Beiträge von Los Eblos

    Der Aspekt, dass die Nutzung den Verschleißgrad zwischen vorn und hinten verschiebt, find ich spannend. Warum ist das so?

    Also:
    Weil man nun z.B. 300km "gehobenen Stil" fährt, verschleißen die hinteren plötzlich mehr als die vorderen? Ist das plausibel?

    Wen man durch eine stärkere Bremsnutzung die Laufleistung aller Beläge gleichmäßig verkürzt, dann versteht man das. Aber dass nur hinten der Verschleiß extrem zunimmt, und vorn bleibts wie immer?? Geht das?

    Dreimal ist in den 3 Jahren die Kupplung etwas gerutscht. Da hab ich zu langsam eingekuppelt und war etwas zu früh wieder aufm Vollgas. War aber immer beim Durchbeschleunigen, entweder von 1 in 2 oder von 2 in 3. Nur einmal hab ich einen richtigen fetten Ampelstart gemacht. Der war sogar perfekt, will ich stolz meinen. Ganz leichten Anfangsschlupf, keinen Kupplungsschwund. Das war gegen den R8. Da hatte ich die ersten paar Meter auch die Nase vorn... naja, und dann... wwwwaauuuuuuäääää war er vorbei :D

    Ansonsten kriegt der S ja schon Feuer... aber man muss die Kupplung einfach nicht stressen, um schnell zu sein. Solange man präzise agiert. Scheint sich auszuzahlen.

    Hätte ja auch sein können, dass die schon übel aussieht. Man steckt nicht drin.

    Warum überhaupt?
    Ich hab gefragt, was denn diese Lagergeräusche hervorgerufen haben kann. Der Meister meinte, dass sowas im Rahmen der Fertigungstoleranzen passieren kann. Die Lager werden ja nicht handverlesen. Normalerweise treten solche Sachen binnen der ersten 3 Jahre auf. Dafür ist die Garantie da. Wenn in der Zeit nichts ist, dann kann man davon ausgehen, dass der läuft. Er war kurz vor meinem Termin noch auf einer Weiterbildung, hat mit den dort anwesenden Kollegen über das S2k-Getriebe gesprochen... dass da jemand das Getriebe zerlegt und repariert scheint extreeeem selten zu sein. Auch sei dieser Mangel/Schaden absolut unüblich.

    Ich muss sagen, ich fühle mich bei der Werkstatt abermals wirklich richtig gut aufgehoben.

    Dank und Lob auch in diese Richtung!!! :thumbup: :nod:

    Hallo Leute,

    ich habe in anderen Threads zur Kupplung schon immer mal erzählt... wenn ich im Leerlauf einkuppele, dann hört man, wie die Getriebewellen anlaufen. Das ist soweit normal. Bei mir war das Geräusch aber in den letzten 15000km lauter geworden. Ich wußte, dass das nicht normal sein kann. Doch wie verkauft man das der Werkstatt? Zudem konnte man mehr und mehr ein Schnarren hören, wenn man im Leerlauf im Stand mit nicht getretener Kupplung mit dem Gas spielte. Immer, wenn die Drehzahl stieg oder fiel, schnarrte es. Hatte man das Geräusch erstmal im Bewußtsein, konnte man diese Komponente auch während der Fahrt im Schiebebetrieb und generell das lautere Laufgeräusch auch beim Beschleunigen wahrnehmen.

    Mehrere Male hatte ich das bei der Werkstatt bemängelt. So auch im Februar kurz vor Ende meiner Garantie erneut. Der Meister hatte sich das dann stets ohne mein Beisein angehört und für normal befunden.

    Als es nun seit Februar noch lauter geworden war, hab ich die Geräusche erstmals persönlich bei der Werkstatt vorgeführt, während der Meister neben dem Auto stand. Was bis zu diesem Moment als normal galt, weckte nun die Aufmerksamkeit der Werkstatt. Das Schnarren hatte man vorher nicht gehört, bzw. nicht gewußt zu erzeugen. Wir haben dann einen Termin ausgemacht, in dem er sich das genauer anschauen wollte. Bei dem Termin wurde dickes Getriebeöl eingefüllt... SAE90. Damit war das Geräuschniveau als auch das Schnarren geringer. Somit war die Ursache auf das Getriebe eingegrenzt.

