größer die Drehzahldifferenz, um so größer ist die Sperrwirkung. ABS und ESP müssen angepasst werden, häufig ist eine zusätzliche Trennkupplung oder ein Freilauf nötig.
* Bei einer Festwertsperre wird die Sperre vorgespannt, so dass auch ohne Drehzahldifferenz und ohne Antriebsmoment schon eine Sperrwirkung vorliegt. Diese einfache Form der Sperre wird fast nur noch in Kombination mit anderen Sperrentypen verwendet und dort häufig durch Vorspannung mit einer Feder realisiert.
* Bei elektronisch gesteuerten Sperrdifferenzialen wird die Wirkung und der Einsatz der Sperre von einem Fahrdynamik-Regler im Fahrzeug gesteuert. Derzeit ist die Verbreitung noch gering (z. B. Porsche Cayenne / VW Touareg, Land Rover Discovery, Ferrari F430), aber in der Zukunft werden hier die größten Marktpotenziale vermutet.
* Eine Besonderheit stellt das automatische Sperrdifferenzial (ASD, SA-Code 211) von Mercedes dar. Über die ABS-Drehzahlsensoren registriert ASD einen Schlupf (Drehzahlunterschied) an der angetriebenen Hinterachse und beaufschlagt das integrierte Lamellen-Sperrdifferenzial (Grundsperrwert etwa 30%) im Hinterachsmittelstück hydraulisch mit Druck. ASD sperrt in diesem Moment zu 100% und macht aus dem Sperrdifferenzial eine kraftschlüssige Differenzialsperre. Ein gelbe Kontrolleuchte in Form eines Warndreiecks im Tachometer zeigt die Aktivität des Systems an. Beim Bremsen wird die volle Sperrwirkung sofort aufgehoben. Das System arbeitet bei Geschwindigkeiten bis zu ca. 30 km/h und fand Verwendung in den 4-, 5-, & 6-Zylindermodellen der Baureihen W126, W140, W129, W124, W201, sowie bei den allradgetriebenen 4MATIC Modellen des W124.
Und hier...
http://www.arstechnica.de/index.html?nam…tial/index.html
Torsen-Performance:
http://www.torsen.com/files/Torsen%2…cal%20Sheet.pdf
Torsen B
http://www.torsen.com/files/Torsen%2…cal%20Sheet.pdf
Vor/Nachteile einiger Varianten...
http://www.vehicledynamics-expo.com/06vdx_conf/pre…/sacchetini.pdf
Also ich hab hier auch ne Platte mit FW und USB2.0... FW noch nie benutzt. Nice to have, aber so dringend nun auch nicht.
SmartPower find ich persönlich nützlich, wobei... wenn man weiß, was man tut... auch nicht zwingend notwendig.
ZitatOriginal von MVO
dann aber gleich als "premium" mit firewire für € 130,- (250GB)
Er hat die Premium verlinkt! Also denke ich auch, dass er die Premium meint für 103 EUR?!
Der Preis ist sehr gut. Die Festplatte ohne Gehäuse kaufe ich für 57,30 EUR zuzüglich Mwst. ein. Ein Billig-Gehäuse simpler Art kostet mindestens 15 EUR. Vernünftige dann eher 30-50 EUR.
Mit Deiner Auswahl bekommst Du Markenware, noch dazu vom Festplattenhersteller für seine Platte ausgewählt, für faires Geld. Möchte wetten, die Backup-Software ist auch nicht schlecht. Schutzfunktion gegen zu frühes Ausschalten auch noch dabei. Und so Spielereien wie optische Restkapazitätsanzeige hab ich auch noch nirgendwo anders gesehen.
Von daher:
![]()
Den Tachojustierer anrufen und sich einstellen lassen ![]()
Wird einfach einprogrammiert. Wie das bei S genau geht... weiß ich nciht. Bei manchen Autos gehts über die OBD, bei anderen muss das Kombiinstrument raus und direkt kotaktiert werden. Bei anderen muss n Chip aus nem Sockel aus dem Combiinstrument raus, so hörte ich.
