Oh Mann, wie weit soll ich da ausholen...?
Das beginnt schon mal mit dem Grundprinzip der Volkswirtschaft wonach alles auf Wachstum ausgelegt ist.
Das ist m.M.n. das größte Übel.
Stagnation = Rückschritt.
Alle Hersteller, wie auch die meisten Zulieferer, sind an der Börse.
Oberstes Ziel ist also das "shareholder value".
Und dafür wird gespart - auch an der Qualität...zwangsläufig.
In der Entwicklung geht es nicht mehr vorrangig darum das beste Konzept zu erarbeiten, sondern es zählt das Preiswerteste
Das fängt schon beim Konsumenten an, der stets nach dem Billigsten sucht.
Und hinsichtlich Preiskampf können deutsche Firmen leider beim besten Willen nicht mit Fernost-Firmen mithalten.
Gerade BMW, Audi, Porsche, MB gehen den einzig logischen Weg und setzen voll auf Qualität, denn im Preiskampf mit dem Rest der Welt können sie nur verlieren.
Ich glaube nicht dass sich die deutschen Auto-Konzerne die Taschen vollstopfen.
Klar, Lustreisen, horrende Löhne/Abfindungen der Vorstände sind unter aller Sau, aber das macht's nicht aus - das schürt Emotionen sind aber letztlich nur peanuts.
Es ist generell der Standortnachteil Deutschland mit extrem hohen Lohn- und deren Nebenkosten.
Ich hab' keinen Zweifel daran dass es den deutschen Autobauern und Zulieferern schlecht geht.
O.K., Betteln um staatliche Beihilfen geht vielleicht zu weit.
Gruß
Markus