    Danach wurde mit Honda gesprochen und dann ein Termin mit mir vereinbart... um das Getriebe auszubauen und darin sämtliche Lager und Simmeringe noch im Rahmen der Garantie zu erneuern. Erstaunlich, im Zeitalter der Teiletauscherei. Aber was soll ich sagen... eine gute Werkstatt kann sowas.

    Der Termin sollte nächste Woche Montag sein. In der Zwischenzeit wurden die Ersatzteile bestellt, die nach und nach eintrudelten. Als nun letzten Samstag alles da war, wurde der Termin spontan vorgezogen auf letzten Montag.

    Nach dem SAE90-Test war nicht das Honda Getriebeöl MTF3 drin, sondern 10W40-Öl. Im warmen Zustand äußerte sich das in geringerer Synchronisationsleistung. Im kalten Zustand dagegen war das Gangeinlegen bedeutend schwerer als mit MTF3. Da steht man auch schon mal an der Ampel und will den ersten Gang einlegen... und braucht 3-4 Sekunden, bis die Sync steht. Heftig!

    Montag hatte ich den Wagen dann abgegeben und heute wieder abgeholt.

    Und was soll ich sagen... es ist jetzt im direkten Vergleich erstaunlich, wie viel leiser sich der Fahrbetrieb des S2000 darstellt. Die Geräuschkulisse des Antriebs ist bedeutend leiser... weniger schabende, sägende Geräusche. Ich hab das nie bewußt als sooo viel anders als früher wahrgenommen, weil es ja über die vielen Kilometer nur laaaaangsam lauter wurde. Doch jetzt wo es schlagartig wieder "normal" ist... mein lieber Scholli! Was bin ich froh, dass ich das nicht als belanglos weggedrückt hatte, und tatsächlich bemängelt hatte.

    Dazu kommt, dass ich die Kupplung gleich hab mittauschen lassen, auf eigene Kosten. Die Werkstatt legte mir das nahe. Ich wollte erst gar nicht. Was soll nach nur 55.000km an der Kupplung schon dran sein. Ich fragte dann Bernd, sprach mit Denyo, Farid und Jimmy... und natürlich mit Maggo, wie fast jeden Abend. Wen hab ich vergessen? Öfter hörte ich, dass bei S2000 die Kupplungen gern nach 100.000 schon platt sind. Die Vorstellung, in den nächsten 45.000km vielleicht die Kupplung machen lassen zu müssen, brachte mich zur Entscheidung, die doch jetzt neu machen zu lassen. Falls meine alte Kupplung noch gut ausschaut, findet sie sicher nen spargeilen Abnehmer in der Bucht.

    Bernd empfahl mir, statt der OEM-Mitnehmer-Scheibe die von Sachs zu nehmen. Farid hat die drin, und Walter_s und sicher noch einige andere hier im Forum. Kostenpunkt um 300 EUR. Nur für die Mitnehmerscheibe. Dazu kommen dann noch Druckplatte und Ausrücklager.

    Ich hab einige Tage rumgewundert und mich dann entgegen Bernds Empfehlung dennoch wieder für OEM entschieden. Die Gründe: Erstens der Preis. Zweitens die Tatsache, dass angelieferte Ersatzteile nicht auf Kosten der Werkstatt reklamiert werden können, wenn da doch mal was dran faul ist. Das wäre der GAU gewesen, wenn ich denen ne Kupplung hinbringe zum Einbau, und dann ist die drin und es gibt was zu reklamieren am Ersatzteil. Ich bin da eher vorsichtig. Never change a running system? Drittens kommt dazu, dass es an der Funktion der OEM-Kupplung nie etwas zu bemaulen gab. Und wie sich nun an der ausgebauten Kupplung augenscheinlich bestätigt, hätte die weit mehr als nur 100.000km gehalten. Wieviel % Belag nun absolut noch drauf sind, muss ich erst messen. Hab keine entsprechende Lehre. Jedenfalls kann man die Haltbarkeit in meinem Fall auch nicht als Kritikpunkt an der OEM-Kupplung gelten lassen. Scheint alles eine Frage des Umgangs mit dem Ding zu sein. Ich hab die nie gequält, nie überfordert, und schalte ja auch meistens mit Zwischengas zurück. *achselzuck* Blieb noch das OEM-Schnarren/Rasseln der Federn, welches evtl. gegen OEM-Kupplung spräche. Das OEM-Kupplungskit kostet 546,- EUR. Soviel hab ich dann jetzt auch dafür gezahlt. Einbaukosten sind aufgrund der Getriebe-Aktion nicht angefallen.