(D)eine Hondawerkstatt kann das mit Sicherheit. Und wenn die nicht, dann eben der illegale Tachojustierer. (Ob der das darf, wenn er nix fälscht? ![]()
Beim Golf 4 war die Wegfahrsperre auf das Combiinstrument mit dem km-Stand geimpft. Anderes Instrument, kein Start möglich ohne Anpassung.
Ich habe über die letzten 24 Monate ein Fazit herausgearbeitet!
Wenn Du ein externes Gehäuse und eine int. Festplatte separat kaufst, dann kaufe niemals billige externe Gehäuse. Bei allen billigen externen Gehäusen haben binnen 24 Monaten die Elektronik für USB2.0/1394-zu-ATA den Geist aufgegeben.
Ich würde also auf gute Kühlung (auch der Elektronik) und vielleicht Markenware namenhafter Hersteller setzen, anstatt 10 EUR zu sparen! Macht keinen Spaß, wenn man denkt, die Platte ist hin, aber tatsächlich spinnt nur der Controller vor der Platte.
Und bei den Festplatten... ich verkaufe seit Jahren WD-Platten (Western Digital) mit 8MB Cache (die 2MB-Teile haben verringerte Garantie!)... nie einen Ausfall der Teile gehabt. Dabei sind die 7200er preislich okay, leise und von der Temperatur her auch okay. Für Systempartitionen im RAID früher oft die 10000er Raptoren... auch nie n Ausfall gehabt.
Frage...
wenn sich rausstellt, dass meine Vorderachse ab Werk nicht richtig eingestellt war, und deswegen meine Reifen frühzeitig innen verschlissen sind, müsste ich nicht zumindestens anteilig die Kosten für neue Vorderreifen erstattet bekommen?!? Die Achsvermessung und ggf. Einstellung ist ja auch ne Garantieleistung. Was kann/könnte ich denn dafür?!?
Was meint ihr?
ZitatOriginal von Sönke
...und jeden Abend ließt du deinem S eine Gute-Nacht-Geschichte vor, damit er von vielen, schönen Kurven träumt.
Krass! Woher weißt Du das?!? ![]()
ZitatAndere Herstellen, insbesondere VW und DC, betreiben ja einen heiden Aufwand mit ihren Herstellerfreigaben.
Da ist es aber auch so, dass die Longlife machen wollen. Und speziell VW mit ihren Pumpe-Düse-Motoren setzen die Ölmoleküle sehr hohen Drücken aus. Das erfordert IMHO die besonderen Spezifikationen des Öls. Es ist nicht nur ein TDI PD mit Defekten am Pumpenantrieb der Einspritzung wegen schlechtem Öl ausgefallen.
ZitatOriginal von Q-Treiber
...und in Rotterdamm steht auch nur ein Ölfass.
Naja, dann frag ruhig mal bei der Werkstatt nach.Aber bei den wenigen Honda-Anforderungen an das Öl, kann man ja wirklich fast alles aus dem (Baumarkt-)Regal nehmen. Andere Herstellen, insbesondere VW und DC, betreiben ja einen heiden Aufwand mit ihren Herstellerfreigaben. Da bleiben dann natürlich wesentlich weniger Fragen offen. Niemand kann sich dann mit "jaja, wird locker übertroffen" herausreden.
Gruß Ingo
Ja, genau das ist ja die Kacke! Aber was will man machen?!? Rein von den technischen Daten des WR, die ich im Datenblatt mit den anderen diskutierten Ölen verglichen habe, kann man nicht meckern. Und was die Additivierung angeht, so ist das bei allen irgendwie ne Grauzone. Letztlich wurde nur hier und da, ja auch von Dir, Ingo, geschrieben, dass das Mobil 1 die hochwertigste haben soll. Aber wo steht das? Wo ist es wissenschaftlich belegt? Hochwertig oder hochwertigste ist wohl kaum zu belegen. Was ja auch nicht ausschließt, dass FL auch hochwertig ist. Immerhin wählt Honda das Öl als OEM-Erstbefüllung. Auch für den S2000. (So meine Info seitens Honda), denn das, was in den Honda-Flaschen drin ist, ist angeblich das WR.
