Beiträge von steve hislop

    Zitat

    Original von Los Eblos
    Die höhere Radmasse (mit Platte) ergibt widerum eine Dämpfung der Einfedergeschwindigkeit, da die höhere Trägheit gegen die Beschleunigung der schwingenden Masse entgegegen wirkt.


    die massenträgheit führt aber auch gleichzeitig zu einem überschwingen der oem-amplitude am ende des federweges.
    also erst ein unterschwingen beim einfedern und dann ein überschwingen am ende des federweges=hysterese.
    definitiv nicht das gleiche federverhalten und definitiv nicht agiler/präziser=schlechter.

    mein erster beitrag den ich drei mal editiert habe :lol:
    ich hab das mit der hysterese noch eingefügt...

    als ich 16" mit 20mm spurplatten drauf hatte kam mir das fahrwerk irgendwie hölzern/polternd vor.
    nach dem wechsel auf oem 17" ohne spurplatten war der unterschied einfach nicht zu ignorieren oder aufs persönliche popometer zu schieben...das auto hatte definitiv mehr grip und gab mehr rückmeldung.

    im prinzip geht es doch nur um die aussage:wird das fahrwerk besser oder schlechter durch die spurplatten?
    und ich denke das kann man klar verneinen!
    wenn die spurplatten keinen unterschied erzeugen würden warum sind die nicht aus edelstahl erhältlich?

    ich isoliere jetz mal ein rad gedanklich.
    dieses rad im oem-set-up fährt über einen sagen wir 5cm hügel und federt am stossdämpfer angenommene 5mm.
    jetzt packe ich 25mm spurplatten drauf und fahre wieder über den 5cm hügel...da aber ja jetzt der hebelarm länger geworden ist denke ich das der stossdämpfer keine 5mm sondern vielleicht 1mm weniger einfedert(um die imaginären werte zu verwenden).
    um wieder auf die 5mm federweg zu kommen müsste das rad über einen vielleicht 8cm hohen hügel fahren.

    die kennlinie einer druck/zugstufe ist die definition der durchströmgeschwindigkeit des dämpferöls durch eine düse.
    um die gleiche durchströmgeschw. zu erzielen wie oem muss sich das fahrwerk mit spurplatten mehr bewegen.
    wenn es sich mehr bewegt ist die bewegungsgeschwindigkeit höher und passt daher nicht mehr zu der kennlinie.
    es ergibt sich eine hysterese...ein unter-und überschwingen der oem-amplitude des fahrwerks.

    ich hoffe mein gedankengang ist nachzuvollziehen.

    die druck und zugstufe des stossdämpfers wird nur auf das oem-fahrwerk ausgelegt sein und ist in meinen augen ein fester faktor-keine allzugrosse variabele-damit wird die federamplitude kleiner ausfallen...um wieviel?
    nehmen wir an der dreiecksquerlenker ist 30cm lang und wir packen ums einfach zu halten 3cm spurplatten drauf,dann haben wir eine veränderung um 10%! dh eine geringere druckstufendämpfung="weicheres" fahrwerk.
    die werden bei ortsgeschwindigkeit evtl nicht jedem auffallen...aber bei 250km/h denke ich wird die keiner ignorieren können im direkten vergleich.
    zumal die ungefederten massen die gleichen geblieben sind,also die fahrwerksbewegungen gleich nur die reaktion anders geworden ist.

    im prinzip verursachen spurplatten in meinen augen den gleichen effekt wie alte ausgelutschte stossdämpfer.

    die meisten aktuellen motorradfahrwerke werden mehr und mehr mit high-und low-speed druck/zugstufe ausgerüstet...warum wohl?
    die moppeds von heute sind das superbikeweltmeister-material von vor 5 jahren und man merkt eben auf einem solchen sportgerät die kleinsten kinematikveränderungen und ungefederte massenträgheiten.

    unser s2000 ist sicherlich kein chirurgisches instrument,aber auch kein grober klotz und ich unterstelle einfach mal auch aus eigener erfahrung das das fahrwerk keinen extrem breitgefächerten wirkungsbereich hat,sondern eher einen deutlich definierten grenzbereich.

    dieser ergibt sich meines erachtens aus der filigranität des fahrwerks/der geringen ungefederten massen,dh das wenn die federamplitude des rades aufgrund zu stark beschleunigter ungefederter massen ausserhalb dessen ist was die druck/zugstufe dämpfen kann-ist es schlagartig aus mit dem mechanischen grip.

    ich denke spurverbreiternde maßnahmen tragen dazu bei und lassen sich nur durch volleinstellbare fahrwerke kompensieren.

    ich habe mich auch mal ne zeitlang bewusster mit dem thema beschäftigt,weil ich nen neues mopped für die rennstrecke einzufahren hatte.
    da war ich auf ner amerikanischen mopped-tuner seite wo es explizit darum ging woher diese einfahrregeln kamen und ob das heute alles noch sinn macht.

    laut dieser quelle(die ich mit ner schnelleren verbindung als diese hier in china noch mal nachrecherchieren werde)sind die einfahrregeln im 2ten weltkrieg bei den flugzeugmotoren zum tragen gekommen bzw eingeführt worden.
    es gab damals natürlich nicht die heutigen bearbeitungsverfahren bzg rautiefe usw und nicht die heutigen materialien daher hat es damals sinn gemacht und wurde von der autoindustrie in den 50gern übernommen.

    der tuner da hat die erfahrung aus über 300 hart eingefahrenen motoren das es besser ist neue maschinen mit hohem verbrennungsdruck einzufahren ,damit die kolbenringe so stark wie möglich gegen die zylinderwand gepresst werden.
    so sollen die sich am schnellsten einschleiffen und am besten abdichten.

    warum wird an den einfahrvorschriften festgehalten?

