Beiträge von berzcheft
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Wie es @Mr.Matchbox70 schon gesagt hat, ist es wirklich wichtig diese Feinheiten der Freigaben und Klassifikation zu identifizieren und das richtige Öl zu verwenden.
Unter anderem einige moderne Herausforderungen jetziger Motoren wie LSPI, OPF / DPF, SCR usw. bedürfen halt spezielle Formulierungen, zB kann zuviel Molybden die Abgasnachbehandlung stark negativ beeinflussen.
Das Gute bei unserem S, wir müssen uns da bei der Öl-Auswahl zunächst keine Gedanken machen, solange wir an solche konventionellen Öle rankommen (Full SAPS)…die wird es noch lange geben.
Aber im Umkehrschluss heißt es nicht, dass wir kein modernes performantes Öl, was auch OPF tauglich ist, verwenden dürfen.
Man muss halt einige Parameter betrachten und schauen, dass alles passt. Nicht nur die SAE Viskosität, sondern auch HTHS, usw. Leider sind viele dieser Parameter für den Endkunden eine Blackbox und mehr als Datenblätter, die im Netz sind, kann man nicht zugreifen.
Ok, einige Labor-Ereignisse bringen Licht ins Dunkle, aber daraus kann man keine Performance im S Motor ableiten. Da hilft nur über längeren Zeitraum Proben ziehen und analysieren.
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Mit ist noch aufgefallen, dass bei manchen Ölen, neben den Freigaben noch "übertrifft", "gleichwertig", "performance",... aufgeführt ist. Bei den Ölen die ich eingetragen habe, habe ich diese weggelassen. Bei anderen, wie zB. dem Rowe sind sie mit x angekreuzt. Wäre es vllt. hilfreich oder sinnvoll diese Angaben mit (x) einzutragen? Was denkt ihr?
Ich würde es weglassen, da dies auf Basis von sehr subjektiven und individuellen firmeninternen Maßnahmen definiert wird.
Rechtlich gesehen sollten/werden die Firmen da Safe sein, aber am Ende weiß der Verbraucher nicht woran er ist und wie es begründet ist.
Einige namhafte Firmen nehmen das aber sehr ernst, z.B. investieren viel Geld für eigene Feldteste mit bestimmten Motoren/Getriebe und untersuchen dann die Aggregate und natürlich Öle…dann leiten sie diese Marketing-Claims ab. Das Ausmaß dieser Teste ist natürlich nie auf dem Niveau von Freigabe-Teste der OEMs selbst, aber immerhin versprechen sie nicht vollmundig das Blaue vom Himmel, ohne etwas im Hintergrund gemacht zu haben.
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Warum nicht in Polen bei archoil. Deutlich günstiger als Ölcheck und Werte sollten auch brauchbar sein denke ich?
Schickst du mal den Link für die Ölanalyse bei archoil? Oder Kontakt
Danke dir
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Ich sponsere bei den ersten 5 Usern auch 20€ dazu für die erste Öl-Analyse. Wäre gut, wenn wir uns auf eine Basis von Testparametern einigen könnten (Wünsche habe ich genug, aber Budget muss passen), damit es repräsentativ ist, sonst wird es wieder ein Rätselraten.
In den USA kriegt man mehr für sein Geld (Blackstone Laboratories), müsste aber gucken ob der Versand dahin lohnenswert ist. Ansonsten halt bei Ölcheck zwecks fehlenden Alternativen (~67€ schwarzes Label).
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Das ist fein, ich gehe d‘accord mit der Visk Empfehlung. Aber das war’s auch - der Rest ist einfach nur sehr wild…
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Zitat
Ich hebe damit das Level der Additive etwas an, was nicht schaden kann. Generell und vereinfacht gesagt sieht man bei Ölanalysen ja die Tendenz dass Öle die für den Motorsport / Rennsport vermarket werden doch einen höheren % Anteil an Additven haben. Sollet seinen Grund haben, oder?
Was qualifiziert dich Öle selber zu panschen?
All die Infos da draussen reichen nicht aus, um eine qualifiziere Aussage zu machen. Zumindest nicht auf dem Niveau, welches dem S Motor gerecht wird. Eine Elementanalyse ist wirklich nur ein Indiz über vorliegende Elemente und sagt nix über vorliegende Chemie/Moleküle, deren Wirkungen und Wechselwirkungen.