Meinethalben beleuchten wir hier die Geschichte weiterund kommen zu einem Fazit, dass belegt, dass man NUR Mobil 1 kaufen soll und dass das, was Honda da verwendet, schlecht ist... oder das hier ist ein Öl-Thread wie jeder andere.. mit tollen Argumenten in der Grauzone.
![]()
Stinkt doch irgendwie?!?
Ich denke auch, dass es im Falle des S2000 viel wichtiger ist, die geforderten Viscos einzuhalten, beispielsweise kein 0W zu nehmen, als darauf zu achten, ob denn nun SJ/SL/SM drauf steht. Weil ja einstmals für ein und den selben Motor SG auch schon "reichte". Aber auch das ist (mangels fundiertem Wissen) ein Bauchgefühl. Ich denke nicht, dass der Entschluss, das WR zu nehmen, ein Fehler war. Ich schließe aber auch nicht aus, dass es vielleicht noch bessere Säfte gibt. Aber ob das ne Rolle spielt?
Was ich viel mehr gern wissen würe, ob nicht die Installation eines zusätzlichen Ölkühlers auch schon beim Stock-S2000 viel sinnvoller ist, als über mehr oder weniger homöopathische Unterschiede in der Ölzusammensetzung zu diskutieren.
Komischerweise führte der Honda-Meister ohne gefragt zu werden auf, dass so manche Mobil-1-Suppe nicht so optimal sein soll. Viele Menschen reden viele Dinge... klar. Aber ist vielleicht mal ein S2000, der da btreut wurde, hochgegangen, der M1 0W-40 drin hatte?!? Oder warum führt er das auf, ohne dass ich jemals das Wort "Mobil 1" in den Mund genommen hätte?!? Irgendwie ist es beim Öl so wie beim Laustprecherbau. 3 Leute haben 4 Meinungen. ![]()
ZitatAlles anzeigen
Antwort von FL:
Hallo Herr Eble!Ihre Frage:
Eine Frage möchte ich gern noch nachlegen:
Sie schrieben, dass das WR 5W40 in allen Dieselfahrzeugen eingesetzt
wird. Auch in Diesel-Triebwerken der 200PS-Kategorie. Ist denn aus
technischer Sicht ein Öl, welches für die Anforderungen in einem
Dieselmotor ausgelegt ist, der ja gerade mal ca. 4500U/Min erreicht,
ebenfalls angemessen für einen 4-Ventil-Benzin-Saugmotor, der 9000 U/min
erreicht? Oder würde man hierbei bei der Entwicklung des Öls andere
Schwerpunkte setzen?Antwort:
Andere Schwerpunkt nicht unbedingt, aber wie ich angedeutet hatte, sind
unser WR und K technisch, also von der Formulierung her ähnlich. Und da
unser Selenia K im obersten API-Bereich angesiedelt ist, sehe ich auch
bei hohen Drehzahlen erstmal kein Problem. Letztlich stellt sich dann
natürlich auch die Frage, wie oft Sie den von Ihnen genannten hohen
Drehzahlbereich erreichen? Wenn Sie z.B. dauerhaft, sagen wir, sportlich
fahren, also der Motor oft und sehr hoch dreht, würde ich ein
entsprechendes Öl empfehlen - einfach, weil die Anforderungen andere
sind. Ich gehe aber erstmal davon aus, dass Ihr Fahrzeug "dann und wann"
mal im hohen Drehzahlbereich fährt - also mehr im Alltagsverkehr
unterwegs ist. Sind Sie allerdings oft sportlich unterwegs oder fährt
Ihr Fahrzeug regelmäßig unter "motorsport-ähnlichen" Bedingungen, dann
wäre doch eines unserer Motorsport-Öle die optimalere Lösung (Selenia
Racing oder sogar Selenia Sport, beides 10W-60).Generell gilt die mittlerweile veraltete Ansicht, dass sich Benziner und
Diesel groß unterscheiden nicht mehr. Beide Motorenarten haben sich im
Laufe der Jahre immer mehr parallel entwickelt - aus technischer Sicht.
Die Zeiten sind quasi vorbei, wo man noch Diesel- und Benzinöle
verkaufen musste. Die modernen Aggregate brauchen das alles nicht mehr.
