Beiträge von Los Eblos

    Auch ich habe das schon oft selber gemacht.
    Was ist dann der Grund, dass ich das falsch interpretiert habe?
    Es widerspricht sich auch mit meinem Bild der ganzen Sache, was Öldruck über Temperatur angeht etc.

    Sehe beim googeln auch gerade, dass es die "kinematische" und nicht die "kinetische" Viskosität heißen muss.

    Ja. So belegen es ja im Grunde alle technischen Datenblätter, die ich bislang sah.
    So wie Du fragst, bist Du anderer Meinung, oder?

    Die Messung der kinetischen Viskosität wird den Angaben nach gemäß DIN 51562 ermittelt.
    Hab ich bislang noch nicht gegoogelt.

    EDIT:
    Achtung: Der folgende Beitrag ist nicht korrekt, da meine zu Grunde gelegte Interpretation der Werte kinematischer Viskositäten nicht korrekt war. Klarer Fall von "Scheiße im WWW angelesen!" *kopfschüttel*

    Zitat

    Original von fossi


    Der "Jemand" ;) vermutet, dass es mit dem Öldruck zusammen hängt und das Öl im kalten Zustand zähflüssiger ist. Wenn das Öl warm ist fliesst es besser und daher kein Klappern mehr.

    Ich stieß ich in mehreren technischen Öl-Datenblättern auf folgendes:

    Hier mal am Beispiel vom unsäglichen Castrol 10W60:

    Kinetische Viskosität bei 40 Grad Celsius: 161.0 mm²/s
    Kinetische Viskosität bei 100 Grad Celsius: 24.0 mm²/s

    (Quelle castrol.de, bzw. das PDF im Anhang)

    Was bedeutet dies?
    Die kinetische Viskosität wird ermittelt, indem eine definierte Ölmenge auf eine ebene Fläche geträufelt wird und dann gemessen wird, wie schnell sich das Öl auf der ebenen Fläche ausbreitet. Ein sehr flüssiges Öl wird sich logischerweise viel schneller ausbreiten, als ein zähles Öl. Die Geschwindigkeit des Ausbreitens wird in der Vergrößerung der benetzten Fläche in Quadratmillimetern je Sekunde angegeben.

    Nun schaut Euch mal die Messwerte an.

    Das kalte Öl benetzt in einer Sekunde 161 mm².
    Das heiße Öl nur 24 mm².

    Fazit:
    Das heiße Öl ist viel dicker als das kalte Öl.

    Es ist also ein Trugschluss, dass ein Mehrbereichsöl mit steigender Temperatur immer flüssiger wird. Genau dafür ist ja diese Mehrbereichseigenschaft entwickelt... um beim Kaltstart schnell alle zu schmierenden Stellen zu erreichen. Also kalt = flüssiger. IMHO auch der Grund, wieso man kalte Autos nicht "treten" soll. Der kalte Ölfilm hat noch keine so große Tragkraft.

    Hier nochmal die Daten des Liqui Moly Synthoil High Tech 5W-40:

    Viskosität bei +40°C : 86 mm²/s
    Viskosität bei +100°C : 14,1 mm²/s

    (Quelle: Technisches Datenblatt von Liqui Moly im Anhang)

    Da also das selbe Spiel.

    Der Aspekt ist für die Einschätzung der Fehlfunktion des Steuerkettenspanners sicherlich relevant.

    Zum Verschleiß weiß ich von Marius:
    Er hat diesen Satz Reifen an zwei Events je ca. 15 Runden DSK gefahren samt An- und Abreise... UND Autobahn Hannover -> Genua --> Sardinien, Sardinien, Sardinien --> Genua --> Hannover. Dazu das alltägliche Gefahre einschließlich der Harz-Tour im Mai.

    Und da sind bislang nicht ganz 3mm Profil weg. Erkennbar an den kleineren, kurzen Profilrillen am Rand, die sind nämlich nur 3mm tief. Neuprofil 6mm. Das Verschleißverhalten erscheint mir TOP für solch einen Reifen.

    Marius hat 18" mit 225 vorn und 255 hinten. Meine kommen diese Woche in 17", wobei ich da hinten ne andere Größe als 245er eintragen lassen muss. Das hat mir ein Dekra-Ingenieur vorab zugesagt, dass er das einträgt. So denn. Schaun mer mal.

    So wie Du das beschreibst, Jimmy, klingt das nach einem generellen Problem am Reifen. Das sehe ich nicht ganz so.

