Beiträge von Lingi

    Nunja, Emotionen werden bei jedem durch etwas anderes geweckt.
    Und bei mir zumindest auch bei jedem Auto durch etwas anderes...vielleicht ist es bei dir ja auch so. ;)

    Den größten Trennungsschmerz hatte ich bei meinem 79er Civic...und den vermisse ich auch am missten von allen verkauften :)

    So viel Emotionen wie der S2000, hat bei mir jetzt aber noch kein Auto geweckt. Das liegt sicherlich auch an seinem speziellen Charakter und des außergewöhnlichem Fahrspaßes...aber auch weil ich den nun schon 14 Jahre besitze.

    Mein 6er als Alltagsauto weckt bei aber mir schon auch Emotionen, obwohl er doch recht gewöhnlich ist...eben wie so eine C-Klasse. ^^
    Allerdings weniger wegen des 8-Zylinders, oder des Fahrgefühls, sondern wegen der (in meinen Augen) wunderschönen Formen und der edlen Materialen innen.

    Das stimmt schon aber es hat ja keiner gesagt das du deiner Kundschaft von heut auf morgen nur noch Elektrofahrzeuge verkaufen sollst.Vor allem glaube ich das nicht wenn du ein Fahrzeug anbietest was die Massen auch bezahlen können.

    Aber wozu haben diese Konzerne eigentlich Marktanalysten? Das investionen Geld kosten und nicht immer gewiss sind ist ja nichts neues.

    Ja eben genau dafür haben sie die! ^^
    Um 2012 spontan zu entscheiden, jetzt die Investitionen zu Tätigen um Autos auf den Markt zu bringen um Tesla Konkurrenz machen zu können, ... das Batterie elektrische Fahrzeug wird ja eh irgendwann "groß kommen", brauchst du eben keine Marktanalysten!

    Auch wenn z.B. BMW nur einen Elektro 5er 2012 zusammen mit dem Model S und einen Elektro 3er 2017 mit dem Model 3 auf den Markt gebracht hätte, und sonst weiterhin Verbrennungsmotoren angeboten hätte, würde das zunächst mal vermutlich deren Gewinn schmälern:

    Zitat von Lingi

    -> Gleiche oder höhere Preise mit weniger Nutzen für den Kunden (Reichweite, Ladevorgang)
    -> Dadurch musst Du die Fixkosten des Modells mit deutlich weniger verkauften Stückzahlen kompensieren.
    -> Dadurch wiederum wesentlich geringere Marge pro Fahrzeug als bei deinen etablierten Verbrenner-Modellen.
    -> Die du zum großen Teil an deine eigene Kunden verkaufst, und damit weniger profitablere Fahrzeuge verkaufst.
    -> bei neuen Kunden nimmst du trotzdem Produktionskapazitäten bei den Fahrzeugen weg an denen Du sonst mehr verdienst.

    Die entscheidenden Faktoren dazu ändern sich aber natürlich nach und nach...dann werden E-Autos in der Produktpalette den Gewinn erhalten oder gar erhöhen.

    Ich denke also die Marktanalysten von BMW, MB und Co. haben nicht geschlafen, sonder nur sehr viel und lange gerechnet wie für das Unternehmen über einen langen Zeitraum der größte mögliche Gewinn dabei raus kommt.

    Ob die das auch richtig gemacht haben?
    Kann ich nicht sicher wissen. Ich hoffe es aber... ;)

    Den Trend haben sie bereits verschlafen und jetzt gilt es diesen schnell wieder aufzuholen um mitreden zu können.


    ganz so einfach ist es vermutlich nicht.

    Wenn Du im Marktsegment ganz oben mitspielst, ist das ja alles recht kompliziert.
    Denn Du hast riesige Umsätze und Kundenstämme zu verlieren wenn Du in deiner Produktpalette was falsches machst. Also versuchst Du aufwändig eine Strategie aufzustellen, in der Du mit dem Wandel auf Batterieelektrische Antriebe weiterhin den grösstmöglichen Gewinn machst.

    Wenn Du im Markt neu bist, musst auf deinen nicht vorhandenen Umsatz oder Kundenstamm keine Rücksicht nehmen, und kannst Du agressiv in neue Ideen investieren.
    Ich würde mich jetzt nicht trauen zu behaupten vor 10 Jahren hätte ich diese Enscheidungen viel besser getroffen als die Vorstände von Audi, BMW und Co.

