Die Frage sollte doch sein, wieso hat Honda ein Torsionsdämpfendes Kurbelwellenrad verbaut wenn es doch ganz einfach auch ohne geht?
Das liegt offensichtlich daran das der Motor Resonanzfrequenzen erzeugt, die an der Kurbelwelle zu Torsionsschwingungen/Torsionsspannungen führt. Man muss sich das in etwa so vorstellen das im Betrieb eine Kraft im Uhrzeigersinn und eine Kraft gegen den Uhrzeigersinn einwirkt was die Kurbelwelle förmlich verdreht. Dies führt zu unterschiedlichen Verdrehwinkeln zwischen Kurbelwellenende und Schwungrad übers ganze Drehzahlband betrachtet. Ein Torsionsdämpfendes Kurbelwellenrad bringt dem Ganzen ein Massenträgheitsmoment entgegen welches die Resonanzfrequenz ändert (durch seine Eigenfrequenz) wodurch die Torsionskräfte und Gesamtverdrehwinkel in Grenzen gehalten werden.
Ohne diesen können die Gesamtverdrehwinkel zwischen Kurbelwellenende und Schwungrad bei den verschiedenen Resonanzdrehzahlen zum Teil mehr als das Doppelte des zulässigen Wertes betragen.
Soviel zum Hintergrund und Zweck eines Torsionsdämpfenden Kurbelwellenrades.
Jetzt kommen die "Tuner-Experten" und sagen, pfff alles Quatsch, werfen das Ding raus und tauschen es durch ein leichtes Stück Aluminium aus in einem zuvor damit abgestimmtes System und fertig ist das neue Performanceprodukt. Es gibt auch andere Tuner/Motorenbauer wo das vorhandene verbessern - siehe ENDYN
Denke das sollte einigermaßen verständlich sein dass ohne diese Kräfte:
A - um die Größenordnung x größer sind
B - dadurch weitere Resonanzen entstehen können
C - diese irgendwie im Motor und den nebenstehenden Aggregaten abgefangen werden müssen.
Hier ein Bild wie solche Resonanzen aussehen können (ohne und mit Dämpfung)

Hätte der S2000 eine Kurbelwelle wie untem im Bild, bräuchte man nicht so ein Kurbelwellenrad.

Inwiefern ein Entfall des Torsionsdämpfenden Kurbelwellenrades beim S2000 sich auf Lebensdauer oder sonstige Schäden auswirkt kann dir wahrscheinlich nur einer von den Honda-Entwickler sagen.
Auch ist es Leistungsabhängig. Ein S mit Serienleistung wird das mehr wegstecken können wie ein leistungsgesteigerter S.
Was im Netz so kursiert sind u.a. ausfälle der Ölpumpe (EK9 mit N1 Kurbelwellenrad oder Mazda MX-5) wo das Kettenrad einfach in zwei reißt. Wohl aufgrund der Belastung durch die höhere Resonanzfrequenz wo eben die Nebenaggregate aufnehmen müssen.
Hier ein Link wo demnach vermehrt EK9 CTR Motoren damit hops gegangen sind und das obwohl es ein original Honda Kurbelwellenrad ist. Aber eben für den Rennbetrieb des RBEK9 Rennmotor gedacht und nicht für die Straßenversion.
Über Motorschäden allgemein ist das nur schwer einzuordnen was der genaue Grund war da hier meist nicht nur das Kurbelwellenrad getauscht wurde sondern auch die restlichen Riemenräder die meist auch noch andere Dimensionen haben - Stichwort underdrive pulleys. Diese ändern dann noch mehr Stellgrößen im System was den genauen Grund aufwendiger/schwieriger macht festzustellen. Und die wenigsten investieren Geld in einen kaputten Motor um die Schadensursache festzustellen und investieren lieber das Geld in einen neuen
.
Willst du jetzt dennoch die TODA Pulleys verwenden dann lass einfach das Kurbelwellenrad weg und verbaue den Rest. Hierzu wäre allerdings nicht ganz unwichtig die Durchmesser der restlichen Rollen im Vergleich zu OEM zu kennen.
@UncleHo du denkst daran die mal zu messen 
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