    Die im Touri-Forum setzen an den Reifen Maßstäbe von Rennreifen bzw. richtigen Semis an, und behandeln den Reifen auch so bzw. erwarten entsprechendes davon. Ich habe den ganzen Thread gelesen und wenn man das mal genau beleuchtet, dann sind das unterm Strich ganze 4 Leute, die Probleme mit den Reifen hatten. Und diese 4 machen eine Stimmung, als wären das nun Reifen, die lebensgefährlich wären. Der Witz, es gibt auch genug Bilder von anderen Semis, die "Auflösungserscheinungen" zeigen. Nichts Unübliches, wenn man das Material überfährt.

    Mein Fazit nach Lesen der ganzen Thematik:
    Diese ganze Diskussion da, ist wie mit den unglaublich vieeelen Motorschäden, die alle S2000 haben. Einige wenige formen ein Bild, als gäbe es ein massives Problem.

    Andere Versicherungen haben sowas auch...

    http://www.rekoga.de/
    http://www.devk.de/produkte/fahrz…estgarantie.jsp

    Allerdings muss man genau lesen. Die DEVK will maximal 7000 EUR/Jahr auszahlen und will auch 150 EUR Selbstbehalt. Das machts dann schon wieder unsympathisch. Die andere widerum beginnt steigende Selbstbehalte schon unter 100.000km. So hat jeder seine Eigenarten. Also Augen auf, falls man sowas abschließt. Genau lesen, was zu welchen Bedingungen eingeschlossen ist. Nicht alles ist günstig.

    Für Autos < 200.000 km kann man Reparaturkostenversicherungen abschließen. Die Bedingungen werden zwar mit der Laufleistung ab 100.000 km schlechter... aber dennoch kann man teure Ausfälle aucg bei Gebrauchtwagen versichern. Raucht mal n Motor, Diff, AWellen oder Getriebe ab, gehts beim S ja sofort richtig ins Geld. Also kauf den mit der geringsten Laufleistung und dem neuesten Baujahr und gönn Dir so eine Versicherung. Für 2 Jahre Laufzeit je nach Fahrzeugalter/Kilometerstand ab 350 EUR zu haben. Wenn dann irgendwann was schief geht, zurücklehnen und wohlfühlen.

    Meine Anschlussgarantie an die Werksgarantie (Quasi "Verlängerung" von 3 auf 5 Jahre) ist nichts Anderes. Und die hat sich soeben amortisiert. Anfang des Jahres zahlte sie einen neuen Magnetschalter und nächste Woche gibts neue Innengelenke an den Antriebswellen. Diese Reparaturen übertreffen schon die Versicherungsprämie.

    Im Februar enden die 5 Jahre, und dann werde ich definitiv 2 weitere Jahre abschließen. Denn wenn mal was ist, hat man bei diesem Auto die Versicherungskosten schnell wieder drin. Und irgendwas ist ja immer.

    Hier z.B.... nur mal eben ergoogelt:
    http://www.garantie-direkt.de/pkw/gebrauchtwagen_garantie/

    S2000 mit Erstzlassung 02/2006 und 80.000km --> Für 29,50 EUR im Monat versicherbar.

    Möchte wetten da gibts noch andere, die günstiger sind. Sicher ist das auch nicht wenig Geld. Aber Du deckst damit das Riskio ab, dass Dir die Karre im ersten Jahr verreckt. Und ich denke, was binnen der ersten 12 Monate nicht verreckt, wird auch weiter laufen, gute Behandlung vorausgesetzt.

    Sone Versicherung ist wohl nichts für Leute, die ein neues Diff oder nen neuen Motor mal eben aus der Portokasse zahlen. Aber wenn man den Worst Case absichern will, ist ein Gedanke an sowas sicher nicht verschwendet. Man muss es abwägen.

    Spätestens wenn die Gewährleistung in die Beweislastumkehr geht, kann das hilftreich sein. Wann ist das bei einem Gebrauchten beim Händler gekauft... nach 6 Monaten, oder?

    Kenne ich. Wir sitzen zu sechst (wenn alle da sind) in einem gemeinsamen Büro und haben zusammen 7 laufende Rechner und *zähl* 25 LCD-Monitore. Da kommt was zusammen. Ich habe meinen Ventilator schon näher rangestellt... der ist heute alles Andere als over-engineered. Gut, dass es nur wenge Tage im Jahr so heftig ist.

    Aber ich will nicht klagen. Schön, dass es so ist! :)

    Zu Hause träume ich ja immer noch von nem Split-Gerät.
    Würde den Schlaf des Nachts etwas optimieren.

