Beiträge von Lingi

    Wenn normale Bedingungen herrschen regelt der Steuergerät die Zündung doch nicht bis zur Klopfgrenze, oder? Bist du Dir sicher das dem doch der Fall ist?

    Wenn dem so wäre müsste man mit dem Tanken von 100Oktan-Sprit ja eine Mehrleistung erzielen können.
    Lt. Honda tut man das aber nicht, da Das SG eben den ZZP nicht noch weiter in Richtung früh verstellt.

    Ach so.

    Also wenn du in den 2. Schaltest ohne direkt danach beim Einkuppelb Gas zu geben, hast du das Problem.
    hab ich das so richtig Verstanden?

    Bir mir besteht allerdings auch in diesem Fall das Problem nicht.

    Zitat

    Original von S_Driver
    Die Geräusche sind mir relativ egal.
    vorhanden?


    Am Anfang sagen das viele. Warte mal bis du das Teil im VTEC gehört hast. :D

    Zitat

    Original von S_Driver
    Wie lange dauert der Umbau? Ist da eine Turbine zum ansaugen vorhanden?

    Umbau dauert etwa 1-1,5 Stunden.

    Turbine? Also ich meinte eigentlich Der Motor saugt über die Verrohrung, durch den Luftfilter (der hinterm Stossfänger sitzt) die Luft durch die Löcher in Unterbodenabdeckung.

    So verständlicher? :)

    Das ist das AEM Intake.

    Der Luftfiler sitzt beifaherseitig hinter dem Stoßfänger, und saugt die Luft durch die zahlreichen Löcher in der darunter befindlichen Unterbodenverkleidung. :)

    Und macht dabei tolle Geräusche. :D

    Zitat

    Original von Micha B

    Allerdings muß ich auch mal ne Theorie in den Raum stellen:

    Ein Hochleistungsmotor, dem immer die volle Leistung abgefordert wird verschleißt eher, d.h. im Gegenzug wenn das Steuergerät sich auf den minderwertigen Sprit einstellt kann man mit 95 Oktan nen kleinen Sicherheitspuffer in der Leistungsabgabe einbauen.

    Does anyone agree? :roll:

    kann dir leider nicht ganz folgen... :roll: :D
    Aber ich stelle mal die Theorie auf:

    Damit das Steuergerät überhaupt etwas regelt, muss es erstmal zu einer Klopfenden Verbrennung kommen.
    Wenn nichts mehr klopft versucht das Sg den ZZP wieder früher zu setzen. Wenns wieder klopft geht das ganze von vorn los.
    So zumindes habe ich das mal gelernt.

    Auf dauer wird das den Motor sicher irgendwie auch beanspruchen.
    (Stell dir vor dir schlägt ständig jemand leicht auf den Kopf)

    Je "früher" gezündet wird desto höher der eingestellte Wert.

    Ich hoffe das ist jetzt verständlich.

    Es wird ja angegeben X Grad vor OT. Je höher der Wert X desto früher wird also gezündet, und desto schneller kommt es zu einer klopfenden Verbrennung.

    Edit: diesmal war Blafasel schneller....und auch ausfühlicher.. :D

    Gruß,
    martin

    Zitat

    Original von Los Eblos
    "Schaden" sollte es nicht. Aber das Optimum ist es eben nicht. Um mit 95 Oktan klarzukommen, muss das Motormanagement den Zündzeitpunkt vorverlegen. Dadurch, dass der Motor über diese Möglichkeit verfügt, ist es möglich, auch 95 Oktan zu nutzen.

    Bitte mal lesen und sagen, ob ich das richtig verstanden hab:

    Warum Zündzeitpunkt vorverlegen?
    Der Zündzeitpunkt wird vom Steuergerät vorverlegt, wenn der Klopfsensor Klopfen detektiert. Klopfen ist das Geräusch, das entsteht, wenn das Gemisch schon von allein zündet, obwohl die Zündkerze noch nicht gefunkt hat. Die Selbstentzündung passiert, weil Gemisch auf Basis von 95-Oktan-Sprit durch die starke Kompression so heiß wird, dass es entflammt. Diese Verbrennung ist in ihrem Verlauf schädlich für den Motor und muss daher verhindert werden. Gemisch auf Basis von 98-Oktan-Sprit entzündet sich später, wenn es zusammengepresst wird. Somit kommt es bei 98 Oktan nicht zum Klopfen und der Zündzeitpunkt bleibt im Optimum.