Nimm es nicht persönlich, mein Anliegen dir „Kontra“ zu geben, dient lediglich dazu die Leserschaft hier neutral zu informieren, denn einige der Aussagen sind schon arg verallgemeinert und geben den Anschein, dass du in dieser Industrie unterwegs bist und Öle formulierst. Dem ist aber nicht so.
Motorsport und Serie sollte man auseinanderhalten, sonst würden doch die Hersteller dieselben Öle auch für die Serie einsetzen, ist aber nicht immer möglich.
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Ja und das absurde an diesem Mist ist noch, wenn man ein 2cSt Grundöl Nexbase nimmt, ist es nach dieser Definition ein Mineralöl (aufgrund des VI), was es chemisch / technisch gar nicht ist.
Alles Gagga

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Habt ihr die Freigabe gesehen? VW 504 507 !
Da steckt richtig Volumen dahinter. Wenn man da paar Cent pro Liter sparen kann, Jackpot. Wohl gemerkt, dass Öl ist ja nicht schlechter - es besteht die Spec ja und auch Gruppe III ist ja synthetisch. Schön ist das aber nicht von denen, böse Buben.
Ist halt alles sehr politisch und aufgrund der uneinheitlichen Auslegung der Definition & Gerichtsstand ist da Wildwuchs vorprogrammiert. Das Nachsehen haben die Konsumenten.
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Ich fahre das Shell Helix Ultra 5w-40 mit 2% Ceratec jetzt in der 2. Saison und werde erstmal dabei bleiben.
Ja, munklen über das Grundöl von Motul... Und dann hat Motul ja noch versucht hier in D Hydrocrack Öl als Vollsynthetisch zu verkaufen.. Ich weiss nicht.
Sollen sie die Karten auf den Tisch legen. Gefällt mir nicht. Macht mir die Marke etwas unsymphatsich.
Es wäre trotzdem interessant, wenn du eine Analyse machst und diese teilst. Dein CeraTec wird kaum Einfluss auf physikalische Parameter wie Viskosität haben (sollte es nicht!), daher wäre eine Untersuchung sehr gut. Parallel kriegst du eine Idee, was so abgeht in deinem Motor.
Du meinst 2. Saison mit Wechsel dazwischen oder durchgehend drin?
Ja, leider ist es so (bei den meisten), dass die marketingtechnisch und rechtlich versuchen alles rauszuholen…sie bewegen sich aber (mittlerweile) alle im rechtlich grünen Bereich…und die Qualität der Öle ist bei allen namhaften auf sehr gutem Niveau, egal ob HC, GTL oder Mischungen davon. Die Additivtechnologie ist auch vorangeschritten. Am Ende zählt die Performance.
Übrigens sieht man an den Messwerten vom Motul ganz gut, wieviel ca. Ester enthalten…ich schätze 10% , kann aber
je nach Grundölauswahl variieren, denke PAO ist fast nix drin, sonst wäre der Pourpoint deutlich besser.
(Schnellschuss anhand der verlinkten Analyse, hab das Zeug noch nie verfolgt)
Vollester würde man sich nicht leisten können und bringt diverse Probleme mit sich.
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...und es wird einfach nicht darauf eingegangen, es wird einfach nicht beachtet: :
https://www.speediagnostix.com/new-oil-analysis/cera-tec
Warum? Findet man nichts darin was den Motor zerstören könnte?
Übrgens: Die letzten beiden Motorschäden hier im Forum hatten doch 50er Öl drin, oder?
Wollte dazu was schreiben, habe es aber in meinem vorherigen Post als Punkt erwähnt:
„einfache Elementanalysen sagen nichts über die Art und Spezies des Moleküls aus und dessen Wirksamkeit“
In kurz, so eine Analyse ist nur ein Fingerprint und sagt nullkommanix über den Rest aus. Aber der Rattenschwanz interessiert mich mehr, als irgendwelche Elemente zu detektieren und zu behaupten, was da für Additive nun identisch mit allen in Motorölen enthaltenen Additiven ist - ehrlich ? So einfach machst du dir das?