    Zitat

    Original von Roboduck

    Ja, das hatte ein Kollege hier aus dem Forum auch.
    Ende vom Lied: Die Versicherung von Carglass hat nach ewigem Hin und Her die Neulackierung beider Kotflügel und der Motorhaube zahlen müssen. Wegen Unfähigkeit beim Einbau einer neuen Frontscheibe.


    Irgend welche worst case Horror Stories gibts ja immer. Für mich kein Grund zur Sorge.

    Zitat

    Wenn das Loch mal zu ist,


    Das wird meiner Meinung nach nicht eintreten.

    Ich meine in Wikileaks war zu lesen, dass die Russen da inzwischen auch mit nem Uboot unten waren, und dass sie sahen, dass es inzwischen an nicht nur mehr einer Stelle aus dem Boden sprudelt. Die Russen seien zur Verschwiegenheit verdonnert oder so ähnlich.

    Zusätzlich wurde irgendwo gerade berichtet, dass die an den verseuchten Stränden nicht den Sand entfernt und gereinigt haben, sondern einfach nur sauberen sand oben drüber gekippt haben. Astreines Kino, was da läuft.

    Zitat

    Original von McHeizer
    die Diskussion hier nach dem letzten Event war deutlich belebter :roll:
    habt ihr euch so von Steve 'einschüchtern' lassen?? ;)


    Jap. Auf sone gequirlte Scheiße wie letztes Mal hab wenigstens ich keinen Bock. Sonen Mist hab ich nicht nötig. Das geht auch anders. Ich suche mir nun einfach besser aus, mit wem ich meine Erlebnisse teile. Ganz einfache Sache.

    Meinethalben betrifft das das gesamte Mitmachen im Forum. Sehr sehr oft schreibe ich nichts. Auch bei Threads zu Fragen, die ich klar beantworten könnte, bleibt es einfach aus... mangels Lust.. gar nicht mal aus Prinzip oder so... Die Konsequenz baden damit diejenigen aus, die eigentlich gerne lesen, was man so erlebt hat, was man am Auto wie genau geändert hat usw. usw. Vielleicht ändert sich das ja auch wieder. Aber derzeit ist der Bock fett.

    Und schadet es einem Benziner?
    Und wird jeder Hersteller diese Unterschiede machen?

    Ich glaube ja... bei den frühen Baujahren schrieb Honda für den S2000 API SG vor. Damals gab es API SL noch nicht. Niemand käme heute auf die Idee, ein API SG in den S zu kippen. Wimmern ja schon alle, wenn es kein API SM sein kann.

    Ich kann es nicht belegen. Aber ich werde das Gefühl echt nicht los, dass viel zu viel rumorakelt wird, wenn es um das Öl geht.

    So praktische Erfahrungen wie von Bernd, mit dem Castrol und dem Bild, dass sich im Motor innen bot... das sind echte Hilfen. In der Praxis gefunden, dass man das besser nicht nimmt.

    Bernd, diesen Hinweis habe ich neulich recherchiert, weil Honda mir bei der letzten Inspektion auch das HFS eingefüllt hat. Dieser Ölshop da ist der einzige, der schreibt, dass das Honda HFS nicht für NSX und S2000 sei. Dieser Hinweis gilt eigentlich für das Honda HF (odr hieß es Honda HS?) Ich gehe stark von einem Produktdetail-Pflege-Fehler bei diesem Shop aus. Honda selbst gibt dieses HFS frei. Es ist das hochwertigste der Honda Öle.

    Diese neuen Honda-Öle werden von Total produziert.

    Und bei dem anderen... "das ist ein Diesel-Öl".. hm... Es ist ein Öl, welches nur die Normen für Diesel-Motoren auf dem Schild trägt? Oder wie? Ich habe einstmals bei dem FL Wide Range 5W40 bei FL selbst nachgefragt, denn dieses trug auch nur Diesel-Normen von ACEA und API. Der FL-Vertriebler recherchierte und meldete dann, dass die Suppe je nach Vertriebskanal und Produktdefinition deklariert wird. Wenn sie nen Produkt für Diesel platzieren wollen, dann wird eben nur die erfüllte Diesel-Norm draufegschrieben. Selbes Öl, selbe Additive im damaligen Honda-Gebinde... mit API SL. So what.

    Nach allen Recherchen der letzten Jahre: Da wird viel mehr Marketing um den Kram gemacht, als wichtig wäre. Kauft man da, wo man anständige, hochwertige Additivierung erwartet, und wählt man die Visko, die dem Motor gut tut, dann kann nicht mehr viel falsch sein. Noch auf die API-Norm geachtet... und gut.

    Interessant fänd ich die Antwort auf:
    Was sollte denn ein Benziner-Öl und ein Diesel-Öl unterscheiden? Und wenn... warum?