    A)wenn ich in meinem technischen büro etwas althergebrachtes ändern möchte im design einer anlage ist der erste spruch den ich höre:das haben wir schon seit 25 jahren so gemacht...warum willst du das jetzt ändern?selbst wenn ich mit ner wissenschaftlichen analyse käme würden die meisten am althergebrachten festhalten.
    B)was hat honda davon wenn sie diese einfahrregeln ändern?die sind lieber aus ihrer sicht zuuuu vorsichtig als das sie was riskieren...und am ende machen sie ja auch noch geld damit.

    also für die die nen bischen englisch können:
    http://www.ntnoa.org/enginebreakin.htm

    für die die nicht..die quintessenz ist das man eine maschine mit hartem beschleunigen und hoher drehzahl einfahren soll,aber längere voll-last vermeidet.
    der sinn ist das die kolbenringe bei hohem verbrennungsdruck(voll-last)die hon- und läpp-riefen am besten,schnellsten abträgt und ein gleichmässiges tragbild entwickelt-was wiederum blow-by(vorbeilassen vonn benzingemisch) reduziert und kommpression erhöht=mehr leistung und längeres motorleben.

    macht für mich sinn :nod: und ist nicht der erste artikel den ich mit dem wortlaut lese

    Zitat

    Original von stocky

    Naja bei mir eher nicht, jetzt weiss ichgar nicht mehr weiter! :lol:

    Als ich den Plasma Artikel fertig hatte dachte ich tiptop, Plasma no-go na dann isses entschieden, :thumbup: dann les ich weiter, TFT noch meh rno-go...und nu?! :lol::roll:


    tja da guckst du jetzt eben in die röhre :lol: :lol: :lol:
    *ichglaubichmussweg*
    *undzwarschnell* :lol: ;)

    ok die teile habe ich gefunden...eine frage noch:wie lange hat es gedauert bis du die sachen hattest aus den usa und hast du denen ein polster zum überarbeiten geschickt oder nen neues gekauft?
    PS:so nen hondahändler hätte ich auch gerne... :cry:

    sag mal wie hast du denn das mit den scheinwerferwischwaschdüsen gemacht?
    und die ganzen wildledersachen hast du zu nem lederschneider gegeben oder kann man die fertig kaufen?(wohl kaum :roll: )
    sieht in jedem falle absolut fantastisch aus :nod: :thumbup: :thumbup: :thumbup:
    hat der lacker die front ohne farbunterschied hinbekommen?

    Zitat

    Original von Los Eblos


    Also ich hab mit dem S immer mächtig Spaß auf der Bahn. Kann die Argumente nicht nachvollziehen, die sagen, der S macht keinen Spaß auf der Bahn. Wenn man bei 250 aufm Tacho hinten an nem neuen 3er Coupe anklopft und der dann Platz macht und man vorbei zieht... was will man denn noch mehr? Es gibt immer schnellere. Und (zugegeben mit ein wenig Gepäck im Kofferraum) kann ich auch die Aussagen, dass der S bei dem Tempo schwer geradeaus zu fahren wäre, gar nicht nachvollziehen. Also ich freue mich inzwischen immer auf Autobahnetappen. Und wenn man dann von Hamburg nach Braunschweig knallt und trotz dauerhafter Geschwindigkeitsexcesse mit Vollas nur knapp über 15 Litern verbraucht... ist doch echt geil. Was wohl der 3er da mit seinen 2.5 oder 3 Litern Hubraum dabei verbrennt?!? :roll:

    das kann ich echt nur unterschreiben...die karre ist schon nen kleines wunder irgenwie-wo bekommt man so viel für so wenig?
    seitdem ich die spurplatten von der vo-achse habe kann ich beruhigt bei über 200 das lenkrad loslassen(auch wenn der peter64 das nicht gerne hört :lol: )
    ...das einzige was ich noch anschaffen muss ist dieses innenverdeck damit ich nicht mehr mit oropax fahren muss auf den längeren etappen unter vollgas :lol:

    hey sorry stocky...das naechste mal lasse ich das thema beendet 8oaber das konnte ja keiner ahnen :lol: :lol: :lol:
    hm paddel sind fuer frauen...so hab ich das noch gar nicht gesehen :lol: aber ich denke da kann man echt ne saubere linie mit fahren....wahrscheinlich werde ich langsam nen bischen alt :roll: :nod: :lol:

    (so nen schoenes hewland-getriebe...geradeverzahnt...sequenziell gerissen...mit zuendunterbrecher-wie in den guten alten zeiten als die DTM noch nordschleife gefahren ist...hm schon beim gedanken daran fangen meine brusthaare an zu wachsen-hast wohl irgendwie recht... :lol: :lol: :lol: )

    zu allem anderen OT gelaber: heult doch! :nod: