Beiträge von UncleHo

    Ne, die Idee ist die Tür komplett in Aramid bzw Kohle zu bauen. Alle inneren Verstärkungen sollen ausgeschnitten werden und in die Kohlefasertür übernommen werden.

    Hab mit nem Kollegen aus Japan gesprochen. Er hat ein Rennteam und hat bereits vor 6 Jahren ne Tür gebaut. Er weiß wovon er spricht und sagt auch, dass ASM Drycarbon Türen im Fahrtwind flattern und nicht optimal sind. Denn auch die Tür im geschlossenem Zustand verstärkt das Chassis.

    Und die Option mit den zwei innenliegenden Aufprallschutz Stangen und der Versterkungsstrebe für die Außenhaut müssen übernommen werden. Naja. Das son Projekt von 150-200 h wenns perfekt werden muß!

    Und das muss es ;)

    Übrigens....schätzt mal was ne nackte Tür wiegt? :)

    Hab meinen Namen gelesen :]

    Also meine erste Farge wäre an Gerrit wieviel Gewicht der Bügel nen einspart oder nicht. Konntest Du das mal checken?

    Das mit dem oberen Mittelfach ist ja echt ne Katastrophe. Würde mir ungerne was ins Auto setzen was die Funktion irgend eines Bauteiles einschrenkt.

    Naja, denn dann kann man es auch ausbauen. Und ein Cover zu bauen, welches die Funktion weiter zulässt wäre natürlich möglich. ^^

    He he :D Vielen Dank für den Lob.

    Bis zur Rente hab ich allerdings noch 25 Jahre und den Rest von heute :]

    Tatsächlich gibt es alle Anleitungen bei Youtube und die Komponenten kosten nicht die Welt. Und wenn Du der Herr über Deinen Backofen bist, dann kannst auch den nehmen. Hoffe nur, Du bekommst keinen Ärger zu Hause :D .

    Um noch mal zu Thema zu kommen. Hab die Mittelkonsole zusammen gebaut und was sehe ich da? Da ist noch Potenzial :thumbup: Also keine Mühen gescheut, das Ding noch mal zerlegt, ein Paar Bohrer in die Hand genommen und gib Ihm 8o

    Hätte natürlich dann auch Löcher ins Carbon machen können :] , wollte aber nicht übertreiben. Und immerhin waren es auch hier 20 g. Leppern sich halt all diese Kleinigkeiten. Hätte auch an dieser Stelle die Feder für das Fach raus nehmen können. Waren auch 10 g.

    Als nächstes großes Projekt hab ich mir ne Tür gekauft und diese bereits in Ihre Einzelteile zerlegt. War ne Wahnsinns Aufgabe diese so zu zerlege, dass kein Klipp kaputt gegangen ist. War da gute 6-7 h dran.

    So, und jetzt geh ich ins Auto und bau die Konsole ein. Danach das wohlverdientes Bierchen.

    Prost 8)

    Und weiter gehts :] und eins kann ich Euch sagen.

    Der Backofen hört gar nicht mehr auf zu glühen und ich bin so richtig angefixt bezüglich des Preprag Carbons. Denn es eröffnet in der Formgebung wirklich ganz neue Optionen beim Komponentenbau. Aber eins nach dem anderen.

    Hatte immer im Kopf, dass die AP2 Mittelkonsole (ab Bj.2004) sackschwer ist. Idee war einfach irgend wann einmal auf die vor FL Konsole zu wechseln. Geht aber nicht bei mir, da ich die Carbon Mittelkonsole habe. Also kurzerhand das Ding aus dem Auto gebaut und zerlegt. Bis dato dachte ich immer, dass der Federmechanismus (Kolbenrückholfeder) :] so schwer sein muss. Ne, das ist es nicht. Das was die Mittelkonsole so sack schwer macht ist die Versteifungsplatte zwischen Ablagefach und Ellenbogenlehne.

    Und so sieht das Bauteil .

    aus

    Die Frage war nun aus wievielen Schichten Carbon möchte ich es nachbauen? Eine Separate Form wollte ich jetzt nicht gießen, war mit zuviel Arbeit. Und da der Deckel des Mittelfaches recht lose in der Platte sitzt habe ich beschlossen einfach ein Abdruck von der Innenseite zu machen.
    Gesagt getan, drei Schickten Preprag zusammengebraten, ab in die Vakuumtüte und hinein ging es in den Backofen für gute vier Stunden.
    Anschließend rausgeholt, Form zugeschnitten und fertig wars.

