Ja, würd ich auch so sehen. Schlecht nur, wenn die Werkstatt gleiche Tauschwut hat, wenn Du es irgendwann mal selbst zahlen musst.
Beiträge von Los Eblos
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Original von walter_s
Ein 10W-60er Öl wird also bei 100° immerhin 4x so dünnflüssig sein wie ein 0W-40er bei 40°.
Einen Effekt konnte ich bei meinem S4 mit 10W-60er beobachten, die Öltemperatur war höher wie bei einem 40er Öl......ca. 10-15°.Wenn Lars Theorie stimmt macht ein Ölkühler das Öl dicker und hätte einen ähnlichen Effekt wie ein 60er Öl.....Dickeres weil kühleres Öl, schlechtere Nebelschmierung des Kolbenbolzens.
Hm. Da ist was dran, man kann es aber auch anders sehen. Letztzlich ist erstmal ja nur die Öltemperatur bzw. die Viskosität im Arbeits-Temperaturbereich des im Straßenverkehr genutzen Motors interessant. Kalte Temps lassen wir aussen vor, da geben wir ja kein Vollgas. Ein Ölkühler besitzt ein Thermostatventil und zaubert bei Spitzenbelastungen Temperaturen hin, wie sie im normalen Einsatz üblich sind. Das 10W60 ist aber im normalen Einsatz schon dicker. So dachte ich jedenfalls. Man muss also 5W40 mit 10W60 bei 100 Grad betrachten. -
Okay. Ist ne generelle Geschichte, weil nun unter jedem Beitrag im ganzen Forum.
@Admin/Mods:
Bitte mal die rechtlichen Beweggründe irgendwo im S2K-NEWS » Neuigkeiten & Infos beleuchten. Ich bin auch mehrfacher Foren-Admin, falls es aufgrund der letzten Urteile und Gesetzenänderungen einen Anlass zu solch einer Distanzierung gibt, wüßte ich das gern. Ihr seid da wohl weiter als ich. -
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Hm, was geht denn jetzt hier? Ist das ein generelles Feature, oder betrifft das das Thema im Speziellen?

