Beiträge von Los Eblos

    Na dann hammwas ja :)

    Auch wenn es mit dem Effekt von mir wohl wirklich nichts zu tun hat, so möchte ich nochmal zu deinem Argument der harten Buchsen grübeln. Ich denke, egal ob nun harte oder weiche Lagerung... eine Spannung baut sich zwischen den Reifen so oder so auf, da sie ja bei Vorspur vor sich zusammen laufen. Bei Dir bei der harten Lagerung wird sich diese Spannung wenig bis gar nicht in den Lagern als Verschiebung auswirken. Aber ganz sicher immer in den flexiblen Reifen. Bricht nun die Haftung auf einer Seite ab, kann sich die Spannung abbauen. Zudem vermag dann das griffigere Rad seine Richtung durchzusetzen. Jedenfalls stelle ich mir das so vor und bin da auch ganz schön dolle sicher, dass das so ist. Wie viel man davon aber in der Praxis wirklich wahrnehmen kann... Praxis... hab ich keine Ahnung von 8) Is ja aber auch egal... denn von der Richtung passt diese Ursache nach wie vor nicht zu meinem Problem.

    Ich frag mich nur, warum der Effekt dann auch auftritt, wenn ich vorher auskuppele. Eigentlich müsste dann die Sperrwirkung doch weg sein. Und auch beim frontgetriebenen und bestimmt auch ungesperrten CR-V. Da steckt bei mir noch n Fünkchen Skepsis.

    Hm... Bernd, bei mir dreht nix durch.
    Und es passiert ja auch ausgekuppelt.

    Vielleicht doch die Spur? Dass die Spannung, die auf der Achse durch die Vorspur lastet, bei einseitigem Gripverlust abbricht und der Impuls ins Auto daher rührt? Vielleicht entspannen sich dabei die Federn etwas oder so? Denn die Richtung passt da oberflächlich betrachtet erstmal ja nicht.

    Das würde auch erklären, wieso das beim CR-V auch passiert.

    Nicht zu verwechseln mit dem Effekt, den Du beschreibst (bei Aquaplaning etc.). Den gibts auch.

    Der S hat doch hinten recht viel Vorspur?!?
    Autos, die das nicht haben, zeigen den Effekt nicht.

    Zitat

    Original von Los Eblos
    Ich denke, dass in dem Zeitpunkt, wo z.B. rechts der Grip abreißt
    oder wenigstens plötzlich geringer wird, das Sperrdiff sofort mehr Moment
    auf das andere Rad leitet. Daher ergibt sich links mehr
    Antriebsmoment, was zu einer Drehung um den Fahrzeugschwerpunkt
    führt. Also rechts rum. Und umgekehrt, wenn links rutschig wird.


    Schrieb ich und zögere nun...
    Denn es passiert ja (galub ich) genauso im Schiebebetrieb und ausgekuppelt.
    Das würde dann nicht passen.

    Muss ich nochmal bewußt drauf achten. :roll:

    Bei Schleppmoment springt das "negative" Moment am gripverlierenden Rad. Das Diff würde dann mehr Schleppmoment am anderen Rad generieren. Das würde einen Impuls in umgekehrter Richtung als unter Last erzeugen. Ginge also links Grip weg und sinkt dadurch das Schleppmoment, müsste das Heck rechts rum drehen, weil dort das Schleppmoment wächst.

    Verhält sich ein Torsen B für negative Momente genauso wie für positive?

    Bei der damaligen Diskussion (Unfallthread von MichaB) kam noch der Stabi ins Spiel, der da seinen Anteil haben soll. Deswegen sollte damals der Effekt bei den neueren S2000 mit weicherem Stabi weniger ausgeprägt sein... glaube ich mich zu erinnern.

    Zitat

    Original von Agent Orange
    Die Straßen sind ja auch nicht 100% gerade. Der Mittelstreifen ist am höchsten, jeweils nach links und rechts flacht der Belag wieder etwas ab. Nicht viel, aber immerhin. Es soll ja kein stehendes Wasser auf den Straßen geben.

    Ich denke, daß der S dann einfach der Schwerkraft folgt wenn er rutscht. Und das ist dahin, wo die Straße ein wenig abschüssig ist, zum Straßenrand hin.

    Alex 8)


    Nein. Die Neigung ist egal. Bin gestern noch 100km zum Spaß gefahren...
    und habs nachvollzogen. Wenn ich rechts auf Glätte fahre, geht das Heck
    nach links. Also genau so, wie ich schrieb und vice versa. Hat mit der
    Neigung nichts zu tun.

    Ich denke, dass in dem Zeitpunkt, wo z.B. rechts der Grip abreißt
    oder wenigstens plötzlich geringer wird, das Sperrdiff sofort mehr Moment
    auf das andere Rad leitet. Daher ergibt sich links mehr
    Antriebsmoment, was zu einer Drehung um den Fahrzeugschwerpunkt
    führt. Also rechts rum. Und umgekehrt, wenn links rutschig wird.


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    Is aber auch witzig, der S hat viele Gesichter. Gestern wars kein
    Neuschnee mehr. Gestern waren es freie Straßen, wo wenn dann nur
    ganz flach Schnee drauf lag... festgefahren/geschoben. Auf diesen
    durchaus glatten Bedingungen ist der S lammfromm und berechenbar.
    Irgendwie easy zu bewegen. Wenn man ihn in den Drift bewegt, gut zu
    kontrollieren. Ganz anders als den Tag zuvor, wo 10cm Schnee und Matsch
    auf den Straßen lagen. Da war irgendwie jeder kleine nicht korrekte Impuls
    gleich mit wenig vertrauenerweckender Instabilität bestraft.