    Sobald es kein öl mehr gibt, wird es sofort einen alternativen antrieb geben müssen.

    ich glaube ja dass deutlich bevor es kein Öl mehr gibt, der Verbrennungsmotor bereits für die breite Masse obsolet ist.

    Wenn du 1500 weit kommst, und das Auto automatisch am parkplatz geladen wird, werden andere Antriebe nicht mehr interessant sein....ausser für Oldschool-Fans wie mich. :D

    Ich finde man vernachlässigt auch die Forschung mit Wasserstoff zu fahren


    Der Akku hat halt ein technisches Potential dass Benzin, Wasserstoff oder Rübensaft nicht hat:
    Die mögliche Energiedichte von 1KG Akku steigt seit letzten 20 Jahren ständig immer schneller und schneller.
    Dieses Potential könnte den Verbrennungsmotor irgendwann mal ohnehin obsolet machen.
    Daher sehen hier viele als die Zukunft denke ich.

    Zitat von Able

    Der mit 3 Vorbesitzern bei nur 73tkm wird höchstwahrscheinlich irgendein größeres Problem haben.


    Also ein 13 Jahren altes Auto kann problemlos 3 Besitzer haben.

    Da gleich auf Probleme als Hintergrund dafür zu schließen ist schon etwas ..ich sag mal "übervorsichtig" :D

    Mein Legend hatte mit 68tk und 6 Jahren Alter auch 3 Vorbesitzer...und der war auch völlig Problemfrei. :)

    Ein TLX würde sich evtl. als Legend Nachfolger anbieten aber wer gibt in Europa > 50.000 € für einen Honda aus?

    macht in USA wohl auch niemand, deshalb vermarktet Honda die teuren Autos ja dort als Acura seit Jahrzehnten. :D
    Aber hätten sie das vor 30 Jahren hier angefangen wär es vermutlich auch kein Erfolgsgarant gewesen wie man an Lexus sieht.

    Irgendwas scheint Honda aber falsch zu machen...Von 11 Honda-Stamm-Kunden die ich so kannte, bin ich als einziger mit dem S als Zweitwagen noch übrig.

    Einen Ersatz von Honda für meinen Legend gabs aber nun leider auch keinen mehr auf dem Gebrauchtwagenmarkt.
    Einen neuen Honda im Programm sowieso nicht.
    In Deutschland kauft man wohl fürs gleiche Geld einfach lieber deutsche Autos...was ich nach nun 6 Monaten BMW nur zum Teil nachvollziehen kann...

    Sollte man meinen :D Aber wenn vergleichst:

    Z4 M40i: 63.700€
    Supra: 62.900€

    :whistling:

    Na, da hast du was falsch verstanden...Für BMW und Toyota wird es billiger...nicht für Dich. :P
    Du sollst ja die hohen Stückgewinne ermöglichen damit sich solche Nischenautos iwie noch rechnen.

    Hatte beide. :P

    Ich hoffe wenn, lehnt sich der EV eher an das Fahrgefühl des Civcs an, und nicht an das des N600.

    Die N600 waren fast alle auf 250cc verkleinert, weil man die damals dann mit einem Motorradführerschein fahren konnte.
    So auch meiner....an jeder Ampel war ein perfekter GP-Start angesagt, damit man nicht angehupt wurde... :lol:

    Wegen unbezahlbaren Garagen in München musste ich beide gehen lassen... X/

    1979 Civic SB2 1972 N600

    • Der S600 / S800 war ein Roadster wie der S2000 30 Jahre später. :)

    Für den Urban EV stand der Civic SB1/SB2 1972 - 1979 Pate. ;)

    Hatte einen 79er.

    Sorgt jedenfalls für einstarkes habenwollen-Gefühl bei mir, der Kleine. :)

    Bleibt aber abzuwarten was optisch von der Studie in der Serienversion übrig bleibt, und wie die technischen Daten und Ausstattung aussehen werden.

    Mal sehen. :)

    @Kiyoshi: Das hat aber reine Kapazitätsgründe aufgrund des Abgasskandals. Denen fehlt es schlichtweg an Manpower und Prüfstände, um die neuen E Flitzer zu zertifizieren ;)

    Kapazitäten die man sicherlich frei machen könnte, aber lieber für die Produkte nutzt die Kohle bringen. :whistling:

    Das Problem ist ein anderes:

    Die deutsche Autoindustrie war vielleicht nicht in einem Tiefschlaf, im Gegenteil, sie haben zunächst bewusst den Fokus nicht auf EV gelegt und sich weiterhin um Ihre Verbrenner gekümmert.
    Man könnte es schon als Lobbyismus bezeichnen und es ist nicht allein dem Profit geschuldet, denn Profit hätten die alle male gemacht, wären sie früh eingestiegen und hätten geforscht. Denn das Manufacturing/QC beherrschen die alle male

