Beiträge von HaDe

    Vermute stark, dass ein evtl. Nachfolger entschärft wird, wie es damals mit dem Golf 1 GTI passierte und er seinen irgendwie tierischen Charakter verliert. Diese Tendenz spürt man ja schon bei der Weichspülerei der neueren Modelle gegenüber den Erstversionen. Habe einen 2001-er, da muss man sich richtig um die Einstellung des Fahrwerkes kümmern, sonst ist er schon fast kriminell.

    Aber wenn man das gemacht hat, ist das ein richtig funniges Gerät. Er ist schön tief und man hört ab und zu vom Gehweg ein Wow, auch die Blicke sagen alles und das bei einem Fahrzeug das im 9. Baujahr ist.

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    Wir haben jetzt auf der Gokartbahn wieder einmal einen Motorschaden an einem stärkeren Privatkart Hondamotor - Pleuellager gefressen und ausgelaufen. Total verrieft das Ding.

    Und siehe da: Diese Motoren haben nicht einmal im Pleuelfuß Lagerschalen. Dennoch sind in dem Bereich der üblen Belastungen einer Kartbahn die Hondamotoren offenbar die Einzigen, die diesen Streß mitmachen. Haben es mal mit einer anderen (englischen) Marke probiert, ein Fisako an Motorschäden. Das Pleuellager ist mit ziemlicher Sicherheit an Ölmangel gestorben.

    Zu früherer Zeit wurde ein Billigöl verwendet, da gingen jedes Jahr zwischen 3 und Motoren hops. Schäden querbeet durch - Kolbenfresser, Pleuel ausgelaufen, Ventile abgerissen. Die Ventile klemmten offenbar in den Führungen mangels Schmierung und der Kolben versuichte dann ein bißchen beim Schließen zu helfen - Klateratatsch wars passiert. Nach wechseln der Ölmarke vor 4 Jahren war dies der erste Motor, der kaputt ging. Das sagt wohl alles über den Einfluss des Motoröls aus.

    Hallo Michael,

    stimmt. Aber das wohl auch nur solange, bis einer hingeht und gegen eine solche Entscheidung klagt. Denn dann muss der Hersteller beweisen, dass das Fremdteil an dem Schaden schuld war und Beweislastumkehr gibt es in dem Bereich noch nicht.

    Sehr viele sogenannte Fremdteile werden übrigens von den gleichen Firmen hergestellt wie das Original, man darf halt nur nicht nur noch billig kaufen. Und es gibt durchaus Vertragshändler, die Ware vom Zulieferer einbauen, mehr als man glaubt.

    Ist den Herstellern ein böser Dorn im Auge, denn die Gewinnspanne an den Servicteilen ist gigantisch. Ein Scheibenwischer über 50 Euro, ja geht's noch. So gut kann der gar nicht sein, dass dies bei einem Herstellungspreis von vielleicht 2-3 Euro gerechtfertigt wäre.

    Oder wie es mir mal bei einem Ölfilter für 'nen Landcruiser ging. Händler holt Filter, nennt Preis - ich bin der Ohmacht nahe und sage, ich höre das Autofahren auf. Er sagt: Ach, Moment, sie haben ja den Vierzylinder. Da kostet der Filter nur ca. halber Preis.

    Ich bin erfreut, bezahle und warte. Er fragt nach weiterem Wunsch. Ich sage, ich bräuchte noch den Filter, er asgt, der steht doch vor ihnen.

    Ein Filter, zwei Preise. Je nachdem, ob man einen Vier- oder den Sechzylinder drin hat. Da war mein Glaube an das Reale bei Werksfirmen endgültig dahin.

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    1.000 Franken? Das ist ja hammermäßig, da haben sie aber satt hingefasst.

    Zur Garantie: Die Werkstatt muss ein Meisterbetrieb sein, dann gibt es keinen Garantieverlust. Nachdem ja mein nächster Hondahändler 50km und der Toyotahändler noch weiter weg ist, sind mir der Aufwand für Fahrt und Kosten dahin zu hoch. Mache eh' das Meiste selbst, der Rest ein total perfekter Meister in seiner freien Werkstatt.

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    Habe einen Bekannten, der regelt die Mietverhältnisse mit nichtzahlenden Mietern völlig ohne Anwalt und Gericht innerhalb einer Woche.

    Kurz, bündig, effektvoll und sehr erfolgreich. Würde hier vielleicht auch gut kommen, wenn Du den Buben kennst, der Dich bestohlen hat.

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    Hallo Bernd,

    perfekt geschildert. Nun sollte eigentlich wirklich allen klar sein, wie man einen solchen Motor zu behandeln hat. Und ich fahre das Ding bis an den Anschlag auf kurvigen Strecken, wenn garantiert kein oder nur extrem wenig Verkehr ist.