    Die Formgebung war einfach perfekt. Leider war das Bauteil in sich recht instabil. Jedoch beim zusammenbauen der einzelnen Komponenten hatte die Mittelkonsole in Sich recht viel Stabilität. Hätte ich wirklich einbauen können. Aber da ich meine Bedenken hatte habe ich alles noch mal zerlegt und noch einmal zwei Schichten Carbon draufgebacken. Um einmal den Unterschied zu sehen. Das dreilagige Bauteil wog 26 g und das nun fünf Teilige wiegt 39 g und ist absolut stabil. Dass nicht nur in Sich sondern auch im Ganzen.

    Jetzt nur noch einbauen :D:thumbup:

    Also will Euch ja nicht den Abend kaputt machen, aber nachdem mein R an der VA verschlissen war habe ich mir einen weiteren R bestellt. Gekommen ist ein RS.
    Fand ich jetzt nicht schlimm. Aber nachdem wir letztes Jahr am S2000 Nordschleifenmeet waren und ordentlich testen durften war nicht nur ich der Meinung das der RS ....entschuldigt bitte....... Totaler Schrott ist.

    ich benutze sehr ungerne diesen Kraftausdruck. Aber technologisch gesehen ist der RS einfach Welten schlechter.

    Marius (Joda) war ja wie gesagt auch da. Er hatte den RS auf der HA. Seine Eindrücke waren genau so bescheiden wie meine.

    Aber vielleicht schreibt Marius mal seine eigenen Eindrücke.

    Werde die Tage mal einen ausführlichen Bericht rein setzten.

    Ich habs getan :] .....hab endlich mein erstes Preprag Carbon Teil gebaut.

    Für die die es nicht kennen. Preprag ist eine Carbonfaser die bereits mit Harz vorimpregniert ist und somit ganz andere Möglichkeiten eröffnet. McLaren, Porsche, Königsegg sind nur einige der Firmen, die genau mit diesem Verfahren ihre Komponenten fertigen und diese anschließend in einem Autoklaven backen. Und da ich diesen nicht habe dachte ich mir nur :]

    Nen Backofen tuts doch auch :D:]:D
    Und da ich ende Januar mir nen halben m² bestellt habe und diese Faser bei den gerade herrschenden Temperaturen nur 3 Monate haltbar sind musste ich nun langsam Gas geben. Schnell die Tankabdeckung vorbereitet und los gings.

    Als erstes wird mit handelsüblichen Abklebeband das Bauteil beklebt und markante Kanten markiert. Anschließend die Form auf das Preprag Gewebe inkl. der Überlappungen zu den anderen Bauteilen eingezeichnet ( Schraffierte Fläche).

    Das bekleben und überlappen ging recht einfach. Jedoch auch das nahm sehr viel Zeit in Anspruch. Um hier mal eine Schätzung abzugeben hat das Ganze gute 4h gedauert um das Bauteil vernünftig vorzubereiten, die Fasern zzu schneiden und zu positionieren und anschließend in den Vakuumbeutel zu tun.

    Und dann ging es auch los.

    Das gute Stück war dann anschließend 2h bei 80 °C und 2h bei 120 °C im Backofen. Zur genauen Temp. bestimmung hatte ich noch ein Digitales Thermometer mit separatem Fühler um genau die Temp bestimmen zu können. Nach dem abkühlen und zurechtschneiden ist das Ergebnis wirklich gut.

    Der riesen Vorteil ist, dass man die komplette Nachbereitungsphase entfällt. Sprich schleifen, erneutes einharzen, wieder schleifen und dann irgendwann mal die Klarlackschicht.
    Preprag Carbonfasern sollen 20% leichter sein als Vakuminfusionskomponenten. Nun hab ich das Teil schon mal nachgebaut. Damals lag ich bei 42 g. War darauf zu führen, dass ich damals 2 Lagen Carbon verwendet habe und bei dem jetzigen Teil sind es ja drei schichten + die Überlappungsschichten. Hätte ich das Bauteil mit 2 Lagen gebaut hätte man die 20% erreichen können.

    Schauen wir mal was als nächstes kommt :]

    So mal laut überlegt...

    Die Version die wohl einige fahren wäre die Spoon Schwungscheibe mit OEM Kupplung und Druckplatte.

    Dann wären wir bei einem Gewicht von....4,2 kg + 1,38 kg + 4,63 kg = 10,21 kg

    bei der OJISAMA wären wir bei...............5,0 kg + 1,5 kg + 2,2 kg = 8,7 kg.

    Finde es schon beeindruckend, dass die Druckplatte bei der Toda so leicht ist. Habe nen Bekannten aus Japan angeschrieben, der eine Tuningfirma betreibt. Leider hat auch er keine Langzeiterfahrung mit dem Toda Kupplungskit.

    Ja einen wunderschönen guten Morgen.