Beispiel: Wir hatten kürzlich einen Fall, bei dem eine
Fiat/Maserati/Ferrari-Werkstatt aus Versehen das WR befüllt hatte. Dem
Ferrari ist nichts passiert...Das als kleine Anekdote.
Gruß
Zur Ankedote:
Das kann ja noch kommen ![]()
Und generelles Fazit:
Wenn man es genau nimmt, bleibt jetzt die Frage über, wieso Honda
nicht das Selenia K einfüllt. Ich streite mit mir selbst, ob das jetzt
Haarspalterei ist, oder ob man dem nachgehen sollte. Letztlich hab
ich diesen Freitag Termin bei Honda Hegner, wegen der Achsvermessung,
und da werde ich die Korrespondenz mit FL wohl mal mitnehmen und ein
Statement abfragen.
Man kommt sich allerdings schnell bekloppt vor, wenn man sowas in Frage stellt, finde ich. Wahrscheinlich ist die Qualität selbst mit API SG zertifizierten Ölen der vorgeschriebenen Viskos noch so weit überdimensioniert und ausreichend, dass es diese überall so penibel geführten Öl-Diskussionen zu einer Farce werden lässt?!? Ich denke, lieber einmal mehr gefragt, als einmal zu wenig. Und die Antworten, die man bekommt, sind ja oft auch alles andere als eindeutig. Insofern... *schulterzuck*
Jetzt könnt ihr ja mal n Statement abgeben, wie ihr das seht vor dem neuen Hintergrund meiner Infos.
Grüße,
Lars!
P.S.:
Darf ich diese Korrespondenz hier ihne die Zustimmung des netten Herrn bei FL posten? Ja, oder?
Nein... das Motto war:
Being very sick of buying fucking oil!
Das lief jetzt so...
Zuerst habe ich Euch wahnsinnig gemacht mit meinem Öl-Thread,
der keiner werden sollte.
Dann hab ich aus dem Thread hier mitgenommen, dass das Ur-Motul300V
wohl nicht gedacht war für den Alljahreseinsatz über 15000km. Im Raume
steht die Vermutung, dass dies mit der Neuauflage dann nicht mehr der
Fall sein soll. Das ist Unsicherheitsfaktor Nr. 1. Unsicherheitsfaktor Nr. 2
war ja, dass das Öl nicht für SJ/SL zertifiziert ist.
Dann war ja Mobil 1 im Gespräch.
Das bekommt man aber nur sehr bescheiden in den Viskos, die Honda
gern hätte.
Ich hatte also irgendwanndie Nase voll und habe diesen Anspruch, das
tollste kaufen zu wollen, dem Anspruch, Honda gerecht werden zu
wollen, untergeordnet. Wobei sich das ja nicht ausschließt. Da der
OEM-Öl-Preis beim Händler auch sehr fair erscheint, wurde diese Option
weiterhin interessanter.
Nun ist also das drin, was Honda da regulär einfüllt.
FL Selenia Wide Range 5W40.
Witzig (oder eher unwitzig) daran ist, dass die Webseiten von FL in
Italien (Mutterkonzern) und die deutsche Webseite sich in den
Specs dieses Öles widersprechen.
Auf den ersten Eindruck hin ist das n Öl, dass nur für Dieselfahrzeuge
gedacht ist. Da kriegt man ja erstmal wieder die Kriese!
Ich habe also die sache in die Hand genommen und mich an FL gewendet,
um das zu beleuchten... kann Euch ja mal teilhaben lassen...