Zum deutschen Michel: Ja, stimme ich dir zu. Ein top Öl kostet doch heute nicht mehr als 10€/L - daher sparen am falschen Ende.
Zugabe und Kosten: Ja, es wird leicht teurer, aber es hält sich in Grenzen. Diese Additive werden nur wenige Prozent eingesetzt. Viel mehr geht es darum ob diese benötigt werden um die gesamte Performance zu erlangen. Ich wiederhole mich. Siehe das wissenschaftliche Paper (oben verlinkt), da sitzen sehr intelligente Menschen dran, um dem auf den Grund zu gehen…
Deine kausalen Zusammenhänge zwischen früheren Castrol Ölen und dessen Einfärbung und der Bogen zum CeraTec usw. sind sehr haarsträubend und zu „einfach“.
Mach das nicht
danke -
Übrigens, ist zwar sehr wissenschaftlich, aber eine interessante Arbeit über die Unverträglichkeit von Mo-Additiven mit DLC beschichteten Metallen:
https://eprints.whiterose.ac.uk/157843/1/Defeo2017_LY.pdf
Zwar könnte das für den S / ältere Motoren irrelevant sein, aber DLC ist seit 15 Jahren im Markt verbreitet.
Soll einfach nur sensibilisieren, dass
- einfache Elementanalysen sagen nichts über die Art und Spezies des Moleküls sagen und dessen Wirksamkeit
- eben auch dieses Additiv garantiert in einem Motoröl enthalten sein muss und man hofft, nur ein bisschen mehr einzukippen
- adverse Effekte entstehen können, die negativen Einfluss auf den Verschleiß haben könnten, nicht müssen.
Daher ist bei den meisten europäischen OEMs die Menge an Mo im Motoröl limitiert.
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Was das Ceratec angeht, kann ich mir nicht vorstellen, dass die paar ml das ganze Ölgefüge zerschießt und damit seine Eigenschaften killt. Gerade weil es auch noch für jeden 0815 Verbrenner konzipiert ist.
Ich verstehe das Misstrauen nicht ggü. fachlicher Insights nicht - Man muss ja die Chemie nicht verstehen und die Jungs von LM & Co. werden schon die Konzentration so gewählt haben, dass die nicht reihenweise Reklamationen bearbeiten müssen, ABER es gibt Kipppunkte in einer Formulierung und wenn man Pech hat, ist zuviel des Guten einfach nicht gut (wir reden von manchmal 0.05% von Additiv xy).
Man adressiert einen Bereich, aber fängt sich andere Probleme ein. Wenn man nun sehr frühzeitig Öl wechselt, dann wird man die Langzeit-Effekte nicht sehen.
Und schlussendlich, wenn das alles so geil ist, wieso schaffen es die großen Läden nicht direkt in Ihre Formulierung zu integrieren. Eigentlich die alles entscheidende Frage.
Wie sieht es mit Kulanz aus wenn anstatt der Herstellervorgaben (10w30/5w40) ein 5w50 oder 10w60 befüllst und dann bei Motorproblemen auf Kulanz pochst? Sicherlich nicht anders ;).
Japp, genauso problematisch - bei solchen Haftungssachen ja eh.
Deswegen empfehle ich jedem, der noch in Garantie ist, sich an das vorgegebene Öl zu halten. Danach ist es auf eigenes Risiko und selbstverantwortlich.
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Das ist halt auch wieder typische Forum Propaganda. Hier gibt's sicherlich mehr als nur einen der mit einem LM oder anderen Marken Öl einen Motorschaden hatte. Und nun? LM und Co. meiden? Bullshit! Solange man es nicht nachweisen kann.
Genau, der Nachweis ist immer das Problem. In vielen Fällen kann man es nachvollziehen, aber sehr oft, im Zweifel gegen den Geschädigten. Damals bei der Castrol gab es aber auch kulante Fälle von Übernahme der Kosten für einen Austauschmotor. Von Fall zu Fall unterschiedlich. Und mir ging es nicht um LM Motorenöle hier, sondern das rumdoktern mit Zusätzen, egal welcher Hersteller. Außerdem sind Einfahröle und/oder Zusätze für den Einfahrprozess (meist wenige 100-1000km), anders als etwas was ich mir für ein gesamtes Intervall reinkippen soll.