    Der Uncle ist gerade an seinem Backofen und produziert sein erstes Preprag-Carbonteil :D bin sehr gespannt :)

    Noch mal zu den anderen Projekten die so heimlich im Hintergrund laufen. Wollte mal schauen wie sich größere Carbonkomponenten im Vakuumverfahren anfertigen lassen. Tatsächlich ist es so, dass mit der stetig wachsenden Größe der Komponenten die Probleme exponentiell wachsen. Bei dem Panel hab ich bestimmt 3h gebraucht um das Harz durchlaufen zu lassen. Natütlich schleichen sich immer kleine Fehler ein, die dann Luftlöcher im Gewebe hervorrufen und dies ne Menge Arbeit mit sich führt. Hier der aktuelle Stand des Airpanels.

    Der Lacker muss noch einige Schickten Klarlack drauf bügeln , um es dann matt schleifen zu können. Denke, dass ich dann bei guten 26-30h Arbeit bei so einer Komponente liege ;( ist schon Wahnsinn was da an Zeit drauf geht.

    Des Weiteren wollte ich Euch mal den Aufbau von kommertiellen Carbonteilen nahe bringen. In der Regel in Südostasien gefertigt. Und dazu gehören so fast alle USA Password Teile und wie sie alle heißen.

    Also zuerst kommt ne Lage Carbonfaser um dem Kunden ein tollen Produkt zu zeigen. Damit man Kosten sparen kann und das Bauteil auch dick/stark genug ist um allen zukünftigen Beanspruchungen zu trotzen vermag legt man ein oder zwei lagen grobe Glasfasermatte hinein und tränkt diese mit Harz. Anschließend verwendet man eine feine Glasfasermatte um die Teuschung perfekt zu machen und lackiert diese schwarz um alles Wasserdicht zu machen.

    in dieser Konstelation hat dann das frisch produzierte Bauteil 2mm dicke, ist mechanisch sehr stabil und wiegt natürlich nicht annähernd so wenig wie es viel oder fünf Lagen Carbon wären. Dafür war es aber günstig in der Herstellung.

    Hier ein Beispiel. Habe mal mit nem Cuttermesser das Laminat in seine Einzelstücke zerlegt um Euch das mal zu zeigen.


    Links ist die feine Glasfasermatte, mittig die grobe und rechts ist das 200 g/m² Carbon mit dem Klarlack als Finish.....

    Daher haben halt reine drycarbon Komponenten ihren sehr hohen Preis.

    :)

    Sehr interessanter Ansatz vom Mugen :):thumbup:

    Die Frage die sich für mich stellt ist ob anhand des reinen optischen Designs man Rückschlüsse darauf ziehen kann, ob die Kupplung mit der Zeit Rasseln wird. Und das nur weil die ....ich nenne sie nun Federkörbe offener sind als die aktuellen Versionen der OEM Kupplung. Aus technischer Sicht denke ich, dass die Vorspannung der Feder entscheidend sein müßte.

    Kein Plan, wage ich jetzt nicht zu beziffern. Sowas kann nur ein Kupplungsbauer oder ein erfahrener Mechaniker sagen, der zig Kupplungen gewechselt hat und auf dem Gebiet spezialisiert ist. ^^

    @Rabbit: Wieviele km hast Du denn mittlerweile mit der Tode Kupplung weg?

    hehe :D

    Dann wären wir bei 8,7 kg gesamte Kupplung

    5,0 kg Schwungscheibe

    1,5 kg Kupplung, und für die

    Druckplatte würden 2,2 kg übrig bleiben.

    Jetzt interessiert mich nur noch was eine OEM Druckplatte wiegt. Der unterschied zwischen Alugehäuse und OEM Edelstahl wäre interessant.

    Vielleicht kann messi seine Druckplatte mal wiegen wenns mit der Nachbarin klappt. :P

    Gerrit, der Werkstoff Stahl soll ja ersetzt werden

    Momentan baue ich ein Air Panel. Und zwar so wie ..... ich glaube J‘s baut das genau so und zwar nur aus einer Lage 240er Carbon.
    Für den Zweck absolut ausreichend.

    Bilder folgen noch

    @ Messi: ja echt schade, dass Du da keine digitale Waage hast. :rolleyes:

    Hast keine nette Nachbarin die Du mal fragen könntest? :P

    @MUGEN_S2K: könntest die Kupplung mal wiegen? Wäre super.

    danke Jungs! Da kommen langsam sehr interessante Informationen zusammen. :)

    Das ja mal ne coole Info.

    Wollte mich nämlich in die Thematik einlesen. Da ich ja nen 2004 er Facelift habe. Aber da Du das ja jetzt bestätigt hast, kann ich heute sicherlich besser schlafen :)

    Also ich möchte auch mal meine letzten 15 Jahre zum Thema Kettenspanner kundtun.

    Der OEM Kettenspanner ist bei normalem Umgang mit dem Motor für gute 80-120 tkm gut.

