Beiträge von Los Eblos

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    Original von bpaspi

    z.B. den Öldruckgeber von VDO den Du auch für Deine Skeed lieferst - hatte ich Dir aber schonmal geschrieben.


    Und der kombiniert Druckschalter und Drucksensor in einem Gehäuse? Oder was ist da der Clue?

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    Original von Maggo#13
    Wie wo was? Hast Du dazu mal eine Quelle? Finde ich ja abenteuerlich.


    Hatte nur die Quelle "Mann, der weiß, wovon er redet." Aber kurzes Googeln liefert:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Whitworth-Gewinde

    Zitat

    Kegelige Gewinde nach EN 10226 (alt DIN 2999) werden als „metallisch dichtend“ bezeichnet. Dabei wird ein zylindrisches Innengewinde „Rp…“, ein kegeliges bzw. konisches Außengewinde mit „R…“ bezeichnet, ein kegeliges bzw. konisches Innengewinde mit „Rc…“ bezeichnet. Der Nenndurchmesser des konischen Gewindes entspricht nach einigen Umdrehungen dem des zylindrischen Gegengewindes. Bei weiterem Anziehen verklemmen sich die Gewinde ineinander und wirken so metallisch dichtend. Trotzdem werden solche „R-Gewinde“ vor dem Verschrauben zusätzlich mit Dichtmitteln wie Teflon oder Hanf versehen, um die verbleibenden Spalte zu füllen.

    Schön wäre nur, wenn die Gewindesteigung zusammen passt. Und das war ja der Aufhänger für meinen Beitrag.

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    Original von Micha B
    Das Gewinde ist ein 1/8" 28NPTF-Gewinde, also ein konisches selbstsicherndes Gewinde.

    [...]

    Nachteil ist halt dass die normalerweise erhältlichen Sensoren 1/8" 27NPTF sind, das passt zwar auch, unterscheidet sich von der Steigung her allerdings um eine Umdrehung pro Zoll, beschädigt also leicht das Gewinde. In wie weit das schlimm ist? Keine Ahnung, es gab wohl noch keine Probleme bei denen die das so montiert haben.
    Zur Sicherheit hilft Loctide! ;)

    Man liest die Threads in Forum zu dem Thema und guckt erstmal so... :_?

    Diese Gewindeangaben sind für den Laien sehr verwirrend. Ich stand da schon mehrfach wie der Ochs vorm Scheunentor. Zumal es für ein und dasselbe Gewinde mehrere Bezeichnungen zu geben scheint.

    Wie hier schon beschrieben steht, die Öldrucksensoren haben üblicherweise ein 1/8"-27NPTF Gewinde. Unser S2000 hat motorseitig an der Aufnahme für den OEM-Öldruckschalter ein zylindrisches 1/8"-28 BSP Gewinde.

    Soweit sind das erstmal keine neuen Informationen.

    In dieses Gewinde an unserem Motor passt hinein der OEM-Öldruckschalter bzw. ein Y-Adapter mit 1/8"-28 BSPT.

    BSP = British standard pipe
    BSPT = British standard pipe tapered (tapered = konisch).

    MichaB's Hinweis auf Loctide als Dichtmittel, um ein 1/8"-27NTPF in das motorseitige 1/8"-28BSP zu drehen, läßt mich erstmal zögern. Weil die Steigung nicht passt und da dann Loctide als Füllstoff und Sicherung... klingt nach Pfusch. Pfusch an einer Stelle, an der ich Pfusch so mal gar nicht haben wollen würde.

    Ich habe also gegoogelt und den Maschinenbauer meines Vertrauens mit Fragen gelöchert... und dann gerade gelernt, was ich als Maschbau-Laie nicht wissen kann... Es ist in der Hydraulik üblich, ein konisches Aussengewinde in ein zylindrisches Innengewinde zu schrauben. Ich dachte bis vorhin, dass beide Seiten identisch konisch sein müssten.

    Mit der Info kommt jetzt zusammen, was zusammen gehört. :)

    Ich denke also, man kann den folgenden Y-Adapter verwenden, der dann 100% pfuschfrei passt:
    http://www.tuning-rdi.de/product_info.p…bermontage.html

    Die dortige Angabe R1/8" DIN 2999 (BSP) ist genau das 1/8"-28BSPT, das in die Aufnahme an unserem Motor gehört.