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Meine Meinung zum Thema 10W-60:
Meine Theorie: Ölviskosität, Öltemperatur, Pleuelbruch? -
Ich hab mir in Folge von Bernds Winter-Modifikations-Threads sowie aller anderen Infos eine Meinung zu den Motorschäden in Folge eines Pleuelbruches gebildet.
Diese möchte ich hier präsentieren und zur Diskussion stellen!
Für meinen Geschmack gibt es genug Anlass zu vermuten, dass eine zeitweise nicht ausreichende Öl-Versorgung des Gleitlagers zwischen Kolben, Pleuel und Kolbenbolzen dazu führt, dass das Pleuel überbeansprucht wird. Die mangelnde Schmierung resultiert in höherer Reibung, diese kann ein festgehen des Kolbenbolzens auslösen. Irgendwann bricht das Pleuel. Gebrochene Pleuel sind an ca. 50% der Bruchfläche langsam und an den anderen ca. 50% der Bruchfläche gewaltsam und abrupt gebrochen. Das spricht dafür, dass der Pleuelbruch ein zu Beginn allmählicher Prozess ist, der sich über lange Zeit erstrecken kann.
Honda hat noch am Anfang der S2000-Produktion technisch nachgebessert... sie verbesserten die Ölzufuhr zum Kolbenboden. Bei uns hier bekannt geworden als "das Öldüsen-Update". Das zeigt, dass auch Honda dies als sodringenden Punkt angesehen hat, um hier nachzubessern! Hat es ausgereicht? Vielleicht ja... wenn man das Auto vorschriftsmäßig betreibt. Was aber, wenn man abweicht?
Auch Motoren mit den neuen Öldüsen erlitten Pleuelbrüche nicht in Folge von Überdrehen, sondern einfach so. Dass dies einfach so passiert, spricht ebenfalls dafür, dass es ein längerer Prozess ist, der zum Pleuelbruch führt.
Ich verdeutliche nochmal:
Dieses Gleitlager zwischen Kolben, Pleuel und Kolbenbolzen wird nur durch "Anspritzen" mit Öl sowie die Oszillation des Kolbens mit Öl versorgt. Das Öl muss also durch die Bewegung des Kolbens da rein kriechen. Das ist für das Verständnis wichtig! Diese Stelle wird nicht sicher durch den Ölkreislauf direkt mit Öl versorgt. Das Öl muss da drucklos hinein gebracht werden!Dieser Umstand macht die Ölversorgung dieser Stelle abhängig von weiteren Faktoren, als nur dem Öldruck.
Es ist zwar nicht bewiesen, aber es ist FÜR MICH eigentlich definitiv und 100%ig schlüssig:
Ein dickflüssigeres Öl wird wahrscheinlich weniger effizient in das Gleitlager gelangen als ein fließfähigeres Öl. Unter dieser Annahme kann man folgende "schädlichen" Effekte ableiten:Effekt 1:
Ein kalter Motor, der zu früh gefordert wird, besitzt noch nicht die optimale Öl-Fließfähigkeit, so dass das Gleitlager für Spitzenbelastungen nicht ausreichend versorgt wird. Auch ist die Schmierung des Kolbens an der Zylinderwand dann noch nicht optimal, was weitere Belastung des Lagers und damit des Pleuels ausmacht. Vollgas und/oder hohe Drehzahlen können schaden!Effekt 2:
Ein Öl höherer Viskosität als von Honda vorgesehen besitzt generell eine geringere Fließfähigkeit als die vorgeschriebenen 10W-30 oder 5W-40 Öle. Was, wenn Honda absichtlich bei höheren Temperaturen ein 40er oder gar 30er-Öl vorschreibt, eben damit das Öl nicht zu "dick" ist und effizient in das Lager eingebracht werden kann?Effekt 3:
Ein geringer Ölstand in der Ölwanne verursacht kurzzeitig einen Öldruckabfall. Dadurch wird weniger Öl unter den Kolbenboden gespritzt, es kommt zur Unterversorgung des Gleitlagers.Eine Unterversorgung des Kolbenbolzenlagers kann zu einer thermischen Überanspruchung führen, die im im schlimmsten Fall im Festgehen des Kolbenbolzens endet, was permanent die Kräfte im Pleuel erhöht. Es ist (mir) nicht klar, ob der Bolzen dauerhaft fest geht, oder ob der anfangs nur dann und wann fester wird, was die Reibung zeitweise erhöht und damit die Last im Pleuel erhöht. Egal wie... das Pleuel bekommt einen wahrscheinlich nur langsam, bei jeder Belastungsspitze fortschreitenden Riss. Irgendwann ist der Riss so groß geworden ist, dass das Pleuel die Last nicht mehr trägt und bricht. Nicht zwingend direkt bei einer Lastspitze.
Generell:
Die Schädigungen folgen dem Dosis-Prinzip. Nicht die einmalige Spitzenlast ist DER Auslöser... viele Spitzenlasten zusammen unter bestimmten ungünstigen Umständen schädigen den Motor. Wie die Dokumentationen auf N24... nicht ein Auslöser führt zu einer Katastrophe, meist sind es viele einzelne Dinge, die zusammen zur Tragödie führen.Für mich zeichnen sich mit denoben beschriebenen Effekten folgende Maßnahmen ab, die alle irgendwie nicht neu sind... aber mit der Theorie der Öl-Unterversorgung des Kolbenbolzens in meinen Augen Bestätigung finden:
Maßnahme 1:
Bei zu geringen Öltemperaturen sind Lastspitzen zu vermeiden. Also weder viel Drehzahl, noch viel Drehmoment! Also auch Vollgas bei geringen Umdrehungen meiden! Eben weil die Schmierung des Kolbenbolzen wahrscheinlich grenzwertig ist, ist der Motor darauf besonders empfindlich.Maßnahme 2:
Das von Honda vorgeschriebene Öl verwenden. Ja ja ja... viel Orakelei gibts darum... aber: In der Bedienungsanleitung steht, man solle 10W-30 fahren. Nur wenn man auch Winterbetrieb veranstaltet, solle man alternativ ein 5W-40 verwenden. Da lese ich eine Tendenz ab! Lieber xW-30 statt xW-40. Im Jahre 1999 gab es noch kein 10W60. Ja okay. Häufig wird gesagt, xW-60 ist temperaturstabiler als xW-40. Und darum nehmen manche, Bernd eingeschlossen, gern das 10W-60. Ist das wirklich so? Spielt das hier eine Rolle? Sagt denn 60 statt 40 nicht nur aus, dass das 60er-Öl bei hohen Temperaturen dickflüssiger ist als das 40er-Öl? Das 10W-60 ist bekannt dafür, dass es aufgrund der höheren Visko weniger Ölverbrauch realisiert. Weil es bei hohen Temperaturen "dicker" ist. Sicher bedeutet eine höhere Viskosität auch höheren Schutz gegen Ölabriss. Spielt das hier am Kolbenbolzen eine Rolle? Eine größere Rolle als der Verdacht, dass zu dicke Suppe da nicht effizient genug reinfließt? Allein der Verdacht bewirkt bei mir, mindestens beim 5W-40 wie vorgeschrieben zu bleiben.Maßnahme 3:
Stets den Ölstand in der Ölwanne auf MAX halten. Interessant wäre sogar noch, wie viel man über MAX gehen darf, ohne dass dies Folgen für den Motor hat. Ggf. kann Bernd bei seinem geöffneten Motor da sachdienliche Hinweise geben?Maßnahme 4:
Ölkühler einbauen, wenn man Temperaturspitzen hat. Ich hab die auf jeden Fall... und wer generell lange forsch ballert, das im Sommer... oder gar auf die Rennstrecke geht... Ölkühler einbauen! Die Senkung der Öltemperatur macht ERSTENS die Notwendigkeit nichtig, ein womöglich temperaturfesteres Öl zu verwenden. Wieso wegen der Temperaturfestikeit 10W-60 nehmen, dafür ein Fragezeichen an der Tauglichkeit der Viskosität in Kauf nehmen, wenn die Öltemp im Zulauf eh kaum die 100-110 Grad übersteigt. ZWEITENS wird der Kolbenbolzen mit kühlerem Öl versorgt... mehr Kühlung... weniger Gefahr, dass der Bolzen fest geht.Maßnahme 5:
Ölthermometer installieren, um das Öl besser beurteilen zu können. Damit dann Punkt 1 und Punkt 4 kontrollieren!Maßnahme 6:
Bernd hatte noch mal erwähnt, er würde lieber eher das Öl wechseln, als von Honda vorgeschrieben. Solange man Temperaturspitzen im Öl hat, ohne einen Ölkühler am Start zu haben, ist das sicher ein guter Rat. Dauerhaft geringere Öltemp schont aber auch das Öl. Wer jedoch viel Rennstrecke/Autobahn/Vollast absolviert, sollte dennoch mal daran denken, dass im Wartungsplan verkürzte Intervalle für extreme Einsatzubedingungen vorgeschrieben werden.Ich vermute:
Trägt man allen Effekten/Maßnahmen ausreichend Rechnung, wird das die Gefahr eines Pleuelbruches stark minimieren. Das, was man selbst dazu tun kann, sollte man auch tun!Wie geschrieben:
Allein die Vermutung ist mir jedenfalls Grund genug, Maßnahmen zu ergreifen!Ich werde die Anschaffung eines Ölkühlers den Anschaffungen von Domstrebe und Skeed-Brace voranstellen!
Bin gespannt auf Eure Ergänzungen, neue Hinweise, Kopfwäschen!
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Du bist "Renntechnik"... erklär Du es uns.