    Das erklärt auch, warum die Oktanzahl, die ein Motor bekommen muss, stets mit dem Verdichtungsverhältnis des Motors korreliert. 9:1 braucht weniger Oktan als 11:1. Mehr Kompression... idR mehr Leistung... also müssen alle Hochleistungsmotoren mehr Oktan bekommen.

    Richtig im Zusammenhang?

    Servus,

    kleine Korrektur: :)
    Der Zündzeitpunkt wird vom Steuergerät bei minderwetigerem Kraftstoff (bei klopfender Verbrennung) Richtung Spät verstellt.

    Je früher das Gemisch gezündet wird desto höher wird der Verbrennungsdruck, und damit die Leistung. Allerdings kann das Gemisch dann eben bei schlechterem Sprit unkonntroliert verbrennen (klopfen)

    Gruß,
    Martin

    Zitat

    Original von S_Driver
    Das ist ein allgemeines Honda-Problem. Habe das bei meinem Esi del Sol gehabt und auch bei allen anderen Hondas, die ich bisher gefahren bin. Durchweg bei ALLEN ist das so. Auch bei meinem S.

    Allerdings kenne ich auch keine Lösung für das Problem. Honda wohl auch nicht, nachdem ich sie darauf angesprochen habe. Wie gesagt, bei einem popeligen Jazz iist das auch so. Sobald man hochbeschleunigt im ersten Gang und dann schnell in den zweiten schaltet, tritt das auf.

    Hi,

    ich kenne das Problem bisher nur von meinem 89er CRX und 91 civic, und in ganz besonder übler Form von einem Nissan 200SX von 94.

    Mein ehemaliger 93er Prelude VTEC und mein jetziger S2000 MY05 hatten / haben diese Symptome überhaupt nicht.

    Ich mache solche "Starts" jetzt nicht oft. Aber erst vor kurzem hat das wieder Perfekt funktioniert. Vollast im 1ten bis 9k->Roter Bereich blinkt -> der 2. Gang lässt sich blitzschnell und ohne grossen Wirderstand einlegen.
    Und schon gehts ohne spürbare Pause im 2ten weiter vorwärts.

    Das beste Getriebe das ich bisher schalten durfte. :thumbup:

    Gruß,
    Martin

    Servus,

    was ich schon immer mal wissen wollte:
    haben diese "Socken" denn eigentlich eine bestimmte Funktion?

    Oder ist mehr so Motorraumstyling?

    Hab die sehr oft auf Fotos gesehen. (Meistens die blauen Spoon-Socken.) :D

    Gruß,
    Martin

    Zitat

    Original von Los Eblos

    Man müsste mal aufklären, wo Unterschied zwischen einem Luftmassenmesser und einem Luftmengenmesser sind. Mir auch nicht geläufig, aber es gibt einen.

    Ein Luftmengenmesser misst lediglich das Volumen der Angesaugten Luft ohne deren Temparatur und somit Dichte bzw. Masse zu berücksichtigen. Zb. mit einer Stauklappe die im Ansaugbereich sitzt.

    Ein Luftmassenmesser erfasst Luftmenge und deren Dichte bzw Masse gleichzeitig, und funktioniert so:

    Zitat

    Original von Los Eblos
    IMHO handelt es sich bei so einem Sensor meistens um einen Hitzdraht. Ein Draht wird mittels Strom erwärmt. Dir vorbeiströmende Luftmenge (in einem Kanal im Sensorgehäuse mit einem definierten Querschnitt) kühlt den Draht, was seinen Leitwert verändert. Dies kann man als Spannungs- bzw. Stromänderung messtechnisch auswerten und daraus die durchströmende Luftmenge ableiten. Verändert sich das Material und damit die Kennlinie des Sensors, so misst das Ding Mist. Es kommt zur Fehlanpassung des Gemisches was man dann beim Fahren merkt.

    Soweit ich weiss kommt man aber bei Honda (gottseidank) ohne diese Luftmesser aus, da das Steuergerät aus Luftdruck (MAP-Sensor) und Temparatur die Luftmasse errechnet.

    So hab ich es zumindest aus meiner Kfz-Mechaniker-zeit noch in Errinnerung.
    Und das ist ja auch schon ein weilchen her. :roll: :D

    Gruß,
    Martin