    Probleme? Aber ja: Reifen- und Bremsbelagverscheliß bis zum geht nicht mehr. Mein Händler hat immer einen Satz Reifen auf Vorrat da liegen.

    Sonstige Probleme? Nöö, doch - Radlager hinten links. Überdrehen geht nicht und Verschalten kommt bei mir bisher nicht vor.

    Ich hänge die Zapfpistole beim Tanken ein auf langsame Stellung und kontrolliere derweil in Ruhe das Öl, Papiertücher hat jede Tanke. Man muss halt den Meßstab 2-3 mal einschieben, bis alles Öl aus dem Kopf unten ist.

    Habe bei meiner Maschine nicht die geringsten Sorgen, werde aber doch bei nnomo-racing nachfragen nach deren Erfahrung. Einfach mal zur Info, vielleicht haben die ja auch ein Produkt, das mir zusagen könnte.

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    Auch ich schraube viel selbst, bei allen Dingen (wie jetzt das Radlager hinten wechseln) gehe ich zu einem Betrieb, der mein vollstes Vertrauen hat und da kann ich mithelfen und dabei sein.

    Der Motor ist nicht supersensibel. Möchte so sagen: Wenn ein Kolben statt 3.000 mal pro Sekunde hoch und runter geht das 9.000 mal macht, dann ist die Geschwindigkeit eines Gaus eben auch dreimal schneller.

    Die Fehlerquellen aber potenzieren sich zwangsläufig. Darum geben ja auch hier immer wieder "Alte Hasen" mit ohne Probleme :lol: Tipps. Wenn man anders handeln möchte, so ist das die persönliche Freiheit, deren Konsequenzen eben jeder selbst zu tragen hat.

    Also mein S2000 macht null Probleme und ich heize wie der Teufel, wenn kein Verkehr ist. Komme eben von einem Ritt zurück, da liefen sogar die rastenden Motorradfaher zur Straße zum Nachschauen, was so tieffliegend daher kommt mit Hypersound - sehr schrill wegen 8.000 - 9.000 U/min.

    Hallo,

    ein Motor hat keinerlei "Notlaufeigenschaften". Das haben z.B. Sinterlager, weil aus den Hohlräumen des gesinterten Materials bei starker Erhitzung durch die Wärmeausdehnung Öl drückt und etwas schmiert.

    Aber ein Motor ist ausschließlich auf Druckumlaufschmierung ausgelegt, die Lager laufen auf einem Ölfilm, an die Zylinderwände und in die Kolben wird durch den Öldruck Öl gespritzt. Fehlt der Öldruck, ist kein Ölkreislauf mehr da. Denn die Öldruckleuchte wird von einem Druckschalter ein-/ausgeschaltet, der bei keinem oder mit Sicherheit viel zu niedrigerem Öldruck erst den Kontakt schließt. Und wenn der während der Fahrt aufleuchtet, kann die Pumpe kein Öl mehr saugen und Lager und Spritzdüsen kein Öl mehr bekommen - incl. Nockenwellen. Wobei da die Gefahr des Schadens zu Beginn nicht so groß ist wie bei den Pleuellager und den Kolbenlaufflächen.

    Notlaufeigenschaften bei einem Motor sind reines Wunschdenken. Da ist noch ein bißchen Öl an der Fläche, dieser Ölfilm reißt aber blitzschnell auf und danach reibt blankes Metall auf Metall mit den bekannten Fressfolgen.

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    Ölkontrolleuchte geht an - kein Öldruck - keine Schmierung durch Druck-Umlaufschmierung. Kein Teil bekommt frisches Öl.

    In der Regel fressen zuerst die Pleuellager, die Lager an der Nockenwelle bekommen Riefen, ist auch nicht schön, aber nicht so schnell bemerkbar. Dann fangen die Kolben an zu "fressen", das merkt man zu Beginn nicht einmal, wenn man niedertourig fährt. Es ist ja noch ein bisschen Restöl auf den Metallteilen.

    Generell: Ölkontrolleuchte leuchtet auf - sofort Motor aus. Sofort heißt sofort, nicht noch an die nächste Parkbucht fahren, es sei denn, der Schwung reicht mit ausgeschaltetem Motor.

    Das wurde aber hier schon oft gepostet, warum passiert dann immer wieder, dass trotzdem noch bis zur nächsten Tanke o.ä. gefahren wird? Wie weit bist Du mit brennender Ölleuchte gefahren?

