Beiträge von Los Eblos

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    Original von Marco2000
    Geniale Sache :thumbup: , aber in der Regel werden die Hinterbremsen ja nicht richtig warm, oder? Sondern erst bei langen Bremswege, beim kurzen Bremsweg mit starker Wirkung werden doch in erster Linie die vorderen Bremsen richtig heiß, aber hinten?


    Kann sein. Auf der öffentlichen Straße habe ich die ungekühlte Serienbremse eigentlich nie ans thermische Limit gebracht. Auf der Nordschleife sieht das ganz anders aus. Ich weiß, mein Bremsverhalten ist nicht abgebrüht genug. Ich kann mich noch so bemühen... limitnahes Ankern auf letzter Rille ist noch nicht mit meinem Anspruch zu vereinbaren, heile wieder nach Hause zu kommen. Vorsichtig bin ich. Und kein Profi, und das äußert sich bei mir definitiv auf der Bremse. Ich fahre derzeit bei freier Straße ne völlig unverbissene 8:45 bis 8:50 BTG... mit aussenrum am Karussell und eher zurückhaltendem Bremseinsatz. Denke, das geht schon. Doch den Preis für die Weichei-Bremserei zahle ich beim Verschleiß.
    Ohne Kühlung habe ich nen nagelneuen Satz OEM-Bremsbeläge an der Hinterachse in 11 Runden Nordschleife vernichtet... das sind keine 250km. Da war die Vorderachse gerade mal zur Hälfte weg. Spricht für sich, denke ich, dass man da was tun musste. Und was ich (neben mich weiter zu trainieren) tun kann, ist eben unter anderem die Kühlung. Und was man einfach tun kann... das kann man einfach mal tun. :D

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    Original von S2H
    Generell, merkt ihr beim Beanspruchen der Bremse einen Unterschied zu vorher? Ist der spürbar?


    Die Hinterachse merke ich nicht. Da ist der Benchmark der Verschleiß.
    Die Vorderachse regeneriert mit der Kühlung zwischen zwei Kurven deutlich schneller als ohne. Denke mal, an der deutlich wahrnehmbaren besseren Regeneration der Bremsen ist die Kühlung der Hinterachse auch beteiligt. Direkt spüren tue ich das jedenfalls nicht.

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    Original von S2H
    Ansonsten, kann man das ganze auch nur mit einem Schlauch konstruieren und diesen nicht einfach von Fahrzeugunterseite zu den Bremsen führen?


    Wenn der mal irgendwo hängen bleibt, kann das "komische" Folgen haben. Wiei ich oben schon schrieb... das kommt häufiger vor, als man meinen mag, dass es da am Unterboden mal etwas enger wird. Darum war mein Plan, in dem Bereich, wo ein Bodenkontakt möglich ist, nur flexible Elemente anzubringen. Besser ist das.

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    Original von Kiyoshi
    wobei ich mich Frage ob Los Eblos Loesung eventuell etwas als Bremse fungiert.


    Ich würde sagen: Definitiv! Aber wenn ich die üblichen 263 Topspeed auf der Tachoanzeige demnächst mal wieder sehe, dan kann der Einfluss nicht sooo groß sein. Ich werde berichten. ;)

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    Original von brunoammain
    Ach stimmt, jetzt fällt mir wieder ein, daß Du von meiner Konstruktion ja auch noch Bilder haben wolltest.


    Danke für die Bilder. :thumbup:

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    Original von brunoammain
    Ich glaube aber auch, daß Deine extra Windauffang-Lippe viel viel mehr Luft einsammelt. :nod: :thumbup: Und da ich sowieso vor habe, die ganze Bremsengeschichte noch ein wenig zu optimieren, werd ich die Idee bei passender Gelegenheit aufgreifen und nochmal neue Windabweiser bauen, die ähnlich tief gehen wie bei Dir.


    Die solltest Du aber auch flexibel auslegen. Das HT-Rohr, was ich früher hatte, stand ähnlich tief raus wie der originale Gummilappen vorm Rad. Und das setzte im Karussell auf... und im Winter dauerrnd... und auch bei manchen Grundstückausfahrten. Erstaunlich, aber wahr.

    HIer habe ich deswegen extra dieses Gummi-Zeug genommen... wenn das mal aufsetzt, ists völlig unkritisch. Ich werde Schere zum Kürzen dabei haben, falls es auf der Renne irgendwie auffällt, dass es kürzer muss.

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    Original von Kiyoshi
    Ach sogar dann, machste auf unschuldig und sagst, ist ja n anderes Modelljahr :P


    Dann ist diese öffentliche Diskussion hier aber schon die pure Disqualifikation :D
    Dein sonniges Gemüt bei sowas hätt ich manchmal auch gern.

    Nichts desto trotz... interessante Sache. Letztlich muss man wohl nur den richtigen, gerade mal nicht chronisch untervögelten TÜV'ler auftreiben... und dann ginge das mit Serienkomponenten wohl auch mit Abnahme. Nur sind diese Jungs selten.