    Damit wird es Plug'n'play, denke ich.

    Letztlich kann (oder muss?) man trotzdem die richtige Variante Loctide verwenden, um die Verschraubungen zu sichern. Vielleicht kann ja jetzt nochmal jemand sagen, welches der hunderten Loctide-Varianten hier die richtige ist. Es soll ja sichern, aber später noch einfach zu lösen sein. Das Gewinde im Alu am Motor ist fragil.

    Wenn hier fachliche Fehler enthalten sind, bitte ich um Erklärung und Korrektur.

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    Original von .: Dome :.
    dann habe ich doch in meinem ersten beitrag hier im thread alles ziemlich richtig erklärt, oder?

    wird wohl erst anerkannt, wenn es ein alter hase erklärt ;)


    Um Deine Aussagen gings hier doch nie. Mit Ausnahme des Stils jedenfalls. :roll: Und Du hattest Dich auch auf maximales Drehmoment versteift und Dich eingeklinkt, als ich meinte, dass die SS sehr wohl einen gewissen Einfluss auf verfügbares Drehmoment hat.

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    Original von walter_s
    Das ist ja der Punkt wenn zum Verständnis eines simplen Kraftflusses noch weitere Erläuterungen nötig sind versteh ich die Welt nicht mehr.


    Und das bezieht sich jetzt worauf? :roll:

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    Original von OKATAKA
    Also ich wollte eigentlich nur wissen ob sich der Einbau einer leichteren schwungscheibe lohnt?


    Lohnt in bezug auf was?

    Ich glaube ich bin zu detailfokussiert und zu präzisionsfordernd für diese Art der Konversation. :roll: Vergesst meine Teilnahme an der Frage.

    Du meinst, Du kämpfst gegen Windmühlen, mit dem Bestreben, falsche Sachen nicht unkommentiert zu lassen? ;)

    Ja, aber was ist denn hier nun falsch, und was ist richtig, Deiner Meinung nach? So richtig mit Mythos und Wahrheit hat hier ja jetzt noch niemand aufgeräumt?!? Oder hab ich was verpasst?

    Als ich hier neu war, da gab es das Forum schon lange. Und darin eine Menge Leute, die viel mehr wissen. Also das Gleiche wie für heute neue... nur dass die Generation ne andere ist. Für heute Neue sieht das sicher alles gleich aus.

    Ach Walter :) :lol: 8)

    Sendung mit der Maus ist doch diese geile Seite da, die OKATAKA postete. ;)

    Man muss Spaß auch als Spaß erfassen können. Die Aussenwirkung, die Du erzielst, reicht leider von ... bis. Ich kenne Dich ja nun auch noch nicht persönlich... und damit ist das Einschätzen dessen, was Dich tatsächlich gerade für eine Gemütslage quält, reines Rätselraten. Ich unterstelle da grundsätzlich ein massives Augenzwinkern. Aber auch nur, weil grundsätzlich Sympathie vorhanden ist. Wer die nicht hat, liest dann was ganz Anderes. Und schon wird die Diskussion würzig bis gruselig.

    Und generell:
    Das hier ist der Technik-Bereich. Da kann man schon ernsthaft teilnehmen.

    Ich muss jetzt noch an dem Kern Deiner sonstigen Aussagen rätseln:

    Zitat

    Ich denke man wird kaum einen Motor mit leichterem Einmassenschwung finden..


    Als n S? Als n M3 E30? Unklar. ;)

    Was haben eigentlich andere Motoren für einen Schwung? ;)

    Zitat

    Original von .: Dome :.
    also ich komme da mit meiner logik nicht mehr mit.


    Ja. :lol: :thumbup:

    Zitat

    Dome schrieb:
    mehr brauch ich da nicht überlegen, das ist halt physik,
    auch wenn es für manche nicht einfach zu begreifen ist.