Ich lese Kundenbeschwerden die mit ihrem neuen Fzg. nicht mal 1000 Km abgespult haben und mit einem kapitalen Motorschaden liegen geblieben sind. Praktisch von der Abholung zum Heimweg. Was sagt mir das jetzt? Motor scheiße? Öl scheiße? Fahrer scheiße?

Wohlgemerkt es handelte dabei um ein Fahrzeug von "dem" deutschen Sportwagenhersteller.
Naja, in dem Fall kriegst du wohl als Kulanz / Garantie sofort Ersatz. Würdest du da aber auch was reinkippen (innerhalb der Garantie), hast du Pech.
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Du wiederholst dich und willst eigentlich immer nur Deine Meinung kundtun.
Vorher fragst mich interessiert über VII und ich erkläre dir dazu was (Qualität, Scherung, Effekte daraus usw.), um dann im nächsten Post mich fragen zu müssen, ob du überhaupt meine Beiträge liest/verstehst ?
Oder irgendwas ankommt?
Leider alles vergebene Liebesmüh, aber man lernt dazu…
Alles was du wissen möchtest, oder anzweifelst oder in Frage stellst, wurde von mir in irgendeiner Form hier erläutert oder besprochen. Die Zusammenhänge muss man aber auch verstehen wollen und/oder akzeptieren, insbesondere wenn man ein Laie in dem Bereich ist und in den Weiten des Internet sich die Wahrheit zusammensucht.
Da ich aus dem Bereich komme, kann ich solche Booster und Additive pauschal nicht empfehlen, Punkt aus. Jeder kann das nach seinem eigenem Ermessen und Glauben benutzen.
Da ist nett von LM, aber ich will im weitesten Sinne nicht darüber nachdenken müssen, dass im Falle der Fälle deren Versprechen eingehalten wird oder ich überhaupt damit Probleme haben könnte. Ich würde sogar behaupten, dass die genug für solche Fälle zurückgelegt haben und sich dieses Modell rentiert. Lässt sich sehr gut verkaufen.
Nein, ich habe kein Problem mit LM und Co.
Benutze auch einige Produkte von denen, aber anderer Natur.Das mit den platzenden Getrieben ist recht zusammenhanglos, kann ich nicht verstehen den Bogen, den du da schlägst.
Ich will gar keine Einigkeit mit dir
Alles gut. -
P.S.: Warum waren die S2000 Motore ab Werk mit einem Einfahadditiv (Mos2) befüllt wenn das alles nicht hinhaut?
Steht im Service Bulletin zum Ölspritzdüsenrückruf, in England.. Kann man mir jetzt glauben was ich schreibe oder ich such es erst wieder im Internet.
Es stand klipp und klar drin das für Motore unter einer bestimmten KM Leistung (5.000 Km IIRC?) wieder das Additiv zugeben werden sollte wenn die Reparatur fertig ist, das Zeug hatte sogar eine Honda Bestellnummer.
Und das alles offiziell und ab Werk von Honda....
Das würde mich auch interessieren und kann dir nur Honda beantworten. Und was es für eine Chemie ist, Konzentration usw.
Was da beim OEM hinter verschlossener Tür mit viel Know-how und Testkapazität und Prüfständen für einen bestimmten Motortyp ausgearbeitet wird, kann man doch nicht mit Aftermarket Produkten über einen Kamm scheren.
BMW M Motoren von früher hatten auch sog. Einfahröle und mussten dann umgeölt werden auf das Castrol TWS 10W-60
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..und der Motorschaden wurde durch das Ceratec verursacht? Kann ich nicht glauben.
Hab ich nicht geschrieben, aber der Motor lief 1xx.000km ohne Probleme und nach dieser Aktion ist es halt passiert. Kann Zufall sein, aber auch Unverträglichkeiten, weiß nur der Motorgott da oben.
Welche der Inhaltsstoffe im Ceratec können zu einem Motorschden führen, beurteilt anhand der von mir geposteten Analyse?
Ist da irgend etwas anderes drin als in Motoröl eh schon drin ist, nur eben konzentriert?
