Beiträge von Los Eblos

    Das Problem ist, dass alle Beläge, die mehr können, als die Honda Serienbeläge, keinen TÜV haben.

    Wenn man damit klarkommt, dann sind die Ferodo DS2500 für den Alltag ein schöner Anfang. Bei den Honda OEM lässt die Bremswirkung nach, wenn sie heiß werden. DIe sind zwar immer sicher, aber man muss schon nach ein paar forschen Bremsungen schnell deutlich mehr Pedaldruck aufbringen, für die gleiche Bremsleistung. Vorteil: Die Scheiben leiden nicht. Nachteil: FÜhlt sich scheiße an. Die DS2500 kriegst Du hingegen auf öffentlichen Straßen nur schwerlich an die Reserven. Vor allem, wenn OEM bislang auch noch ganz passabel funktionierte. Das Material der DS2500 ist weniger kompressibel, was den Druckpunkt fester macht. Merkt man ab dem ersten Meter. Dazu noch ein paar Stahlflexleitungen und man hat auf der öffentlichen Straße damit auch mit Serienscheiben (oder vergleichbaren) lange Freude. Nur eben kein TÜV.

    Bessere Bremsscheiben ist meiner langen Erfahrung nach übrigens Unfug. Gibt es nicht. Es gibt nur Bremsbeläge, die falsch eingesetzt werden, und Scheiben, die nicht richtig eingebremst werden. Diesen ganzen Schlitz- und Lochkrams kann man sich sparen. Bringt signifikant nur Vorteile beim Nassbremsen, dafür aber meinst Nachteile bei der Haltbarkeit.

    Hier mal lesen...
    http://bremsen.s-zillus.de

    Wenn Du nahezu Totalausfall der Bremse hattest, dann war sehr wahrscheinlich Deine Bremsflüssigkeit zu wässrig geworden. Es bilden sich bei starker Hitze Dampfblasen. Bremsflüssigkeit öfter erneuern! Wichtig! (Edit: Ups, hatte ja El Barto schon geschrieben.)

    500 EUR sind wenig.

    Was bist Du denn bisher gefahren?
    Serienbremssystem mit Serienbelägen?
    Oder bist Du schon agressivere Beläge gefahren? Weil andere Beläge können riesen Unterschiede ausmachen.

    Ich habe die Spoon Festsättel mit Endlessbelägen in Andy's Emmy mal benutzen dürfen und war überrascht. Die Kolbenfläche ist größer als bei der Serie, weswegen mehr Verschiebevolumen benötigt wird. Heißt: Pedalweg ist länger. Und da mehr Bremsflüssigkeit bewegt wird, ist auch der Strömungswiderstand im Pedal noch stärker zu spüren, als beim Serienbremssystem. Jetzt werden wieder einige blöd gucken und fragen: "Wat? Strömungswiderstand?" <<< Ja. Wenn man maximal hart und schnell auf das Pedal tritt, dann latscht man nicht direkt auf nen harten Druckpunkt drauf, sondern man spürt so einen Gegendruck, als wenn die Flüssigkeit durch ne Engstelle muss. Am Druckpunkt erstmal angekommen ist das Gefühl natürlich weg. Ich hatte mir vorgestellt, dass der Effekt vielleicht am Schwimmsattel liegt, der sich ja auch ein Stück verschieben muss, wenn starker Bremsdruck aufgebracht wird. Und ich hatte gehofft, dass das beim Festsattel weg ist, da sich dort ja nur noch die Kolben bewegen müssen. War aber ein Irrtum. Der Festsattel wird sicher in der Dosierbarkeit und Thermik deutliche Vorteile haben... konnte ich aber nicht erfahren, weil nur Landstraße.

    Endless-Beläge mal testen? Passt vom Budget und wird Dir sicher mehr Spaß mit dem Seriensattel beschehren. Da gibts unterschiedliche Compounds... pass auf, dass Du nicht zu krasses Material nimmst.

    Ein aggressiveres Pad kann auch Deinen Serienscheiben auf den Pässen helfen. Wenn der Bremsdruck weniger lange einwirken muss, bleibt mehr Zeit zur Regeneration zwischen den Kehren.

    Für ne anständige größere Bremse wirst Du eher ein Budget von 3000 EUR aufwärts einplanen müssen.