    @Dome:
    Ich schildere hier mein "Bild" von der Sache. Anders als Du in Deinem Beitrag erhebe dabei keinen Anspruch auf Definitivität. Stilistisch verkneife ich mir sinngemäß sowas zu schreiben wie: "Nur so ist das, und nicht anders. Weil das ist halt Physik". Ich räume ein, dass ich fehlbar bin, mich irren kann. Mein Wissen ist leider sehr endlich und eigentlich habe ich mit Mechanik auch gar nicht so viel am Hut. Ich weiß nichts über die tiefere Physik da an der Stelle "Schwungscheibe". Ich skizziere nur, wie ich mir mein Verständnis der Auswirkungen einer leichteren Schwungscheibe selbst herzudenken versuche; und über den Energieerhaltungssatz lässt sich generell sehr viel erschließen. Wenn ich mich mit Euch austauschen will, dann versuche ich das auf einer Ebene des Respekts. Die Art, einfach zu sagen: SO IST DAS! ... ist ziemlich arrogant. Und das ist ebenso unschön wie der Sarkasmus, der hier von anderen Quellen so kommt. Sicher mit einer der Gründe, warum manchen hier die Hutschnur hochzugehen scheint. Die Diskussionskultur ist zuweilen unterirdisch. Dieses Thema hier ist seit langem mal wieder eine der wenigen technisch interessanteren Diskussionen. Dies ist ein Appell an alle, sich auf rein konstruktive Beiträge zu beschränken und den eigenen Schreibstil mal dem Rahmen anzupassen. Naja, und die Aussagen anderer GENAU zu lesen, bevor man sie kommentiert, hat auch noch nie geschadet.
    ;)

    Leider ist das Thema leichtere Schwungscheibe in dem Thread hier eigentlich OffTopic. Vielleicht mag ein Moderator das ja mal splitten.

    Vielleicht ists ja wirklich falsch.

    Ich schildere mal, wie ich mir das zu erschließen versuche... dabei lasse ich den Konjunktiv zuweilen weg.

    Ich habe in Gedanken einen zeitlichen Moment eingefroren. Den, bei dem Zylinder 1 gerade beginnt zu verdichten, wohingegen ein anderer Zylinder gerade zündet. Wir nehmen an, dass Drehzahl hier konstant bleibt. Die in diesem Moment eingeleitete Energie aus der Zündung sei konstant. Wir beäugen die Energiebilanz. Zündender Zylinder speist Energie ein. Reibung und Kompression (und was da alles noch mechanisch dran hängt) verbraucht davon Energie. Die in der Bilanz dann übrige Energie steht in der Kupplung zur Nutzung zur Verfügung. Da wir definiert haben, dass die Drehzahl konstant ist, tilgt die überschüssige Energie genau die Last an der Kupplung. Die Schwungmasse hat hier keinen Einfluss, weil wir keine Drehzahländerung angenommen haben.

    Nehmen wir jetzt hingegen steigende Drehzahl an, so ist die Energie, die in dem eingefrorenen Zustand durch den zündenden Zylinder eingespeist wird, abzüglich der Energie der inneren Reibung und der Kompression etc. und abzüglich der Energie, die in die Beschleunigung der Schwungmasse eingeht, größer als die Last an der Kupplung.

    Wäre JETZT die Schwungmasse kleiner, würde hier bei gleichem Drehzahlanstieg weniger Energie in diesen Energiespeicher "Schwungmasse" eingeleitet, es steht also mehr nutzbare Energie an der Kupplung zur Verfügung.

    Das heißt aber nicht, dass der Motor eine höhere Spitzenleistung erzielen kann, denn bei Spitzenleistung kommen wir wieder in die Phase, wo die Drehzahl konstant ist. Hier hat die Schwungmasse keinen Einfluss.

    Nehmen wir jetzt der Vollständigkeit halber noch den Fall an, wo die Drehzahl in oben eingefrorenem Zeitpunkt sinkt. Da ist die Bilanz aus eingespeister Energie aus Zündung, im Inneren verbrauchter Energie und aus der Schwungmasse durch Abbremsung gewonnener Energie kleiner als die Last an der Kupplung. Wäre hier jetzt die Schwungmasse geringer, wäre auch die aus der Schwungmasse eingespeiste/entnommene Energie in diesem Moment geringer, Folglich steht dann an der Kupplung in diesem Moment weniger nutzbare Energie zur Verfügung.