ZitatAlles anzeigen
Ich schrieb an FL:
Sehr geehrter Herr Maschke,bei der 15000km-Inspektion meines Pkw (Honda S2000) füllte mir die
Honda-Vertragswerkstatt beim Ölwechsel das FL Selenia WR 5W40 in den Motor
ein. Der S2000 besitzt einen bis 9000U/min drehenden, physikalisch recht
ausgereizten Ottomotor mit einer spezifischen Leistung von 120PS/Liter
Hubraum. Honda schreibt für diesen Motor die Nutzung von 10W30 oder 5W40 mit
API SJ/SL oder besser vor. Aus Garantie-Erhaltungsgründen ist dies zwingend
einzuhalten. Der sehr geforderte Motor geht gern auch mal frühzeitig kaputt,
wenn die falschen Rahmenbedingungen vorherrschen.Ich habe mich mit den technischen Daten sowie den Zertifizierungen des Öls
auseinander gesetzt und dabei fiel mir auf, dass das Öl in seinen
Zertifizierungen je nach FL-Webseite unterschiedlich angepriesen wird!Auf Ihrer Webseite (FL-Deutschland) ist das WR 5W40 mit ACEA B3/B4 sowie API
SL/CF gekennzeichnet. Also zumindestens nach API tauglich auch für
Ottomotoren (SL). Nach ACEA jedoch auschließlich für Diesel zertifiziert
(B3/B4).Auf der italienischen Webseite (flselenia.it) wird das Selenia WR 5W-40
ausschließlich als spezielles Öl für Dieselmotoren gelistet, dort ist die
API SL-Zertifizierung nicht enthalten.Frage 1:
-----------------------
Welche API-Normen und ACEA-Normen sind denn nun für das Selenia WR 5W-40
richtig?In meinem Fahrzeug wird das Öl mit einem bis 9000U/Min drehenden Otto-Motor
mit 240PS konfrontiert, der obendrein noch sehr stark von mir gefordert
wird. Sowohl im alltäglichen Kurzstreckenverkehr (oft leider weniger als
10km pro Zyklus) als auch lange Fahrten unter Ausnutzung der hohen
Drehzahlen mit viel Vollast-Anteil. Wenn das Öl keine ACEA A3 erfüllt,
jedoch die schwächere API SL-Norm enthielte, stellt sich mir dennoch die
Frage, ob das Öl für diese Bedingungen die richtige Wahl ist.Frage 2:
-----------------------
Wieso erfüllt das Öl die ACEA A3-Norm nicht?Frage 3:
-----------------------
Sehen Sie für dieses Öl in Verwendung unter diesen Bedingungen irgendwelche
Bedenken? Wenn ja, warum? Welches Öl aus Ihrer Produktpalette würden Sie
vorziehen?Ich danke im Voraus für Ihre ausführliche Antwort,
mit freundlichem Gruß,
ZitatAlles anzeigen
Antwort von FL:
Sehr geehrter Herr Eble!Vielen Dank für Ihre ausführliche Mail. Gerne möchte ich Ihnen darauf
antworten.Aber zuersteinmal, als Beruhigung, kann ich Ihnen versichern, dass Sie
mit unserem WR ein Produkt haben, dass den Ansprüchen des Motors in
Ihrem Fahrzeug mehr als gerecht wird.Im Folgenden nun die Antworten auf Ihre Fragen:
Frage 1:
-----------------------
Welche API-Normen und ACEA-Normen sind denn nun für das Selenia WR 5W-40
richtig?* Für unser WR sind folgende internationale Spezifikationen zutreffend:
API CF
ACEA B3/B4Die o.g. (amerikanische) API bezieht sich auf den Bereich "commercial vehicles", darum auch die Spezifikation "CF", die sich auf den Bereich Diesel-(Nutz)fahrzeuge bezieht. Die europäische ACEA-Spezifikation unterscheidet zwischen Benziner (A-Klassen), Diesel (B-Klassen) und Low-SAPS-Ölen für Abgasnachbehandlungssysteme (C-Klassen). Da wir besonders für die gesamte Fiat-Gruppe die Schmierstoffe herstellen und vertreiben, kommt es bei diesem Produkt leider häufiger zu Missverständnissen. Es hat u.a. auch Vertriebs- und Marketinggründe, weswegen Sie bei diesem Produkt keine API SL oder SM finden, da unser WR in der Fiat-Gruppe speziell für die Dieselmotoren vertrieben werden soll. Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass Sie mit dem WR ein Produkt haben, dass die API SL-Spezifikation übertrifft. Bedenken Sie bitte, dass das WR bei ALLEN Dieselaggregaten eingefüllt wird, also auch bei den 2,4 L-Maschinen, die ebenfalls in die 200 PS-Kategorie gehören. Auch hier wird absolute Höchstleistung verlangt - ebenso wie bei Ihrem Fahrzeug. Bekräftigend möchte ich hinzufügen, dass unser Selenia K das "Parallelprodukt" für die meisten Benzinmotoren ist. Da heutzutage die Benzin- und Dieseltechnologie jeweils auf Hochdruckeinspritzung basiert, also technisch sehr ähnlich, ist unsere Entwicklung bei den Schmierstoffen ebenfalls einen vergleichbaren Weg gegangen. Unser Selenia K hat die höchste API-Einstufung (API SM) und das WR ist, auf einer vergleichbaren Stufe.