    Leichte Arroganz spielte auch mit…;)

    Die Arroganz ist fast Grenzenlos :)

    Aber Nein, zusätzlichen Profit hätten sie garantiert keinen gemacht und würden sie auch aktuell keinen machen...unabhängig wie überzeugend die verbaute verfügbare Technologie ist.
    Von daher ist die Entscheidung aus Sicht derer die da auf den Geldtruhen sitzen durchaus nachvollziehbar:

    -> höhere Preise (Produktion ist teurer) mit weniger Nutzen für den Kunden (Reichweite, "Tanken")
    -> Dadurch musst Du die Fixkosten des Modells mit viiiiel weniger verkauften Stückzahlen kompensieren.
    -> Dadurch wiederum wesentlich geringere Marge pro Fahrzeug als bei etablierten Verbrenner-Modellen.
    -> Die du zum großen Teil an deine eigene Kunden verkaufst, und damit weniger profitablere Fahrzeuge verkaufst.
    -> bei neuen Kunden nimmst du dann Produktionskapazitäten bei den Fahrzeugen weg an denen Du sonst mehr verdienst.

    -> Da kann fürs Unternehmen -zunächst- kein zusätzlicher Profit rauskommen.

    Kann ich so nicht bestätigen, mit meiner Interaktion mit denen.
    Die sog. Nischenmodelle sind Behelfslösungen, um was im Portfolio zu haben. Aber durchdacht ist da nichts und nicht besonders Hightech/Breakthrough. Das haben schon die Japaner und Chinesen seit Jahren...

    Die richtigen Konzepte erarbeiten die gerade mit Hochdruck. Da ist nichts in der Schublade.

    Ja, da denke ich hast du mit beidem recht...

    Nur Ohne die Erkenntnisse aus diesen "Behelfslösungen" in der Schublade würde da ein recht großer Entwicklungsrückstand, oder?
    Natürlich entwickeln die Konzerne es weiter um auf Stand zu sein, wenn man es Profitabel auf den Markt werfen kann.

    Dass in der Vergangenheit nicht mehr Entwicklungsleistung auf den Fokus Elektroantriebe gesetzt wurde, um jetzt..heute mehrere reine Elektromodelle wie Tesla im Angebot zu haben, war halt nur meiner Ansicht nach ziemlich sicher kein Tiefschlaf.

    Es war einfach eben der Weg der der größten Profit versprochen hat...

    Bmw baut ja kaum elekro autos

    ja...genau das ist ja der Punkt....
    Die 500k Vorbesteller unter den gegebenen Umständen hat Tesla nicht weil es ein wesentlich besseres Auto als ein 3er oder C st.
    Sondern vornehmlich weil es elektrisch fährt.
    Wie viele Vorbesteller wird Tesla haben wenn alle Hersteller Elektroautos verkaufen?

    Die Deutschen Autobauer haben einiges verschlafen hier, aber bald ziehen die nach, da Kommerzialisierung und Manufacturing etabliert sind. Besonders Qualitätskontrolle :)

    Die etablierten deutschen Autobauer haben das Thema Elektroauto nicht verschlafen. Die Technologie des Antriebs hat jeder Hersteller durch die zahlreichen taktischen Nischenmodelle schon ewig in der Schublade. Es wäre nur immernoch einfach weitaus weniger profitabel das Produktportfolio großflächig auf Elektroantireb umzustellen.

    Wird ja alles nur von den deutschen autobauer unterstützten medien aufgebauscht! Die haben einfach angst das tesla noch größer und besser wird!

    Kein autobauer hat über 500000 vorbestellungen ohne das jemand das auto gesehen oder gar probegefahren is! Da versucht man natürlich aus jedem kleine problem ein großes zu machen.

    Das ist zwar richtig.
    Ich habe in einem Tesla bisher zwar auch immer negative dinge finden können....aber auch nicht wirklich mehr als an einem vergleichbaren BMW.

    Allerdings hat BMW z.b. über 2 Millionen ausgelieferte Autos/Jahr und sind damit vor allem sogar seit vielen Jahren sehr profitabel....


    Ob Tesla den Technologie- und Coolness-Vorsprung halten kann, wenn BMW und Co. mal anfangen "Teslas" zu bauen, ..und das dann profitabel...darf man mit Spannung beobachten. ;)