Beiträge von .: Dome :.

    Hi,

    Danke euch schonmal für eure Infos und Erfahrungen!

    Messt ihr mit einem schräg angelegten Zollstock (da die OEM Räder ja etwas innen stehen) oder macht ihr euch eine horizontale Hilfe auf Höhe Radnabennmitte?

    Bis zu welcher Stelle genau messt ihr genau am Kotflügel?

    Vielleicht könnt ihr auch mal bei Gelegenheit die Honda Werte an der unteren Querlenkern messen.

    Habe seit Jahren die spacer für die ATW da, aber nie verbaut.

    Präventiv bringt das auch nichts würde ich sagen, sondern erst wenn man Probleme durch den Verschleiß an einer Stelle hat oder denke ich falsch?

    Grüße

    Hallo zusammen,


    ich möchte nochmal in Ruhe das Thema Fahrzeug-/Fahrwerkshöhe im Zusammenhang mit der Belastung der Antriebswellen-/Differenzialtöpfe beleuchten (Winkel der Antriebswellen). In diesem Zuge würde ich euch auch darum bitten, eure Einstellungen, Erfahrungen und -wenn möglich- gefahrene KM-Leistung mit der Einstellung preiszugeben. Dadurch können wir vielleicht einen ganz guten Überblick und ein Gefühl für die Relevanz bzw. das Schadensrisiko erhalten.

    Jetzt noch kurz ein paar Worte zu den verschiedenen Messmethoden der eigentlichen Fahrzeughöhe, damit wir vom selben sprechen:

    • Messung der Fahrzeughöhe laut Honda (S2000 WHB)
    • Abstand zwischen Boden und den Einstellschrauben der unteren Querlenker
    • VA: gemessen wird an der vorderen Schraube 192-202 mm
    • HA: gemessen an der hinteren Schraube 220-230 mm
    • diese Werte beschreiben eindeutig die Fahrzeughöhe, aber sind bei einem tiefergelegten S2000 gar nicht so einfach zu messen


    Alternative Messmethoden:

    b) Abstand Radachse/Felgenmitte bis zur Kotflügelkante (hier ist etwas schwammig, was die Kante ist, wenn man OEM Zustand ohne Bördelung hat und je nach ET/Stance steht der Zollstock nicht ganz senkrecht, aber als Anhaltswert erstmal okay)

    c) Abstand Felgenoberkante zur Kotflügelkante


    An den Werten von Honda sieht man, dass der S bereits im OEM Zustand eine leichte Keilform hat. Da mir diese Keilform auch mit H&R Tieferlegungsfedern (ca. 30 mm je Achse) optisch nicht gefallen hat und ich das Fahrverhalten verbessern wollte, habe ich vor paar Jahren das KW V2 verbaut. Dabei habe ich versucht, VA und HA ziemlich gleich „tief“ einzustellen. Das heißt, eine deutlich größere Tieferlegung an der HA im Vgl. zur VA. Damit sieht der S für mich stimmig aus, das Fahrverhalten ist für mich echt top und voller Vertrauen und die Gewichtsverteilung liegt damit glücklicherweise auch bei 50:50 sowie eine 50:50 Cross-Axle-Verteilung.

    Durch die vor kurzem entstandene Diskussion in einem anderen Thread bzgl. Antriebswellenbelastung mache ich mir ehrlich gesagt (erst jetzt) ein wenig Sorgen. Bisher habe ich keine Symptome und könnte noch gegensteuern. Nun bin ich am überlegen, beide Achsen um denselben Offset wieder hochzuschrauben (natürlich mit Korrektur der Geometrie), damit in Summe die 50:50 Verteilung erhalten bleibt. Dabei denke ich an 1-2 cm, es er sonst optisch wieder zu hoch wird. Die Frage ist halt, ob dies viel ausmacht.


