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Dafür hätte ich bitte gern eine Begründung:
Warum können zwei verschiedene Lautsprecher ,die auf ein Türvolumen spielen ,nicht klingen ?
Können scon, aber wohl eher selten. Klang ist ja aber auch relativ
Sowas ist aber eher Mist, weil unterschiedliche Tiefton-Chassis unterschiedliches Schwingungsverhalten besitzen. Da spielt die Steifigkeit der Membranaufhängung, die Membranfläche sowie diverse elektrische und magnetische Eigenschaften des Antriebs hinein. Geht man jetzt einmal davon aus, dass die Tür ein ideales, geschlossenes Luftvolumen bereit stellt, auf das zwei unterschiedliche Tieftöner arbeiten, so beeinflusst der Membranhub des einen TT die Luftnachgiebigkeit des Luftraumes des anderen und umgekehrt. Sowas wird nirgendwo im anerkannten und professionellen Lautsprecherbau gemacht, weil es einfach völlig undefiniertes Schwingungsverhalten der Chassis hervor ruft. Ein Tiefton-Lautsprecherchassis benötigt nun mal ein Luftvolumen dahinter. Einfach irgendwo nen Woofer hinschraubem bringt keine audiophilen Ergebnisse.
In so einer nicht luftdichten Tür relativiert sich das Ganze natürlich gehörig, da ja nicht definiert und bestimmt ist, wie sich das Luftvolumen genau verhält, wenn man es mit ein oder zwei Schwingungen anregt.
Wenn man also Wert auf Wiedergabepräzision legt, sollte man eher weniger als mehr TT-Chassis einsetzen. Diese dann auch möglichst mit leichten Menbranen wählen. Will man in das selbe Luftvolumen zwei TT setzen, sollten es idealer Weise gleiche TT-Chassis sein. Diese schwingen bei gleicher elektrischer Anregung schon mal nahezu identisch. Und da beide dann auch das nahezu gleiche Luftvolumen/-Verhalten hinter sich haben, minimieren sich die Verzerrungen.
Natürlich kann man auch sonstwas zusammen bauen, mit Verstand hat man dann aber nicht gewaltet. Obwohl es ja üblich ist in der Szene, das zu kaufen, was gut getestet wurde, und dann einfach optisch geil mit viel viel Leistung einzubauen... passt schon! Wer macht sich denn schon mal ernsthafte Gedanken um die Thiele-Small-Parameter? Zuweilen im Auto aufgrund der üblichen Einbaulösungen müßig 
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Warum sollten zwei idente Chassis bezogen aufs Volumen nahe beieinander montiert sein ?
Weil man Interferenzen (destruktive als auch konstruktive) minimiert, wenn man zwei Schallquellen (oder mehrere) mit identischer Abstrahlung dicht beieinander platziert. Auch dies ist in einem geschlossenen Auto relativ, denn der Innenraum ist so zerklüftet, dass sich kaum ein homogenes Schallfeld ausbilden wird. Beim Cabrio sind wir ja näher am "freien Raum" als in einer Dose... vernachlässigen würde ich das nicht. Aber hier werden ja auch 35qmm-Kabel verbaut um auch das letzte Micro-Ohm noch zu sparen! Warum dann nicht auch alles dran legen, Interferenzen zu vermeiden? Letzteres bringt sicher mehr Klangerfolg, als das doppelt so dicke Kabel!
"Bezogen aufs Volumen nahe beiienander"... tja... da das Volumen in so einer Tür ja nicht wirklich definierte Zustände hat, ist die Wahrscheinlicheit größer, dass zwei dicht beieinander montierte identische Chassis identisches Luftverhalten hinter der Membran besitzen, wenn sie dicht beieinander montiert sind... ergo verbessert das das Schwingungsverhalten.
Das sind die Gedanken, die hinter den Aussagen stecken, denke ich.
Ich denke aber auch, dass man eh nie wirklich audiophilen Sound in einem Auto realisiert bekommt, wenn man auf Volumina in Türen etc zurück greift. Muss man ja aber auch nicht... dazu ist es ein Auto.