    Als die ersten Kettenspanner den Geist aufgegeben haben hat mein alter Meister und ich eine möglichkeit gesehen diese Kettenspanner zu überholen. Mittlerweile hab ich bestimmt schon 20 S2000 Kettenspanner überholz und hatte immer positives Feedback.

    Die Thematik, dass irgendwann einmal alles auf die Kette geschoben wurde sehe ich eher in der Zeit der guten alten 1,4 TSI Motoren von VW. Die hatten wirklich das Problem mit den Ketten. Die sahen dann aber eher wie leicht dickere Armkettchen eines Hobbyzuhälters aus und nicht so massiv wie die Honda Kette. Naja, irgendwie ist dann auch der Virus auf die S2000 Kette gefallen und zack haben die Leute auch hier die Ketten getauscht. Und so wie es sich ließt lag ich in meiner Vermutung richtig. Die Honda Kette sollte locker ein Motorenleben überleben und nicht zeitig die Segel streichen.

    Sicherlich längt sich auch die Honda Kette minimal. Dies aber in dem Rahmen, dass der Spanner dies über seine Range abfangen kann.

    Und ob ein Toda Spanner hier nun helfen kann mag ich final nicht zu beurteilen. Sicher ist, dass ein neuer Spanner ob Toda oder OEM neue Federn hat und somit die Vorspannung einmal über die nagelneue Feder so wie auch über die hohen Reibfaktoren in Zylinder defakto an der Schnecke herschen.

    Ich für meine Begriffe werde weiterhin die Spanner überholen. Denn über die Thematik von verstopften Kanälen und verdrehtem Sicherheitseckventil bei den OEM Spannern muß man hinweisen. Also einfach den OEM Spanner überholen und weiter fahren. geht auch. :)

    Und falls jemand Interesse hat kann er mir ne PM schreiben. Helfe Euch da gerne.

    Grüße

    Uncle :)

    Ja cool, da sind ja so einige Statements zusammen gekommen. :thumbup:

    @hardstyle & messi: bitte unbedingt mal wiegen was die Komponenten wiegt. Danke im Voraus.

    Was weitere Gewichte angeht, so denke ich dass es nur minimale Unterschiede bei der Kupplung geben wird. Den größten Teil wird natürlich die Schwungscheibe ausmachen. Und diejenigen die die Spoon fahren sind gewichtstechnisch mit 4,2 kg echt mega gut aufgehoben. Vor allem weil diese Schwungscheibe absolut unauffällig ist :thumbup:

    Als Set sehe ich das momentan so wie Gerrit und Berz. Die OJISAMA scheint echt gut zu sein. Einmal durfte ich vom Kompressor Andy seinen S mit der Sintermetall Kupplung fahren, alter Schwede :cursing: nie wieder sowas. Und genau so eine Erfahrung prägt sehr, denn so eine schwergängige Kupplung mit einem katastrophalen Schleifpunkt will kein Mensch. Es muss alltagstauglich sein, alles andere macht keinen Sinn.

    Ach, hier einige Infos zu der OJISAMA von Toda.

    https://www.toda-racing.co.jp/en/new/pdf/170701ojisamaf20c_e.pdf

    https://www.toda-racing.co.jp/en/product/flywheel/ojisama.html

    8,7 kg in Summe finde schon echt bombe. Eine OEM AP1 soll ja 12,3-12,7 kg wiegen. :)

    Übrigens, hab bereits eine Schwungscheibe die ich noch nicht eingebaut habe.

    Laut S2ki ne sehr gute, die der OEM im nichts nachstehen soll. Entweder baue ich diese ein oder falls ich mich für ne komplette leichte Kupplung entscheiden sollte würde ich diese verkaufen. Schauen wir mal.

    Ja gute 10 Jahre ist der Beitrag schon her und Bernd hat noch gelebt :(

    Wollte das hier mal weiter führen. Da ich ja immer nach Gewichtsoptimierungen bin schaue ich mir nun die einzelnen Gewichte der Kupplungskomponenten an.

    Und da hab ich bereits sehr interessante Infos bekommen.

    Schwungscheibe AP1 zu AP2:

    6,35 zu 10 kg :whistling:

    Hier einige interessant Kupplungsumbauten mit Daten.

    https://motoiq.com/project-s2000-…ive-drivetrain/

    Wollte mal Eure Erfahrungen bezüglich leichte Kupplungskits, Druckpedalgefühl, Alltagstauglichkeit und Haltbarkeit besprechen. Habt Ihr Erfahrungen, Empfehlungen und Warnungen von welchen Teilen man die Hände lassen soll?

    Jemand ne Ahnung was eine OEM Druckplatte wiegt?

    Haut mal in die Tasten. :)