    Meine Werte:

    OEM-Honda-Messmethode (nicht einfach zu messen, daher nicht ganz genau)

    VA: ca. 16 cm à Tieferlegung um ca. 3-4 cm

    HA: ca. 17 cm à Tieferlegung um ca. 4-5 cm

    Einstellung seit 15 000 km

    Jetzt bin ich auf eure Einstellungen, Erfahrungen, Werte, Gedanken zu dem Thema gespannt. Am liebsten wären mir natürlich nur Berichte von Fahrern eines tiefergelegten S2000, da OEM Spec. Zwar gut für die Antriebswellen ist, aber irrelevant für das Thema ist 😊

    Viele Grüße

    Dominik

    Waren tolle km 😀,und am Schluss nach über 2500km mit unzähligen Kurven in Ligurien, Cote d azur, Provence, Vercorschlucht und Klausenpass mit 99999km wieder in die warme Garage, nenne ich eine Punktlandung!!😇

    Hi Dan,

    tolle Tour!

    In Ligurien habe ich auch schon viele Gebiete und Straßen befahren :)

    Den Klausen habe ich sofort an der "Stange" als Leitplanke erkannt.

    Bin ihn erst vor wenigen Tagen auf dem Heimweg gefahren und dachte mir "da passt die Haupe vom S locker drunter durch".

    Werde demnächst auch paar Bilderchen posten :)

    Vor 2 Wochen waren wir in Hockenheim beim Bosch Historic / Jim Clark Revival auf der Markenclub-Fläche.

    Leider war meiner der einzige S2000.

    Vielleicht können wir uns für nächstes Jahr verabreden und dort gemeinsam als S2000-Club auftreten. Das wär eine feine Sache! :thumbup:

    wieso diskutiert ihr überhaupt darüber?

    Es gibt ganz einfache Grenzen bei der Geometrie:

    1) Anwendung und Vorliebe beim Fahrverhalten.

    2) technische Grenzen wie bereits erwähnt, d.h. ab einem gewissen Grad der Tieferlegung geht eh nur noch das was geht und drüber hinaus braucht man Sturzversteller (und das ist bei mir schon so, obwohl ich am v2 noch 75 mm Restgewinde habe)

    Insgesamt muss das Fahrverhalten so sein, dass man gerne und mit Vertrauen in eine Kurve reinbolzen kann und alles gut geht.

    Wenn man überhaupt ambitioniert ist.

    Die meisten spüren die Unterschiede eh nicht, wenn sie es nicht herausfordern.

    Wenn man fast nur geradeaus fährt lohnt sich der deutlich höhere Verschleiß der Reifeninnenflächen eh nicht

    also mein Ansatz bisher war immer, uk-ähnliche Werte zu erreichen.

    Je nach tieferlegung und toleranzen sind die minimal erreichbaren Sturzwerte jedoch schon so groß (negativ), dass man die uk-werte nicht mehr erreicht.

    Ich fahre zB vorne -1,5 Grad und hinten -2,3 Grad.

    Dämofubg kann man auch selbst nach Gefühl einstellen. Hängt ja auch von Straße und subjektivem Gefühl ab.

    Letztlich war für mich nur die Vermessung der Radlasten nicht möglich. Zum Glück waren sie jedoch schon zufällig perfekt und ich musste nix mehr ändern.

    Habe damals bei WB nach einem Preis gefragt und danach war für mich klar, dass das nicht sein muss

    Hi,

    Wo beziehst du die Scheibe?

    Vielleicht kannst du einen kleinen DIY Bericht schreiben, wenn alles geklappt hat :thumbup:

    Meine ist für das Alter noch ziemlich gut, weil ich selten drüber wische, aber ein paar feine Haarkratzer sind drin und ohne wäre geiler :)

    Auch für uns hat die Saison wieder begonnen.

    Wie immer gab es den jährlichen Motorölwechsel sowie die 2-jährliche Kur für Getriebe und Diff.

    Außerdem habe ich Brems- und Kupplungsflüssigkeit erneuert - optisch war beides noch wie neu und Wassergehalt war noch im Rahmen,

    aber geschadet hat es auch nicht :)

    Wir freuen uns schon sehr auf die Berge & Pässe 2023 :nod::]:thumbup:

    wenn ihr ansonsten keine Dk-bezogene Grösse zur Verfügung habt, dann ist das eben einfach nur die Pedalstellung.