    Das Geld wäre in coole Reifen auch gut investiert. So ein leckerer Semi bringt auch Spaß auf der Bremse. Oder rauchen Deine Bremsen ständig, da auf den Alpenpässen?

    Ranga: Mag sein. Aber die Sendung über seinen Besuch in Fukushima empfand ich als recht ehrlich und wenig politisch wertend. Wobei da lange nicht so viele Informationen drin steckten, wie in den Beiträgen, die er bei Facebook bereits im Zuge der Reise immer mal gepostet hat. Da war seine Message sinngemäß: Die deutschen Medien tun den Japanern Unrecht. Man müsse den Hut ziehen vor dem, was die Japaner da leisten.

    Als Laie schwer zu beurteilen. Ist's denn anders?

    Wenn man Otto Normal nicht kommuniziert, was technischer Stand ist, kann man auch kein Vertrauen ernten. Das wär doch ne nette Sendung für Ranga.

    Ich bin jedenfalls überrascht über Deine Ausführungen. :thumbup:

    Die abgeschalteten Meiler sind nicht so... wie soll ichs sagen... abgesichert gewesen?

    Zitat

    Original von photo-S
    Das Problem in Fukushima war angeblich, dass es keinen geschützten Generator gab, der nach dem Erdbeben/Tsunami noch in Betrieb genommen werden konnte.


    Und genau dafür wäre doch eine kleine Turbine zur Aufrechterhaltung der Kühlung super gewesen... so mein Eingangsgedanke.

    Zitat

    Original von schubi

    Die Nachwärme der Brennelemente nimmt nach einer Abschaltung sehr schnell ab. Je nach Standzeit / Abbrand sind es nach einigen Tagen nur noch wenige 100W pro Brennelement. Man hat also keine konstante Wärmeleistung, was auch gut so ist. Eine Stromerzeugung kann man auf Dauer so also nicht realisieren.

    Gruß
    Thomas


    "Auf Dauer" meine ich auch gar nicht. Schauen wir mal nach Fukushima. Denen ist der Kern geschmolzen, weil sie nicht kühlen konnten. Aber gerade direkt nach der (Not-) Abschaltung sollte doch die dort noch große Wärmemenge locker reichen, um die so wichtige Kühlung zu leisten? Später, also nach einigen Tagen, wenn die Abwärme nur noch gering ist, ist ja die kritische Phase auch vorbei. Dann meinetwegen mit Diesel absichern.

    Falsch gedacht?

    Ich hab da mal ne technische Frage zu AKWs...

    Ich höre gerade das Hörbuch "Blackout" von Marc Elsberg. Ganz Europa ohne Strom, wochenlang. Da gibts natürlich nach einigen Tagen auch Kühlungsprobleme bei Atomkraftwerken... die ja, nachdem sie herunter gefahren wurden, weiterhin Kühlung benötigen. Bei Stromausfall sorgen redundante Diesel-Notstromgeneratoren für den Strom zur Aufrechterhaltung der Kühlung.

    Wieso kann man nicht, meinetwegen mithilfe eines kleineren Generators, die vom Reaktor immer noch massiv vorhandene Wärme nutzen, um den Strom fürs Kühlsystem zu erzeugen? Da sitzt man auf ner potenten Dampfmaschine und erzeugt Strom mit Diesel? Versteh ich nicht.

    Wo ist der Pferdefuß meiner Denke?

    Das ist doch eigentlich eine naheliegende Idee... und doch setzt man Dieselgeneratoren ein. Dafür muss es doch technische Gründe geben?

    Zitat

    Original von jimmy a
    Hallo Micha,

    du weißt ja, das Geschmäcker verschieden sind.
    Deshalb kann ich dir auch sagen, das dein Kalender schön ist (wie immer).
    Ich mag es einfach, wenn ich keine Reizüberflutung bekomme, wenn ich mir Bilder vom S2000 ansehe :thumbup:


    :thumbup: +1

    Zitat

    Original von StefanS
    Wo genau muss denn überall Vaseline hin? Nur an die Stoßstellen, wie von Los Eblos beschrieben?


    Also ich mache sie nur in die Stoßstellen. Und den Rest der Dichtungsflächen schön satt mit Silikonspay bzw. Gummipfleger auf Silikonbasis, der immer noch nicht alle ist.