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Du warst doch der, der immer über das Kupplungsschnarren klagte, richtig?
Das ist normal, so wie du das in dem anderen Thread schildertest. Und wenn die Werkstatt immer mitspielt und munter drauf los wechselt, dann muss man das nicht primär aufs Auto schieben.Am Kettenspanner kannste gar nix vermeiden.
Dass der Motor kalt etwas klackert und sich das mit steigender Temp recht schnell legt, ist in gewissen Ausprägungen auch völlig normal.
Wir haben das doch hier schon mal durchgekaut:
klackern in motorBerichte mal, ob der Wechsel des Kettenspanners dann gewünschte Erleichterung brachte. Wäre interessant zu wissen.
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aber ich glaube nicht das er wirklich so alltagstauglich ist wie man meint !!
Ich fahre den seit 02/2006 alltäglich. Seit inzwischen 37100km. Auch Winter. Ohne Probleme. Dass die jetzt den Kettenspanner tauschen... zusammen mit den Diagnosen davor... klingt mehr wie "Rate mal mit Rosenthal". Kaputt geht sicher mal was. Dazu gibts ja ne Garantie. Man darf wohl nur nicht erwarten, dass der so leise sirrt wie ein warmgefahrener V12 von Rolls Royce. -
Ich glaub der ist selbst bei meinen 1.76 schon nicht prickelnd. Sowas gilt es mehr zu vermeiden als alles andere, denk ich.
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Das was ich am PC gespeilt hab kostet derzeit 215,- EUR. Ist doch für PlayStation das selbe, oder?
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Hätt ich gern.

Gibts da Modelljahr-Unterscheidungen?
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Das ist ja cool!
Das WHB-PDF, dass hier wohl meistens um Umlauf ist, ist eine Sammlung von Scans, wobei das PDF nur als Container dient. Jede seite ein gescanntes Bild. Folglich greifen die Suchfunktionen des Acrobat Reader da nicht auf die Inhalte.
Man möüsste Pixeldaten zu Text wandeln. Stichwort OCR. Dies ist aber nicht so einfach. Bei Fließtext oder Text an bestimmten zu erwartenden Orten im Bild geht das sehr gut, aber so allgemein "klick und fertig" ist da nur schwerlich möglich.
Edit:
Sehe grad: Das mit dem Text-auswählen geht bei meinem WHB auch. -

Wenn Du beidseitig druckst, sollte das gehen!? Die WHB, die ich bisher in der Hand hatte, waren so 25mm dick. Meinste, dass wird bei diesem hier so viel mehr?
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Nie gesehen.
Ausdrucken, einheften, Fähnchen dran!
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ingo: Hattest Du eigentlich mal einen S? Oder biste mal einen S ausführlich gefahren?
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Original von greekS2000
will garnicht wissen wie ein smart ausgesehen hätte
Smart ist rund rum extrem stabil. Was aber wieder andere Nachteile hat. Speziell wenn man ein hartes Hindernis trifft. -
Komme grad vom Kumpel heim. Sind den ganzen Abend GTR2 mit G25 geheizt. Man macht das Spaß! Und dann eben hab ich noch zwei Dörfer terrorisiert... den S bissl im Kreis gescheucht... mit wehenden VTEC-Fahnen an der einen Seite rein, mit wehenden Fahnen auf der anderen Seite wieder raus... ahhhhhhh... Tobias, Du weißt, was Dir fehlt!


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Okay. Das war Antwort genug. -
Interessant! Hielten sie auch die Infos bereit, welchen Baujahren die gebrochenen Pleuels entstammten?


