@Diablo70
Ist hier wohl Off-Topic aber nichtsdestotrotz: Ganz so easy scheint mir das nicht zu sein. Als Alt- bzw. Bestandskunde sind Negativzinsen (insbesondere bei höheren Beträgen) nach meiner Erfahrung eher (noch) eine Ausnahme, da solche "Verwahrentgelte" in bestehenden Vertragsverhältnissen nicht so leicht und noch dazu einseitig (nur von der Bankseite her) umsetzbar sind.
Bei Neukunden (insbesondere bei höheren Beträgen) sind Negativzinsen aber bei immer mehr Banken in Deutschland schlicht Realität und Fakt - wegen der EZB-Geldpolitik. Siehe z. B. die aktuelle Statistik bei FMH.de: Gesamt-Anzahl der Banken in Deutschland, die Minuszinsen auf Girokonto oder Tagesgeld eingeführt haben. Im März 91, im April 106, im Mai 134, im Juni 150, im Juli 169 ... Der Trend ist eindeutig.
Und auf beispielsweise ausländische Banken mit geringerer Bonität auszuweichen dürfte auch nicht jedermanns Sache sein. Der besagte Kollege hat aber inzwischen das Geld (aus dem Verkauf seiner Wohnung) aus anderem Grund gesplittet und auf mehrere Banken verteilt. Stichwort EU-Einlagensicherung und die 100 Tsd. Euro-Grenze pro Bank und persönlichem Konto ...