    Hab neulich nen Scirocco 1 gesehen, der 1.8T Audi-Motor drin hatte... Da war nichts mehr normal. Achsen, Bremsen, Elektronik... und ALLES TÜV-konform und abgenommen. Okay, der Besitzer/Schrauber war selber auch noch TÜV-Prüfingenieur... in Personalunion.

    KOMISCH... DANN GEHEN DIE WILDESTEN SACHEN! :?

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    Original von walter_s
    http://www.s2ki.com/s2000/topic/78…__fromsearch__1

    Sieht nett aus, für die Hardcorebremser unter uns......

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    Original von walter_s
    Irgendwie hatte ich da schon mal was gefunden und hier gepostet:

    https://s2k.de/www.s2ki.com/s…ented-rear-bbk/


    Stimmt, da muss man schon gaaaanz genau schauen. Wobei die gern mal nen anderen S begutachten, wenns um die Wurst geht.

    Die Tarox-Scheibe... hat die S2000 OEM Fitment?

    Fragen zur generellen Änderung der Bremse hinten:
    Wenn man Scheibendurchmesser und Belagfläche vergrößert und zudem den Sattel/Belag mit größerem Abstand (Hebel) zur Achse installiert... wird dann eine Anpasung der Bremskraftverteilung/Bremsbalance erforderlich?

    Und wo wir gerade beim Stichwort "elektronische Bremskraft Verteilung" sind...
    Wie funktioniert die beim S2000?
    Nach welchen Eingangsgrößen wird geregelt?
    Was regelt da? Also welche Baugruppe?
    Wird zwischen vorn/hinten verlagert, oder auch rechts/links verteilt?

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    Original von walter_s
    Du Lars, ich hab die Werte im PDF gar nicht richtig gelesen.

    Ich sah nur das Du mm angibst.
    Ich persoenlich kann mir halt eine Schraegstellung durch Angabe des Winkels viel besser vorstellen wie die mm Angaben.


    Und ich hab mir erst nen Kopp drum gemacht, als Du nachgefragt hast.
    Und dabei bin ich dann noch im Gehirn falsch abgebogen, was alles
    nicht besser macht.

    Das PDF ist korrigiert. Und ich gehe dem Prüfstand nun noch auf den
    Grund. Will die Bestätigung haben, dass die Millimeter-Angaben auf 17"
    bezogen sind.

    Und DANN kann man drüber sprechen.

    sin(a) = Spurwert in mm / Felgendurchmesser in mm.

    Aus der UK-Angabe für die Gesamtspur an der Hinterachse 0°40' erhalte ich auf 17" = 431,8mm umgerechnet eine Millimeterangabe von ca. 5.0mm.

    Ist das denn wenigstens richtig?
    Nach Wolfgang Webers Tabelle kommts hin.

    Und wenn Du schon weißt dass da im PDF Werte falsch sind, wieso sagste es nicht gleich? :D

    Wenigstens war das alles "ON TOPIC" --> Rätsel(haft)! :D

    Zitat

    Original von walter_s
    Na immerhin hast Du Farben.


    Aber echt!

    Verrückt. Natürlich hast Du Recht mit allem, was Du schriebst. :thumbup: Sorry.

    Ich erinnere mich, dass wir die selbe Diskussion schon mal hatten, vor x Jahren. Und aus der Diskussion scheine ich mal echt nichts gelernt zu haben :lol: Gruselich das. Ich muss den scheiß von damals nochmal lesen, um zu sehen, was nicht den Weg in die Gehirnwindungen fand. Welch erlesene Güte. :roll:

    Ich meine mich zu erinnern, dass damals auch schon nicht geklärt werden konnte, worauf der Prüfstand, der bei mir zum Einsatz kommt, seine Werte bezieht. Damals wurde rumorakelt, ob es evtl. auf eine Standard-Felge mit nem einfach immer gleichen, festgelegten Durchmesser bezogen wird... dann wären die Werte zum Vergleich brauchbar, wenigstens umrechenbar. Ich verstehe jetzt (wie auch damals) nicht, wieso auf meinem Messprotokoll mit Millimeterangaben bei den Spurwerten NIEMALS etwas zu den zu Grunde gelegten Felgendurchmessern abgedruckt war. Der Prüftstand bei Honda wirft das nicht aus. Darum kann ich Dir das auch absolut nicht sicher sagen... weil ich nicht mal sicherstellen kann, dass sich das auch wirklich auf 17" bezieht. Die Spalte mit der Radgröße ist im Protokoll leer.

    Fazit: Die Millimeter-Spurwerte sind nicht abseits dieses Püfstandes reproduzierbar UND ich sollte mal die Winkelangaben in meinem PDF löschen. Die sind nämlich dann auch für die Tonne.

    Tatsache ist aber auch, dass die Spurwerte, die ich die letzen Jahre gefahren bin (siehe PDF) genau das bewirken, was ich schrieb. Also nicht falsch sind, nur eben nicht klar, wie sie gemessen werden.


    Für mehr Bildschärfe aufs Bild klicken!

    Das graue ist die Felge.

