Ich bin ja vielerorts eher 'old school' unterwegs. Aber Formel 1 ist modern, up to date, sie spiegelt das heute technisch Machbare wider. Das hat sie in meinen Augen schon immer so attraktiv gemacht.
Insofern finde ich das Meiste der F1 absolut O.K. und notwendig. Zum Teil sind da Techniken im Einsatz, die lieber früher als später auch in die Serie kommen müssen.
Mit ähnlicher Technik ist die WEC ausgestattet. Dort aber wird dem Fahrer mit einem hohen Automatisierungsgrad unter die Arme gegriffen. Per GPS weiß das Auto, wo es sich auf der Strecke befindet und die Settings stellen sich automatisch darauf ein.
In der F1 aber soll der Fahrer im Vordergrund stehen, weshalb man die Fahrhilfen immer weiter zurück genommen hat.
F1 ist also technisch komplex (wie vieles heutzutage) und es gehört eben zum Rüstzeug des Fahrers, sein Auto entsprechend während der Fahrt einzustellen.
Im Grunde fing das ja schon vor gut 30 Jahren an mit vom Cockpit aus verstellbaren Stabis und Bremsbalance.
Jedenfalls ist es die Aufgabe der Techniker, für alle Situationen das ideale Setting bereitzustellen. Ein Setting für die Einführungsrunde, eines für den Start, und eins (od. mehrere) für's Rennen. Und der Fahrer muß heute einfach in der Lage sein, jeweils das richtige Programm zu wählen. Das gehört zu seiner 'Aufgabenbeschreibung'. Modern Times ![]()
Gruß
Markus


