Beiträge von berzcheft

    Moinsen!

    Also meine Experten sitzen „leider“ in Barcelona. Da könnte ich helfen.

    Wobei bei eTune sollte das auch aus der Ferne möglich sein. Müsste ich aber in Erfahrung bringen. Habe, weil sich gar keiner gemeldet hat, auch nicht weiter gekümmert.

    Mein Ziel ist es diese Saison Remote Optimierung via Hondata FlashPro mit den Kumpels aus BCN zu machen.

    Sprich, wir loggen hier per FlashPro und senden rüber. Er guckt sich das an und optimiert. Ich erwarte jetzt nicht zwingenderweise viel Leistung, sondern Ziele auf ein Sommerprogramm hin.

    Soll ich fragen?

    Wir haben jetzt zwecks Sourcing einer seriösen Quelle für Mobil 1 X1 5W-50 Oelcheck beauftragt und unsere und alle anderen bekannten Ergebnisse liegen deutlich unter spec.

    Kann viele Gründe haben: Wiederholbarkeit/Reproduzierbarkeit der Methoden und auch welcher Standard (Kalibrieröl der Analysegeräte) verwendet wurde usw. usf.

    Es laufen jetzt die Tage weitere Untersuchungen und dann weiß ich mehr.

    Aber wenn man immer bei einem Lab misst, ist es vom Trend her ok, allerdings würde ich beim Eisen gerne sichere Ergebnisse haben wollen.

    Ich glaube Chris meint, dass es leiser ggü. leergeräumt (ohne Dämmung) ist und nicht ggü. OEM, oder?

    Chris: Genau, ich dachte mir, dass es nicht trivial ist.

    Vor allem, die Kunst, dass es in die Hohlräume geht und an den Stegen keine Wellen schlägt. Ist das Material Flex?

    GL-5 ist Asbach-Uralt! Im Achsbereich hat sich nicht viel getan über die Jahrzehnte.

    Ich glaube, dass Honda hier auf Nummer sicher geht und das Intervall bei so einem Kurven-Fahrzeug richtig ausgelegt hat - angesichts der globalen Verfügbarkeit von GL-5 Produkten und keinem Spezialzeug.

    Würde ich jetzt persönlich jetzt auch nicht überschreiten, auch wenn das Castrol Öl das könnte. :thumbup:

    Wie gechattet:

    Mir ging es aus der Öl-Anforderungssicht darum, dass geradeverzahnte Stirnräder höher additivierte (EP/AW) Achsöle benötigen, als schrägverzahnte Räder / Planetenräder. So prinzipiell gesehen.

    Im Umkehrschluss würde ich jetzt erwarten, dass das Honda OEM Öl nichts besonderes ist und dadurch die Intervalle stark reduziert sind - im Vergleich zur gängigen Praxis in diesem Bereich.

    Es gilt aber noch festzustellen, ob aktive Sperrlamellen zum Einsatz kommen. Ich meine nein! Daher die Empfehlung keine Friction Modifier Versionen der empfohlenen Öle zu verwenden.

    Danke Andreas für die weitere Erläuterung hinsichtlich Hydrodynamik. Ein sehr wichtiger Aspekt. Daher macht man nichts falsch ein hochwertiges Öl einzusetzen und es häufiger zu wechseln.

    Nach wie vor hängt es von der Belastung ab. Ich lass meins jetzt 45.000km drin und checke den Zustand danach. Kann ja dann immer noch entscheiden ob ich runter gehe, aber bei meinem Use-Case eher Overkill.

    Zunächst muss man gedanklich das Problem aufspalten:

    1. Übermaß / Viskosität
    2. Beschichtung / Additive

    Du musst den Ölverbrauch beobachten, aber ich würde rein wegen den physikalischen Eigenschaften eines 60er Öls nicht dazu greifen. Das VTEC System ist solide, aber braucht eine bestimmte Visko-Spanne. Alles um 40 ist genau richtig. 60er könnte zu dick sein und Probleme machen, insbesondere weil du eine „bessere“ Kühlung hast.