    Das Schnarren der OEM-Kupplung?
    Das Schnarren der Kupplungsfedern ist bei der neuen Kupplung bislang weg. Ich bin jetzt nur ca. 40km gefahren. Muss das nochmal im verschärften Betrieb genau anhören. Der Meiser sagte aber auch, dass da ständig andere OEM-Kupplungsteile kommen. Honda selbst könne wohl nicht genau sagen, was man da bekommt. Aha. Nun denn. Evtl. verschiedene Zulieferer?!?

    Meinen Dank möchte ich an alle richten, die mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Eure Meinungen und Erfahrungen waren mir eine große Hilfe bei der Entscheidungsfindung in Bezug auf die Kupplung. Dass es jetzt doch OEM geworden ist, wird einige sicher überraschen, doch ich hab es mir bewußt und gut überlegt.

    Fazit:
    Geräusche zu hören, zu hinterfragen und mit dem Freundlichen zu besprechen erscheint mir wichtig. Auch wenn man mit Geräuschen in der Werkstatt immer eher achselzuckend begegnet wird... lieber einmal zu viel fragen, als einmal zu wenig.

    So rum betrachtet ist das tatsächlich ne astreine (und sicher bewußt gemachte) Abzocke. Versicherungsmenschen kommen gleich nach Bankern. :roll:

    Hätte ich mit ein bissl Nachdenken ja auch selbst drauf kommen können (analog zu McHeizers 8 Grad OT-Denke) :blush: :lol: :lol: :lol: :lol:

    Bekloppt ist es aber schon, dass sie die angegebene Jahresfahrleistung nochmal proportional zur angemeldeten Zeit runter rechnen. Schließlich kann die Jahresfahrleistung nur in den x von 12 Monaten statt finden. Wieso da noch proportional umrechnen?!?

    Die gehen wohl davon aus, dass der Mensch (und nicht das Fahrzeug) xxxxx km im Jahr fährt. Und wenn der Mensch dann das versicherte Auto nur 6 Monate zur Verfügung hat, fährt er weniger mit dem Ding.

    Für meinen Geschmack bekloppte Sichtweise.

    Na der Jahresbeitrag, den man bei aquivalenter Fahrleistung zu latzen hat.

    Es ist nicht so, dass der Tarif ein teurerer ist, nur weil der Kunde eine Saisonzulassung wählt.
    Das war ja die Aussage, die hier getroffen wurde. Diese wurde für die HUK(24) nun widerlegt.

    Wieso hast Du Nachteile? Du zahlst nur die Monate, die Du auch fährst. Ist doch nur fair.
    Deren interne Projektion der Laufleistung ist ja auch eher zu Deinem Vorteil. Denn die Versicherung geht doch davon aus, dass bei höherer Fahrleistung statistisch auch mehr Schäden eintreten können. Wenn sie also mit wenigr Laufleistung pro Jahr kalkuliert, umso besser. Sollte eben im Schadensfall trotzdem der Wahrheit halbwegs entsprechen, damit sie sich nicht rausziehen können.

    Hallo Leute,

    ich hab grad mal gesucht, aber spontan nichts Treffendes gefunden.

    Sobald Canon ausliefert, hab ich nen Camcorder, den ich gern dann und wann mit im Auto mitnehmen will, um die eine oder andere Fahrt zu filmen. Zunächst stellten sich mir das son paar Fragen zur Befestigung... aber da gibts ja Lösungen. Die Fragen sind geklärt.

    Ich möchte nicht, dass hier Assoziationen zu so Videos wie von Black Prince oder dem Ghostrider entstehen. Aber man (ich) fährt ja nicht latent Strich-100 auf der Landstraße. Deswegen hab ich ne Frage:

    Da filmt man sich nun, wie man vllt. hier und da ein wenig zu schnell durch die Gegend fährt, und stellt das womöglich noch ins Internet. Wie ist es um die Beweiskraft solchen Videomaterials bestellt? Sei es im Nachhinein, oder aber auch, falls das Material z.B. in einer allgemeinen Verkehrskontrolle "Beachtung" findet. Kann da jemand ne rechtlich brauchbare Aussage machen?

    Wäre uncool, wenn dann einer sagt... da, da, da und da waren sie 25km/h zu schnell. Das sind in Summe 12 Punkte und 720 EUR. Danke sehr!
    8o