    Wenn einen die DK selbst interessiert, muss man eben die Widerstände messen oder man lässt es halt auch, wenn es einen nicht juckt.

    Mich hat es sehr interessiert und ich habe es an meinem untersucht und i.O. gemessen. Damit kann ich zufrieden und beruhigt sein:)

    Hi Edi,

    du hast doch Baujahr 2004 und Seilzug, richtig?

    Hast du die Messgröße auf Pedal umbenannt?

    Wir reden zwar von 100% Pedal, aber es ist eben nur 90 % als Drosselklappen-Ratio in %.

    Vielleicht hast du dafür nochmal eine Größe oder dein Programm rechnet irgendwas um?

    Sinn ergibt es zumindest nicht so wirklich aus Bauteil- und Elektroniksicht.

    PS: da fällt mir ein, dass die Modelle mit ESP/VSA und E-Gas natürlich einen Pedalweg-Sensor (Poti) haben,

    um daraus das Fahrerwunschdrehmoment zu ermitteln, welches dann durch E-Gas eingestellt wird.

    Vielleicht gibt es neuere Seilzug-Modelle mit einem Pedalsensor?

    Aber dann müsste es dennoch auslesbare Werte für das DK-Poti geben :)

    Hi zusammen,

    kann ein Admin das Thema bitte in die Technik-Rubrik ziehen? Mit Tuning hat das wenig zu tun, sondern mehr mit Technik-Grundlagen ;)

    also ich war eben auch nochmal bei mir dran und ich kann noch ergänzen:

    1) ein TPS-Range von ca. 6-90 % (bei mir 5,5-89,8 %) ist laut WHB i.O.

    2) Messung der Widerstände gemäß Handbuch bzw. Beitrag von SQ auf Seite 4 ergab, dass das Poti i.O. ist

    3) außerdem hat die Seilzug-Drosselklappe harte mechanische Anschläge für Min und Max, d.h. der mechanische Min-Winkel sowie der mechanische Max-Winkel sind hart vorgegeben,

    Dabei ist der Min Winkel theoretisch einstellbar (Schraube), aber sollte laut WHB nicht gemacht werden und bei mir ist noch die OEM Markierung (war also nie offen);

    Der Max-Anschlag ist hart am DK-Gehäuse unten dran.

    4) d.h. das Delta von 90 % - 6 % = 84 % ist zumindest bei den "alten Modellen" bis 2003 hart vorgegeben und i.O.

    5) der TPS bzw. das Poti hat keine Langlöcher, d.h. dessen Position ist nicht variabel

    6) faktisch zusammengefasst:

    - TPS/Poti nicht veränderbar

    - Spannen des Gaszugs bringt lediglich eine Anhebung des Min-Punks, was nicht zu empfehlen ist (Beim Gaszug gibt das WHB ein Durchhang von 4-6 mm an)

    - Erhöhung des oberen Werts bei WOT ist nicht möglich

    7) Drosselklappen Teilenummern zwischen 2003 und 2004 sind unterschiedlich (evtl. dadurch auch ein anderer TPS-Sensor verbaut:

    2003: 16400-PCX-A01

    2004-2005: 16400-PZX-A01

    Nun würden mich weiterhin die Werte aus dem WHB für MY>=2004 mit Seilzug und >=2006 mit E-Gas interessieren.

    Sowohl Min- und Max-Werte.

    jetzt wird es seltsam.

    Einerseits finde ich 100 % sinnvoll bei voll offener Klappe, wenn sie mechanisch voll aufgeht.

    Andererseits schreibt Honda eben selbst ca 90 %.

    Hat jemand das WHB vom Facelift mit seilzug und das WHB vom Egas?

    Dann hätten wir alle 3 und könnten vergleichen.

    Auch komisch, dass einige hier im Thread auf den vorherigen Seiten auch um die 90 % hatten. Sehr strange.