    Das 50er wäre sogar passender für dich anstatt eines 40ers...

    Das die Alusil-Beschichtung mit Ölen Probleme macht schließe zunächst aus, da Mahle hier sicherlich seine Hausaufgaben gemacht und die Verträglichkeit mit den marktüblichen Additiven berücksichtigt hat.

    Gebe zu, der Aufwand für den Wechsel und die Kosten sind eh niedrig.

    Aber soweit ich mich an mein Studium erinnern kann, ist ein Torsen vielleicht aufwendiger, aber was die Lasttragfähigkeit angeht unkritischer. Zumindest ist das bei Evolventen/Schrägverzahnung vs. Geradverzahnung der Fall.
    @Able: Bitte kurz nochmal erläutern. Du steckst ja auf der Hardware Seite drin.

    Und hier sind keine Reiblamellen enthalten, daher wunder ich mich echt, was für eine Performance das OEM Öl haben mag - dass es schon bei 45.000km gewechselt werden soll :?:

    Da sieht man wie unterschiedlich die Auslegung bei verschiedenen OEMs ist.

    Wie gesagt, Achse und Differential sind normalerweise Fill For Life (~160.000-240.000km) - je nach dem welche Definition der OEM hier festlegt.

    Kann mir vorstellen, dass die Differential Suppe von Honda nicht gut genug war damals und sie die Drains so kurz festgelegt haben, damit Sie dem System genug abverlangen konnten.

    Ich sehe beim Castrol Produkt keine Notwendigkeit so kurz wie 20.000-45.000km drin zu bleiben. Alles zwischen 60.000-80.000km wäre vollkommen in Ordnung.

    Wenn Track: Auch hier s.o.

    Völlig irre die OEM Preise.

    Das OEM Verdeck ist perfekt von der Form und den Nähten. Aber das Material ist Mist.

    Das Haartz Material ist einfach besser, aber an die Nähte usw. muss man sich gewöhnen.

    Rest passt soweit. Einen Tag in der Sonne und es ist schon viel einfacher zuzumachen.

    Bin Mega zufrieden. Imprägniert von Werk für die ersten 2 Jahre je nach Wäsche-Ryhtmus.

    Danach muss/kann man es selbst wieder versiegeln.

    Da gibt es einiges was man machen kann.

    Ich kann da was zusammenstellen.

    Ich denke die Kosten würden sich auf 50€ pro Probe belaufen. Aber man muss ja nicht jedes Mal, sondern initial ein Gefühl dafür bekommen.

    Nur ne Idee. Können damit paar Myths busten

    So, nochmal Review passiert:

    Bleibe bei der Meinung, ABER wer die Kosten nicht scheut, der sollte nicht an 50€ Ölwechsel sparen.

    Ich möchte hier keine Voraussagen machen, bei Bedingungen, die ich nicht kenne.

    Es sollte doch möglich sein, hier im Forum eine Art Datenbank anzulegen: Ölanalysen, vor/nach Track, Alltag - Temperatur logging usw.

    Davon würden alle profitieren!

    Ich würde es vom Lastkollektiv ausmachen. Wenn du das gut loggen kannst, Temperatur, Torque usw. dann kann man es eher bewerten, aber um es Pi mal Daumen zu machen: Nicht wirklich bei jedem Trackday notwendig.
    Jeden 2.-3. ist eher angebracht.

    Wenn man mal die Claims des Mobil 1 anguckt, dann stehen dahinter jede Menge harte Belastungstests mit verschiedenen OEM Motoren. Die Lastkollektive dort sind auch hart, zwar nicht primär Track, aber ordentlich.

    Nach der Arrhenius-Gleichung (Wikipedia), wäre ein Trackday quasi ein Zeitraffer für die Overall-Alterung des Öls, ergo würde es viel kürzer halten. Aber eben nicht so dramatisch, weil man immer wieder entspannte Phasen hat. Ich würde vom Feeling her jedes 2. mal wechseln beim S.

    Ölanalysen helfen aber um dies auch mal zu ermitteln - wer also Track fährt und das Altöl analysieren lässt, der hilft der Community sehr damit.