    Wenn ich bei aktuellem Winterwetter auf einer gestreuten, nassen Straße
    mit einer Seite auf rutschigen Untergrund komme, dann bewegt sich das
    Auto hinten seitwärts.

    Dabei ist es egal, ob ich unter Last, unter Schub oder ausgekuppelt auf die
    rutschige Stelle fahre. Wenn es links rutschig wird, versetzt das Heck nach
    rechts. Vielleicht nur 1cm. Aber man spürt deutlich einen Impuls, der
    durchs Auto geht und sieht auch die Winkeländerung zur vorherigen
    Fahrtrichtung.

    Ich merke das nur von der Hinterachse. Die Vorderachse verhält sich
    weitestgehend neutral.

    Was ist da los? Das muss das Sperrdiff sein. Ich dachte ja erst noch an die
    Vorspur der hinterachse... aber dazu passt die Richtung des Impulses nicht.
    Ist es der berühme Vorbote des altbekannten Hammerschlages gegen die
    Achse?

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    Des Weiteren behaupte ich, dass bei den derzeit matschigen und
    beschneiten Straßen jeder Otto-Normal-Fahrer in Windeseile nen Dreher
    hinlegt. Das Schleppmoment des Motors reicht selbst bei geringen
    Drehzahlen schon aus, um bei dem üblichen Vorgehen gemäß "Ich mach
    langsam, ich nehme Gas weg" Schlupf an der Hinterachse zu generieren,
    was unweigerlich quer treibt. Selbst wenn man zu abrupt das Gas lupft,
    spürt man schon das Heck. Ich hab ja Winterreifen drauf... aber es ist Jahr
    für Jahr immer wieder erstaunlich, wie unglaublich präzise und vorsichtig
    man den S schon nur beim langsamen dahin rollern auf schneeglatter
    Fahrbahn bewegen muss, wenn man sicher ankommen will.

    Wie schon immer... es ist kein Hexenwerk... aber es ist echt anspruchsvoll.

    Zitat

    Die Unterhaltskostenaufstellung ist Blödsinn,


    Diese Diskussion hatten wir schon mal bei so einem Vergleich in der Presse. :roll:

    Wenn man einen VERGLEICH machen will, muss man vorher NORMIEREN.

    Darum die Fußnote:

    Zitat

    Betriebskosten beinhalten Versicherungsprämie für Haftpflicht und Teilkasko bei 100%, aktuelle Kraftstoffkosten, Inspektions- sowie Verschleißteilkosten.

    Dass die exakten Kosten bei jedem anders aussehen, liegt in der Natur der Sache. Dies hier ist ein VERGLEICH, bei denen alle beteiligten Autos in den genannten Kriterien normiert verglichen wurden. Die Aussage ist NICHT, dass jemand 449 Euro monatlich kalkulieren MUSS, will er einen S2000 unterhalten.

    Deswegen ist das noch kein Blödsinn. Es ist ein Vergleich, der die fahrzeugspezifischen Unterhaltkosten IN DEN GENANNTEN KATEGORIEN in Relation zu anderen Autos setzen soll.

    Meine Werksgarantie endet in 02/2009.
    Das ist ein Fall dafür. Möchte dem Meister nur möglichst genau eingrenzen können, was Sache ist. Nicht förderlich, wenn der doofe Kunde was von Ausrücklager faselt, dann ists aber was ganz Anderes.

    Danke für die Hinweise/Bestätigung! :thumbup:

    Hallo Leute,

    ich berichtete ja schon mal, das mein S2000 beim Kaltstart gelegentlich so ein kurzes, metallisches Vibrations-Geräusch während des Startvorgangs macht. So als wenn da ein Lager auf einer Welle Spiel hat und erst rasselt/vibriert, bis es sich eingeschwungen hat und dann leise läuft. Ich dachte bislang, das kommt vom Ausrücklager, weil seit ähnlicher Zeit dann und wann auch das Ausrücklager zu hören ist, wenn man auskuppelt und im Leerlauf steht, mit Kupplungspedal spielt. Das mit den Ausrücklager kann ja durchaus normal sein.

    Ich denke inzwischen, dass das Ausrücklager für das Geräusch beim Start nicht verantwortlich ist, denn das Geräusch passiert, egal ob ich nun eingekuppelt und Leerlauf hab oder ausgekuppelt und ersten Gang drin. Das sind für das Lager unterschiedliche Zustände, und da kann es nicht identisches Geräusch machen beim Start.

    Ich tippe daher auf den Anlasser selbst. Hat der einen Freilauf, der Mucken machen kann? Oder könnte der irgendwie Spiel haben?

    Seit einiger Zeit wirkt meine Batterie schwach beim Start. Ohne Grund... also selbst, wenn ich zuvor stundenlang gefahren bin. Diese Schwäche könnte ja auch durch eine mechanische Belastung des Anlassers kommen, so dass der sich einfach schwerer tut und daher auch mehr Strom zieht.

    Was kann an einem Anlasser denn alles schief gehen?
    Könnt ihr Tips geben?

    Zitat: "Da bin ich die Kurve so gefahren, wie mit meinem Audi immer... mit 90.
    Gut dass kein Gegenverkehr kam."

    Wie kann man bitte selbst sensorisch so unterbelichtet sein? :roll: Man kann doch nicht in einem unbekannten Auto stumpf nach Tacho ne Geschwindigkeit einstellen und sagen... das muss passen. Sorry. Das sind so Textfragmente... die belegen das Talent, finde ich.