    Alles das beschreibt das, was Du als äußere Phänomene beschreibst, und ja auch unbestritten ist. Trotzdem zeigt es, dass die Schwungmasse Einfluss auf die zu einem bestimmten Zustand nutzbare Energie und damit das Drehmoment hat. Mit Nichten aber auf die Maximalleistung.

    Dass der Einfluss kleinerer Schwungmasse bei niedrigen Drehzahlen anders ist, als bei hohen Drehzahlen, schreibe ich dem Verhältnis der Energiemengen zu. Ich meine mich zu erinnern, dass eine konstante Schwungmasse je Drehzahländerung stets gleiche Energiemenge abgibt bzw. aufnimmt. Ich denke, diese Energiemenge verliert bei den viel größeren Energien in der Bilanz bei hohen Drehzahlen an Relevanz. So spürt man den Gewinn oder Verlust an Energie, den der Energiespeicher Schwungmasse einbringt, bei niedrigen Drehzahlen stärker, als bei hohen Drehzahlen.

    Wie gesagt, vielleicht hat meine Denke nen Haken. Und vielleicht kann es mir dann jemand besser erklären. Ich bin bei sowas wie immer neugierig. Aber bitte ohne Sarkasmus und schön sachlich.

    Ich glaube, man muss das über die Drehzahl beäugen. "Hinten" meint nicht die Maximalleistung oder das maximale Drehmoment. Hinten meint das, was bei einer Drehzahl an Energie abgegeben werden kann. Der Energieerhaltngssatz hat immer Bestand. Dass sich die Auswirkungen geringerer Schwungmasse je nach Drehzahl verändern, ist ja unbestritten?

    Btw.: Oka lacht ja selbst über den Link! Ist Dir entgangen, oder?

    Danke für Dein Feedback, Markus. 8)

    Dass ich das so defensiv beisteuerte, ist ein Stück weit Respekt vor "den alten Hasen". Doch "da oben" scheint ja jegliche Auseinandersetzung inwischen völlig ungewollt zu sein. Dabei wollen doch die jüngeren Mitglieder heute das lernen, was ich vor 5 Jahren und ihr vor 10 Jahren gelernt habt. Hier gemeinsam. Durch gegenseitiges Erklären und Erarbeiten. Ich finde, so wie Respekt von unten nach oben erwünscht ist, gilt das auch andersherum. Ich würde mir wünschen, den Sarkasmus nun auch langsam mal begraben zu wissen. Und wer müde ist, hier in der Rubrik TECHNIK etwas zu erklären oder zu präzisieren... oder auch mit Mythen aufzuräumen, der schweigt vielleicht einfach?

    Nein?

    Zitat

    Original von AndyAP1
    warum ufert das hier immer aus :roll: kann ja nicht jeder hochtechnisiert sein


    Versteh ich auch nicht. Schade. Es liest hier ja auch jeder in Aussagen rein, was er reinlesen will. Wenig diszipliniert und zielführend.

    Wenn man auf die großen Alten vertraut, könnte man jetzt also daraus schließen: "Bau aus den Scheiß, hat eh NULL Effekt. Wer braucht schon ne Schwungscheibe."

    :lol:

    Diese Diskussion ist von beiden Seiten her gelinde gesagt: SCHEISSE!

    Ich hab auch erst gelacht.

    Unrein formulierte Vermutung:
    Aber nährt nicht die Energie der Schwungmasse zu einem gewissen Anteil die Arbeit, die aufgewendet werden muss, damit der Verdichtungstakt vollzogen werden kann? Das Hochdrücken des Kolbens gegen das Gemisch benötigt ja Energie, und die kommt zum einen aus dem Zylinder, der zeitgleich zündet und Kraft in die Kurbelwelle einleitet, zum anderen aber auch aus der Schwungmasse. Wenn Du die Energie der Schwungmasse signifikant verringerst, kommt hinten am Ende ggf. weniger raus.

    Darf auch gern als Blödsinn abgetan werden, wenn es denn solcher ist. ;)