Frage 2:
-----------------------
Wieso erfüllt das Öl die ACEA A3-Norm nicht?Das würde es, wenn es dem A3-Test unterzogen werden würde. Wie bereits gesagt, spielen hier Vertriebs- und Marketinggründe eine Rolle. Aber wie ich bereits geschrieben habe, basieren beide Produkte auf einer ähnlichen Formulierung und sind speziell auf/mit Fiat abgestimmt. Daher die etwas verwirrende Normen- und Produktpolitik (die wir hier leider nicht beeinflussen können).
Frage 3:
-----------------------
Sehen Sie für dieses Öl in Verwendung unter diesen Bedingungen irgendwelche
Bedenken? Wenn ja, warum? Welches Öl aus Ihrer Produktpalette würden Sie
vorziehen?Aus technischer Sicht bestehen absolut keine Bedenken. Die Begründung habe ich oben in dem Teil mit den Dieselmotoren bereits genannt. Ich kann Ihnen zusätzlich noch mitteilen, dass unser WR (bzw. das Selenia K) sogar "mehr" ist, als ein 5W-40. Es geht fast bis an die 50er-Grenze ran, ist also im Hochtemperaturbereich stabiler als herkömmliche Öle. Generell sehen wir Normen und Spezifikationen nicht als obere Grenze für unsere Produkte an sondern als Minimalziel. Unsere Produkte übertreffen diese Normen und Spezifikationen in vielen Fällen, sodass unsere Kunden immer "mehr" bekommen als die Norm verlangt.
Für Ihr Fahrzeug kann ich Ihnen auch unser Selenia Racing 10W-60 empfehlen. Es ist für den Rennsport entwickelt worden und hat im Extremtemperaturbereich optimale Schmier- und Schutzeigenschaften. Es wird z.B. durchweg in den Hochleistungsmotoren bei Alfa Romeo verwendet. Durch den sportlichen Charakter ist dieses Öl allerdings nicht im normalen Intervallzyklus anzuwenden sondern sollte im Bereich um die 10.000 km gewechselt werden, je nachdem, wie Sie Ihr Fahrzeug im oberen Drehzahlbereich beanspruchen und vorausgesetzt, Ihr Motor ist ein Benziner mit Turbo- und/oder Mehrventiltechnik. Sie finden anbei eine aktuelle Produktbeschreibung als PDF.
Ich hoffe, ich habe Ihre Fragen beantworten können. Falls noch Fragen offen sein sollten, finden Sie am Ende der Mail meine Kontaktdaten.
Mit freundlichen Grüßen aus Heilbronn
[...] (Danksagungsmail ausgelassen)
ZitatAlles anzeigen
Ich schrieb:
Hallo Herr Grunenberg,mir fiel des weiteren soeben noch auf, dass für das Selenia WR 5W-40 in den
beiden folgenden Anzeigen fälschlicherweise auch mit ACEA A3 geworben wird.
Ebenso wie mit API SL.http://www.fl-deutschland.de/Anzeige_WR_5W-40_1-1.pdf
http://www.fl-deutschland.de/Anzeige_WR_5W-40_1-2.pdfIch würde es auch aus Gründen der Glaubwürdigkeit begrüßen, wenn das Öl
überall mit den gleichen Spezifikationen aufgeführt werden würde. So gerät
es nicht in das Licht, das Marketing habe die Spezifikationen geschönt, um
den Absatz zu steigern. Es würde vielleicht auch Anfragen wie meine abwendenEine Frage möchte ich gern noch nachlegen:
Sie schrieben, dass das WR 5W40 in allen Dieselfahrzeugen eingesetzt wird.