    Nochmal: Wenn die Ölleuchte aufleuchtet ist kein Öldruck mehr da, es ist kein Ölstandsanzeiger und ab dem Moment wird der Motor nicht mehr geschmiert. Kann sein, Du hast Glück und der "Schnorchel" der Ölpumpe hat immer wieder mal so einen Restspautz angesaugt und für eine mühselige Notschmierung gesorgt. Das würde aber nur für ganz kurze Strecke reichen bei nierdrigster Leistung und Drehzahl und ist auch dann mit tausend Fragezeichen versehen.

    Denke, dass Du Dir Sorgen machen kannst und ob Dir da der Händler so eine richtige Hilfe ist? Ich weiß nicht. Es ist ja schon mal seltsam, dass nach 600km kein Öl mehr da war.

    Mit Endoskop die Laufflächen der Zylinder untersuchen, ganz genau und ganz besonders am 4. Zylinder. Sind dort keine Riefen (auch nicht eine ganz winzige), kannst Du entspannt sein. Sind dort welche, ab zum Motortausch oder ausschleifen bei z.B. http://www.nnomo-racing.de/ . Die scheinen das zu machen, Firma macht einen guten Eindruck nach den Internetseiten. Oder sich halt mit dem Händler einigen.

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    Hallo Uwe,

    wenn ich da an die Begehrlichkeiten der Pollitikkarste denke, wird mir Angst und Bange.

    Luxus ist doch eigentlich alles über dem Lebensminimum Essen, Trinken, Kleidung, Wohnen. Gegen diese Steuer sollten wir auf die Straßen gehen. Das ist der Weg zurück zur Feudalherrschaft und diese Richtung ist schon eingeschlagen.

    Da fahren wohl nur noch Wenige von uns einen S2000, das sind dann diejenigen, die sich mit Skrupellosigkeit und/oder Arschkriecherei die Freiheiten "erworben" haben.

    Also fast egal wie, das hängt doch ziemlich sicher mit dem Tank zusammen, aber irgendwie völlig unerklärlich.

    Da knnst Du nur anfangen zu suchen. Erst mal den ganzen Motorraum checken nach nicht ganz festen Verbindungen, dann die Kabelbäume nach hinten untersuchen, Stromversorgung der Benzinpumpe, danach günstig einem Tank aus einem Unfallwagen kaufen. Ist wahrscheinlich billiger als eine andere Pumpe oder sonstige "Tankinnereien".So würde ich das machen.

    Teuflischer Fehler.

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    Ich bin sehr gegen Reglementierungen, denn dadurch geht die Vielfalt verloren. Der Markt sortiert schon aus, was nicht mehr in die Zeit passt.

    Wenn dann mal alles verboten und nur noch das erlaubt wurde, was ein Politker will, gibt es ein Essen, ein Auto, eine Unterhose und alle Mädels packen ihre hübschen Dinge in die Einheitsbluse und den moralisch korrekten Einheitsslip.

    Und stellt Euch mal vor, der Idiot von Nachbar fährt auch einen S2000 wie der Herr Pfarrer oder die Politiker (Würg). Oder halt alle einen vernünftigen Kombi von Volkswagen für 50.000 Euro incl. Kat an der Innenraumentlüftung. Da geht es doch hin.

    Nein - nix reglementieren, solange es nicht andere schädigt. Da kann man nur ganz heftig den Anfängen wehren.

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    Nur nicht dauernd irgendwas verbieten. Die Gründe sind meist eh' nur vorgeschoben, um das Volk mehr zu knechten und knebeln und abzuzocken.

    Gerade Politiker zeichen sich ja durch eine unübertreffliche Verlogenheit aus. Und schnell wird ein Grund gefunden, wieder eine Zusatzsteuer zu erheben, natürlich nur im Sinne des Umweltschutzes, der Verkehrssicherheit, der Feinstaubsenkung und wenn das ausgelutscht ist bis geht nicht mehr, wird schnell was Neues erfunden.

    Oder hat vor 2-3 Jahren irgend jemand von Euch was von Feinstaub gehört? Und heute ist das in aller Munde und muss unbedingt besteuert werden, dieser neue Umweltschmutz, den natürlich niemals die Industrie verursacht, bei der man einen Vorstandsposten oder Beratervertrag hat.

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    Die einzig guten Politiker sind, die, die gestorben sind. Die können uns nicht mehr abzocken.

    Ich kann den Reifen nicht ausprobieren. Bei meinem Verschleiß (hinten ca. 2.500km und vorne max. 6.000km ohne jemals zu quietschen) würde mich das ruinieren.

    Aber mein S ist ja nun so zahm, der kommt sogar mit Wanli zurecht. Erschlagt mich nicht. Würde diese Reifen niemanden auf normalen Autos empfehlen, die laufen so laut ab, dass man fast Ohrenstöpsel braucht. Beim offenen S übertönen die indgeräusche das locker und geschlossen bin ich ihn noch nie gefahren. Noch nie? Noch nie!

