Quelle https://s2k.de/www.F1total.com
Schumacher war kurz vor Ende der Qualifikation in der 'Rascasse'-Kurve von der Ideallinie abgekommen und in der engen Straßenschlucht mit seinem Ferrari an der äußeren Leitplanke stehen geblieben. Damit sorgte er für eine gelbe Flagge und behinderte so seine nachfolgenden Konkurrenten, allen voran Weltmeister Fernando Alonso im Renault, entscheidend bei der Jagd nach der Bestzeit.
Die Aktion brachte Schumacher vonseiten der Teamchefs, Piloten und Experten viel Kritik ein. Die Rennkommissare sahen in Schumachers Verhalten einen eindeutigen Regelverstoß nach Paragraf 112 des Sportlichen Reglements.
Der 37-Jährige hat nach Ansicht der Stewards sein Auto absichtlich auf der Strecke gestoppt. Der Fahrer habe im ersten Sektor eine schnelle Zeit gefahren, habe in Sektor zwei Zeit verloren und sei im Vergleich zu seiner schnellsten Runde in Kurve 18 langsamer gewesen "und bremste mit solch einer Kraft, dass seine Vorderräder blockierten, sodass der Fahrer gezwungen war, erneut die Kontrolle über sein Auto zu erlangen", lautet die Begründung.
"Der Fahrer tat dies, ohne die Leitplanken außen in Kurve 18 zu berühren. Der Motor des Autos wurde in der Konsequenz abgewürgt, das Ergebnis war, dass das Auto die Strecke blockierte. Nachdem alle relevanten Daten verglichen waren, konnten die Stewards keinen entschuldbaren Grund für den Fahrer finden, dass er mit einem solch übertriebenen, übermäßigen und ungewöhnlichen Druck für diese Stelle der Strecke gebremst hat und hatten aus diesem Grund keine andere Wahl, als zu dem Schluss zu kommen, dass der Fahrer sein Auto in den letzten Minuten des Qualifyings absichtlich angehalten hat, zu einer Zeit, zu der er die schnellste Rundenzeit inne hatte."