Manchmal ja, manchmal höher konzentriert, anderes Stellöl und und und, aber logischer Menschenverstand sagt doch:
Ein Wunderadditiv soll Verträglichkeit (ganz zu schweigen vom versprochenen Effekt) alle verschiedenen Motorenöle mit und ohne seinen spezifischen Additiven garantieren ? Es kann ja sein, dass es mit deinem Shell verträglich ist und eben mit Castrol und Mobil 1 nicht, daher empfehle ich es einfach nicht. Wenn ich 500.000€ hätte würde ich es dir gerne in diversen Testen zeigen, aber da ist es sicherer sortenrein ein gutes Öl zu verwenden und gut ist.
Welche Analyse von dir meinst du?
Wenn Ceratec, LM, Rowe, Ravenol etc. schlecht sind (Schlecht habe ich nicht geschrieben*), nur OEM und die Ölentwicklung von deiner Firma so gut ist (Habe ich nicht geschrieben*), dann sind die 30.000 Km Intervalle bei selbsternannten deutschen "Premium" Marken also gut und problemlos? Aber warum gibt es inzwischen viele Videos von Motoreninstandsetzern bei denen man sieht dass die Motere nach 150.000 Km die Grätsche machen, trotz "Scheckheftgepflegt" ?
*Bitte genau lesen und meine Worte nicht verdrehen

Du empfiehlst ja selber Geld für gutes Öl auszugeben und fährst selbst Shell —> gute Einstellung. Ich bin kein Markenfetischist, aber vertraue hier einfach der großen Maschinerie die dahintersteckt und Zertifikaten, Freigaben usw. (u.a. weil ich selber involviert bin)
Guter Punkt mit den Intervallen und dahinter steckt sehr viel Politik. Eingebauter Ölverbrauch, frisches Öl-TopUp, längere Intervalle usw…wundert mich daher nicht, dass es darauf hinausläuft. Man muss ja nicht wie die Amis alle 4000km wechseln bei einem Daily, aber alles jenseits 10.000km ist für mich, naja…
Wenn Liqui Moly Motorenöl so schlecht ist*, warum sah die Nockenwelle in meinem alten Golf der nur getreten und misshandelt wurde nach 240.000 Km aus wie neu?
Weil du vielleicht frühzeitig wechselst (und wartest) und das LM einen Mindeststandard (siehe Freigaben) erfüllt - den ich nie in Frage gestellt habe - und ein Golf Motor kein High-Tech Aggregat wie der F20C ist und viele weitere Einflüsse.
Motor ist ja nicht gleich Motor, daher werden viele der Teste für Freigaben auf diversen standardisierten Motorentypen verschiedener Hersteller gefahren, die eine Neigung zu Problem XYZ haben. Erst wenn alle Teste PASSen, gibts einen Sticker ins Heft 😊


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Ich brauche für Kollegen die neu bei uns anfangen und Titel wie Dipl.-Ing., Dr.-Ing. etc. von der Uni in diesem Bereich mitbringen, ca. 2-3 Jahre Einarbeitung, bis sie eigenständig formulieren können.
Und ich selber lerne jeden Tag dazu. Du kannst dir also vorstellen, dass es sehr schwer ist, dass hier kurz und verständlich zu erläutern.
Ich habe per se nichts gegen diese Firmen. Solche Zusätze adressieren meist ein Problem und verursachen diverse andere.
Alleine schon ein Mittel für viele verschiedene Motoren(öle) da draußen anzubieten, was bedenkenlos eingesetzt werden kann, ist für mich heikel…sowohl vom Marketing als auch aus der technischen Brille.
Wenn diese Zusätze so genial sind, warum werden die nicht von Werk eingesetzt, warum wollen es die OEMs nicht in unserer Ölentwicklung integrieren ? Wir suchen immer gute Rohstoffe, die wir direkt verarbeiten können, aber Erfahrung und viele viele Teste haben es gezeigt und viele dieser Mittel disqualifizieren sich im Laufe der Entwicklung und werden verworfen.
Wir hatten neulich einen Fall wo der Kunde einen Motorschaden nach wenigen km vom Service und Ölwechsel hatte und CeraTec eingesetzt hat. Haftung = Zero 👌
Deine potentiell anstehende Ölanalyse ist auch somit total unbrauchbar, wenn du nicht reines Shell Helix drin hast…ist wie Glaskugel lesen.