    Lebensdauer scheint mind. 50% höher zu sein als bei den anderen. Am Anfang war etwas Eingewöhnung nötig, und heute sind sie gut, allerdings eben schon wieder runter. Der Grenzbereich geht halt doch satt an den Gummi, der in dem Bereich auch noch besonders warm und damit weich wird.

    Habe die Dinger (aus gleichen Gründen) auch auf meinem scharf gefahrenen Avensis, aber das ist ein Fiasko. Ein unhörbarer Motor, ein Auto ohne Fahrgeräusche auch bei 220 und dann in keiner Geschwindigkeit überhörbare Reifen. Die machen fast schon Lärm im Stand, das muss das sogenante Standgeräusch sein.

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    Na ja, so pauschal kann man das nicht sagen. Es ist eher die abgefragte leistung.

    Ein Beispiel: Ein Schiffsdiesel mit Umax 1.000 U/min ist schon hochgedreht mit 900U/min. Ein S2000 hat da mal gerade den Leerlauf.

    Das Problem: Wird bei kaltem Zustand viel Leistung abgefordert, erwärmen sich die Kolben blitzschnell, der Motorblock aber viel langsamer. Und Metall dehnt sich aus bei Erwärmung. Bei den wegen der geforderten Laufruhe extrem geringen Kolbenspielen fangen die Kolben an, in der Buchse leicht zu klemmen. Wenn nun an einer Stelle der Ölfim wegen der Reibungs-Überhitzung abreißt, ist es passiert.

    Vom Hyperverschleiß an dieser Stelle abgesehen beginnen mikroskopisch kleine Teile der Kolbenoberfläche anzuschmelzen und platieren sich auf die kältere Zylinderoberfläche auf. Das sind dann die ersten Riefen, alles ist zu spät, nix hilft mehr außer Ausschleifen und Übermaßkolben. Da rubbelt nun Kolben und Kolbenringe drüber, der Schaden wird dadurch unverhinderbar immer größer und irgendwann gibt es einen Klemmer, womöglich mit Pleuelabriß. Bei den Pleuel des S2000 auch nicht so verwunderlich, die gefallen mir nicht sehr für einen solchen Motor. Werde mich mal im kommenden Winter mit xxxxx-racing (editiert durch mod, Gründe siehe Link) in Verbindung setzen wegen Umbau auf bessere und ordentlich gelagerte Pleuel. Diese Ausgabe sollte das Geld wert sein, zumal mein S bei mir durchaus ein scharf gefahrener Oldtimer werden könnte.

    So einfach ist es, wenn man eine kalte Maschine tritt.

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    Noch was: Wenn man das bei einem Zweitakter macht, tritt dieses Schauspiel noch viel extremer auf. Und das, obwohl da das Kolbenspiel ein Mehrfaches als bei PKW-Motoren beträgt. Allerdings werden diese meist viel schneller warm, weil sie weniger zu erwärmende Massen haben (Luftkühlung z.B.). Bei starken Gokartmotoren muss man immer mal den Ansuagstutzen zuhalten, damit der Motor viel Benzin ansaugt und beim Umwandeln desselben in Gas Hitze aus den Kolben nimmt.

    Nochmal: Reißt der Ölfilm auch nur minimal an einer kleinen Stelle auf, ist der Motortod sicher. Zumindestens bei kritischen Motoren (zu den der S-Motor gehört). Ansonsten droht Leistungsverlust und hoher Ölverbrauch.

    Zitat

    Original von McHeizer
    welcome back! 8)

    dann berichte mal was das geräusch ist...ich tippe auf Radlager.
    hat sich bei mir auch nicht danach angehört, eher nach was Streifen hinter der Bermsscheibe.


    Hi,

    habe das Radlager noch nicht wechseln lassen, aber es ist exakt so, wie hier im Forum geschildert. Wenn er warm ist, eher in leichten Rechtskurven, aber auch mal geradaus, es passt restlos alles zusammen.

    Gehe heute mal zu meinem Lieblingsschrauber, er soll ein neues Radlager bestellen. Seltsam: Hatte noch nie ein defektes Radlager, aber es ist irgendwann immer das erste Mal. Solange er sich sonst so mustergültig verhält.

    Mein Schrauber ist wegen des Geräusches neulich ein Stück mitgefahren und meinte danach: Verwunderlich, dass da nicht mehr kaputt geht. Bei den Kurvengeschwindigkeiten, den Drehzahlen.

    Hatte Euch doch vor zwei Jahren mal von einigen teuflisch schnellen Golf in der Gegend berichtet, die scheinen sich alle ausgesondert zu haben. Sind wie vom Erdboden verschwunden. Fehlt mir irgendwie gerade an Gegnern auf den kurvigen Sträßchen.

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