Auch in Diesel-Triebwerken der 200PS-Kategorie. Ist denn aus technischer
Sicht ein Öl, welches für die Anforderungen in einem Dieselmotor ausgelegt
ist, der ja gerade mal ca. 4500U/Min erreicht, ebenfalls angemessen für
einen 4-Ventil-Benzin-Saugmotor, der 9000 U/min erreicht? Oder würde man
hierbei bei der Entwicklung des Öls andere Schwerpunkte setzen?Danke für Ihre Geduld,
mit freundlichem Gruß,
Ich schmiere die Wischergummis mit Akazienhonig ein.
ZitatDas ist der Grund warum ich mir Premiere leiste. Die haben einfach viiiiiiiel mehr Ahnung wie Prüller und Co und bringen auch keine Werbung mittem im Rennen Daumen Hoch
Für wahr! Wobei der gute Herr Surer heute auch 30 Minuten brauchte, um dahinter zu kommen, dass Schumi nach dem Reifenschaden relativ langsam war, weil er randvoll mit Sprit war! Ist doch wohl klar, dass man den voll macht, in der Situation! ![]()
Ich bin gespannt, was Kimi im Ferrari zu leisten vermag. Und ich werde erstmalig Anerkennung klatschen, wenn Herr Alonso mal eine siegreiche Saison mit fahrerischen Highlights zeigt, die nicht nur darin bestehen, möglichst immer anzukommen. Wobei das im McLaren wohl aktuell eher schwierig zu werden scheint. Wenn selbst ein Alex Wurz mit hämischem Unterton sagt, der Alonso wird bereuhen, von Renault zu McLaren gegangen zu sein. Der weiß wovon er spricht... als ehemaliger McLaren-Testfahrer. Von daher denke ich, die nächste Saison wird auch interessant werden, auch wenn Schumi die Füße hochlegt. Verstehe diesen Wind der Presse um das Karriereende nicht. Michael Schumacher legt den Ball eher flach, und die Medien machen nen Rummel drum... herrje! Ich bin ja nun pro MS, aber ich kann mir gut vorstellen... wer MS nicht mag, der hat heute zumindestens auf Premiere die Kriese bekommen. Waren in dem Rennen eigentlich noch andere Fahrer, als die, die MS überholte?!?
Dennoch: Sportlich war das heute jedenfalls echt großes Tennis!
Lenkkopflager beim Mopped bekommen schon mal ne Rastung, wenn das Lager den Winter über nicht verrückt wird. Da hilft dann nur tauschen, da man ne Rastung im Lenker im Stand nicht wirklich merkt, es aber das Fahren schnell unangenehm beeinflussen kann.
Ob man nun Radlager und Lenkkopflager vergleichen kann... Denke mal Radlager haben mehr Kräfte aufzunehmen und sind daher sicher anders ausgelegt. Anyway... Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Schaden kann es ja nicht.
ZitatWär doch toller, wenn da entsprechend ein komplett neuer Prospekt mit anderen Bildern entstanden wäre.
Ein schöner Beitrag von Honda dazu, dass Hondas bald nicht genau so viel Geld kosten wie VWs und Audis! Letztlich zahlt doch der Autokäufer das ganze Marketing mit. Ich finde derlei Sparaktionen durchaus sinnvoll. Der neue Prospekt wird einem Kaufinteressierten genau so gefallen wie der alte. Und für diese Menschen wird so ein Prospekt ja gemacht. Nicht für uns, wo wir doch schon überzeugte Kunden sind.
Lieber an solchen Sachen sparen, als an den Fahrzeugen und deren Entwicklung. So wie bei VW. Da kommt nämlich nur Mist bei raus, wenn überall der Rotstift angesetzt wird. Statt dessen falttert mir als Ex-Kunden ständig feinstes und exquisitestes Werbe-Material von VW ins Haus... für den Golf GT z.B. Super Prospekt in Form eines von einem Ingenieur beschrieben Konzept-Notizblockes. Tolle Wurst!
ZitatPS. Das Feature wird sein wenn ein liegengebliebendes Auto registiert wird löst sich das Ding hinten zum Abschleppen
... wobei der S mit ohrenbetörendem Getöse davon prischt!
Erinnert mich an diese VW-Zeichen, die immer an Opel-Schlurren baumeln! ![]()