    Dann:
    Spur-Angabe Einzelrad in Millimeter (felgenunabhängig)

    Code
    blauer Abstand in Millimeter minus roter Abstand in Millimeter = Spur in Millimetern


    oder genauso wegen Differenzbildung

    Code
    lila Abstand in Millimeter minus grüner Abstand in Millimeter = selbe Spur in Millimetern


    oder selbe Spurangabe in Grad

    Code
    Winkel eingeschlossen von gelber Linie und schwarzer Linie = selbe Spur in Grad

    Wobei ich hier mal die Vorzeichen nicht beachtet habe... also qualitativ zu sehen!

    Schwarz ist eine Linie, die parallel zur Fahrzeuglängsachse liegt.

    Zitat

    Original von walter_s

    Hast Du ne Gegenzeichnung damit ich Deine Gedanken verstehen kann ?

    Im Ernst die Umrechentabelle ist aus dem Buch von Wolfgang Weber......
    Wenn bei dem der Felgendurchmesser einen Einfluss hat, dann doch auch bei Dir, oder ? ;)

    Quelle: "Fahrdynamik in Perfektion/Wolfgang Weber"


    Wasn das für ne Kausalität, Walter :)

    Die Tabelle vom Wolfgang ist doch nur, damit man am Auto mit der Schnur-Methode OHNE RECHNEN was ablesen kann. So verstehe ich das jedenfalls. Als Hilfestellung.

    Hm... Du willste ne Zeichnung... ich mach mal eine. Mooooment :)

    Schrieb ich Fegenbreite? Das war nur nen Schreibfehler. Natürlich meine ich den Felgendurchmesser. :roll: Habs oben rot korrigiert.

    Zur Beschreibung der Spur als Winkel wird IMHO doch der Winkel zwischen Längsachse der Karosserie und Felge genannt. Und der ist unabhängig von Durchmesser der Felge.

    Zu Ende editiert. Sorry. :blush: ;)

    Und Micha:
    Die hintere Bremse müsste eigentlich größer sein, als Honda sie konstruiert hat. Für das, was sie auf der Rennstrecke leisten muss, ist sie einfach zu klein. Will man Größe beibehalten, wäre Innenbelüftung gut (oder den Sattel zu kühlen??). :D Gibbet aber nicht. Das was die in USA machen, ist ne innenbelüftete mit größerem Durchmesser. hier ist ein Adapter für den Sattel notwendig... den man in good old Germany mal wieder nicht eingetragen bekommt. Ansich eine sehr schöne Lösung.

    Zitat

    Original von bpaspi
    Allerdings wird bei kühleren Scheiben der Wärmetransfer beim Bremsvorgang etwas mehr Richtung Scheiben gehen. Aber das ist so kurz und m.M.n. so marginal, dass ich heisse Beläge sehr viel mehr fürchte als heisse Scheiben.


    Nach langem Denken... ich glaube an diese Marginalität nicht. Ich bin der Meinung, dass es für alle Komponenten gut ist, viel Wärme aus dem System zubringen. Und das beginnt rein konstruktiv bei allen Autos bei der Scheibe --> Innenbelüftung. Diese zu pimpen, ist für mich Schritt 1.

    Ich habe schon Standard-Beläge auf ner ATE Powerdisc zu brennen beginnen sehen. Ohne Fading vorher, ohne Blasenbildung im Bremssystem... Das war in Zeltweg... ich wurde auf schneller Runde rausgewunken und stand dann sogleich in der Boxengasse im Stau. Unlustig. Im Stand war die Scheibe noch so heiß, dass der Belag dann anfing zu brennen... Flammen am Belag. Dabei dann Scheiben krumm. Konnte dann zum Glück weiterfahren und die Bremsen langsam kalt fahren... was blieb waren krumme Scheiben, die aber auf folgenden Rennstreckenrunden immer noch gebremst haben bis der Arzt kommt.

    Zitat

    Original von bpaspi
    Heisse Scheiben sind eher ein Problem beim Stehen wenn man auch noch die Beläge anlegt - etwa durch die Handbremse oder getretenem Pedal.


    Genau, und das passt ja auch zu den brennenden Belägen.. ebenso wie das Überschreiten der thermischen Kapazität der Beläge.

    Aber nochmal:
    Was ist falsch an dem, was ich (und Marius und Dennis und Maggo und Erik und so) da tun?

    Es ist doch nicht alles schwarz oder weiß. Sagt ja keiner, dass man nicht beide Reibparter kühlen soll. Wir sind uns hier mit den Prioritäten uneinig. Keines der genannten Argumente bringt mich dazu einzusehen, dass der Sattel und die Beläge die Kühlung zuerst brauchen, und dass die Kühlung der Scheibe zweitrangig wäre. Wie wollen wir dem beikommen, was nun mehr Relevanz hat?

    Egal was passiert, ich sehe derzeit nichts, was mich dazu bringen könnte, etwas bei mir zu ändern. Es sei denn, morgen bietet jemand für bezahlbares Geld eine Konstruktion an, mit der man den Schlauch an die Innenbelüftung der Scheibe anschließen kann.